• Der Festival-Look für den Alltag.

    Einer meiner Lieblingslooks? Definitiv der Festival-Look. Warum? Weil dieser Look so nach dem Statement „wild & free“ aussieht. Verspielt, aber dennoch sexy und es macht einfach immer gute Laune. Zum perfekten Festival-Look gehören für mich bunte Sandalenweiße Sneaker oder auch derbe Boots zu Jeansjacken oder Oversized Pullis/ Cardigans aus Grobstrick, kurzen High-Waist-Shorts, Accessoires aus Wildleder und cropped Shirts aus Spitze… So bin ich eine Zeit lang immer unterwegs gewesen und genau so könnte ich auch heute noch täglich herum laufen. Genug festivaltaugliche Kleidungsstücke habe ich auf jeden Fall in meinem Schrank hängen, das wäre nicht das Problem. Aber um ehrlich zu sein, wirklich alltagstauglich ist der Look nicht (wir sprechen hier von Deutschland und dem Alltag; im Urlaub sehe ich das für mich persönlich nicht so eng, da laufe ich weiterhin sehr gerne im typischen Festival-Look durch die Gegend). Und schon gar nicht, wenn man nun doch jenseits der 25 ist. Auch wenn ich locker noch als U25 durchgehen könnte, ich würde mich selbst etwas albern finden, wenn ich so zum Shoppen in die Innenstadt aufbrechen würde.

    Ganz auf den Look möchte ich aber natürlich auch in meinem Alltag nicht verzichten. Daher gibt es in Deutschland einfach eine seichte Version vom typischen Festival-Look. Das heißt im Klartext: ein weißes Sommerkleidchen mit Blumenstickerei, eine Jeansjacke mit Badges (bisschen individuell sein und so), eine verspiegelte Sonnenbrille, eine kleine Umhängetasche (die wäre auch sehr wichtig auf Festivals, damit man die Hände frei hat) und weiße Stoffschuhe (die sollte man auf echten Festivals lieber nicht tragen, es sei denn, man will sie danach eh nicht mehr behalten….) müssen genügen. Fertig ist der alltagstaugliche Look, mit dem man sowohl entspannt shoppen gehen kann, als auch ganz spontan mal auf einem Festival feiern und tanzen gehen kann.

    Wie findet ihr den Festival-Look und wie sähe euere seichte Version des Looks aus?

    Love,

    Summer

  • Der „funktioniert-immer-und-macht-jünger“- Look

    Trends gibt es wie Sand am Meer. Manche sind einfach nach zu stylen, andere erfordern doch ein gutes Händchen bei der Auswahl, damit man nicht wie ein Zirkusclown wirkt und seien wir doch ehrlich: wir haben alle schon mal ordentlich daneben gegriffen. Nicht schlimm, das passiert den besten Modemädchen. Eine Kombination allerdings gibt es, die wirklich immer funktioniert und nie aus der Mode kommt. Genau, ich spreche von der Jeans – Parka – Sneaker Kombi. Dieser Look ist lässig, wirkt jung und erfrischend. Daher muss ich euch wohl nicht erzählen, dass ich mindestens 6 Parkas in meiner Garderobe hängen habe. Alle in grün – aber alle komplett unterschiedlich natürlich! Der Stoff, die Länge und das Grün. Kein Parka gleicht dem anderen und kann somit jeweils zu anderen Anlässen getragen werden. Böse Zungen behaupten ja, dass ich ein kleines Parkaproblem habe… aber nein, wenn ihr mich fragt: man kann nie genug Parkas zu Hause haben.

    Mit dem Kurzparka in rosa von Jeans Fritz ist letzte Woche ein neues Modell bei mir eingezogen, der sich perfekt für den Frühling eignet. Am liebsten würde ich ihn jetzt schon zu einem oversized Pullover in beige und weißen Skinny Jeans tragen. Leider ist es aber in Frankfurt noch so verregnet und matschig auf den Straßen, so dass ich mich direkt einsauen würde. Aber bald ist ja offizieller Frühlingsanfang und ich habe die Hoffnung noch nicht verloren, dass das Wetter bis da hin besser wird. Statt der weißen Jeans habe ich zu einer verwaschenen Skinny Fit Jeans in 7/8 Länge gegriffen. Die ist wettertechnisch etwas robuster. Die weißen Sneaker lassen sich Gott sei Dank immer sehr gut reinigen, so dass ich hier nicht ausweichen muss. Denn obwohl mir dunkle Sneaker an anderen Menschen immer gut gefallen, an mir mag ich sie nicht – dabei hätte ich gerne ein paar schwarze Sneaker. Aber die stauchen mich ungemein und das mag ich gar nicht (das witzige ist, „es staucht mich“ ist mein Totschlagargument. Immer!).

    Übrigens finde ich, dass der Look nicht nur lässig, jung und erfrischend wirkt, ich finde, dass der einfache Look mich tatsächlich um locker 5 Jahre jünger macht. Meistens sind die Menschen eh geschockt – ja, ich denke dass das die Reaktion der Menschen am besten beschreibt – wenn sie erfahren, dass ich 30 Jahre alt bin. Ich fühle mich wirklich noch lange nicht so. In meinem Kopf sind 30-jährige super vernünftig und erwachsen und treffen stets die richtige Entscheidung. Aber mittlerweile glaube ich einfach, dass 30 das neue 20 ist. Oder wie seht ihr das?

