• Das neue Spielgerät an meinem Handgelenk: Huawei Watch Classic – PT. 1

    Heute stelle ich euch nach nun einer kurzen Kennenlernphase mein neues Lieblingsspielzeug/-accessoire vor: die Huawei Watch. Ich habe schon seit einiger Zeit überlegt, mir eine Smart Watch anzuschaffen und ursprünglich spielte ich mit dem Gedanken, mir die Apple Watch holen, da ich ein iPhone nutze und Androidgeräte nicht immer gut mit Applegeräten harmonieren. Leider spricht mich das eckige Design der Apple Watch überhaupt nicht an. Ein Uhr sollte aussehen wie eine Uhr und dafür muss sie für mich vor allem rund sein. Auch wenn ich mich immer wiederhole: an erster Stelle bei technischen Accessoires etc. steht für mich eindeutig der „Look“ (daher auch die neue Kategorie „Pretty Technics“). Sie müssen schön sein und einen schmückenden Charakter für mich haben, ganz egal ob es sich dabei um das Smartphone, die dazu gehörige Hülle oder auch nur mein Ladekabel handelt. Nach kurzer Recherche stand also ziemlich schnell fest, dass für mich die Huawei Watch vom Design her außer Konkurrenz steht. Zudem feiere ich die Tatsache, dass Huawei eine chinesische Marke ist und ich bin wirklich sehr stolz darauf, dass sie eine Smartwatch kreiirt haben, die qualitativ so hochwertig ist, dass sie viele andere bekannte Smartwatch-Hersteller aussticht. Deswegen gebe ich euch heute ganz stolz einen allgemeinen Überblick über mein neues Lieblings-Accessoire aus der Sicht eines fashion-verliebten Business-Mädchens.

    Look & Feel:

    Für mich ist das definitiv die schönste Smart Watch, die ich bisher gesehen habe (das haben meine Landsleute wirklich gut gemacht!). Der erste Eindruck der Uhr fällt sehr positiv aus: sie sieht nicht nur hochwertig aus, sie fühlt sich auch so an. Die Huawei Watch ist 11,3 Millimeter dick und hat einen Durchmesser von 42 Millimeter. Als Frau muss man schon auf Männeruhren stehen, damit man sie selbst gerne trägt. An männlichen Handgelenken sieht sie sehr markant aus und macht einen edlen Eindruck. Ich persönlich besitze nur Uhren in der Größe und liebe sie. Eigentlich komisch, wenn man bedenkt, dass ich sonst ein Mädchenmädchen bin, das eher auf dezenten Schmuck und niedliche Farben steht. Bei Uhren war das aber schon immer so bei mir, dass ich größere Männeruhren den filigranen Damenmodelle vorgezogen habe. Hier mag ich das markante und männliche, aber fragt mich nicht warum. Mit Ausnahme von einem 10-Cent-Stück großem Kreis in der Mitte der Bodenplatte (Pulsmesser), das aus Plastik besteht, besteht das komplette Gehäuse aus kaltgewalztem, rostfreiem Chirurgen-Edelstahl, das sich unheimlich hochwertig anfühlt. Aber nicht nur das Material des Gehäuses ist hochwertig, es denn es wurde auch nicht am Display-Glas gespart: benutzt wurde Saphirglas. Dieses Material ist extrem hart und damit sehr kratzbeständig. Und ja: ich habe es ungewollt leider bereits einige Male getestet. In meiner Unachtsamkeit oder auch Tollpatschigkeit bin ich schon diverse Male mit der Uhr gegen Tisch oder Türklinke gelaufen und bisher hat sie alles schadenlos überstanden.  

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    IMG_1984Hier seht ihr den Vergleich der Größe meiner „normalen“ Lieblingsuhr zu der Huawei Watch.

