• Travel in Style: Red Heels & Louis Vuitton

    Vor ein paar Wochen war ich sowohl geschäftlich, als auch privat in Hamburg. Was ich da privat so getrieben habe, das werde ich in meinem nächsten Posting mit euch teilen. Heute möchte ich euch vorerst nur meinen Reiselook für den geschäftlichen Teil zeigen. Ihr könnt es euch wahrscheinlich schon denken, dass ich natürlich nicht mit den Mörderheels unterwegs war. Denn so sehr ich die roten Heels von Steve Madden auch vergöttere, so unwahrscheinlich ist es, dass ich mit ihnen an den Füßen verreise. Die würden aus mir ein quengelndes Biest machen und das will wirklich niemand. Natürlich habe ich zu diesem Anlass zu bequemen Sneakern gegriffen, auch wenn hier schicke Stiefeletten mit Blockabsatz sehr viel besser gepasst hätten. Bei hohen Schuhen greife ich normalerweise immer zu Blockabsätzen, da ich sie nicht nur bequemer finde, sondern auch irgendwie mehr „edgy“. Warum ich das so empfinde kann ich euch gar nicht erklären – aber Fakt ist wirklich, dass mir Blockabsätze im Normalfall eher zusagen als Pfennigabsätze. Ja ja, ich weiß. Die Steve Madden müssten demnach komplett aus meinem Beuteschema heraus fallen: sie sind weder bequem, noch alltagstauglich, noch haben sie meinen präferierten Blockabsatz, aber was soll ich sagen… ich habe mich einfach in sie schockverliebt. Wobei, zwei gute Gründe habe ich doch, weshalb sie bei mir einziehen durften. Zum einen passen sie farblich perfekt zu den dunklen Farben, die ich momentan sehr gerne trage und zum anderen weil ich keine roten Heels besitze.

    Nichtsdestotrotz: die Entscheidung für diese Schuhe war ganz und gar nicht rational. Einfach unvernünftig. Sehr unvernünftig sogar. Aber ab und an muss man einfach auch mal unvernünftig sein. Und wenn wir schon bei diesem Thema sind. Darf ich vorstellen: meine neue Vintage Louis Vuitton Keepall 45. Gekauft habe ich sie, wie damals auch meine Noé, über Glück und Glanz. Ich vertraue diesem Shop zu 100% und kann jedem Vintage Louis Fan nur raten, mal dort reinzuschauen. Der Versand war wie gewohnt sehr zügig und nach zwei Tagen war sie dann auch bereits da. Zugegeben, nachdem die Keepall bei uns ankam, stand sie erst einmal eine ganze Zeit lang als Dekoration im Schlafzimmer. Nicht, weil wir sie nicht mochten. Nein, wir mochten sie so sehr, dass wir angst hatten, wir würden sie kaputt machen, wenn wir sie benutzen würden. Absoluter Schwachsinn eigentlich: eine Tasche ist und bleibt ein Gebrauchsgegenstand und das bedeutet, dass man sie benutzen muss. Und so bekam sie nach 3 Monaten Schonzeit ihren ersten großen Auftritt auf dem Trip nach Hamburg. Und ja, natürlich ist eine Reisetasche etwas unpraktischer als ein rollender Koffer. Natürlich ist das Reisen mit ihr anstrengender. Und natürlich wird sie mit jeder Reise, die man mit ihr antritt, abgenutzter. Aber wisst ihr was? Das ist mir egal. Die Tasche ist so wunderschön und in Kombination mit der Noé ein absolutes Dreamteam was das Thema „stylish unterwegs sein“ betrifft. So macht das Reisen einfach noch viel mehr Spaß als vorher. Ich sage das wirklich nicht oft, aber in diesem Fall bin ich wirklich froh, dass ich doch ab und an unvernünftige Entscheidungen treffe.

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    Love,

    Summer

  • Hello.

