• Louis Vuitton Palm Springs Mini oder doch die Pochette Métis? Und weshalb bereue ich es, mir die Tasche in den Frankfurter Louis Store geliefert haben zu lassen?

    Na? Für welche der zwei genannten Taschen würdet ihr euch entscheiden? Diese Frage habe ich euch auf Instagram gestellt, nachdem ich für mich selbst die Antwort schon gefunden hatte, da ich mich bei dieser Entscheidung auf gar keinen Fall beeinflussen lassen wollte. Der Großteil eurer Stimmen ging wie erwartet an die Louis Vuitton Pochette Métis. Das genaue Ergebnis habe ich schon vergessen, ich glaube allerdings, dass es bei irgendwas um die 75% für die Métis und 25% für die Palm Springs Mini lag. Ich kann euch sehr gut verstehen. Sie ist ja auch schön, die Métis. Ich habe ihr selbst ganz lange nachgejagt. Egal in welcher Stadt ich auch war, ich bin immer in den Louis Store gehüpft, um nach dieser Tasche zu fragen. Rückblickend kann ich sagen, dass die Fragerei immer etwas halbherzig war. Hätte ich sie unbedingt haben wollen, dann hätte ich sie im Store bestellen können. Weshalb ich sie wollte, ist klar: Durch ihre unaufdringliche Form und das klassische Monogram Canvas Muster passt sie zu allem. Außerdem hat sie die perfekte Größe (ich liebe kleine Taschen) und auch die Trage-Art (ich liebe Crossbags) passt perfekt in mein Beuteschema. Eine rundum schöne, elegante und klassische Tasche.

    Moooment. Genau da ist der Haken für mich: elegant und klassisch. Irgendwie passt das nicht so zu mir. Das heißt nicht, dass ich nicht auch mal klassisch und elegant sein kann (und das heißt auch nicht, dass ich sie mir nicht vielleicht doch irgendwann mal zulegen werde…). Aber selbst wenn ich mal so unterwegs bin, dann brauche ich einen kleinen Stilbruch zum Look, um mich so richtig wohl zu fühlen. Und diesen Stilbruch bekomme ich nicht mit der Metis, denn sie passt wie die Faust aufs Auge auf elegante, klassische Looks. Die Palm Springs Mini aber, sie ist verspielt, edgy und etwas moderner. Sie wertet meine casual Looks im Handumdrehen auf, sorgt für meinen geliebten Stilbruch bei eleganteren Looks und passt daher besser zu mir und meinem Lifestyle. Außerdem schreit sie nur so nach Wanderlust – ich kann es nicht abwarten, sie mit auf meine Reisen zu nehmen.

    Ich weiß nicht mehr genau, wann ich zum ersten Mal ein Auge auf die Palm Springs geworfen hatte – wahrscheinlich relativ zeitgleich zur Métis. Aber ich weiß noch ganz genau: es war Liebe auf dem ersten Blick. Nichtsdestotrotz habe ich nie ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, sie mir zu kaufen. Dafür war sie, im Gegensatz zur Métis, einfach zu wenig präsent gewesen. Es gibt kaum gescheite Bilder von guten Looks mit ihr und im „echten“ Leben, fernab vom Glitzer und Glamour der Instagram-Welt, habe ich sie sowieso noch NIE an einer „echten“ Frau gesehen. Dennoch schwirrte sie stets in meinem Kopf herum. Alle paar Monate googelte ich nach ihr und verliebte mich erneut ein Stückchen mehr in sie. Dieses Spielchen wiederholte sich dann etwa ein Jahr lang, bevor ich mich vor einigen Wochen dazu entschied, sie mir zu gönnen. Mein Problem war nur, dass der Rucksack ausverkauft war. Überall. Ich schaute wochenlang täglich in den Louis Vuitton Online Store, bis es mir zu doof wurde. Ein paar Tage nachdem ich es aufgegeben hatte, aktualisierte sich der Tab mit der Tasche auf meinem Smartphone und ich konnte meinen Augen nicht trauen: aber ein einziges Modell war online verfügbar! Es klingt so übertrieben und ich weiß, dass es auf der Welt wichtigere Dinge gibt, als sich eine überteuerte Tasche zu bestellen, aber in dem Augenblick hab ich das einfach gefeiert. Ohne zu überlegen habe ich sie mir bestellt und nach Frankfurt in den Store liefern lassen. Ich bereue meine Entscheidung absolut nicht und liebe die Palm Springs Mini abgöttisch.