    Love,

    Summer

    Der Artikel entstand in freundlicher Kooperation mit Jeans Fritz.

  • Travel in Style: Red Heels & Louis Vuitton

    Vor ein paar Wochen war ich sowohl geschäftlich, als auch privat in Hamburg. Was ich da privat so getrieben habe, das werde ich in meinem nächsten Posting mit euch teilen. Heute möchte ich euch vorerst nur meinen Reiselook für den geschäftlichen Teil zeigen. Ihr könnt es euch wahrscheinlich schon denken, dass ich natürlich nicht mit den Mörderheels unterwegs war. Denn so sehr ich die roten Heels von Steve Madden auch vergöttere, so unwahrscheinlich ist es, dass ich mit ihnen an den Füßen verreise. Die würden aus mir ein quengelndes Biest machen und das will wirklich niemand. Natürlich habe ich zu diesem Anlass zu bequemen Sneakern gegriffen, auch wenn hier schicke Stiefeletten mit Blockabsatz sehr viel besser gepasst hätten. Bei hohen Schuhen greife ich normalerweise immer zu Blockabsätzen, da ich sie nicht nur bequemer finde, sondern auch irgendwie mehr „edgy“. Warum ich das so empfinde kann ich euch gar nicht erklären – aber Fakt ist wirklich, dass mir Blockabsätze im Normalfall eher zusagen als Pfennigabsätze. Ja ja, ich weiß. Die Steve Madden müssten demnach komplett aus meinem Beuteschema heraus fallen: sie sind weder bequem, noch alltagstauglich, noch haben sie meinen präferierten Blockabsatz, aber was soll ich sagen… ich habe mich einfach in sie schockverliebt. Wobei, zwei gute Gründe habe ich doch, weshalb sie bei mir einziehen durften. Zum einen passen sie farblich perfekt zu den dunklen Farben, die ich momentan sehr gerne trage und zum anderen weil ich keine roten Heels besitze.

    Nichtsdestotrotz: die Entscheidung für diese Schuhe war ganz und gar nicht rational. Einfach unvernünftig. Sehr unvernünftig sogar. Aber ab und an muss man einfach auch mal unvernünftig sein. Und wenn wir schon bei diesem Thema sind. Darf ich vorstellen: meine neue Vintage Louis Vuitton Keepall 45. Gekauft habe ich sie, wie damals auch meine Noé, über Glück und Glanz. Ich vertraue diesem Shop zu 100% und kann jedem Vintage Louis Fan nur raten, mal dort reinzuschauen. Der Versand war wie gewohnt sehr zügig und nach zwei Tagen war sie dann auch bereits da. Zugegeben, nachdem die Keepall bei uns ankam, stand sie erst einmal eine ganze Zeit lang als Dekoration im Schlafzimmer. Nicht, weil wir sie nicht mochten. Nein, wir mochten sie so sehr, dass wir angst hatten, wir würden sie kaputt machen, wenn wir sie benutzen würden. Absoluter Schwachsinn eigentlich: eine Tasche ist und bleibt ein Gebrauchsgegenstand und das bedeutet, dass man sie benutzen muss. Und so bekam sie nach 3 Monaten Schonzeit ihren ersten großen Auftritt auf dem Trip nach Hamburg. Und ja, natürlich ist eine Reisetasche etwas unpraktischer als ein rollender Koffer. Natürlich ist das Reisen mit ihr anstrengender. Und natürlich wird sie mit jeder Reise, die man mit ihr antritt, abgenutzter. Aber wisst ihr was? Das ist mir egal. Die Tasche ist so wunderschön und in Kombination mit der Noé ein absolutes Dreamteam was das Thema „stylish unterwegs sein“ betrifft. So macht das Reisen einfach noch viel mehr Spaß als vorher. Ich sage das wirklich nicht oft, aber in diesem Fall bin ich wirklich froh, dass ich doch ab und an unvernünftige Entscheidungen treffe.

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    Summer

    In freundlicher Zusammenarbeit mit Sacha Shoes.