    Mein letzter Blogbeitrag ging am 9. Juni 2015 online – seit dem wurde es still auf Summer Lee. Das ist nun schon über sechs Monate her. Ich habe mir ohne großes Tamtam eine Auszeit nach fünf Jahren Bloggen genommen, habe mich voll und ganz auf meine neue Stelle als Social Media Manager konzentriert und die wenige Freizeit ohne ständiges Fotografieren und fotografiert werden genossen. Natürlich habe ich das Bloggen vermisst – immerhin hat es mich fünf Jahre lang täglich begleitet und mein Leben vielleicht auch etwas zu sehr dominiert. Es ist ja auch wie eine kleine Sucht. Die Auszeit hatte ich allerdings bitter nötig und sie hat mir sehr gut getan. Ich konnte wieder etwas klarer sehen, warum, weshalb und wofür ich blogge. Das soll jetzt wieder wie gewohnt weiter gehen und ich freue mich, dass nun auch der schon im Januar angekündigte Blogumzug nun endlich vollzogen wurde – und zwar mit extrem viel Unterstützung von Mici! Vielen Dank dafür! Mit dem neuen Layout ist Summer Lee etwas erwachsener, etwas cleaner geworden. Ich kann mich wieder damit identifizieren und freue mich wirklich extrem darauf, den Blog wieder mit Leben zu füllen. Denn das Bloggen hat mir in den letzten Monaten unheimlich gefehlt.

    Ich hoffe, dass ihr mich in der Zeit nicht ganz vergessen habt und euch auch ein wenig darüber freut, dass es jetzt wieder weiter geht. Zwar nicht mehr ganz so häufig wie früher, das schaffe ich zeitlich einfach nicht mehr, aber dennoch regelmäßig. Wenn ich an meine intensive Blogzeit – neben einem anstrengenden Studium und einem fulltime Job als Social Media Consultant – zurück denke, dann weiß ich gar nicht mehr, wie ich das alles unter einen Hut gebracht habe. Vermutlich steckte da einfach sehr viel Disziplin dahinter, so viel, dass ich zumindest nie die Zeit hatte, um neben dem Bloggen und das reale Leben auch noch über meine nichtvorhandene Zeit zu jammern.

    Also lasse ich euch ein kurzes „Hello“ (nervt euch das Lied eigentlich schon??) da und verabschiede mich für heute ohne große Worte mit einem meiner Lieblings-Looks aus diesem Jahr.

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    Hafengold Offenbach, Maxi Rock

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    Love,

    Summer

  • Trenchcoat-Look Pt. 1 – The Ethno One

    Der Trenchcoat – ein absoluter Modeklassiker – ist nicht mehr aus meinem Kleiderschrank zu denken. Bevor ich etwas mehr in dieses Kleidungsstück investierte, probierte ich mein Glück bei H&M, Zara und den gängigen Shops. Leider machte mich keines der vielen Trenchcoat-Versionen so richtig glücklich. Also beschloss ich, mir ein Geschenk zu meinem 27. Geburtstag zu machen und kaufte mir den Klassiker von Burberry. Ich vergöttere diesen Trench so sehr (wäre auch etwas unpassend, wenn nicht)! Er passt einfach zu ALLEM und wertet jedes Outfit auf. Da ich ihn wirklich oft trage, ihn aber so selten auf dem Blog zeige, werde ich die nächsten Outfit-Postings genau diesem Kleidungsstück – beziehungsweise dem klassischen Trenchcoat an sich – widmen (ich habe etwas mädchenhaftes zu Chucks, einen Smart Business-Look und knappe Shorts für euch mit im Gepäck). Hier könnt ihr übrigens noch mal nachlesen, wie mir eine arrogante Verkäuferin die Lust nahm, einen Burberry Trenchcoat zu kaufen (übrigens ärgert es mich noch immer tierisch, wie die Verkäuferin sich mir gegenüber benommen hat!!!) und wie ich ihn dann nach einigen Monaten doch gekauft habe.
    Das erste Outfit vereint den Trenchcoat mit dem Ethno-Trend. Zugegebenermaßen weiß ich gar nicht, ob der Ethno-Look wirklich noch “trendy“ ist, aber für mich gehört der Ethno-Look seit Jahren schon zu meinem ganz persönlichen Lieblingstrend. Das Blusenkleidchen ist von Sheinside und ich finde es absolut nicht schlimm, teuer und günstig miteinander zu kombinieren – sofern günstig nicht auch gleich billig aussieht. Die Stickerei auf dem Kleid ist wunderschön und bringt etwas Farbe und gute Laune in das sonst sehr schlichte und unauffällige Outfit und der Trenchcoat wertet im Gegenzug das Kleidchen auf. Und wenn meine Beine auch noch ein bisschen Sonne abbekommen würden, dann wäre ich womöglich rundherum zufrieden – fast zumindest 😉
    Habt ihr auch einen Trench-Crush oder ist euch ein Trenchcoat zu klassisch/ schick?