    Eine einzige Sache an dieser ganzen Abwicklung bereue ich jedoch – und zwar die Tatsache, dass ich mir die Tasche hab in den Frankfurter Store liefern lassen. Denn der Service war mehr als schlecht. Wirklich grottig eigentlich und vermieste mir als Kunde den Spaß am Kauf. Weshalb steigt eigentlich die Arroganz der Mitarbeiter exponentiell zur Preisstruktur der Marke? Könnt ihr mir das erklären? Mir tut es wirklich Leid das sagen zu müssen, da ich eine ganz liebe Mitarbeiterin von Louis Vuitton kenne, die mit Herz dabei ist und nicht nur lieb, sondern auch höflich ist. Leider scheint dies nicht auf alle Mitarbeiter zuzutreffen. An diesem Tag waren einfach alle, die ich beim Warten an der Kasse beobachtet hatte – es waren fünf oder so – einfach unfassbar arrogant und absolut nicht hilfsbereit. Zumal zwei Mitarbeiterinnen direkt hinter der Kasse über einen Kunden, der vor mir dran war, abfällig gelästert haben. Wirklich jetzt? Ich finde, dass das gar nicht geht. Geht zum Lästern doch bitte irgendwo hin, wo kein Kunde das mitbekommt. Oh well, ich tippe dann auch mal stark, dass diese besagten Mitarbeiterinnen sich dann wohl auch über meine Wünsche abfällig geäußert haben. Was fällt mir aber auch ein, Dinge zu hinterfragen. Oder Dinge anders haben zu wollen – geschweige denn, überhaupt bedient zu werden. Ich habe Verständnis dafür, dass viel los ist, aber gibt es etwas einfacheres, den Blickkontakt zum Kunden zu suchen und ihm zu signalisieren, dass man sich so schnell wie möglich um das Anliegen kümmern wird? Ignorieren finde ich ziemlich bescheiden. Sich nach der Beschwerde zu entschuldigen, aber im gleichen Satz noch den Fehler an die Kollegen weiterzugeben ist ebenfalls sehr schwach. Wie wäre es stattdessen mit selbst denken und proaktiv auf Kunden zugehen? Bitte sagt mir, dass das ganz normale Brand Standards sind.

    Vielleicht habe ich ja einfach wirklich zu hohe Anforderungen an gehobenem Service – aber darf man als Kunde, wenn man ein Produkt kauft, bei dem der Preis zu mindestens 70% aus Markenname und Service besteht, nicht auch einen einwandfreien Service erwarten? Was meint ihr und wie sehen eure Erfahrungen aus?

    Love,

    Summer

  • Travel Look: von Pula nach Venedig im Auto

    Nach einer Woche Kroatien ging es mit dem Auto weiter nach Venedig. Uns stand eine Fahrt von ca. vier Stunden bevor und obwohl wir keine Zeit mehr verlieren wollten, denn wir waren mal wieder spät dran, so habe ich den Mann doch noch gezwungen, ein paar Bilder von meinem Travel-Look zu schießen. Etwas in Eile, etwas blurry, aber immerhin daran gedacht. Da wir nur mit der Louis Vuitton Keepall zu zweit gereist sind (für Kurztrips im Sommer absolut ausreichend) und dort natürlich nicht so viel hinein passt, musste das Outfit für die Fahrt wohl überlegt sein. Denn es musste nicht nur der Kälte im herunter gekühltem Auto, als auch der Hitze in Venedig gewachsen sein – sondern auch bequem sein, aber dennoch hübsch für den ersten Tag in Venedig. Während ich mich vor einiger Zeit definitiv für eine Shorts + Shirt Kombi entschieden hätte, so habe ich mich dieses Mal für ein Sommerkleidchen in der Signalfarbe rot mit kleinen Pünktchen entschieden. Ich weiß nicht mehr, wann das genau anfing, aber ich habe meine Liebe zu Kleidern wieder entdeckt. Ganz egal ob maxi, midi oder auch mini, sie lassen mein Herz wieder höher schlagen. Ganz hoch im Kurs stehen gerade bei mir auf jeden Fall Kleider im Wickel-Look mit kleinen Pünktchen oder Sternchen (perfekter kann das Kleid also eigentlich nicht sein). Es macht mir Spaß, mich wieder femininer zu kleiden und ich genieße diese wieder gewonnene Weiblichkeit. Dazu habe ich dann geschlossene, weiße Sneaker gewählt, damit die Füße im Auto nicht frieren und einen kuscheligen Cardigan, in den man sich während der Fahrt schön einkuscheln kann. In Venedig angekommen durfte dieser dann gemeinsam mit dem Auto im Parkhaus schmoren und das hübsche Sommerkleidchen bekam endlich seinen gebührenden Erstauftritt. Die Reisetasche von Louis Vuitton begleitet uns übrigens, seit wir sie damals bei Glück und Glanz gekauft haben, auf all unseren Kurztrips. Für mich ist sie noch immer das schönste Reiseaccessoire und einer meiner besten Käufe.