  • Farb-Obession 2017: rot

    Meine kleine Obsession mit der Farbe rot kam ganz plötzlich – ich würde fast sagen, sie kam von heute auf morgen. Einfach so. Rot, aha. Obwohl ich mir ab und an mal ein rotes Accessoire gekauft hatte – weswegen auch immer – so hatte ich die Farbe doch nie wirklich auf dem Schirm gehabt. Sie war mir bis vor kurzem sogar immer etwas unsympathisch. So intensiv und aufdringlich. Ich kann es mir also selbst nicht so richtig erklären, wie ich mich als eingeschworener Liebhaber von Nude- und Pastelltönen nun so Hals über Kopf in so eine intensive, knallige Farbe schock verliebt habe. Ich vermute ja, dass es mit meiner neuen Furla Tasche angefangen hatte. Es war definitiv nicht Liebe auf dem ersten Blick. Ich fand sie zwar schon irgendwie gut und irgendwas in mir sagte auch, dass ich sie unbedingt mitnehmen sollte, aber ich sträubte mich zuerst gegen den Kauf. Nach einigem hin und her habe ich mich schließlich doch dazu durchgerungen und die kleine rote Tasche gekauft. Danach nahm die Obsession von ganz alleine Ihren Lauf. Ich habe mir zu Weihnachten den passenden Lippenstift und Nagellack zur Tasche gewünscht. Danach habe ich mir rote Heels bestellt und jetzt ist das wie ein Selbstläufer: ich sehe überall rot! Dinge, die mir vor ein paar Wochen noch nicht mal aufgefallen wären, weil ich die Farbe unterbewusst direkt aussortiert habe, ploppen nun überall provokant auf und wollen von mir gekauft werden. Da bin ich doch mal sehr gespannt, mit welcher Intensität ich nun die neue Obsession ausleben werde! Aber ganz egal, weshalb und warum ich nun auf die Signalfarbe rot gekommen bin oder auch wie intensiv das ganze noch wird: es ist völlig egal! Denn rot harmoniert wunderbar mit meinen geliebten Nudetönen und davon habe ich eine Menge im Schrank hängen.

    Bei dem heutigen Outfit steht meine neue Furla Tasche ganz im Scheinwerferlicht. Ist sie nicht wunderschön und ein absoluter Eyecatcher? Sie peppt spielerisch das sonst sehr schlichte Outfit auf und harmonisiert super mit den hellen Farben im Outfit. Ich bin wirklich mehr als happy, dass ich sie vor einigen Wochen trotz Zweifel doch noch mitgenommen habe. Der Rest des Outfits ist mal wieder sehr typisch für mich: helle Farben, Sneaker, casual. Und dazu meine seit nun schon einigen Jahren andauernden Liebe zu überlangen Mäntel (wahlweise auch Cardigans, Kleider, Röcken etc. – alles eben, was überlang ist). Diesen hier habe ich mir vor einigen Wochen gekauft, zeitgleich mit der Uhr, um mich mit den hellen Beigetönen wieder auf den Sommer einzustimmen. Der Mantel ist übrigens aktuell im Trendfabrik Sale für nur 39,90€ erhältlich. Für jetzt ist er leider noch zu dünn, aber man munkelt ja, dass der Frühling auch irgendwann wieder kommen wird. Darauf freue ich mich schon und bis dahin hänge ich ihn doch noch mal zurück in den Kleiderschrank.

    Wie steht ihr denn zu der Farbe rot und habt ihr auch eine für euch untypische Farbe, in die ihr euch so schockverliebt habt wie ich mich in rot?

    Mantel, Vila // Uhr, Oozoo // Tasche, Furla // Schal, Zara // Schuhe, Adidas //

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    Summer

  • Outfit: Grey Knit, grey scarf & grey overknees.

    Hätte man mir mal gesagt, dass ich mehrere Jahre brauche, um die perfekten – bezahlbaren – Overknee Stiefel zu finden, dem hätte ich den Vogel gezeigt, wohlwissend, dass ich doch sehr genaue Vorstellungen von den „perfekten Overknees“ hatte: Beige oder grau sollten sie sein und der Schaft sollte deutlich über die Knie gehen. Außerdem sollten sie unbedingt aus Wildleder sein und der Absatz darf nicht allzu hoch sein, aber er musste deutlich vorhanden sein. Und im Idealfall haben die Stiefel einen Blockabsatz. – Das witzige ist (naja, ganz so witzig fand ich das eigentlich nicht), dass es weniger an diesen Anforderungen lag, als an der Tatsache, dass meine Waden anscheinend zu dick für Stiefeln sind. Ich kann euch nicht mehr sagen, wie viele paar Overknees ich in den letzten Jahren bestellt habe, die allesamt wieder zurück gingen, weil sie mir an den Waden einfach zu eng waren. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie frustrierend das war!

    Aber hier sind sie – meine perfekten Overknees. Unglaublich aber wahr! Gefunden habe ich sie bei Topshop. Dort habe ich ewig nicht mehr reingeschaut, geschweige denn etwas bestellt und nach dieser Bestellung weiß ich nun auch wieder, weshalb ich diesen Shop gemieden habe. Ganz einfach: weil der Kundenservice grottig ist! Ich habe mich so sehr über Topshop geärgert – dass ich echt sauer auf mich war, dass ich direkt nach ein paar Tagen wieder dort bestellt hatte. Und drei mal dürft ihr raten: natürlich habe ich mich wieder über Topshop aufgeregt – dieses Mal die Versanddauer. Zugegeben, sie haben wirklich tolle Sachen und ich könnte wahrscheinlich wöchentlich dort eine Bestellung tätigen. Aber es kann nicht sein, dass ein Unternehmen dadurch so arrogant wird, dass Dinge wie Kundenservice und Versanddauer im Gegensatz zu vergleichbaren Shops so viel schlechter ist! Nachdem meine Bestellung nun auch endlich bei mir angekommen ist und mir leider nicht steht, gehen die Sachen wieder zurück… da bin ich jetzt echt gespannt, ob alles so reibungslos verläuft…  Aber immerhin ist der Rückversand nun auch kostenlos, ich erinnere mich, wie ich vor ein paar Jahren noch um die 16€ für den Versand zahlen durfte! Habt ihr auch wie ich eher vermehrt schlechte Erfahrungen mit Topshop gemacht oder hatte ich einfach immer nur Pech gehabt?

