Der Parka und ich - eine never ending love story!

30.01.2015

Hair-Story // ghd V Rose Gold Styler

Meine Haarstruktur hat sich seit meiner Kindheit öfters mal geändert. Als Kind hatte ich superschönes, glattes Haar - so richtig asiatisches Haar eben: Pechschwarz, glatt und dick. Als Teenie begann sich mein Haar zu kräuseln. Ich wurde etwas heller auf dem Kopf, das Haar wurde sandiger und bereitete mir echte Kopfschmerzen. Ich habe angefangen, meine Haare so richtig zu hassen! Damals kannte ich noch kein Glätteisen oder sonstige Produkte um die Haare schnell und einfach wieder zu bändigen. So musste ich mit der neuen Haarstruktur leben, wenn auch unglücklich. Mit 16 ließ ich mir in China aus Verzweiflung meine Haare chemisch glätten. Gesund ist was anderes! Diese Glättung sollte meine Haare für die nächsten sechs bis zwölf Monate bändigen. Am Anfang waren sie wieder wie damals - glatt und glänzend. Ich habe das Ergebnis geliebt! Aber, so blieb das natürlich nicht lange. Nach einem halben Jahr sahen meine Haare wieder etwas mitgenommen aus und ich spürte schon die aufkeimende Panik, dass die Haare wieder so fizzelige, sandig und kräuselig aussehen würden. So schlimm wie in der Teenie-Zeit wurde es aber nie wieder. Statt dessen bekam ich wirklich schöne, große Wellen - die ich damals leider nicht zu schätzen wusste. Also kaufte ich mir mit 18 Jahren mein erstes Glätteisen von der Marke Remington, mit dem ich eigentlich immer recht zufrieden war, bis ich fünf Jahre später zum ersten Mal ein ghd-Glätteisen von einer Freundin benutzte. Bis dato habe ich den Hype um ghd Produkte nicht verstanden. Nach dem Glätten mit dem ghd Glätteisen war ich so begeistert von dem Ergebnis, dass ich mir eine Woche danach mein erstes Glätteisen von ghd bestellte. Danach folgte ein Föhn von ghd und vor kurzem brachte mir der Postbote den hübschen ghd V Rose Gold Styler. Wer mich kennt weiß, dass ich beim Anblick des Glätteisens vor Freude gequiekt habe. Es ist wirklich verdammt schön! Momentan liebäugle ich auch schon seit einiger Zeit mit einem Lockenstab von ghd... wer besitzt bereits eins und kann mir was dazu erzählen?




Ich wollte also immer glatte Haare haben, aber komischerweise - mit 25 Jahren - sehnte ich mich plötzlich nach meinen großen, weichen Wellen, die in der Zwischenzeit leider etwas an Sprungkraft verloren hatten. Da haben wir's wieder: man will immer genau das, was man nicht hat! Heute möchte ich euch nur kurz zeigen, wie ich schnell und einfach täglich ein bisschen mehr Struktur und Wellen in meine Haare zaubere. Wie das Endergebnis aussieht könnt ihr zum Beispiel hier oder hier sehen. Das Prinzip kann einfacher nicht sein. Morgens nach dem Aufstehen setze ich mich direkt vor den Spiegel und teile die Haare rechts und links jeweils in 3-4 dünne Strähnen, die ich dann zwischen den Fingern zwirbel, bevor ich ein mal mit dem Glätteisen drüber fahre. Am Ende zwirbel ich die Strähnen auf den einzelnen Seiten zu einer dicken Strähne zusammen und fahre dann noch mal mit dem Glätteisen drüber - das ist wichtig für große, weich fallende Wellen! Das Ergebnis zwirbel ich am Hinterkopf zusammen und binde es zu einem lockeren Dutt am Nacken. Weiter geht's dann im Programm: Zähne putzen, anziehen, fertig machen. Bevor ich das Haus verlasse wird der Dutt aufgemacht, die Haare einmal aufgelockert und ich bin ready für den Tag!