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    Hier habe ich euch ein paar schöne Trenchcoat-Modelle (insgesamt 18 Stück – von Vero Moda über Tommy Hilfiger bis hin zu Burberry) herausgesucht:

    Und hier findet ihr ein paar Favorites im Ethno-Look:

    Love,
    Summer

  • White. Fluffy. Sporty. Pink

     Hallo meine Lieben,
    bei mir geht es gerade ein bisschen drunter und drüber und ich finde keine Zeit zum Bloggen. Ich werde mich bessern, sobald alles wieder geregelt ist. Selbst meine Outfits passen sich meiner jetzigen Lebensweise an: schlicht und sportlich. So bin ich auf alle Eventualitäten vorbereitet!

    Ich kann es noch immer nicht so fassen, dass aus mir ein Jeans-Mädchen geworden ist und dass ich sogar freiwillig zu einer weißen – in diesem Fall eine “wollweiße“ – Jeans greife (auf den Fotos sieht sie weißer aus als in echt). Nachdem ich mich nun wieder an eine helle Jeans gewöhnt habe, durfte gerade noch eine schneeweiße Jeans bei mir einziehen. Seit Ewigkeiten wollte ich eine weiße Jeans haben, schon damals, als ich noch gar keine Jeans getragen habe. Ich finde weiße Hosen im Frühling und im Sommer so schön! Aber jedes mal, wenn ich eine anprobierte – ich griff immer gleich zu den schneeweißen Modellen – fühlte ich mich so unwohl in ihnen. Jetzt bin ich die Sache taktisch etwas klüger angegangen. Ich habe mich Schritt für Schritt an sie gewöhnt. Erst trug ich eine ganze Zeit lang nur schwarze Jeanshosen, dann griff ich zu der klassischen Blue-Jeans mit dunkler Waschung, danach kamen erst die hellen dran. Erst dann griff ich zu einer wollweißen Jeans (ihr werdet lachen, aber wollweiß ist wirklich noch mal ganz anders als schneeweiß! Viel dezenter und irgendwie unauffälliger) und gerade eben habe ich die neue schneeweiße Jeans anprobiert und siehe da: ich fühle mich sehr wohl in ihr! Der Frühling darf jetzt nun sehr gerne kommen 🙂

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    Hier könnt ihr unter anderem meine wollweiße Jeans kaufen (das erste Modell ganz links):