    Übrigens hat mir das Verreisen mit dem Auto sehr, sehr viel Spaß gemacht. Ich fand es toll, dass man so unabhängig war und überall anhalten konnte, um sich spontan etwas anzuschauen. Mir ist mal wieder bewusst geworden, dass unsere Erde so viel zu bieten – ganz egal ob nah oder fern, man muss sich immer daran erinnern, mit offenen Augen durch die Gegend zu laufen, damit wir das Schöne und Gute in uns aufsaugen können. Und damit wünsche ich euch einen tollen Freitag!

    Love,

    Summer

  • New-In: spitze Booties.

    Wieder mal ein Kauf, das so gar nicht in mein Beuteschema passt. In Letzter Zeit shoppe ich so viele Dinge, die „eigentlich nicht in mein Beuteschema passen“, so dass sie nun schon wieder irgendwie reinpassen. Auffällig auch, dass ich mittlerweile fast genau so gerne zu schwarz und rot greife, wie zu den hellen, freundlichen und neutralen Farben. Ich glaube weiterhin, dass schwarz niemals meinen Kleiderschrank dominieren wird, aber so nach und nach schleicht sich die Farbe gekonnt in mein Alltagsrepetoire.

    Die Booties musste ich mir allerdings ein paar Mal anschauen, bevor sie letztendlich dann in meinem Einkaufskorb landete. Ich war schon länger auf der Suche nach solchen Booties mit einem kleinen Absatz, damit ich ohne zu jammern meinen Alltag bewältigen kann und trotzdem einigermaßen schick bin. Zuerst ist mir nur die Spitze Form der Schuhe aufgefallen – und das recht negativ sogar. Der Absatz, der Stoffeinsatz an den Seiten und auf die Form von der Seite – all das fand ich super, aber die spitze, schmale und längliche Form von oben fand ich am Anfang richtig furchtbar. So richtig aus dem Kopf sind sie mir allerdings nicht gegangen. So habe ich mir die Schuhe bestimmt noch drei oder vier mal im Onlineshop angeschaut, bevor sich das negative Gefühl in positives verwandelte. Kurzerhand landeten sie also in meinem Warenkorb und nach zwei Tagen trudelten sie auch schon bei mir ein. Nachträglich habe ich mich etwas darüber geärgert, dass ich mir ausgerechnet im Frühling Herbstschuhe bestellen muss… statt einfach passend zum Wetter zu den aktuell so angesagten Loafern zu greifen, die auch noch auf meiner Wunschliste stehen. Am liebsten hätte ich welche von Gucci, aber da bin ich mir noch sehr unsicher, ob sich eine solche Investition lohnt. Was meint ihr?

  • Outfit: Casual & Cozy in grey.

    Ich bin nicht der größte Freund von Kälte, aber dafür ein umso größerer Freund von kuscheligen Pullis und Schals. Das ist natürlich irgendwie doof, da sie einfach zusammen gehören und sich ergänzen. Letztendlich überwiegt aber doch die Liebe zu Grobstrick und Kuschelpullis – und die kalte Jahreszeit erscheint mir gar nicht mehr ganz so furchtbar. Mittlerweile freue ich mich sogar auf die eisige Kälte, vielleicht sogar ein bisschen zu viel. Woran sich das bemerkbar macht? Ganz einfach: sobald die Temperaturen sinken, beginne ich, meine Pullis und Schals aus dem Schrank zu kramen. Endlich kann man wieder mit dem Layering beginnen! Am liebsten kombiniere ich dann verschiedenen Stoffe und Materialien miteinander: zarte Spitze, Chiffon, Seide oder Satin zu Grobstrick und Wildleder – so macht Mode auch wieder spaß! Außerdem treibe ich mich dann stundenlang in diversen Onlineshops umher und mache mich auf die alljährliche Jagd nach Kuschelpullis und übergroßen, deckenähnlichen Schals. Dieses Jahr war ich mal wieder sehr erfolgreich! Farblich gesehen stehen beige und grau diese Saison ganz hoch bei mir im Kurs, da kann ich einfach nicht dran vorbei laufen.