    Das heutige Outfit gehört übrigens wieder in die Kategorie „ich möchte mehr Kleider und Röcke tragen“. Dafür sind Overknees meiner Meinung nach super geeignet. Da ich ungern frieren möchte und dennoch meine Minikleidchen im Winter tragen möchte, liegt diese Kombination einfach auf der Hand. Außerdem finde ich, dass kurze Kleider einfach dazu gemacht sind, sie zu Overknees zu kombinieren. Richtig kombiniert wirken die Outfits auch kein bisschen billig. Wichtig an der Kombination ist für mich nur, dass die Kleidungsstücke oben herum nicht zu eng sitzen. Ich mag es, wenn die restlichen Kleidungsstücke spielerisch die Figur umhüllen und einen tollen, legeren Kontrast zu den Overknees kreieren. Was meint ihr? Wie tragt ihr am liebsten Overknees? Habt ihr auch Probleme beim Finden der perfekten Overknee Stiefel?

    Hier könnt ihr den Look nachshoppen:

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    Summer

  • Outfit: Oversized Coat, oversized jumper & midi dress.

    Der Sommer 2016 ging so wahnsinnig schnell vorbei, so schnell, dass ich mich kaum daran erinnern kann, dass er überhaupt da war! Und im Handumdrehen ist es so kalt geworden, dass man sich nur noch dick eingemummelt aus dem Haus traut. Ich weiß nicht, wie es euch damit ergeht, aber ich habe dieses Jahr noch lange nicht genug von Röcken und Kleidern bekommen und habe mir vorgenommen, dass ich sie diese Saison trotz eisiger Kälte weiterhin tragen werde. Ja, etwas dickköpfig war ich schon immer… Aber eigentlich ist das gar kein Problem, die hübschen Stücke müssen nur ordentlich wintertauglich gemacht werden und dann passt das doch.

    Für diesen Look habe ich mich für ein Strickkleid von Asos in Midilänge, einen Kuschelpullover aus 75% Wolle von Edited (im Winter unbedingt auf das Material achten: Wolle hält zum Beispiel unheimlich warm!), den gehypten Oversize-Mantel von Zara und sportliche Sneaker von Adidas entschieden. Wie ihr aber unschwer erkennen könnt, stehe ich momentan nicht nur auf Röcke und Kleider, sonder auch wahnsinnig auf den Ton-in-Ton Look. Viele halten diesen Look sicher für monoton und langweilig, aber ich kann mir nicht helfen: ich finde genau diesen Ton-in-Ton Look irgendwie super spannend. Man läuft quasi als ein in sich stimmiger Farbklecks herum und bei dem Look kann man so gut wie gar nichts falsch machen – nagut, es sei denn man wählt von Kopf bis Fuß eine schrille Farbe wie neongrün oder so. Aber in diesem Fall fällt man zumindest auf! Natürlich durfte bei meinem Outfit auch ein kleiner Farbtupfer nicht fehlen. Und natürlich fiel mir die Wahl nicht schwer: entschieden habe ich mich für die Farbe rosa.  Aufgegriffen wird die Farbe von der kleinen Crossbody Tasche von Furla und den Adidas Sneakern. Die Sneaker geben dem Look  übrigensdie richtige Portion Lässigkeit. Das ist Stilbruch so wie ich ihn mag. Anhand der irritierten Blicke der Menschen konnte ich jedoch erkennen, dass nicht jeder das Outfit mochte – nein, der Großteil war eher etwas skeptisch. Kann ich aber auch irgendwie nachvollziehen, der Look mag durchaus ein wenig gewöhnungsbedürftig sein. Allerdings habe ich mich sehr wohl darin gefühlt und habe bei 6 Grad Außentemperatur auch überhaupt nicht gefroren, und das kann ich von meinen Jeanshosen nicht behaupten (fairerweise muss ich hinzu fügen, dass ich nur Jeanshosen mit Rissen besitze). Sollte die Temperatur weiterhin sinken, würde ich hier einfach zum Schal und hautfarbigen Thermostrumpfhosen greifen.

    Wie findet ihr den Look? Gewöhnungsbedürftig? Interessant? Geht gar nicht? Kann man schon mal machen? Hinterlasst mir gerne eure Meinung in einem Kommentar – ich würde mich sehr darüber freuen.

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    Strickkleider/-röcke hier (das erste Modell ist das Kleid, das ich trage – es fällt etwas größer aus):

    Stan Smith und Oversized Mäntel findet ihr zum Beispiel hier:

    Und für beige Pullis könnt ihr euch hier durchklicken: beige Pullis.