    Preis:

    Huawei bietet mehrere Modelle an, die sich dabei nicht technisch, sondern nur im Design unterscheiden. Mein Modell Classic ist das günstigstes Modell und liegt bei ca. 300€, wenn man sich für das schwarze Lederarmband entscheidet. Mit dem Gliederarmband in silber kostet sie so um die 350€. Je nach gewähltem Armband lassen sich die Preise der Uhr in Verbindung mit dem teuersten Modell also auch gerne mal auf über 1.000 Euro steigern. Hier findet ihr zum Beispiel die vielen verschiedenen Zusammenstellungsmöglichkeiten der Uhren und ihre Preise. Wenn ich mir überlege, dass man für eine der gängigen Modeuhren von Michael Kors oder Marc Jacobs auch gerne mal 200€ und mehr auf den Tisch legen muss, habe ich persönlich mehr von einer Smart Watch, da ich die Watchfaces passend zu meinen Outfits ändern kann und sie mir neben dem eigentlich Sinn einer Uhr einen deutlichen Mehrwert bietet.

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    Display:

    Huawei setzt beim 1,4 Zoll großem Display auf die AMOLED Technologie. Häh? Auf was? Ja genau das dachte ich mir auch und gleich mal nachgelesen. Das habe ich herausgefunden: „AMOLED-Displays sind Displays, die ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen. Statt Flüssigkristallen werden hier selbstleuchtende Dioden eingesetzt. Jedes Pixel wird also einzeln angesteuert, was AMOLED-Bildschirme vor allem bei der Darstellung dunkler Bilder mit viel Schwarz sparsamer macht. Generell kann man wohl sagen, dass AMOLED-Displays vor allem bei dunklen Hintergründen und einem hohen Schwarzanteil in der Anzeige sparsamer ist. LCDs zum Beispiel verbrauchen immer die gleiche Energie, egal welche Farben dargestellt werden. Dafür ist die maximale Helligkeit von AMOLEDs niedriger, was sich vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung bemerkbar macht.“ Sehr viel schlauer bin ich dadurch zwar nicht geworden, aber ok: sparsamer klingt doch schon mal gut – zumal eine meiner lieblings-Watchfaces eine schwarze Uhr mit roségoldenen Zeigern ist. Schön zu wissen, dass sie dabei Energie spart. Das Display ist für mich ausreichend groß (durch dreimaliges Tippen kann man das Display ranzoomen, falls einem die Schrift zu klein sein sollte) und für mein ungeschultes Auge sieht das Display sehr scharf aus, sowohl bei hellen, als auch bei dunklen Farben.

    IMG_1983Das Display wirkt auf mich gestochen scharf – leider konnte ich das fotografisch nicht optimal einfangen.

    Comfort:

    Ich trage sie sehr gerne, obwohl ich sonst keine große Uhrträgerin bin – auch wenn ich einige schöne Modelle besitze. Trotz der Dicke, die etwas gewöhnungsbedürftig ist, stört sie mich nicht in meinem Alltag und ich trage sie nun seit über vier Wochen täglich. Ganz egal ob bei der Arbeit beim Tippen oder auch in der Freizeit oder gar beim Sport. Mich persönlich stört sie wirklich nicht.

    Zusätzliche Infos:

    Die Aufladung der Watch geschieht über eine flache „Kontaktladestation“, das mich ein wenig an das Ende eines Stethoskops, welches der Doktor zum Abhören eines Patienten benutzt, erinnert. Die Ladestation dockt sich magnetisch an der Rückseite der Uhr. Einmal aufgeladen hält meine Uhr, sofern sie mit dem Smartphone verbunden ist etwa 1 1/2 Tage. Ich habe mir sagen lassen, dass das Erscheinungsbild Android Wear typisch ist. Die Touchoberfläche reagiert gut – mit leichten Wischbewegungen kommt man zu den gewollten Einstellungen. Wie alle Android-Wear-Uhren hält sich auch die Huawei Watch an Googles Standardsystem – das wiederum nicht immer optimal mit Apple zusammen arbeitet. Das Verbinden der Uhr mit dem iPhone ist super einfach und erfolgt über Bluetooth, nachdem man sich die Android-Wear-App auf das iPhone geladen hat. Da ich kein Android Smartphone besitze, habe ich noch nicht den vollen Funktionsumfang der Uhr austesten können. Das, was ich jedoch mit der Uhr in Verbindung mit dem iPhone machen kann, das reicht mir für meine Verhältnisse aus. Die einzelnen Funktionen der Uhr stelle ich euch dann in einem nächsten Posting vor.