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    Love,
    Summer

  • She thinks she’s made of candy…

    …nein, ich denke das nicht von mir. Aber ich verrate euch, wer das von sich denkt: mein Hund. Sie glaubt, sie ist aus Zucker. Zugegeben, sie ist einfach süß. Und das weiß sie. Wenn sie einen dann mit ihren großen Kulleraugen anschaut – oder besser gesagt ganz demütig zur Seite schaut, nachdem man mit ihr geschimpft hat – dann kann man ihr einfach nicht böse sein. Aber das soll gar nicht das heutige Thema sein. Heute wollte ich euch von meiner ersten weißen Hose seit bestimmt fünf Jahren erzählen und dass ich meine dunklen Sachen wieder in den Schrank verbannen werde, weil ich einfach wieder komplett in Frühlingslaune bin! Die Sonne scheint, die Tage werden länger und die Temperatur steigt – ich bin glücklich.
    Fangen wir mal bei der Hose an. Letztes Jahr noch habe ich lange Jeanshosen an mir gehasst. Die Suche nach der passenden Jeans war eine Qual und ich habe sie im Winter boykottiert. Getragen habe ich immer eine Thermostrumpfhose und dazu ein Kleidchen, einen langen Kuschelpulli oder beides übereinander. Ich weiß nicht mehr genau wie es dazu kam, aber Mitte 2014 fand ich zur Skinny Jeans zurück. Ich kann es gar nicht mehr nachvollziehen, was ich an Jeanshosen auszusetzen hatte! Diesen Winter habe ich genau drei mal ein Outfit mit einer Strumpfhose getragen und sonst immer die Skinny Jeans bevorzugt. Zuerst kaufte ich nur schwarze Skinny Jeans, dann tastete ich mich wieder an hellere ran und ich griff auch immer wieder zu einer weißen Jeans. Die Suche nach der perfekten, weißen Jeans machte mich ganz kirre. Die eine war zu weiß, die andere zu durchsichtig und in der Regel trug sie mir einfach zu krass auf – ich konnte mich also mit keiner der gefühlt 100 Modellen anfreunden. Eigentlich habe ich die Suche bereits aufgegeben, bis ich dann bei Topshop auf die MOTO Leigh in wollweiß gestoßen bin. No risk, no fun. Also schnell mal bestellt – nur mal um zu gucken. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich sie zurück schicken würde. Warum sollte sie mir denn auch gefallen, wenn die 100 davor schon so grausam an mir aussahen? Als sie dann endlich ankam und ich sie anprobierte, war das Liebe auf dem ersten Blick! Die Farbe ist super – nicht so klinisch weiß, sondern ein schönes wollweiß. Die Länge ist perfekt für mich. Der Stoff ist super weich und passt sich perfekt der Figur an und on top hat die Hose auch noch Schlitze an den Knien, darauf stehe ich ja momentan einfach mega drauf! Wieso hat mir bloß niemand gesagt, dass die Jeanshosen bei Topshop so genial sind? Also liebe Mädels, wenn ihr auch Probleme mit Jeanshosen habt, dann probiert auf jeden Fall mal eine Jeanshose von Topshop, ihr werdet ebenfalls begeistert sein (nope – kein sponsored Post. Ganz alleine die Hose gekauft, jawohl.)! Ich glaube ja fast, dass ich Jeanshosen nur noch von dort kaufen werde… mit +/- 50€ finde ich die Hosen übrigens auch preislich völlig in Ordnung. Habe bei meiner Suche gesehen, dass die Jeanshosen von Topshop bei Zalando sogar ein paar Euro günstiger sind: MOTO Leigh in wollweiß. Wenn ihr die Hosen lieber etwas höher geschnitten mögt, dann findet ihr hier die MOTO Jamie in wollweiß mit hoher Taille.
    Mit dem Einzug der weißen Hose ist bei mir auch irgendwie die Frühlingslaune gekommen. Die dunklen Farben wurden fast alle in die hinterste Ecke meines Kleiderschrankes verbannt und ich habe wieder Lust auf helle Farben wie weiß und beige (wie man bei diesem Outfit unschwer erkennen kann), mädchenhaften Pastellfarben und auch knallige Farben. So von Kopf bis Fuß komplett in hell habe ich mich schon lange nicht mehr gesehen, aber ich mag diesen Look total gerne.

    Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr auch für euch beschlossen, dass der Winter jetzt vorbei ist? Auf welche Farben und Trends freut ihr euch dieses Jahr ganz besonders? Freue mich auf eure Kommentare 🙂

     

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    Love, Summer

  • Out of Bed Look: Mit Bademantel und Pyjama auf die Straße.