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    Summer

  • Drei Tipps für den perfekten Anzug

    Ein gut geschnittener Anzug lässt einen Mann in der Regel gleich um einiges attraktiver wirken. Im Alltag tragen aber nur die wenigsten Männer ganz freiwillig Anzüge, daher: was ein Glück für mich, dass mein Freund dank der Arbeit einige Anzüge im Kleiderschrank hängen haben muss. Und obwohl ihm die klassischen Anzüge meiner Meinung nach ebenfalls gut stehen, so haben wir doch eine andere Vorstellung vom „perfekten Anzug“:

    1. Sie sind im großen und ganzen schmal geschnitten (aber dürfen bloß bitte nicht zu klein und zu eng getragen werden).
    2. Der Sakko ist eher kurz und minimal tailliert.
    3. Die Hose sollte nach unten hin schmal zulaufen und erinnert an eine dezente Karotten-/ Hochwasserhose.

    Leider bekommt man solche Anzüge in Deutschland (für andere Länder kann ich nicht sprechen) nicht einfach so von der Stange. Auf der Suche nach dem perfekten „Instagram-Anzug“ (so nenne ich ihn, weil man ihn immer an den Mode-Männern der Instagram-Welt sieht) hat mein Freund mit Sicherheit schon alle gängigen Läden durchforstet und überlegt schon, ob er sich nicht einfach mal ein paar maßgeschneidert anfertigen lassen sollte. Diese Investition würde sich bei ihm vielleicht sogar lohnen, da die Kleiderordnung auf seiner Arbeit nicht ganz so streng ist – und ihm stehen diese modern geschnitten Anzüge einfach super! Aber selbst die klassischen Anzüge von der Stange müssten eigentlich bei den meisten Männern von einem Schneider angepasst werden und auf Dauer kann das schon ganz schön teuer werden. Ich persönlich finde es immer sehr schade, wenn sich Männer so davor scheuen, konsequent in maßgeschneiderte Anzüge zu investieren. Je nach Körpergröße und Figur kann es nämlich wirklich extrem schwer werden, überhaupt einen passenden Anzug zu finden und ich bin mir sicher, jeder Mann kann in einem Anzug eine gute Figur machen. Auf Lanieri.com zum Beispiel kann man sich ganz bequem einen eigenen Maßanzug erstellen und bestellen. Wer aber doch lieber das klassische Shopping-Erlebnis bevorzugt, der findet hier die drei wichtigsten Punkte beim Kauf eines klassischen Anzugs, um die gröbsten Fehler zu vermeiden:

    • Sakko: Früher verdeckte die klassische Variante komplett das Becken – solche Anzüge finde ich noch bei meinem Papa im Kleiderschrank. Obwohl sie heute als zu lang gelten, so mag ich sie dennoch an meinem Papa. Würde er heute mit mir neue Anzüge shoppen gehen, dann würde ich ihm folgendes raten: Klassische Sakkos sind nun kürzer geschnitten, aber dennoch so lang, dass sie auf jeden Fall noch den Gürtel verdecken. Den untersten Knopf vom Sakko trägt man übrigens offen…
    • Ärmel: Wichtig ist, dass der Ärmel nicht zu breit und nicht zu eng sitzt – hier darf ruhig mal die ein oder andere Falte entstehen, denn das zeigt, dass man noch genug Bewegungsspielraum zur Verfügung hat. Der Ärmel ist dann zu breit, wenn man an der Hand vorbei hineinschauen kann. Das Hemd sollte übrigens etwa einen Zentimeter unter den Sakko-Ärmeln hervorschauen. Die perfekte Länge der Ärmel kann man am einfachsten so ermitteln: Arme locker hängen lasen und dann die Hände waagrecht zum Boden gerade ausstrecken (genau, es sieht dann ein bisschen aus, wie als würde man einen Pinguin pantomimisch darstellen wollen) und wenn der Sakko-Ärmel dann leicht auf dem Handrücken aufsteht, dann habt ihr die perfekte Länge gefunden.
    • Hose: Die klassische Hose ist im Gegensatz zu früher auch etwas kürzer geworden. Während sie ursprünglich einmal zwei Falten schlagen sollte, so hat sie mittlerweile die perfekte Länge, wenn sie eine leichte Falte vorne an der Hose verzeichnet. Die klassische Variante sollte relativ anliegend sitzen, aber ebenfalls noch genug Platz für Bewegung bieten. Auch hier gibt es einen einfachen Trick, wie man die richtige Länge für sich ermitteln kann: Hinsetzen und schauen, wie weit das Hosenbein nach oben gerutscht ist – nur wenige Zentimeter? Dann passt sie!

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  • Outfit: Haremshose.