    IMG_1982So sieht die Uhr auf der Ladestation aus.

    Fazit:

    Wenn du ein iPhone besitzt, dann muss dir klar sein, was du mit der Uhr so alles machen möchtest. Deine Vorstellungen dürfen nicht so hoch angesetzt sein wie jemand, der ein Androidgerät benutzt. Ich wusste von vorherein, was ich will und bin daher nicht enttäuscht, dass ich nicht die volle Bandbreite an Funktionen nutzen kann – auch wenn ich sagen muss, dass diese Uhr mir Lust auf ein Androidgerät gemacht hat. Ich persönlich möchte die Uhr nicht mehr missen und sie ist viel mehr als nur ein Accessoire für mich geworden. Ich schätze es sehr, dass ich mit einem Blick auf die Uhr all meine Benachrichtigungen sofort am Handgelenk sehen kann und somit bei bestimmten Situationen (Meetings, allgemein auf der Arbeit, aber auch im Restaurant, wenn die Firma anruft) direkt aussortieren kann, ob ich ans Handy gehen muss oder nicht – das spart im Alltag viel Zeit. Außerdem geschieht das meistens unbemerkt, da außer mir niemand die leichte Vibration der Uhr mitbekommt. Neben diesem Hauptaspekt gibt es noch viele kleine Spielereien, die mich begeistern – diese stelle ich euch dann in PT. 2 vor. Habt ihr eine Smart Watch oder spielt ihr mit dem Gedanken, euch eine zuzulegen? Worauf legt ihr dabei am meisten Wert?

    aktuell

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  • Fashion picks in Rose Quartz & Serenity

    2011: Honeysuckle.

    2012: Tangerine Tango.

    2013: Emerald.

    2014: Radiant Orchid.

    2015: Marsala.

    Jedes Jahr gibt Pantone „The color of the year“ raus und gibt damit ganz klar den Ton an in Sachen Farbtrend im Lifestyle- und Fashionbereich. So richtig toll fand ich die Farben der vorherigen Jahre nie – aber dieses Jahr trifft Pantone genau meinen Geschmack: sogar mit beiden Farben. Die Kombination zwischen dem verspielten Rosa und dem ruhigen Blauton ist einfach absolut perfekt für mich. In Kombination sollen sie sowohl Beziehung und Wohlbefinden als auch ein beruhigendes Gefühl von Ordnung und Frieden widerspiegeln und ich finde, das dies super gelingt.

    Beim Durchschauen der Onlineshops habe ich euch mal direkt ein paar Fashion Picks in „Rose Quartz“ und „Serenity“ rausgesucht:

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  • Homewear Essentials.

    Ab und an, wenn auch leider viel zu selten, dann nehme ich mir einen Samstag oder Sonntag, an dem ich einfach absolut nichts tue, außer mich den ganzen Tag nur zwischen dem Bermudadreieck Sofa, Bett und Kühlschrank hin und her zu bewegen. Es ist göttlich. Glaubt es mir. Es wird dann den ganzen Tag einfach nur entspannt. Vor nur ein paar Jahren noch hätte ich solch einen Tag noch als ziemlich langweilig empfunden, aber jetzt strahle ich übers ganze Gesicht, wenn ich auf die Frage: „Und, was ist für’s Wochenende geplant?“ mit „Nichts!!“ antworten kann.

    Ganz besonders jetzt nach den Feiertagen sollte man sich unbedingt so einen Tag gönnen, damit man wieder etwas zu Ruhe kommen kann. Hattet ihr denn ein paar schöne Tage mit euren Liebsten verbringen können? Und seid ihr jetzt auch etwas KO vom vielen Essen und dem ganzen Weihnachtsstress?