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    So geschehen auch bei dem grauen Kuschelpullover aus 85% Wolle. Das war Liebe auf dem ersten Blick – die Liebe war sogar so groß, dass ich ihn mir zwei Nummern zu groß bestellt habe, da meine Größe ausverkauft war. Und eigentlich war die Liebe sogar noch größer. Denn nachdem ich mir letztes Jahr exakt den gleichen Pulli, nur in beige, aus der Lena Terlutter Kollektion für Edited gegönnt hatte, war ich auf der Suche nach dem gleichen Modell in grau. Ich war echt traurig, dass es den Pulli nicht auch noch in anderen Farben gab. Na gut, andererseits war das vielleicht gar nicht so schlecht für mein Portemonnaie, denn ich hätte mir diesen Pulli in allen Farben dieser Welt gekauft. Durch den hohen Wollanteil hält er schön warm und ist wunderbar flauschig. Dadurch, dass ich gezwungenermaßen Größe L statt meiner eigentlichen Größe S nehmen musste, fällt er natürlich ganz anders. Er ist länger, der Ausschnitt größer und die Ärmel sind natürlich ebenfalls länger. Dadurch gefällt mir der Pulli sogar noch besser. Er wirkt viel lässiger und dadurch, dass der Ausschnitt die Sicht auf die Schulter preisgibt, dennoch feminin und verspielt. Also habt keine Angst davor, bei Pullis auch mal zu einer größeren Nummer zu greifen.

    Am meisten gefällt mir an diesen Pullis übrigens, dass sie super vielfältig kombinierbar sind. Ob ganz casual wie auf den Bildern mit Skinny Jeans und Sneakern oder romantisch-verspielt zu einem ausgestellten Midirock und klassischen Kitten-Heels – oder zu einem kurzen Satinkleidchen und Wildleder-Overknees, es sieht immer gut aus und nie overdressed, sondern immer einfach nur lässig. Die anderen Looks zeige ich euch dann auch gerne mal in weiteren Postings auf dem Blog oder auf meiner Facebook-/ Instagramseite, schaut gerne mal öfters vorbei 🙂

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    Tasche, Louis Vuitton, via Glück & Glanz // Pulli, About You // Hose, Zara // Uhr, Fossil // Schuhe, Stan Smith Adidas // Loopschal, About You //

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    Summer

  • SkyNight feat. PAIRED im Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center

    Leckere Cocktails, gute Laune und kostenfreies Fingerfood bis 20:00 Uhr, das kann nur eines bedeuten: es ist wieder Zeit für die SkyNight – die After Work Party am Frankfurter Flughafen. Perfekt für alle, die rund um den Flughafen arbeiten. Der Auftakt der SkyNight 2016 wurde mit der Live-Perfomance des Entertainers Lexter und dem neuen Food & Beverage Programm „Paired“ gebührend gefeiert. Die Paired Gerichte werden in den Sheraton Bars Lemons & Limes und der Davidoff Lounge serviert. Paired kombiniert regionale mit internationaler Küche und beinhaltet kleine Gerichte, die mit den Sheraton Selects Weinen oder regionalen Craft Bieren serviert werden. Die Gäste werden dabei heraus gefordert, mit den Regeln zu brechen und einmal ganz anders zu speisen – zum Beispiel ein Gläschen Champagner zu einer Portion Fish & Chips. Die Portionen sind perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch und laden dazu ein, sich einmal quer durch die Snack-Karte zu probieren. Für jemanden wie mich, der ständig an Futterneid leidet, ist das eigentlich perfekt. So muss ich nicht mehr traurig auf den Teller meiner Begleitung(en) schielen und mir denken, dass ich vielleicht doch lieber etwas anderes bestellt hätte – denn ihr kennt das bestimmt auch: das Essen von anderen schmeckt irgendwie immer ein bisschen besser als das eigene. Daher esse ich auch so gerne asiatisch, weil das Essen hier immer in der Mitte steht und jeder von jedem Gericht probieren kann. Sharing is caring, richtig?

    Die nächste SkyNight findet übrigens am 25. Februar 2016 statt. Falls ihr am Frankfurter Flughafen und/ oder in der Nähe arbeitet, dann solltet ihr auf jeden Fall nach der Arbeit auf einen oder zwei Cocktails vorbei schauen 🙂

    JohGr_Sheraton_Skynight_Lexter_160128__30Pictures by Johanna Groß

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    Love,

    Summer

  • MY WEEK – EDITION #KW23

    Worüber habe ich mich diese Woche gefreut?

    Ich wurde sehr herzlich im neuen Unternehmen willkommen geheißen und sehr freundlich aufgenommen. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber ist leider nicht immer so. Das freut mich natürlich und motiviert mich dazu noch ungemein. Und ich freue mich sehr über das schöne Sommerwetter, das diese Woche endlich Einzug bei uns erhalten hat. Ich genieße absolut jede freie Sekunde in der Sonne! Diese Woche wurde auch zum ersten Mal in diesem Jahr gegrillt und mir ist wieder aufgefallen, dass man das viel öfters mal tun sollte! Übrigens, was ich fast noch schöner als die Hitze finde, sind Sommergewitter. Die sind nicht nur imposant und abkühlend und erfrischend, sondern geben einem auch das Gefühl, dass sie mit einem Schlag alle Altlasten wegspülen.