    Heute habe ich seit längerem mal wieder ein Outfit für euch – das ist in letzter Zeit doch etwas seltener geworden, soll aber weiterhin natürlich auf dem Blog vertreten sein. Hauptdarsteller dieses Looks ist die etwas schickere, rosa „Haremshose“ in Satinoptik von Zara. Wenn sie unten an den Knöcheln etwas enger wäre, dann wäre sie einfach perfekt in meinen Augen. Leider ist sie an den Knöcheln für meinen Geschmack einen Ticken zu breit, was normalsterbliche Menschen etwas unvorteilhaft wirken lässt. Das soll aber mich und jeden anderen normalsterblichen nicht davon abhalten, sie zu tragen. Denn sie ist einfach unheimlich bequem und die perfekte Symbiose aus „chic“ und „super lässig“. Tagsüber kombiniere ich sie am liebsten zu weißen Sneakern (mich nervt das unheimlich, dass man auf den Bildern die Socken sieht – das kann ich gar nicht abhaben und achte normalerweise sehr penibel darauf, dass man bei Sneakern keinen Socken sieht, das ist schon fast ein kleiner Tick geworden), einem weißen T-Shirt und dem lässigen Mantel – zum Ausgehen würde ich die Sneaker gegen silberne Heels und das weiße Shirt gegen ein Cami-Top mit silbernen Pailetten tauschen. Silber, weil es nicht nur perfekt zu rosa passt, sondern auch, weil es einfach ein Eyecatcher ist. Außerdem habe ich in den letzten Jahren eine echte Schwäche für die Farbkombination rosa zu silber/ grau entwickelt (übrigens gilt die Schwäche auch für rosa zu navy, rosa zu weinrot…). Deswegen konnte ich für den Look tagsüber auch nicht komplett auf silber/grau verzichten und habe zu meiner verspiegelten silber-grauen Sonnenbrille gegriffen.

    Wie gefallen euch denn Haremshosen? Sollten sie eurer Meinung nach nur zum zu Hause gammeln getragen werden, oder doch auch etwas schicker?

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    Hier findet ihr ähnliche Mäntel:

    Und hier Haremshosen:

    Weiße Sneaker gibt hier ab 26€:

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    Summer

  • Outfit: Knit Jumper + Pink Cullotes

    Oversized Pullis und Shirts gehören schon seit Jahren zu meinen Lieblingskleidungsstücken. Ich besitze sie in allen Farben und Varianten und kann einfach nicht genug davon bekommen. Am allerliebsten sind mir dabei die schulterfreien Modelle. In diesem Frühjahr entdeckte ich meine Liebe zu den lässigen, aber dennoch sehr schicken Culottes – die für mich auch unter das Label „oversized“ fallen. Beim Packen meines Koffers für den Urlaub durften daher beide luftigen Kleidungsstücke nicht fehlen. Allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht vor, oversized zu oversized zu kombinieren. In meiner Vorstellung war das nämlich keine besonders gute Idee.

    Als wir dann in Hangzhou unterwegs waren, machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es war irgendwie warm und schwül, aber auch irgendwie kühl – und der Regen war nonstop so stark, dass alles, was eng am Körper anlag, sofort komplett durchnässt war und unangenehm am Körper klebte. Eine Skinny Jeans wäre der reinste Selbstmord bei so einem Wetter gewesen. So freute ich mich sehr, dass ich so klug war, mir eine Culotte für schwül-kühle Regentage einzupacken. Leider endete da aber auch die Intelligenz. Denn für oben herum hatte ich nichts mitgenommen, das ich an solchen Tagen zu einer Culotte hätte kombinieren können. Für die Culotte hatte ich nur enge oder cropped Tops und Shirts – worin ich an diesem einem Tag aber eher gefroren hätte. Da stand ich nun mit dem einzigen eingepackten Pulli, dem oversized Pulli von Mango, und schlüpfte deprimiert hinein. Aber siehe da, Not macht erfinderisch! Denn so schlimm fand ich die Kombi oversized zu oversized plötzlich gar nicht mehr. Da es aber wirklich unangenehm stark geregnet hatte, gibt es von dem Outfit leider nur zwei schnelle Schnappschüsse, welches ich noch im Hotel Chaptel Hangzhou geschossen hatte (mein Review zum Hotel könnt ihr hier nachlesen), bevor es zum Erkunden der Stadt ging. Jaja ich weiß, wäre ich ein vorbildlicher Fashion-Blogger gewesen, dann hätte ich mir in diesem Augenblick die Zeit nehmen müssen, um die perfekten Bilder im Regen zu schießen. Allerdings war ich in dem Augenblick einfach vorrangig Reisende, die nur die kurze Zeit nutzen wollte, um die Stadt kennen zu lernen. Witzigerweise habe ich gerade, als ich euch die Artikel verlinken wollte, gesehen, dass Mango den beigen Oversized-Pulli exakt so kombiniert, wie ich auf dem Foto (hier gibt es den Pulli zu kaufen – übrigens hatte ich ihn einen Tag vor dem Urlaub im Laden in S und M anprobiert und mich dann für M entschieden, da der etwas länger ausfällt) .