Love,
Summer

27.01.2015

FAQ: Triangl Bikini

Man kann sich nicht vor ihnen verstecken. Sie sind überall und räkeln sich vorwiegend auf einer weißen Felldecke, oft neben den Lieblingsblumen von Instagram- und Bloggergirls Tulpen. Die Rede ist natürlich von den farbenfrohen Triangl Bikinis aus Neopren. Letzte Woche trudelte mein drittes Modell ein und ich fühle mich nun in der Lage, euch in einem Posting eure FAQs zu den Bikinis zu beantworten. Falls doch noch Fragen offen sind, dann stellt sie mir ruhig in den Kommentaren und ich nehme das noch mit auf.


Welche Modelle besitzt du? - Mein erster Triangl Bikini zog 2013 bei mir ein. Nachdem ich die Marke nonstop bei Instagram bewundern durfte, beschloss ich, mir ein Modell für den kommenden Thailandurlaub zu gönnen. Damals gab es noch nicht ganz so viel Auswahl wie heute und so fiel meine Wahl auf das Modell ''Winnie''. Ich würde sagen, dass dieses Modell das 'Signature Modell' der Marke Triangl ist. ''Winnie'' besteht aus einem Neopren-Höschen und einem trägerlosen Oberteil mit Mesh-Überzug und Reißverschluss vorne. Das zweite Modell ''Indy'' mit dem Leoparden-Muster kam pünktlich zu meinem Kroatien-Urlaub und ist das einzig komplett verstellbare Modell von Triangl. Vor einer Woche zog dann das Modell ''Bambi'' bei mir ein. Bei diesem Modell merkt man einen deutlichen Unterschied zu meinem ersten Modell. Das Höschen ist an den Seiten etwas schmaler geworden und auch der Neoprenstoff ist hier deutlich dünner geworden und passt sich dem Körper nun noch besser an.

 Von links nach rechts: Modell ''Winnie'' (gekauft) // Modell ''Indy'' (gesponsert) // Modell ''Bambi'' (gesponsert)//

Welches Modell magst du am liebsten und warum? - Ich kann mich nicht zwischen den Modellen ''Indy'' und ''Bambi'' entscheiden - liebe sie beide und würde mir immer wieder neue Variationen davon zulegen. Sie sitzen gut, sehen super schön aus und machen eine schöne Figur!


Welches Modell kannst du nicht weiterempfehlen? - Ich persönlich mag das Modell ''Winnie'' nicht so gerne. Mit dem Oberteil hatte ich so meine Probleme in Thailand im Meer. Bei jeder Welle hatte ich das Gefühl, dass ich das Oberteil verlieren würde und musste ständig daran rumzuppeln. Auch der Neoprenstoff der älteren Kollektionen ist noch sehr viel dicker und steifer als die neuen Modelle. Das Modell würde ich mir nicht wieder kaufen.

Wo kann man einen Triangl Bikini bestellen? - Wenn du einen original Triangl Bikini bestellen möchtest, dann kannst du das nur auf ihrer Homepage bestellen: Triangl Bikini. Es gibt mittlerweile viele Fakes oder milder ausgedrückt ''Lookalikes''. Ich persönlich habe mal ein nachgemachtes Modell gesehen und kann euch nur empfehlen, die Finger davon zu lassen. Der Stoff und vor allem die Nähte sehen nicht sehr hochwertig aus.

Wie viel kostet ein Triangl Bikini? - Die Bikinis gibt es für $79 oder $89. Das sind umgerechnet 70,50€ beziehungsweise knappe 80€. Hinzu kommt der Versand nach Deutschland in Höhe von $20, also so um die 18€. Wenn ihr euch mit euren Mädels zusammen tut, dann könnt ihr euch die Versandkosten teilen. Allerdings: je dicker und schwerer das Päckchen wird, desto eher könnte es am Zoll hängenbleiben.