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    Bilder von digital-passion.net ♥
    Worüber habe ich mich diese Woche aufgeregt?


    So sehr ich die Sonne, das heiße Wetter liebe, so sehr verfluche ich sie Tatsache, dass ich direkt unterm Dach wohne. Diese stehende Hitze ist wirklich unangenehm. Aber die Wohnung ist ja bereits gekündigt, nächsten Sommer kann es nur noch besser werden. Geärgert habe ich mich übrigens auch sehr über den nicht vorhandenen Servicegedanken beim großen Goertz-Store in Frankfurt. Das erzähle ich euch dann weiter unten.

    Was habe ich im diese Woche geshoppt?

    Meine Odyssee „die Suche nach schönen und schicken Businesskleidung“ geht weiter. Diese Woche habe ich mich mit modischen Anzugshosen (skinny und cropped) und Tops eingedeckt. Die Suche nach schönen Blazern fällt mir irgendwie unerwartet schwierig. Nun habe ich viele schicke Stoffhosen und Tops, aber keine Blazer, die dazu passen. Das wiederum macht die Tatsache, dass ich schöne Hosen und Tops gefunden habe zunichte, da ich stets einen Blazer tragen muss. Kein Blazer, kein Outfit. Zusätzlich muss ich nächste Woche unbedingt Kleider finden, die man ins Büro tragen kann. Hosen bringen mich bei dem Wetter noch um! Auch hier brauche ich allerdings passende Blazer… Ihr seht, die Odyssee scheint nicht enden zu wollen.

    Zusätzlich habe ich auch Ballerinas für die Arbeit gesucht. Und ich habe mir fest vorgenommen gehabt, mal wieder die Wirtschaft in der Frankfurter Innenstadt anzukurbeln, um dann zu merken, dass die Damen im großen Goertz keine Lust hatten, mir Schuhe zu verkaufen. Um fair zu bleiben, muss ich natürlich erwähnen, dass in der kleinen Goertz-Filiale die liebste und motivierteste Verkäuferin ever ist, allerdings sindda die kleinen Größen meist ausverkauft. Wie auch immer, ich wurde im großen Store von Verkäuferin zu Verkäuferin geschickt, keine hatte Infos für mich und keine wollte mir ernsthaft weiterhelfen. Dabei war meine Frage so einfach: “Habt ihr diesen Schuh (Marke, Foto und Modellmarke schon rausgesucht) da?“ Ich habe mich wie ein Problemfall gefühlt und als würde ich die Mitarbeiter in ihrer Arbeit stören… Wenn ich eines nicht leiden kann, dann ist das schlechter Service. Den Laden habe ich wirklich extrem sauer verlassen und habe mir dann bei Zalando meine Wunschschuhe bestellt.

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    Sonst noch was in dieser Woche?

    Mir ist diese Woche klar geworden, wie viel mehr Verantwortung ich nun in meinem neuen Job habe und es würde mir vermutlich etwas Angst einjagen, wenn ich nicht absolut der Typ „Schubs-mich-ins-kalte-Wasser-und-ich-mach-da-was-draus“ wäre. Es gibt Menschen, die malen sich jede Kleinigkeit im Vorfeld aus – und das ist in der Regel sehr gut und hilfreich – aber ich gehöre zu diesen Menschen. Ich lasse gerne alles einfach mal auf mich zukommen und reagiere dann so gut wie es geht. Vielleicht wirken solche Menschen im ersten Augenblick etwas verwirrt oder chaotisch, aber ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass man so viel entspannter und effizienter an die Arbeit (egal welche Arbeit) gehen kann, weil man keine Angst davor hat, Probleme auch mal anders anzupacken undandere, ungewöhnlichere Wege zu gehen. Also scheut euch nicht davor und lasst euch öfters mal ins kalte Wasser schubsen. Diese Lektionen sind die lehrreichsten im Leben.

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    Love, Summer
  • Bond Girl in Training.