    Ich habe mir vor einiger Zeit eine Hose gekauft, die eigentlich so gar nicht in mein Beuteschema passt: Loose Fit und komplett mit winzigen Krabben bemustert (diese Krabbenhose bei H&M wird man sicherlich en masse im Sale finden…). Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, was mich da geritten hat – aber ich habe keine Sekunde überlegen müssen. Ich fand sie einfach witzig – das Muster hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Wie kann denn etwas, das einem ein Lächeln auf die Lippen zaubert, schlecht sein? Ein paar kurze Klicks und schon war die Hose auf dem Weg zu mir.
    Als ich die Hose dann auspackte, wurde aus ‚ich finde sie witzig‘ ein ‚ich finde sie echt irgendwie cool‘ und auch wenn das ganze Outfit ein bisschen so aussieht, wie als wäre ich nach dem Aufstehen mit meinem Bademantel und Pyjama auf die Straße gegangen, so gehört dieses Outfit zu einem meiner Lieblingsoutfits in diesem Jahr. Je länger ich diesen Mantel besitze, desto mehr liebe ich ihn und daher bin ich wirklich so froh, dass ich ihn noch zu einem humanen Preis bekommen habe. Mit Sicherheit bekommt man Lookalikes von dieser Jacke in diesem Jahr zu einem sehr viel günstigeren Preis, aber so wie ich mich auf dieses Modell eingeschossen habe, da macht mich bestimmt kein ähnliches Modell glücklich (ich hab’s ja auch schon mit dem  Modell von Mango versucht…).
    Seit ich vor fast fünf Jahren (omg so lange schon??) angefangen habe zu bloggen haben sich meine Looks deutlich verändert. Ich weiß nicht mehr, wann ich mich das letzte mal von Kopf bis Fuß in einem mädchenhaft-verspieltem Outfit gesehen habe… Damals habe ich so oft wie es geht noch hohe Schuhe getragen, während ich heute so oft wie nur möglich zu Sneakern greife. Alles, was lässig ist, gefällt mir! Es geht im Moment einfach nichts über einen lässig-schicken Look 🙂
    Wie hat sich euer Look in den letzten fünf Jahren verändert? Hat es sich überhaupt verändert oder bleibt ihr eurem Stil treu?

     

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    Love,
    Summer

  • Camel. Grey. Blush.

    Erinnert ihr euch noch an mein Posting mit den gehypten Zara-Produkten? Da habe ich euch von einem Mantel erzählt, den ich unbedingt haben wollte. Drei mal habe ich ihn im Zara an der Konstablerwache anprobiert und war mir stets etwas unsicher (Memo an mich: das nächste mal, wenn du etwas drei mal anprobieren gehst, hol es dir!!) und habe ihn, da er auch nicht so günstig war, hängen lassen. Mein Fehler. Ein paar Wochen später war ich mir von heute auf morgen plötzlich ganz sicher, dass ich ihn haben muss. Ich wollte diesen Mantel um jeden Preis, obwohl er aufträgt, mich staucht und eigentlich auch nur offen getragen gut ausschaut. Alles sprach gegen ihn, aber mir war das einfach schnurzpiepegal. Ich habe mir bestimmt 20 andere Wollmäntel in Camelfarben angeschaut, in der Hoffnung einen zu finden, der mich glücklicher machen würde, als das vergriffene Modell von Zara. Es hat nicht funktioniert, in meinen Augen war das Modell perfekt. Sowohl die Farbe, als auch der Schnitt – ich konnte mir nicht helfen, ich musste dieses Modell haben. Total irrational einfach!