Muss man mit Extrazahlungen am Zoll rechnen? - Der Versand erfolgt mit FedEx aus HongKong. De facto muss man bei außer-europäischen Bestellungen immer mit Zoll rechnen. Allerdings flutscht es meistens durch den Zoll. Sollte es doch mal am Zoll hängen bleiben, dann müsst ihr die Kosten von 19% auf den Einkaufspreis übernehmen - bei einem überschaubaren Preis von bis zu 80€ ist das aber noch erträglich.

Wie lange dauert der Versand? - Mein Bikini war immer gleich schnell bei mir, egal ob ich ihn selbst gekauft habe oder gesponsert bekommen habe. Gewartet habe ich immer so ca. 7 Tage. Das finde ich völlig okay. Ihr bekommt eine Tracking Number und könnt jederzeit schauen, wo sich euer Bikini befindet.


Stimmt es, dass die Größen kleiner ausfallen? - Jein, so pauschal kann man das nicht sagen. Fakt ist, dass Neopren sich ganz anders anfühlt als die gewohnten Materialien, aus denen Bikinis hergestellt werden. Sie sind etwas steifer und auch nicht so dehnbar. Das erweckt den Anschein, dass sie etwas kleiner ausfallen. Eigentlich sind die Höschen 'true to size' - aber wenn man seine normale Größe wählt, dann schneiden sie am Anfang etwas unschön ein, wenn man nicht nur aus Haut und Knochen besteht. Das Problem liegt also weniger an der Größe, sondern mehr an der Stoffart und dem Hüftspeck! Andere Stoffe lassen sich einfach besser dehnen. Gehörst du also zu den hüftspecklosen Mädels dieser Welt, dann bestelle deine gewohnte Größe. Es sei denn, du hoffst wie ich, dass das bisschen Speck irgendwann auch noch verschwindet, dann greife ebenfalls zu deiner gewohnten Größe ;) Wenn die Höschen also nicht verstellbar sind (aktuell gibt es gar kein verstellbares Modell) und du vernünftiger als ich bist, dann empfehle ich dir, eine Nummer größer zu nehmen! Das Höschen passt sich deiner Figur an und sorgt für eine schöne Po-Form. Für das Top empfehle ich dir deine normale Größe, wenn du es knapp und sexy magst. Aber, wenn du es nicht ganz so freizügig magst, beziehungsweise wenn du sehr schlank bist, aber trotzdem eine große Oberweite hast, dann empfehle ich dir bei den Modellen ''Bambi'', ''Black Neon'', ''Indy'' (online nicht mehr verfügbar), ''Ollie'' und ''Chloe'' für einen besseren Halt zu einer größeren Nummer zu greifen. Ich war mir dieses Mal sehr unsicher bei der Größe und habe mich im Live-Chat beraten lassen. Dieser Service ist super und ich habe mich sehr gut beraten gefühlt. Nachdem ich meine BH- und meine Jeansgröße durchgegeben habe, kam auch prompt eine Empfehlung zurück. Statt der empfohlenen S für das Top habe ich aber eine M gewählt (für mehr Halt) und bei dem Höschen bin ich der Empfehlung S gefolgt. Das Höschen sitzt sehr knapp und schneidet wie befürchtet etwas an den Seiten ein (die Hoffnung stirbt zuletzt, ne?), aber das ist nicht weiter tragisch, da sie wirklich einen schönen Po zaubert und wie eine zweite Haut sitzt. Scheue dich also nicht und lasse dich vom Triangl-Team beraten. Wenn du aber wirklich auf Nummer sicher gehen willst, dann entscheide dich ruhig für eine Nummer größer - so machst du gar nichts falsch!

(--> Für den schnellen Vergleich: ich trage bei H&M Bikinis immer S und kaufe bei Triangl aber meistens das Oberteil in M und und das Höschen in S, obwohl ich mich jedes Mal danach frage, ob ich nicht doch lieber M genommen hätte...)