    Für solch einen „ich lasse einfach mal die Seele baumeln“ Tag habe ich einen Lieblingslook, der eigentlich viel zu schick fürs alleine zu Hause sein ist. Warum ziehe ich mich dann also pseudo-hübsch an, wenn mich doch sowieso niemand zu Gesicht bekommt? Abgesehen davon, dass ich ein echtes Faible für gemütlich-hübsche „Homewear“ Looks habe – ganz einfach: für mich. Für das „sich wohl fühlen in der eigenen Haut“, denn nur so kann man, oder zumindest ich, den Tag auch voll und ganz genießen. Ihr kennt das sicherlich auch: frisch geduscht und aufgehübscht tut der Seele einfach gut! Das lässt einen so richtig von Innen heraus strahlen – findet ihr nicht? Die Hauptrolle bei diesem Wohlfühl-Look spielt dabei mein kuscheliger Long-Cardigan. Ganz egal, ob man den Tag in einem Schlafanzug, hübscher Unterwäsche oder auch einem oversized Shirt verbringt, der Cardigan hält warm und man kann sich jederzeit in ihn hinein kuscheln. Abgesehen davon umspielt so ein Cardigan gekonnt die Figur und sieht immer gut aus. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich den Cardigan auch so oft wie möglich außerhalb der Wohnung ausführe – zum Beispiel bei diesem Look hier.

    In welchem Look verbringt ihr denn am liebsten einen entspannten Tag auf der Couch? Habt ihr auch ein Faible für Homewear Looks?

    Homeshooting Gina Tricot

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    Möchtet ihr euch die Produkte aus der Collage im Store anschauen? Dann fahrt einfach mit der Maus über das gewünschte Produkt und klickt auf das +. Die Produkte stammen aus dem Onlineshop About You und bis heute haben sie noch einen 50% Sale auf ALLES, wenn du über die App bestellst.

    Homeshooting Gina Tricot

    Bilder: Charosé – Fotodesign und Coaching aus Frankfurt am Main

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  • Herbstliebe.

    Früher habe ich den Herbst nie gemocht. Der Herbst war immer nur nass und kühl. Er nahm mir die Gelegenheit, kurze Shorts und Röcke zu tragen. Der Herbst ließ in meiner Wahrnehmung die Bäume kahl und die Tage kürzer werden. Er beendete meine Lieblingsjahreszeit.

    Ich frage mich, ob es am Alter liegt, dass ich den Herbst immer mehr zu schätzen weiß, oder ob es am richtigen Partner liegt, mit dem ein verregneter Herbsttag sogleich schöner wird – aber von Jahr zu Jahr weiß ich den Herbst mehr zu schätzen. Die Bäume werden nicht mehr vorrangig als kahl und traurig wahrgenommen, sondern bunt und lebendig. Das Nasskalte Wetter ist mit ihm an meiner Seite nur noch halb so schlimm und das Zuhause umso schöner. Es wird früher dunkel – damit man mehr Zeit hat, um abends in aller Ruhe auf dem Sofa zu entspannen – ohne Angst haben zu müssen, man könnte draußen etwas aufregendes verpassen. Der Herbst lässt mich kreativer werden. Die Outfits werden wieder aufwendiger. Ich hole wieder Leder, Grobstrick und Fellwesten aus meinem Schrank und kombiniere sie zu Seide, Chiffon und Wildleder. Es macht mich glücklich, warm eingemummelt morgens auf die Bahn zu warten und im Büro angekommen, den ersten heißen Tee am Morgen zu trinken. Ich gehe gerne spazieren und erfreue mich daran, wie sich Mini im Herbstlaub wälzt (auch wenn ich den kleinen Stinker dann eventuell mal abduschen muss, um die Kriegsbemalung wieder abzubekommen). Ich suche aktiv nach einem Wellnessurlaub in den Bergen (früher undenkbar für mich), möchte in einer stillen Hütte (wenn auch mit Sauna und Whirlpool im Schnee) ein paar Tage ohne Internet, Lärm und vor allem meinem Handy verbringen. All das, was für mich vor einigen Jahren noch schlimm war, empfinde ich nun als angenehm. Ich fühle mich angekommen – zwar noch strebend nach mehr – aber doch irgendwie angekommen.

    Komisch, wie sich Menschen verändern – noch komischer, wenn man sich hinsetzt und über sich selbst und seine Veränderungen nachdenkt. Was war denn deine größte Veränderung in letzter Zeit? Erzähl es mir!
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    Bild: digital passion
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  • Making of: Happy Shoot.