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    Pulli, Mango // Hose, Zara // Sneaker, Adidas Superstars //

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    Chaptel Hangzhou

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  • Travel Diary: Drei Tage Mallorca

    Vor ein paar Wochen ging es los – Mici und ich flogen gemeinsam in den wohlverdienten Kurzurlaub auf die wunderschöne Insel Mallorca. Ich war noch nie dort und ich muss sagen, auch wenn drei Tage viel zu kurz waren, um die Insel auch nur annähernd kennen zu lernen, habe ich sie doch sehr ins Herz geschlossen. Das war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich die Insel besucht habe. Aber von Anfang an; Unser Wecker klingelte um kurz nach drei Uhr nachts/ morgens, da wir uns für den ersten Condor Flug am Tag entschieden hatten. Wir wollten so viel wie möglich vom ersten Tag haben und nahmen es in Kauf, unausgeschlafen in den Tag zu starten – schlafen können wir schließlich auch in der Sonne am Strand. Und das taten wir dann auch. Entweder sind wir wirklich alt geworden, oder so en früher Flug schlaucht doch ganz schön, so dass der Gedanke „dann haben wir ja den ganzen Tag“ vielleicht doch nicht mehr so greift. Glücklicherweise startete der Flug recht pünktlich und nach einem zweistündigen Flug und einer kurzen Taxifahrt zum Hotel, kamen wir bereits um neun herum in unserem Hotel an. Viel zu früh, da unser Zimmer erst ab 14:00 Uhr bezugsfertig war.

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    Das Hotel: Obwohl das Datum unseres Trips schon länger fest stand, kamen wir irgendwie nicht zur Potte und haben erst relativ Last Minute unser Hotel gebucht. Wir haben also nach einem Hotel im gehobenen Segment gesucht, das direkt am Strand war und vorzugsweise nur für Erwachsene war. Nicht falsch verstehen – ich liebe Kinderlachen und auch Geschrei gehört dazu, aber wenn man nur wenige Tage zum Entspannen hat, dann reicht es mir, dass ich mich über die „ich reserviere mir die besten 10 Liegen mit meinen Handtüchern, komme aber erst in fünf Stunden“- Fraktion aufrege (und darüber habe ich mich wirklich sehr viel geärgert!). Es war wider erwarten erstaunlich schwer, das passende Hotel zu finden. In der Hochsaison ist Mallorca nämlich ganz schön teuer und die meisten Hotels am Strand sehen aus wie Plattenbauten und sind nicht wirklich hübsch anzusehen. Klar schläft man eigentlich nur im Hotel, aber dennoch ist mir ein kleines bisschen Luxus in meinen Urlauben sehr wichtig. Dafür bin ich auch bereit etwas mehr zu zahlen. Entschieden haben wir uns letztendlich für das Pure Salt Garonda am Playa del Parma. Es ist das einzige 5 Sterne Hotel an diesem Strandabschnitt und wir haben viel erwartet. Die Lage ist für einen jungen Mallorca-Ersturlauber gar nicht so schlecht. Man ist ebenso schnell am Flughafen wie in der wunderschönen Hauptstadt Palma (mit der Bushaltestelle direkt vor der Tür) und man hat einen schönen und sauberen Strandabschnitt direkt auf der anderen Seite (wenn auch sehr voll). Das Hotel bietet kostenfreies WLAN an und man ist in der Nähe vom „Ballermann“, ohne den Lärm und die betrunkenen Menschen nonstop ertragen zu müssen. Allerdings habe ich für den bezahlten Preis deutlich mehr Luxus, mehr Style und ein größeres, geräumigeres Zimmer mit Minibar erwartet. Auch der Service entsprach nicht unbedingt meinen Erwartungen, auch wenn alle Mitarbeiter immer sehr freundlich waren. Das Zimmer an sich war sehr klein (für zwei Personen und zwei Koffer einfach zu klein) und nicht wirklich stylish eingerichtet – aber immerhin schön hell. Das Bad wiederum war wirklich hübsch und ansehlich. Wellness Area und Pool sind klein, aber fein. Positiv anzumerken war auch das Frühstück auf der Terrasse – der Frühstücksraum im inneren des Hotels ist aber sehr altbacken und passt so gar nicht zum Hotel. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass man sich nicht ganz einig war, ob man modern oder doch etwas eingestaubt sein möchte. Wie gesagt, für den Preis, den wir bezahlt hatten, kann ich das Hotel nicht weiterempfehlen. Aber wer nicht auf etwas Luxus verzichten möchte, aber dennoch am Playa del Palma wohnen möchte, der kann sich das Hotel mal anschauen.

    IMG_4666Das Pure Salt Garonda von der Strandseite aus.
    IMG_4658Das Zimmer Richtung Garten – wirkt dank der Panoramaoption relativ geräumig. Ist es leider nicht.IMG_4673Der Außenpool. Klein aber fein.IMG_4657Der Innenpool im Wellness Bereich. Ebenfalls klein. Der Wellnessbereich ist aber nett gemacht mit Sauna, Whirlpool, Dampfbad und einem eiskalten Minipool zum abkühlen.