Wie ist die Qualität? Wie ist der Tragekomfort? - Die Qualität ist super. Meine Bikinis haben schon viel mit mir durchmachen müssen und sehen noch immer top aus. Die Verarbeitung ist gut, der Stoff fühlt sich angenehm auf der Haut an. Man braucht zwar seine Zeit, um sich an den steifen Stoff zu gewöhnen (die neuen Modelle sind deutlich ''weicher'' geworden), aber für mich gehören sie neben den Modellen von Calzedonia zu meinen absoluten Lieblingsbikinis. Übrigens ist es zwar so, dass man dank Instagram und Blog das Gefühl vermittelt bekommt, dass jedes Mädchen auf dieser Welt mit solch einem Bikini herum laufen müsste, aber so ist es nicht. Überraschenderweise habe ich weder in Thailand, noch in Kroatien oder hier in Deutschland im Schwimmbad auch nur ein Mädchen in einem Triangl Bikini gesehen.

Trocknen sie schnell? - Puh, ich hatte das Gefühl, dass sie kaum nass werden - also quasi wasserabweisend sind. Leider weiß ich nicht mehr so genau, ob diese Erinnerung stimmt. Aber ich meine, dass ich überrascht darüber war, wie schnell sich der Bikini wieder trocken anfühlte. Kann mir das jemand hier noch mal in den Kommentaren bestätigen?

Triangl Bikinis und Sand & Sonne? - Wenn ihr euren Bikini lieb habt, dann solltet ihr euch nicht mit dem Bikini im Sand suhlen, da man die feinen Sandkörner nur ganz schwer wieder heraus bekommt. Und ihr solltet ihn nicht zum trocknen lange in die knallige Sonne legen, das tut dem Neoprenstoff nicht gut und sorgt dafür, dass der Stoff steifer wird und somit unangenehmer zu tragen.

Schwitzt man da drin nicht? - Ja! Neopren ist nicht sehr atmungsaktiv, daher empfehle ich dir keine lange Touren in ihnen. Das Höschen zu Shorts und Plastiksitzen ist zum Beispiel keine angenehme Kombination.

Benutzt du die Tasche, die mit geliefert wird? - Hier muss ich sowohl Pluspunkte als auch Minuspunkte verteilen. Ich liebe diese Tasche und nehme sie immer mit zum Strand (und mein Bikini liegt auch immer drin, denn Achtung: man sollte Neoprenstoff nicht knicken! Also lieber lose reinwerfen und gut ist!). Sie ist wirklich total praktisch und stylisch obendrein. Allerdings reißt das Bändchen leider sehr schnell, wenn man die Tasche zu voll packt. Meine Tasche mit dem Leo-Muster ist leider schon kaputt und ich habe daraus gelernt. Ab jetzt nehme ich nur noch das Nötigste mit zum Strand!



Love,
Summer

24.01.2015

Black. Lace. Joop.

Ich bin durch und durch ein Arbeitstier und eigentlich nonstop am Arbeiten - in der Agentur, im Home Office für den Blog und am Wochenende unterwegs Bilder schießen, Outfits shooten. Die Texte schreiben sich auch nicht von alleine, aber ihr hört mich nie darüber jammern, weil ich die Dinge liebe, die ich tue. Es hält mich auf Trab und bringt mich voran. Zeitmanagement ist alles und man gewöhnt sich recht schnell an den Rhythmus...