    Prinzessin werden wollte ich nie – das war mir immer schon etwas zu lasch. Außerdem waren Prinzessinnen meistens nie dunkelhaarig und die “Disneyprinzessinnen“, die es doch waren, waren keine klassischen Prinzessinnen (ihr kennt ja meine Liebe zu Pocahontas!). Abgesehen davon, wenn mein Prinz mit einem weißen Gaul ankommen würde, dann wäre ich vermutlich schneller weg als er gucken kann. Nicht, weil ich Pferde nicht mag – ganz und gar nicht, aber ich habe eine furchtbare Allergie gegen Pferdehaare! Selbst vollgepumpt mit Cetrizin oder Reaktin bekomme ich juckende und tränende Augen und bei Hautkontakt überall häßliche Pusteln. In diesem Fall wäre vielleicht auch der Prinz schneller weg als ich gucken kann… 
    Mit einem “Bond-Girl“ konnte ich mich schon eher identifizieren (zumindest, nachdem man alt genug dafür war). Die waren so schön rassig, geheimnisvoll, anziehend, klug, schlagfertig, selbständig – und obendrauf kommt der “Prinz“ im Aston Martin. Statt einem unpraktischen Kleid oder hergezauberten, gläsernen Schuhen trugen die Bond-Girls Burberry Trenchcoats zu Louboutins und wunderschönen Kleidchen. Ja, darin erkenne ich mich schon eher wieder, wenn mir auch noch die Louboutins zum perfekten Bond-Girl fehlen. Das hat ja noch ein bisschen Zeit, bis da hin bin ich eben ein “Bond Girl in Training“. Den passenden Bond-Girl Duft gibt es aber schon jetzt: 007 FOR WOMEN. 
    007 FOR WOMEN fängt das verführerische und aufregende Wesen des Bond-Girls ein. Der Duft ist dunkel, kräftig, verführerisch weiblich, orientalisch und meiner Meinung nach auch etwas herb und burschikos-verspielt. Ein wenig erinnert mich der Duft ja an eine verbotene Frucht inmitten von wunderschönen, rosafarbenen Blumen… In der Kopfnote treffen schwarzer Pfeffer und Rosenmilch aufeinander – der perfekte Gegensatz aus Gefahr und Sinnlichkeit, derb und weiblich. Die Herznote ist fruchtig-blumig, bestehend aus Brombeere, Jasmin und Gardenie. Schwarze Vanille, Zedernholz und weißer Moschus runden diesen intensiven Duft ab. Wer es also lieber etwas weiblicher, aber dennoch ein wenig derb mag, der sollte mal an diesem Duft schuppern gehen.
    Und jetzt seid ihr dran: Prinzessin oder Bond-Girl, mit welcher Rolle passt könnt ihr euch eher identifizieren?

    Love,
    Summer

  • FLUFFY MARITIM LOOK.

    Jaaaa, ich weiß. Schon wieder die flauschige Jacke, die weiße Hose und die Louis Vuitton. Erst kürzlich fragte ich mich, ob es euch nervt, wenn ich ständig ähnliche Outfits momentan trage. Dachte aber immer, dass es eine gewisse Art Authentizität darstellt. Ich bin wirklich so: ich besitze zum Beispiel nicht übertrieben viele Taschen und in meinem echten Leben – also auch in den Outfits, die ich euch zeige – trage ich immer nur die Alexander Wang oder die Louis Vuitton hier. Manchmal krame ich meine Rebecca Minkoff in Peach raus und in den seltensten Fällen meine schwarze Navyboot oder noch seltener eine braune Furla. Früher hatte ich deutlich mehr Taschen. Da zählte noch Quantität vor Qualität. Aber ich bin nicht mehr 23 und Studentin, sondern 28 und Arbeitnehmer. Jetzt ist mir Qualität deutlich wichtiger als die Quantität. Ich habe ein paar wirklich tolle konstruktive Kritik in letzter Zeit dafür von euch bekommen und ich werde versuchen, auch wieder mehr Outfits zu zeigen, die sich nicht zu sehr ähneln.
    Auch der Spagat zwischen einem persönlichen Blog (so wie ich mich sehe) und einem Magazin (ständig neue Dinge, am besten im Winter die Sommeroutfits zeigen, ständig der Zeit voraus sein) empfinde ich persönlich als sehr schwer. Ich möchte nicht meinen Blog-Charakter “Personal Fashion Blog“ verlieren, um auf Teufel komm raus die neuste Mode schon vor der Saison vorzustellen. Da sehe ich mich einfach nicht. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich immer eine gewisse Zeit lang ganz vernarrt in ein paar wenige Kleidungsstücke bin, die ich so oft wie möglich tragen möchte. So versuche ich sie immer wieder ein klein bisschen abgeändert zu kombinieren. Selbst wenn sich diese dann noch so ähnlich sind, möchte ich sie mit euch teilen. Da müsst ihr glaube ich einfach mit mir durch 🙂
    Ihr merkt schon, in letzter Zeit jammere ich etwas mehr als sonst – dabei hasse ich das ganze mimimi. Dafür genieße ich jetzt hoffentlich meinen Urlaub und komme frisch gestärkt und motiviert wieder zurück!
    140215 Februar Edited Felljacke, Streifenshirt, Topshop Jeans
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    Summer
  • 10 easy Tipps, um die Beine optisch zu strecken.