    Gesagt, getan – ich hab in den sauren Apfel gebissen und den Mantel etwas überteuert via Ebay bestellt (Nachtrag: OMG. Das ist ja total übertrieben! Habe gerade mal bei Ebay geschaut, ob die vielleicht ein bisschen günstiger geworden sind und die Sofort-Kaufen Preise fangen jetzt einfach mal bei 395€ an! Ich habe da ja richtig Glück gehabt mit meinen 220€ inkl. Versand aus Spanien statt UVP 159€… also für 400€ hätte ich ihn definitiv nicht gekauft, das ist echt krank!). Nachdem ich bestellt hatte, wurde mir erst mal ganz übel. Plötzlich war ich mir nicht mehr sicher, ob ich den richtigen erwischt hatte und ich konnte mir ja auch nicht sicher sein, dass es auch das “Originalmodell“ von Zara ist und keine Nachmache (die kursieren auch bei Ebay herum und sehen ganz anders in echt aus!). Die ersten Zweifel kamen auf. Der Typ meldete sich nicht bei mir. Banges warten und kleine Ausraster. Nach knapp einer Woche erst (er war im Urlaub) wurde mein Objekt der Begierde aus Spanien losgeschickt. Eine weitere Woche später wurde er am Freitag in einer Postfiliale abgegeben. Am Samstag habe ich mir den Wecker direkt um 8 gestellt und bin rüber gestiefelt, um mir anhören zu dürfen, dass er nicht da ist. Da hatte ich richtig miese Laune, das könnt ihr mir glauben. Dann wollte ich am Montag nach der Arbeit hin, konnte aber leider nicht früher gehen. So kam ich um 18:27 Uhr an, nachdem ich von der Haltestelle aus in Höchstgeschwindigkeit zur Postfiliale rannte, um vor einer verschlossenen Tür zu stehen! Warum auch bis 18:30 auflassen, wenn man schon vorher zuschließen kann? Ihr habt mich an dem Tag sicherlich schreien hören! Also durfte ich ein drittes Mal zur Post laufen. Dort nahm ein wirklich kleines Päckchen entgegen und sofort klingelten alle Alarmglocken in meinem Kopf: der Mantel konnte doch unmöglich in ein so kleines Päckchen passen! Ich muss den falschen Mantel gekauft haben. Ich habe 220€ für den falschen Mantel ausgegeben! Zu der Zeit hatte ich so viel auf der Arbeit zu tun gehabt, war zusätzlich noch täglich im Fitness-Studio (hab mich zu der Zeit so richtig unwohl in meiner Haut gefühlt, vielleicht sieht man mir das auf den Fotos auch an – mir zumindest fällt das auf…) und dann musste ich noch diese ewig weiten Umwege in der eisigen Kälte nach der Arbeit auf mich nehmen und das alles für den falschen, überteuerten Mantel! Das dachte ich zumindest und ich hätte heulen können.

    Ende der Story: ich habe mir umsonst Sorgen gemacht. Er ist perfekt und auch wenn ich anfänglich dachte, ich könnte ihn nur mit hohen Schuhen tragen, so gefällt er mir mittlerweile fast zu flachen Schuhen besser. In der Pipeline warten also noch einige Outfits mit dem Mantel auf euch und ich freue mich auf etwas wärmere Tage, damit ich nicht mehr so viele Schichten Pullis unter dem Mantel tragen muss.

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    Mantel, Zara Hand Made // Cardigan, Gina Tricot // Pulli, Zara // High Waist Jeans, River Island // Schuhe, S.Oliver // Tasche, Louis Vuitton via Glück & Glanz //
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    Love,
    Summer

  • Hilfe – meine Wetter-App mag mich nicht!