     Arbeiten. Das Wort klingt irgendwie so negativ, wenn man es in Verbindung mit Andy, James + Ju bringt. Spaß haben. Zeit miteinander verbringen. Viel Schwachsinn machen, viel quatschen. Und vor allem viel lachen! Genau das passiert, wenn Ju die Kamera einpackt und James und Andy mit den Reflektoren rumhantieren (was übrigens eine echte Anstrengung ist!). De facto arbeiten wir zusammen – aber jeder, der uns bei der Arbeit sieht, erkennt sofort, dass wir mittlerweile ein eingespieltes Team sind und vor allem auch Freunde geworden sind. Es ist so traurig, dass uns mittlerweile die Zeit fehlt, um uns öfters zu sehen. Mittlerweile gehört auch meine liebe Mici fest in das “Unser Plan geht planlos los und enden dann im Shiso“-Team und ich möchte keinen dieser Menschen mehr missen.

    In diesem Sinne: I ♥ you guys! Übrigens geht das Herzchen auch an das Shiso-Team für all die lustigen Abende und das leckere Essen 🙂

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  • Pocahontas – Die verspielte. Die, die alles durcheinander bringt.

    Ich liebe diese Figur. Pocahontas war und ist mein Lieblings-Disney-Film. Übersetzt bedeutet Pocahontas ‚die Verspielte‘, ‚die, die alles durcheinander bringt‘ – das sagt zumindest Wikipedia. Ich liebe (ihr merkt, ich überstrapeziere dieses Wort!) diese erfundene Geschichte, die kleinen Tierfiguren, Großmutter Weide (so weise und beruhigend) und den Soundtrack. Pocahontas ist die einzige Disney-Prinzessin, mit der ich mich als Kind jemals identifizieren konnte. Andere waren mir zu blond, zu brünett, hatten zu lange Kleider an (ich mochte wohl schon immer irgendwie kurze Sachen), zu tussig, zu naiv oder zu brav. Pocahontas war anders. Sie war verspielt, wild, stark, gerecht und mutig. Diese Disney Figur hat mich irgendwie geprägt – total komisch oder? Komisch, dass man als junges Mädchen sich eine gezeichnete Figur unbewusst als Vorbild nimmt und wahnsinn, wie viel Einfluss ein Film auf Kinder ausüben kann. Ich hätte mir aber durchaus ein schlechteres ‚Vorbild‘ aussuchen können 😀

    Unglaublich, dass ich diesen Film vor 19 Jahren (kommt das hin??) im Kino geschaut habe – da war ich 8 Jahre alt. Ich habe irgendwann zwei Pullis mit Pocahontas geschenkt bekommen, die ich sooo gerne getragen habe! Und immer und überall habe ich den Soundtrack gesungen – den singe ich übrigens noch immer gerne vor mich hin. Damals habe ich die Lieder regelrecht performt! Habe mich auf den Boden geschmissen und bin rumgehüpft, um die Dramatik zu untermalen (wir haben zu Hause noch Videos davon!!).

    Aber zurück in die Gegenwart. Ende März war ich mit Natalie Karzos von Karzos.de unterwegs und haben Fotos mit wunderschönen Kopfschmuck (von Mici) im “Pocahontas-Stil“ geschossen. Wir wollten keine klassischen Studiofotos machen und haben uns gemeinsam für diese Outdoor-Idee entschieden, da ich a) zu der Zeit gerade frisch aus Thailand kam (braungebrannt) und b) ich schon immer mal solche Fotos haben wollte. Das Shooting hat super viel Spaß gemacht! Natalie arbeitet wahnsinnig professionell und hat keine Hemmungen, sich auf dem dreckigen Boden zu wälzen, um das perfekte Bild zu schießen. Für mich war das eine echt spannende Erfahrung, da ich zum ersten Mal mit Tieren zusammen gearbeitet habe (ein Dankeschön geht an Sonja, Anne und die tierischen Begleiter). Zunächst dachten wir übrigens an einen Wolf für das Shooting, aber dass sich das als schwierig gestalten würde, das war uns eigentlich klar. Eingesprungen ist dafür April, die Husky-Dame. So ein schönes Tier! Das Outfit gehört übrigens zu meinen Lieblingsoutfits. So laufe ich gerne rum – nur ohne den Kopfschmuck 🙂