    Trainierte, straffe, lange Beine – welche Frau will das nicht? Leider sind nicht alle damit gesegnet – ich mit eingeschlossen. Aber es gibt durchaus einfache Tipps und Tricks, die die Beine länger wirken lassen. Seit ich täglich zwischen Frankfurt und Mainz pendele, habe ich sehr, sehr viel Zeit, um meine Mitmenschen in der Bahn zu beobachten. Nicht böswillig, sondern einfach interessiert. Ich beobachte wirklich sehr gerne Menschen. Man könnte mich einfach an der Kosnstablerwache abgeben und ich könnte mich einfach stundenlang damit beschäftigen, vorbeilaufende Menschen zu beobachten. Da ich ein sehr modebegeisterter Mensch bin, liegt es auf der Hand, dass ich vor allem die Looks der Frauen um mich herum beobachte und im Stillen für mich analysiere: “Passt zu ihr, passt nicht zu ihr, sieht hübsch aus, macht sie altbacken, staucht sie, streckt sie, formt ihre Figur, ist unvorteilhaft“. Ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige Person bin, die das aus Langeweile macht. Manchen Frauen sage ich direkt, dass sie einen super Look haben, schließlich freue ich mich auch darüber, wenn mir jemand ein Kompliment macht. Andere wiederum hätte ich gerne an die Hand genommen und umgestylt, weil ich das Gefühl hatte, dass sie noch so viel aus sich hätten heraus holen können. Dann denke ich mir immer, wie es wäre, wenn sie meine Freundin wär. Dann wäre ich ehrlich und würde ihr dabei helfen, das Beste aus sich und ihrem Typ zu holen. Nun bin ich ja kein Profi und habe auch eigentlich nicht über andere Looks zu urteilen. So lange sich die Menschen in ihrer Haut wohl fühlen, kann es mir natürlich egal sein, wie sie herum laufen. Dennoch habe ich mir während der Zeit immer ein paar Erkenntnisse auf dem Smartphone notiert, die mir bezüglich “Mode“ aufgefallen sind. Heute möchte ich diese zum Thema “optisch längere Beine‘ bekommen“ mit euch teilen. Ich werde den Rad jetzt nicht neu erfunden haben, aber manchmal tut es doch ganz gut, wenn man sich die Tipps mal klipp und klar vor Augen hält:

    1. Trage Heels!
    Das sollte uns allen klar sein. Je höher die Heels, desto länger wirken die Beine! Bequem und gesund ist das nicht, aber wir Frauen sind da ja bekanntlich etwas leidensfähiger.

    2. Heels sind nicht gleich Heels!
    Noch besser strecken Heels, wenn sie die gleiche Farbe wie deine Hose haben. So kann man auf dem ersten Blick nicht genau erkennen, wo deine Beine aufhören. Noch besser strecken Heels übrigens, wenn sie vorne spitz sind. Abgerundete Pumps oder Pumps mit einer Schnalle stauchen leider. Dunkle Ankle Boots übrigens auch. Die schneiden die Füße optisch von den Beinen ab – es sei denn, ihr tragt eine schwarze Hose und man sieht keinen Übergang zwischen Hose und Schuhe, dann wiederum werden die Beine gestreckt.

    3. Nude, nude, nude! 
    Zu nackten Beinen wähle ich am liebsten nudefarbene Schuhe. Dabei ist es sogar egal, ob sie einen Absatz haben oder nicht. Wobei nudefarbene Pumps zu nackten Beinen natürlich bombe aussehen.

    4. Knöchel zeigen! 
    Ich persönlich finde, dass Skinny Jeans, die ein bisschen Knöchel zeigen, die Beine optisch verlängern – auch wenn eigentlich immer gepredigt wird, dass bodenlange Hosen die Beine strecken sollen.

    5. Dunkle Waschung VS. helle Waschung.
    Helle Jeans/ Hosen zaubern uns ein paar Extrakilos auf die Hüften. Dunkle Jeans/ Hosen machen uns schlank. Das lässt uns dann auch ein bisschen größer wirken.