... aber an eine Sache werde ich mich vermutlich nie gewöhnen: ein klassisches, seriöses Arbeitsoutfit. Obwohl ich in meinem Kopf also durchaus seriös sein kann auf der Arbeit, so mag ich mich nicht in ein klassisches Kostüm oder einen klassischen Hosenanzug zwängen lassen. Da drin fühle ich mich unwohl und gefangen. Ich bin echt froh, dass mir nicht vorgeschrieben wird, wie ich in der Agentur rumlaufen muss, so lange alles ordentlich aussieht. Mein heutiges Outfit gehört zu den seriöseren Outfits, welche ich zur Arbeit trage - schon allein deswegen, weil ich Pumps trage. Die trage ich sonst nämlich eher selten zur Arbeit. Eigentlich nur dann, wenn ich direkten Kundenkontakt habe. Das sieht einfach schicker aus und man strahlt durch die aufrechte Haltung, die man automatisch bekommt, wenn man Absätze trägt, mehr Sicherheit aus. Das gibt nicht nur dem Gegenüber das Gefühl, dass man alles unter Kontrolle hat, sondern auch ein Stück weit sich selbst, zumindest mir. Ganz egal ob Absatz, Uggs oder Chucks - aktuell trage ich nur Jeanshosen zur Arbeit, während ich letztes Jahr noch die Kombination Strumpfhosen und Kleidchen jeder Jeanshose vorzog. Diese Skinny Jeans habe ich mir vor ein paar Wochen bei River Island bestellt, weil ich unbedingt eine High Rise mit Rissen an den Knien besitzen wollte. Seit dem gehört sie zu meinen Lieblingsjeans. Durch die hohe Taille lässt sie die Beine unheimlich lang wirken und die Risse, die im Stehen übrigens nicht weiter auffallen, lockern jedes Outfit auf. Die zwei Eyecatcher des heutigen Looks kommen aus dem Hause Joop. Zum einen ist das die kuschelig weiche Weste und zum anderen der Lack-Shopper in einem schönen Brombeer-Ton. Bei meinen Arbeitsoutfits achte ich immer darauf, dass ich, egal wie casual oder ''laissez faire'' mein Outfit aussieht, mindestens ein hochwertiges Accessoire dazu kombiniere, um den Outfits einen Hauch von Seriosität zu verleihen. Die Tasche zähle ich zu solch einem Accessoire. Sie peppt das Outfit auf und setzt gleichzeitig auch ein Statement. Sie sagt, dass die Trägerin kein kleines Mädchen ist und das man sie nicht unterschätzen sollte, nur weil sie gerne mal zu verspielter Spitze und Jeans mit Rissen greift.

Ebenfalls ein Statement setzen momentan auch übrigens meine Haare, die von Tag zu Tag heller werden! Ich bin noch unschlüssig, ob ich sie wieder etwas dunkler färben sollte oder ob ich die Farbe nicht vielleicht doch mag. Was meint ihr? Habt ihr Tipps gegen strapazierte Haare nach dem Färben?






Weste, Joop* // Shirt aus Spitze, Chicwish // Jeans, River Island // Schuhe, S. Oliver // Tasche, Joop*






Love,
Summer

21.01.2015

Pendeln macht aggressiv!

Bahn fahren kann echt nervenaufreibend sein und selbst aus einem gelassenen Menschen einen aggressiven machen. Ich pendele nun schon seit fast zwei Jahren und kann nicht aufhören, mich fast täglich über die selben Dinge zu ärgern - so sehr, dass ich dem Thema ein Posting widme. Irgendwann ist mir dann aber aufgefallen, dass die Bahn selbst eigentlich nur schuld an krassen Verspätungen und Ausfällen und vielleicht noch an einer fast unzumutbaren Temperatur ist - aber dass das wirklich anstrengende und nervtötende die Mitfahrer sind. Geht das nur mir so, oder habe ich noch mehr Mitleidende? (Nachtrag: ausgerechnet heute hatte meine Bahn 50 Minuten Verspätung und hat mich zusätzlich zu manchen Mitfahrern noch in den Wahnsinn getrieben - siehe Mini: foxdevilwild!)



1. Fette Rucksäcke und fette Taschen: liebe Mitmenschen, wenn ihr einen fetten Rucksack auf dem Rücken habt, seid ihr nicht mehr so kompakt wie ohne - wirklich nicht. Das könnt ihr mir glauben. Ihr könnt dann nicht in der vollen Bahn stehen und euch panisch von Link nach rechts drehen und alles wegfegen, was sich hinter euch befindet - in der Regel sind das übrigens Menschen. Die bekommen dann schön eine gewatschelt. Die lieben Frauen mit ihren fetten Shoppern sind leider nicht viel besser und feinfühliger. Die sind fast noch dreister: sie legen gerne ihre Shopper einfach mal auf den Schultern der ätzenden Bahnfahrer ab. 