    So, jetzt erzählt mir doch mal, wer euer Kindheitsheld war 🙂

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    Pulli, H&M // Top, Primark // Shorts, Sheinside // Schuhe, Zara //

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    PS: Hier könnt ihr meine geliebten High Waist Shorts nachshoppen – meine findet ihr an Stelle Nr. 3:

  • Vom suchen und finden nach dem richtigen Fotografen…

    Heute gibt es eine kleine Liebeserklärung an meine allerliebsten drei (eigentlich vier: unter ihnen ist ein zuckersüßes Pärchen dabei) Fotografen. Unterschiedlicher könnten Sie von ihrem Stil her nicht sein. Aber eines haben Sie gemeinsam: sie sind super tolle Menschen, die mit Leib und Seele fotografieren und die für DAS Foto sich auch auf dem dreckigsten Boden wälzen würden. In diesem Post zeige ich euch ein paar Outtakes (die habe ich fast noch lieber als DAS Foto einer Serie), ein paar Making Of’s und ich erzähle euch ein wenig über das Suchen und Finden von dem perfekten Fotografen.

    Ich habe bis jetzt genau mit fünf Fotografen zusammen gearbeitet – weil ich mir  der Auswahl der Fotografen wirklich zimperlich bin. Nicht weil ich eitel bin, sondern weil ich gewisse Richtlinien habe. Gefällt mir der Stil von jemandem nicht, dann will ich nicht mit demjenigen zusammen arbeiten. Ich wurde in der Stadt von Fotografen angesprochen, die gerne mit mir zusammen arbeiten wollten, aber nach einem Blick in die Sedcards wird mir recht schnell klar, ob es was für mich ist oder nicht. Hierbei rede ich aber von nicht bezahlter Zusammenarbeit. Wird das Shooting bezahlt, bin ich schon weniger zimperlich. Zurück zu den Sedcards – entdecke ich also zu viele billig-wannabe-sexy Fotostrecken entwickelt sich bei mir eine große Abneigung gegenüber dem Fotografen und für mich ist klar, dass ich mich nicht in diese Reihe einreihen werde (ihr wisst sicherlich alle von welcher Art Fotos ich spreche). Da bin ich sehr konsequent.
    Ist die erste Hürde getan kommt hier mein wichtigstes Kriterium. Kann ich meinem gegenüber Vertrauen? Im ernst – der Fotograf hat nicht nur schöne Fotos von euch, nein, er hat auch die hässlichsten und grausamsten Fotos von euch. Er oder sie weiß, wie grausam ihr aussehen könnt. Ich muss dem Fotografen also voll und ganz vertrauen können und wissen, dass er (zur Einfachheit sage ich jetzt nur noch ‚er‘) absolute Gewissenhaft arbeitet und die Sachen nicht irgendwo zum Spaß veröffentlicht. Abgesehen davon, wenn man dem Fotografen vertraut und im besten Fall sogar wirklich freundschaftliche Gefühle füreinander entwickelt, dann werden die Fotos automatisch besser. Man lässt sich fallen, ist entspannter und hat Spaß beim Shooting. Und das ist wichtig. Ich bin am liebsten draußen unterwegs um Fotos zu machen. Das bedeutet: Achtung Menschen! Vor allem wenn man schwere Geschütze (alles was irgendwie professionell aussieht) auffährt bleiben Leute gerne mal stehen und schauen zu – oder knipsen gleich mal mit. Je professioneller das Team ist, desto einfacher fällt einem das (zumindest gilt das für mich).
    Anfang des Jahres war ich zwei mal in Italien für ein Projekt und da wurde non-stop geshootet. Die Outlet Villages waren voll – überall waren Menschen, die geschaut haben. Es war mir am Anfang super unangenehm. Beim ersten mal war das so, dass mir mein Make-Up NULL gefallen hatte und ich mich so unwohl wie noch nie gefühlt hatte. Zum Fotografen konnte ich auch keine Beziehung aufbauen, weil er kein englisch sprach und ich kein italienisch. Man sieht auf diesen Fotos einfach, wie unentspannt und unglücklich ich war. Trotz der absolut professionellen Abwicklung sind die Bilder nicht gut geworden. Beim zweiten mal war ein anderer Fotograf und eine andere Visa dabei. Mit dem Make-Up war ich immer noch nicht glücklich – aber der Fotograf war Super. Die Chemie hat gestimmt und siehe da, diese Bilder sind sehr viel besser geworden. Wenn der Fotograf einen gut führen und ablenken kann, dann vergisst man auch schneller alles um sich herum.
    Was mir ebenfalls wichtig ist, ist die Tatsache, dass Shootings in erster Linie Spaß machen sollen. Und den habe ich definitiv mit: Abi von growyoung, Ju und James von Digital-Passion und dem lieben Andy von Digitaldeezign. Danke für die lustigen Shoots und Futter-Dates 🙂
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  • Random things I’ve learned so far…