    Kennt ihr das? Morgens, bevor ihr das Haus verlasst, schaut ihr noch mal in eure Wetter-App rein und kleidet euch dann dementsprechend. Wie oft kam es vor, dass ihr mit eurem Outfit dann total daneben gelegen habt? Mein iPhone Wetter-App nutzt mein Vertrauen ständig aus. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es mich gerne öfters mal verarscht. Im Sommer wurde es so oft warm und sonnig angekündigt und dann hab ich mir in Shorts und Shirt draußen den Hintern abgefroren, weil es plötzlich – und ganz unvorhersehbar – windig und regnerisch wurde. Im Winter wiederum wurde extreme Kälte angekündigt und ja genau, ich habe mich in meinem Outfit dann wie in einer Sauna gefühlt!
    Erinnert ihr euch noch an die richtig warmen Tage kurz vor Weihnachten? Da zum Beispiel wurde es warm angekündigt und ich kleiner Rebell dachte nur “jaja, Wetter-App, du lügst doch bestimmt wieder!“ und packte mich schööön warm ein. Zwei Tage lang – ja, ich habe meiner App einfach nicht mehr vertraut – lief ich bei milden 14 Grad dick eingepackt in Boots und Daunenjacke herum und fühlte mich wie ein laufender Heizpilz. Am dritten Tag wurde es wieder so mild angekündigt und nachdem die Wetter-App die letzten zwei Tage Recht behielt und ich wieder langsam Vertrauen fasste, beschloss ich, meine Boots und die dicke Jacke zu Hause zu lassen und griff statt dessen zu Chucks, einer dünnen Teddyfelljacke und meiner Lieblingsjeans mit luftigen Löchern (mit Strumpfhose). Long story short: es wurde windig, fing an zu regnen und aus den vorhergesagten 15 Grad wurden plötzlich 3 Grad – gefühlt minus 2 Grad. Natürlich war ich draußen unterwegs – ihr könnt euch vorstellen, wie meine Laune von 100 auf 0 sank und ich sogar richtig zickig wurde, was eigentlich selten der Fall ist… Bin ich die einzige, die ein Beziehungsproblem mit ihrer Wetter-App hat?
    Fazit: Vertraue nie deiner Wetter-App!
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    Jacke, C&A // Schal, Zara // Tasche, LV via Glück & Glanz // Jeans, Hollister // Chucks, Converse // Shirt, Sheinside // Fotos, Talkasia // Herzarmband, SIX //

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    Summer

  • Off-Shoulder Knit and plaid, der Weihnachtsgrinch und the great instagram rapture!

    Man hat mir versprochen, dass ich noch in Weihnachtslaune komme. Heute am 23. Dezember ist sie noch immer nicht da. Zum Teil liegt das sicherlich auch am tristen Wetter – ich hätte mir doch schon ein paar Schneeflöckchen gewünscht… Aber ich kann es einfach nicht mehr leugnen: dieses Jahr bin ich ein Grinch! Nehmt euch bitte vor mir in Acht… oder gibt es hier vielleicht sogar den einen oder anderen Grinch-Kollegen? Zwei Dinge gibt es allerdings, auf die ich mich – auch als Grinch – doch freue: das Gesicht meines Freundes, wenn er sein Geschenk ausgepackt hat und meinen Urlaub!
    Und wenn ich heute schon mal als Grinch unterwegs bin, dann kann ich direkt das nächste Thema ansprechen, das mich noch grinchiger macht. Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, wurde am WE bei Instagram stark aufgeräumt. Aussortiert wurden Spam und Fake Accounts – dementsprechend haben alle Instagram-User ein paar Follower verloren( 10% im Durchschnitt – 10% Verlust ist also “normal“). Man konnte sich auch praktisch gar nicht vor diesen Fake Accounts schützen, je mehr Follower man hatte, desto mehr Fake Accounts folgten einem. Wenn also eine The Blonde Salad ihre 6 stelligen Follower verloren hat, dann ist das im Verhältnis zu Ihrer Gefolgschaft “völlig normal“. Übrigens, je mehr unsinnige Hasttags man benutzte (aka #fame #likeforlike #instagirl #ichwillmehraufmerksamkeit), desto mehr Fakeaccounts wurden auf einen aufmerksam. So stieg die Zahl der Follower zwar schnell, aber mehr auch nicht, denn diese toten Accounts sind nutzlos. Sie interagieren nicht und bringen einem nicht mehr Reichweite. Schade, dass sich so viele Unternehmen von der reinen Follower-Zahl blenden lassen und schade, dass einige Blogger sich durch die bloße Anzahl der Follower besser und wichtiger fühlen. Pustekuchen. Nun sind sie also weg, die Fake Accounts und hoppla, somit auch die gekauften Accounts. Denn wer bei der Aufräumaktion mehr als 40% bis hin zu fast 80% der Follower verloren hat, hat sich Follower gekauft. Punkt. Die schlechten Ausreden jetzt im Nachhinein rauszuhauen sind für mich fast noch schlimmer als die Tatsache, dass man sich Follower gekauft hat. Follower kaufen bedeutet, dass man seine Leser und die Unternehmen verarscht, aber schlimmer noch, auch sich selbst.
    Ich bin mir sicher, dass das bisschen Geld, welches einige Blogger durch den Kauf von Fans und Follower verloren haben, nicht mal annähernd so weh tut, wie der Verlust von Respekt und Glaubwürdigkeit. Denn was ist ein Blogger ohne Glaubwürdigkeit?
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    Bilder Talkasia