2. Rush Hour mit Fahrrädern: hat man Fahrräder nicht meistens, wenn man Fahrrad fahren möchte? Vor allem die Spezialisten im Ganzkörper-Tour-de-France Outfit, schwingt euch doch einfach auf euer Rad statt euch in das Getümmel von Anzugträgern etc. zu stürzen! Abgesehen davon, dass Platz in der Bahn während der Rush Hour ein echt kostbares Gut ist, möchte ich im Gedrängeln weder irgendwelche Fahrradteile in den Rücken geranmt bekommen noch möchte ich auf den Genuss kommen, hübsche Radabdrücke an meiner Kleidung zu finden. 

3. Rush Hour mit großen Taschen, die auf den Sitzen liegen: ja ich weiß, wenn man ein paar Taschen mehr dabei hat, dann ist das sehr bequem, diese nicht auf dem Boden oder vielleicht auch auf den eigenen Körper abstellen zu müssen, sondern auf die Sitze nebenan. Aber lässt euch gesagt sein - nach einem anstrengenden Arbeitstag denken sich die  Menschen dabei nur eine Sache: was ist das für ein egoistisches Arschloch.

4. Nicht an der Tür stehen bleiben: kennt ihr das? Die Bahn scheint im ersten Augenblick voll zu sein und man kann sich kaum durch die Tür quetschen, aber innendrin, ja da ist alles frei. Anscheinend bekommen Menschen Panik, dass sie nicht wieder raus kommen, wenn sie nicht direkt an der Tür stehen bleiben. Das Problem ist nur, dass das ziemlich suboptimal ist. Wenn ihr irgendwann mal ein genervtes "können Sie bitte durchgehen, die ganze Bahn ist frei" hört, dann könnte es durchaus ich sein.

5. Rücksicht aufeinander nehmen: wenn das schon im Mikrokosmos "Bahnwagon" nicht funktioniert, wo dann?!

6. Stehst du in der Lichtschranke, kann die Tür nicht zugehen: einfache Regel, wenn nicht die einfachste - aber es gibt noch immer Menschen, die das nicht verstehen, in der Tür stehen bleiben und sich dann wundern, warum es nicht weitergeht.

7. Sauber halten: so viele Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten und dennoch so mit den Füßen getreten werden. Wie schwer kann es sein, keinen zusätzlichen, unnötigen Dreck in der Bahn zu machen? Eigentlich gar nicht! Als ich das letzte Mal Schoko-Kuchen an den Fensterscheiben entdeckte, da hätte ich am liebsten die Spaßvögel mir geschnappt und deren Gesicht ebenfalls an der Scheibe gerieben. Dreck zu machen ist das eine, aber so verschwenderisch und respektlos mit essen umzugehen, das geht gar nicht. 

8. Platz machen für Hilfsbedürftige Menschen: hier könnte man ja meinen, dass das Gang und Gebe ist. Nein, ist es nicht. Beobachte immer wieder Menschen, die so tun, als sie nicht sehen würden, wenn ein älterer Mensch etc. einsteigt. so dass jemand aus den allerletzten Nischen kriechen muss um Platz zu machen 

9. Körperkontakt so weit es geht vermeiden: ich mag Menschen eigentlich sehr gerne, nur nicht unbedingt alle fremde Menschen, die vielleicht dazu nicht ganz angenehm riechen und etwas mehr schwitzen. Also nein, das ist falsch, auch die mag ich manchmal - nur eben nicht in der engen Bahn, im Sommer und wenn sie mir fremd sind und trotzdem zu sehr auf die Pelle rücken. Das muss nicht sein...