    Guten Morgen 🙂

    Heute gibt es wieder einen privateren Post von mir. Es gehört in meine Reihe von ‚Random facts‘ – und ich fasse einige Dinge zusammen, die ich bisher in meinem Leben gelernt habe und natürlich sind das auch gleichzeitig Fakten über mich.

    Viel Spaß beim lesen!

    1.  Eine warme Brezel am Morgen (ohne Salz) macht glücklich und die Brezel von Ditsch am Mainzer HBF kostet nicht nur 5 Cent weniger als in Frankfurt – sie schmeckt auch noch besser?!
    2. Es lohnt sich in warme Wintersachen zu investieren. Als Jugendliche habe ich lieber gefroren, als ‚doof in der dicken Jacke auszusehen‘.
    3. Von nichts kommt nichts. Wenn man was will, dann muss man dafür arbeiten oder kämpfen.
    4. Es gibt nichts besseres als nach einem anstrengenden Tag nach Hause zu kommen und sich sofort in eine flauschige Jogging Hose zu schmeißen.
    5. Am besten in seine Jogging Hose. Die horte ich hier. Und seinen Kuschelpulli.
    6. Weiße Hosen sind gefährlich. Was ich mal auf der Straße gesehen habe ist so bäh, dass ich das hier nicht mal öffentlich erzählen kann. Auf jeden Fall sind mir da sämtliche Gesichtszüge entglitten. Uaaaahhh….
    7. Essen macht spaß! Ich kann nicht mit Leuten essen gehen, die auf alles achten um sich bloß nicht der Gefahr auszusetzen, dass man eventuell 300 Gramm zunehmen könnte. Da werde ich aggressiv.
    8. Man trifft öfters einen Leser, wenn man gerade nonplusultra-unstylish rumläuft. Aber die Leser sind trotzdem lieb ♥
    9. Manchmal muss man einfach weiterziehen.
    10. Reisen ist toll. Müsste ich mich zwischen tollen Klamotten oder einer Reise entscheiden, dann entscheide ich mich für die Reise.
    11. Manche Menschen mag man einfach nicht – und es ist ok. Man kann es sowieso nie allen Recht machen und ich für meinen Teil möchte das auch nicht.
    12. 26 ist das neue 18 – ich habe noch lange nicht das Gefühl, auf die 30 zuzugehen.
    13. Jahrelang habe ich Briefe und Mails mit: “Herzliche Grüße/ Mit freundlichen Grüßen/ Beste Grüße, Summer“ beendet, bis ich Anfang dieses Jahres erfahren durfte, dass das Komma falsch ist und da nicht hingehört. Möööp.
    14. Geld ist schön und gut. Aber nicht alles. Und Stil kann man sich auch nicht mit Geld kaufen.
    15. Mit Mini ist das Leben schöner. Und mit ihm.
    16. Mit Freundlichkeit und einem Lächeln kommt man weiter. Und ein bisschen egoistisch darf man auch sein.
    17. Menschen ändern sich. Manche brauchen aber länger. Manchmal lohnt es sich zu warten.
    18. Nur weil etwas teuer ist, ist es noch lange nicht gut.
    19. Schule und Uni sollte man genießen. Es ist die chilligste Zeit im ganzen Leben.
    20. Eine teure Designer Tasche kauft man für sich. Nicht für andere. Sonst wird man nicht glücklich mit ihr. Das gilt aber eigentlich für sämtliche Lebensbereiche. Man sollte Dinge für sich tun und nicht, um es anderen Recht zu machen oder um andere zu beeindrucken.1238363_649274005090893_1275676794_n