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    Love,
    Summer

  • P wie Pocahontas. Oder auch nicht.

    Naaajaaa… ich kann mir Pocahontas als Ghetto-Göre auf den Straßen von Frankfurt irgendwie schlecht vorstellen! Vermutlich wäre ihr heute auch ziemlich kalt in diesem Outfit, welches man vor ein paar Wochen noch gut tragen konnte.
    Das Outfit entstand bei einem der zahlreichen Dates im Shiso. Es war eigentlich noch relativ früh – aber wie das im Winter so ist, es wird viel zu früh dunkel. Ich hatte schon die Befürchtung, dass es zu dunkel für gescheite Bilder war. Aber siehe da, Mici konnte das Outfit einigermaßen gut einfangen, oder? Ich finde das warme Licht im Hintergrund auch total schön und stimmig. Apropos dunkel, ich sitze ich gerade (7:15 Uhr) in der Bahn nach Mainz während ich hier das posting abtippe und in der Bahn riecht es einfach mal nach Fischbrötchen! Der nette Herr hinter mir mampft um 7:15 Uhr einfach mal ein Heringsbrötchen! Ich esse ja wirklich viel durcheinander und das zu den komischsten Zeiten, aber morgens die sowieso nicht sehr wohlriechende Bahn in eine Fischbude zu verwandeln ist schon eher uncool. Noch schlimmer war aber vor ein paar Wochen der junge Mann, der in der Bahn morgens um 7:15 Uhr Sauerkraut und Braten gegessen hatte – auch wenn ich zugebe, dass ich durchaus etwas Futterneid hatte… Aber ein bisschen Rücksicht darf man schon auf seine Mitfahrer nehmen, ih veranstalte ja auch keine Aioli Party morgens in der Bahn.
    Naja, genug gemeckert – zurück zum Outfit: eine Collegejacke wollte ich schon seit langem haben. Eigentlich wollte ich eine rote mit weißen Ärmeln, aber ich habe leider nie die richtige gefunden. Als ich diese Jacke auf den Bildern gesehen habe war ich nicht ganz überzeugt. In echt dafür umso mehr! Die Verarbeitung ist top und sie sieht wirklich sehr hochwertig aus. Erwerben kann man sie bei C&A und wieder mal muss ich sagen, dass sie sich echt gut macht. Ich weiß nicht wieso, aber im Hinterkopf habe ich C&A nie richtig auf dem Schirm, wenn oh shoppen gehe. Aber seit dem Event in Berlin wurde ich eines Besseren belehrt und lasse die Läden nicht mehr bei meinen Shoppingtouren aus. Übrigens gehe ich am liebsten in die Stores von C&A rein statt dort online zu shoppen, was untypisch für mich ist. Die Jeans ist meine uralte Lieblingshose von Zara und sie löst sich so langsam auf. Habe schon Panik und ärgere mich, warum ich sie damals nicht einfach doppelt und dreifach gekauft habe. Dazu gibt es schlichte Chucks, ein kariertes Hemd und ein weißes Top. Nicht zu vergessen ist natürlich die LV Noé, denn sie “veredelt“ das „Ghetto-Mädchen“ Outfit einen kleinen Tick 🙂
    Ca_Collegejacke
    Jacke, C&A // Top, Asos // Bluse, Zara // Jeans, Zara // Chucks, Converse // LV Noé, via Glück & Glanz //
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    Love,
    Summer