    Der Strand: Unser Hotel lag direkt am Playa del Palma, der längste und wohl auch berüchtigtste Strand von Mallorca. Wenn ich an Playa del Palma denke, dann sehe ich deutsche Partytouristen, Bier und betrunkene Menschen von meinen Augen. Dabei hat der sechs Kilometer lange Strandabschnitt, der nur wenige Kilometer von der Inselhauptstadt entfernt liegt, mehr als nur Bier und Party zu bieten. Beim abendlichen Spaziergang am Playa de Palma läuft man an stylischen Restaurants und Bars vorbei, an Clubs und Absteigen – man sieht die betrunkenen Musterpartypeople, aber auch Familien mit Kindern, Pärchen, die einen Liebesurlaub machen oder auch viele ältere Reisende. Was mich sehr positiv überrascht hat war die Sauberkeit. Der Strand ist einfach absolut sauber und das Wasser kristallklar. Das habe ich mir vor der Reise so überhaupt nicht vorstellen können. Klar, im Juli war der Strand sehr voll, aber man kann sich für 16€/ Tag zwei Liegen und einen Schirm ausleihen und dann hat man eigentlich seine Ruhe und bekommt nicht das Gefühl, dass man Seite an Seite mit den eingeölten Menschen liegt. Der Strand ist sicherlich nicht der schönste auf der Insel, aber mit Sicherheit der spannendste für junge Menschen, die diese Dinge gleichzeitig möchten: Stadt zum Bummeln und Shoppen, Strand zum Entspannen und Bräunen, Clubs und Bars zum Feiern und günstige Restaurants (aber auch exklusivere Restaurants). Perfekter Strandabschnitt also für den „Mallorca-Neuling“. Man merkt aber relativ schnell, dass Mallorca so viel schönere Buchten zu bieten hat, dass man automatisch im Urlaub schon beginnt, über weitere Trips auf die Insel nachzudenken. 

    IMG_4664Die Megaarena ist Mallorcas größte Partylocation – und das ist so gar nichts für mich….aktuell16Meine Lieblingstunika für Strandspaziergänge! Die trage ich am liebsten zu offenen Schuhen oder Heels, aber für den Strandspaziergang habe ich dann doch geschlossene Sneaker gewählt. Ein zum Verwechseln ähnliches Modell findet ihr hier bei Alba Moda.IMG_4672Der wunderschöne Sonnenuntergang am Strand.IMG_4665Durch und durch Sonnenanbeter.

    Die Haupstadt: Wir hatten drei volle Tage auf Mallorca. Die meiste Zeit verbrachten wir am Strand oder auch am Pool, um hart an einem schönen Teint zu arbeiten. Aber Palma ist ein Muss, wenn man auf der Insel ist. Daher konnten wir uns Hauptstadt natürlich nicht entgehen lassen. Bereits am ersten Abend sind wir mit dem Bus 25 (Palma Express, für gerade mal 1,50€ pro Kopf pro Strecke) nach Palma gefahren. Der Bus kommt zwischen 9 Uhr morgens und 21 Uhr alle 15 Minuten und man ist in etwa 15 Minuten direkt in der Innenstadt. Bus 15 hält zwar auch vor der Tür und fährt auch in die Stadt, aber da dieser Bus eine andere Strecke fährt und alle paar Meter stoppt, dauert die Fahrt wohl sehr viel länger. Mein Eindruck von Palma? Die Stadt ist einfach wunderschön! Ganz egal, wo man hingeht, diese Stadt ist wirklich einfach schön und strahlt einen ganz eigenen Charme aus. Am ersten Abend haben wir den Sonnenuntergang über den Hafen genossen, lecker zu Abend gegessen und sind mit einem Eis durch die Stadt gelaufen. Am nächsten Morgen sind wir dann relativ früh aufgestanden und wieder nach Palma reingefahren. Auf dem Plan standen die typischen Sehenswürdigkeiten – die Kathedrale ist wirklich sehr beeindruckend -, das Bummeln durch die Stadt, entspanntes Shoppen (unter anderem im schönsten Zara, das ich bisher gesehen habe und Uterque) und ein leckeres Mittagessen. Natürlich haben wir nicht alles gesehen und ich bin mir da sehr sicher, dass sowohl Mici als auch ich bald wieder mal nach Mallorca fliegen werden.

    aktuell15Kathedrale La SeuIMG_4671Kathedrale La SeuIMG_4660Placa de la Llotja.IMG_4662Sonnenuntergang, Blick Richtung Hafen.

    Der Travel Look: Zu guter Letzt wollte ich euch noch meinen Travel Look zeigen. Ich hadere oft mit der kühlen Temperatur im Flugzeug, vor allem dann, wenn ich weiß, dass die Temperatur am Zielort unheimlich hoch sein wird. Dann stehe ich oft vor der Frage: „Möchte ich lieber im Flugzeug frieren, am Zielort vor Hitze eingehen oder mir die Mühe machen, mich vor Ort umzuziehen?“ Glücklicherweise gibt es mittlerweile zwei Kleidungsstücke, die uns Frostbeutel das Leben etwas einfacher machen: Maxikleider/-röcke und Culottes! Die eignen sich perfekt als Teil des Reiseoutfits. Ich habe mich also für eine luftige Culotte, ein Camisole Top zur Jeansjacke und Adidas Superstars entschieden. Die wichtigsten Unterlagen wie Ausweis, Karten und Geld trage ich am liebsten in einer kleinen Umhängetasche (meine ist von Furla) direkt am Körper, so dass ich immer ein Auge drauf haben kann. 

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    Love,

    Summer