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  • The Style of Cinema Icon Lucy Liu @Valdichiana Outlet Village

    Heute ist der Style von Lucy Liu dran. Ich verbinde sie stets mit “Charlie’s Angels“ und “Lucky Number Slevin“. Dementsprechend wirkt sie auf mich fröhlich, unbeschwert und funktional-stylisch. Die Jeansjacke war für mich essentiell bei diesem Look. Eine Jeansjacke lockert ein Outfit meiner Meinung nach immer auf und gibt dem Look einen verspielten, unbeschwerten Touch. Das pastellgrüne Kleidchen gabs noch in anderen Pastellfarben – die ich alle am liebsten mitgenommen hätte.
     
    Das Shooting fand auf dem Dach vom Valdichiana Outlet Village. Es hat so viel Spaß gemacht! Die Sonne hat geschienen, es lief Musik, das komplette Team war so nett und zuvorkommend. Über den Dächern vom Outlet unter der Sonne tanzen – perfekt! Überhaupt wurde an diesem Tag so viel getanzt und gelacht ♥ Die Chemie hat gestimmt und das sieht man – wie ich bereits vorgestern erwähnte – den Bildern an. Aus diesem Set gibt es noch ein paar Bilder, die ich unbedingt veröffentlichen möchte! Vielen Dank an den Fotografen Marco Pieraccini!
     
    Die Schuhe passen übrigens wirklich zu Charlie’s Angels… die hatten scharfe Nieten am Absatz und beim rumtanzen hab ich mir die Nieten schön in Fleisch gerammt! Für diese Heels braucht man wirklich einen Waffenschein 😀
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  • Adorable @Franciacorta Outlet

    Eigentlich stehen die Outfits, die ich euch zeigen werde, immer unter einem bestimmten Motto – aber dieses Kleid, dafür gab es kein Motto. Dieses Kleid zeige ich euch einfach, weil es wahnsinnig schön ist und ich mich unsterblich verliebt habe. Ich musste es einfach anziehen! Das Kleid stammt aus Pinko, meinem absoluten Lieblingsladen vom Franciacorta Outlet Village in Brescia. Kennt ihr den Laden? Ich könnte den leerkaufen – aber ich war ja leider nicht zum shoppen da 🙂
    Nun bin ich total vernarrt in Maxikleider und Maxiröcke. Zugegeben, ich war es vorher schon. Nur habe ich noch nie einen gefunden, der wirklich Maxi ist. Sie müssen wirklich Maxi sein. Nicht knöchellang oder sonstiges. Zumindest dann, wenn man flache Schuhe trägt. Besser ist es jedoch, wenn sie so lang sind, dass sie auch bis zum Boden gehen, wenn man hohe Schuhe dazu trägt. Ich finde, es hat was, wenn man beim laufen den Rock ein wenig hochraffen muss um nicht drauf zu treten… wirkt auf mich verspielt und elegant zugleich.

    Ich würde wahnsinnig gern noch weiter über Maxiröcke sinieren – aber ich bin gerade wieder zu Hause angekommen und die Uhr zeigt 1:54 an. Der Gedanke daran, dass ich in 5h schon wieder aufstehen muss sagt mir, dass ich für heute genug geschrieben habe! Nur noch eine Frage: Wie findet ihr Maxikleider/-röcke?

    FILE3773-001 FILE4001-001
    Kleid, Pinko // Kette, Guess // Schuhe, ? //
    Q2
    Liebe Grüße,

    eure Summer