    6. Dunkel ist nicht nur positiv!
    Ich persönlich finde schwarze Sneaker (egal ob die schmaleren Keds oder Vans oder die klobigeren Air Max oder was auch immer) zu hellen Hosen super unvorteilhaft. Diese Kombi gehört zu den wirklich wenigen Kombis, die ich nie so tragen würde. Weiße Sneaker zu einer schwarzen Strumpfhose hacken die Füße optisch übrigens auch sehr unvorteilhaft ab…

    7. Sichtbare Socken verstecken!
    Sichtbare Socken stauchen. Punkt. Hier habe ich regelrecht einen Tick entwickelt… Meine Freundinnen können das bestätigen. Mici kann ein Lied davon singen! Wenn wir uns treffen und ich schon leicht panisch und ermahnend “Miiiciiii“ sage, dann kommt schon ein “Jaaaa, ich weiiiiß… aber“ zurück. Bei schwarzen Socken zu weißen Schuhen biete ich Freundinnen dann auch schon gerne mal meine Socken an 😀

    8. High-Waist-Schummelei und Crop-Liebe.
    High-Waist Hosen und Röcke sind perfekt für kleine Mädels. Das verkürzt taktisch klug den Oberkörper zugunsten der Bein. Dazu noch ein kurzes Oberteil und ihr habt eure Figur optisch schön proportioniert.

    9. Overknee-Stiefel.
    Und was glaubt ihr? Strecken Overknee-Stiefel oder stauchen sie? Früher dachte ich immer, dass sie die Beine stauchen würden, aber ich muss sagen: falsch gedacht! Overknee-Stiefel sind ebenfalls perfekt dazu geeignet, um die Beine zu strecken. Auch hier greift das Prinzip “verrate niemandem, wo deine Beine anfangen und wo sie aufhören“.

    10. Bitte recht knapp!
    Knappe Shorts mag nicht jeder und nicht jeder fühlt sich darin wohl. Aber solltest du gerne knappe Shorts tragen, dann achte darauf, dass sie an den Seiten etwas kürzer sind. Das streckt die Beine noch mal um ein paar optische Extrazentimeter.

    Last but not least: ich finde “klein sein“ oder “kurze Beine“ haben nicht annähernd schlimm, aber man kann im Rahmen des Möglichen immer das Beste aus sich heraus holen (das ist eigentlich mein Motto für alle Lebensbereiche – ich versuche immer das Beste – im Rahmen des Möglichen – zum Vorschein zu bringen…), oder? Vor allem wenn die Tipps und Tricks so einfach umzusetzen sind 🙂

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    Summer

  • Adidas Stan Smith Pink

    Sneakers sind genau mein Ding – aber mit den gängigen Modellen von Adidas konnte man mich jagen. Jaaaa gut, vor 13 Jahren habe ich ganz stolz meine Adidas Superstars getragen… Doch sie wurden relativ schnell von Pumas und Nikes abgelöst. Während die Pumas irgendwann komplett aus meinem Schuhschrank verschwanden, begleiteten mich etliche Nike-Modelle durch mein Leben. In letzter Zeit habe ich meine Liebe zu den Roshe Run’s (hier zum Beispiel ein Look mit den Nike Roshe Runs’s in weiß) entdeckt, davor musste ich die Thea’s in Atomic Pink haben und auch meine Air Max’s (hier findet ihr einige meiner Nike Air Max Looks) wurden meine täglichen Begleiter. Und was wäre ich bloß ohne Chucks und Keds? Ich liebe diese easy-going Schuhe eindach – ganz egal ob zur Skinny Jeans, Shorts, Kleidchen oder auch Glitzerröckchen, sie sehen immer toll aus und verleihen dem Outfit einen besonderen, lässigen Charme.
    Mit diesem Modell hat mich Adidas allerdings wieder erobert (ja ok, ich bin dem Trend zum Opfer gefallen)! Die Stan Smith’s sehen so schön schlicht und klassisch aus – und sie strahlen so schön weiß (zumindest noch). Entdeckt habe ich die Stan Smith’s bei Zalando und hatte so Glück, dass ich sie bei den Kiddies noch finden konnte. Die Kindergrößen gehen übrigens bis Größe 40 – also schnell reinschauen, ob deine Größe noch dabei ist! Die pinken sind aktuell ausverkauft, aber die grünen Modelle sind noch in vielen Kindergrößen erhältlich. Wenn es dieses Modell in weiß mit Leo-Muster geben würde, ich würde keine Sekunde zögern und sie mir bestellen (gibt’s die???). Mittlerweile habe ich die Schuhe schon ein paar Wochen und kann sie euch mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Sie sind bequem, super lässig und passen momentan einfach wie die Faust aufs Auge zu meinem Look. 
     
    Wie findet ihr das Modell? Am Samstag kommt auch das erste Outfit mit den Stan Smith’s online und ich freue mich auf viele weitere Looks mit ihnen 🙂 
    adidas stan smith pink 1 adidas stan smith pink 2 adidas stan smith pink 3 Adidas Stan Smith pink

    Love,
    Summer