10. Die 'ich muss erster sein' - Mentalität: egal ob rein oder raus, es gibt sie, die, die unglücklich sind, wenn sie nicht als erster rein oder raus kommen. Schubsen, drängeln, viel Körperkontakt. Geht gar nicht. Manche prügeln sich um einen Sitzplatz wie bei dem Spiel 'die Reise nach Jerusalem'.

So, genug gemeckert - jetzt geht's mir schon wieder viel besser. Kennt ihr das? Ergeht es euch auch immer so, wenn ihr in der vollen, stickigen Bahn seid?

Love,
Summer

18.01.2015

Detox your life PT.1 - Hope your Wifi dies.

Startet das Jahr doch mal mit einem etwas anderen Detox - ein großes Wort, mit einer für mich eigentlich sehr einfachen Message: Verzicht. Vor ein paar Wochen saß ich abends gemütlich auf der Couch, surfte ohne Ziel durch das World Wide Web und plötzlich tat sich einfach nichts mehr. Mein WLAN war einfach weg. Nicht nur, dass mein WLAN sich nicht mehr verbunden hätte, nein, es existierte einfach nicht mehr. Mein Internet war tot. Einfach so. Das nervt - aber guuut, dann beschäftige ich mich eben mit Offline-Dingen, so was soll's ja auch noch geben. Den Abend verbrachte ich also noch mit einem recht entspannten Schulterzucken 'na, das wird dann morgen früh wieder'. Statt dessen nahm ich ein Buch in die Hand, welches schon länger bei mir auf dem Schreibtisch lag, aber ich durch ominöse Gründe noch keine Zeit dafür gefunden hatte. Ist ja auch mal toll, sich durch ein Buch in eine fremde Welt entführen zu lassen und mit dieser Geschichte ins Bettchen zu gehen, statt mit Instgram und ihrer vermeintlich perfekten Welt. Alles supi, gar kein Problem! Da wusste ich noch nicht, dass sich der Internet-Ausfall dieses Mal nicht wie sonst nur um ein paar Stündchen handelte, sondern gleich um mehrere Tage. 

Am nächsten morgen - es war ein Samstag - stand ich früh auf, klappte das Laptop auf und wollte die Mails der Woche checken und bearbeiten. Voller entsetzen stellte ich fest, dass mein Internet noch immer nicht funktionierte. Es klingt lächerlich - so entspannt der erste internetlose Abend auch war, so unfassbar nervige empfand ich diese paar Tage ohne Wifi (Mein Smartphone konnte ich auch getrost vergessen - die Geschwindigkeit dort wurde bereits gedrosselt, so macht das surfen eher aggressiv als Spaß). An diesem Vormittag habe ich gemerkt, wie abhängig ich im Alltag vom Internet war beziehunsgweise, wie oft man unbewusst online unterwegs ist. Ich startet in regelmäßigen Abständen meinen (verdammten) Router neu - drückte wie wild auf sämtliche Reset-Knöpfe und verfluchte meinen Anbieter. Ich hatte doch so viel vor! Bloggen, Mails bearbeiten, auf Facebook oder Instagram nach den neusten Tratsch und Klatsch schauen, Onlineshopping betreiben oder zumindest Onlinebummeln und so weiter. Na eben das, was man halt so im Internet macht - sehr, sehr wichtige Dinge eben! Obwohl mir also durch aus bewusst war, dass viele dieser Dinge, die einem im Internet kostbare Zeit raubten, sehr banal und unnötig waren, so stresste mich die Tatsache einfach, dass ich nicht einfach mal so etwas im Internet nachschauen oder meine Mails am PC bearbeiten konnte. Unsere Generation ist so fixiert auf die Onlinewelt, so dass wir manchmal vergessen, dass wir auch offline noch ein Leben haben. Auch wenn das Leben offline vielleicht etwas anstrengender und weniger Glamourös ist als online, so ist es aber auch viel wertvoller und spannender. 

Ich wünsche euch also, dass euer WIFI auch mal streikt und für ein paar Tage den Geist aufgibt. Und das nicht, weil ich euch Böses will.





Love,
Summer

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