• Herbst-Look: Die perfekten Winter-Boots: gefütterte Chelsea-Boots | Werbung

    Als ich noch jung war, da war es mir sowas von egal, ob mich Jacke im Winter warm hielt, oder ob meine Schuhe wintertauglich waren. Hauptsache sie sahen „cool“ aus – und dabei ist „cool“ ein durchaus dehnbarer Begriff. Wenn ich heute zurück schaue und daran denke, was für Kleidungsstücke ich mit Stolz getragen habe, dann graut es mir einfach. Ich erinnere mich an die super kurze, weiße Daunenbomberjacke mit großer Kapuze, die ich bei Minusgraden zu tiefsitzenden Jeanshosen getragen habe. Ein Wunder, dass ich mir nicht ständig eine Blasenentzündung eingefangen habe. Wenn ich so darüber nachdenke: die Natur meint es wirklich gut mit uns. Wenn wir jung und dumm sind, dann sorgt die Natur dafür, dass uns ein besseres Immunsystem vor den Konsequenzen unserer Dummheiten schützt. Später wird man dann hoffentlich schlauer – aber dafür lässt dann das Immunsystem etwas nach.

    Aber zurück zum Thema. Irgendwann, da merkte ich, dass mir „der Look“ zwar immer noch sehr wichtig war – aber im Winter spielte sie dann doch nur noch die zweite Geige. Funktionatlität wurde mir immer wichtiger. Mit 24 zog dann der erste Woolrich-Parka bei mir ein – ich persönlich finde sie toll, aber in erster Linie sind sie vor allem eines: funktional. Ich erinnere mich noch sehr genau an die Messe, auf der ich mir fünf Tage lang die Beine in den Bauch gestanden und den Mund fusselig geredet habe, um dann mit dem Gehalt direkt zu Brauneis in Frankfurt zu marschieren und mir dort die Jacke zu kaufen. Bewusst in bar – damit ich merke, wie viel Geld und Arbeit das war. Nachts träumte ich dann davon, wie die kleinen Münzen und Geldscheine mit kleinen Beinchen davon liefen oder kleine Flügelchen zum Wegfliegen bekamen… darüber schmunzle ich heute noch immer. In diesem Jahr ersetzte ich auch meine geliebten Sneaker, die kein bisschen die Füße warm halten konnten, durch das erste Paar Ugg-Boots. Obwohl ich immer darauf geachtet habe, nicht mit ihnen durch Schnee und Regen zu laufen, so wurde ich doch immer wieder vom Wetter überrumpelt – und somit habe ich, oder besser gesagt das Wetter, in den letzten 6 Jahren doch einige Boots zerstört. Ich war jedes mal unheimlich traurig. Aber, da ich keine richtige alternative im Winter hatte, habe ich einfach weiterhin auf das altbewährte gesetzt, da ich der Auffassung war, dass alle Lammfell-Boots nicht wasserfest sind.

    Aber zugegeben: so funktional sie auch sein mochten und so „süß“ wie man als Frau eben solche klobigen Boots finden kann, so unelegant waren sie. Während des Studiums war das auch kein großes Drama. Als Studentin kann man gerne mal in den Boots zur Uni schlürfen. Hauptsache warme Füße. Als ich dann aber anfing zu arbeiten, habe ich mich ungelogen jeden Winter darüber aufgeregt, warum es denn keine Boots gibt, die innen gefüttert sind, warm halten, aber dennoch einen schmalen Fuß machen und elegant aussehen. Ich meine, die dicken Boots zu Kostümen und Anzügen, das kann man schon machen – aber ich finde schon, dass es Panne aussieht. Vor allem, wenn man Kundentermine hat. Dann kann man nämlich nicht sich zuerst umziehen und die Boots verstauen. Dann muss man sofort ordentlich aussehen – der erste Eindruck zählt schließlich oft. Entweder habe ich dann vor Kundenterminen also gefroren und geflucht oder ich habe eine riesige Pseudotasche mit mir herum getragen, in denen ich dann die Boots verstaut habe, die ich zuvor einen Block weiter gegen die Heels ausgetauscht hatte. Uncool. Ich hasse kalte Füße nämlich! Ganze vier Winter habe ich also nach  den perfekten Winter-Boots gesucht. Und nun habe ich sie endlich gefunden. Das Modell „Ellin“ der Marke Emu Australia*** ist einfach perfekt. Sie besitzen all die Eigenschaften, auf die ich Wert gelegt habe. Sie sind innen komplett mit Lammfell gefüttert und halten dadurch unheimlich warm. Aber sie tragen nicht auf und machen einen schönen, schlanken Fuß. Zudem sind sie einfach bequem und vielseitig. Und am wichtigsten: sie sind wasserfest! Das heißt für mich, dass das unbeständige Winterwetter mich so einfach nicht wieder überraschen kann und mir den Schuh ruinieren kann. Ich bin so happy mit ihnen und freue mich nun noch mehr über den Herbst und die kommende Winterzeit. Allerdings muss man vor dem Kauf der Ellin Boots eine Sache beachten: da sie innen mit Fell gefüttert sind, fallen sie etwas kleiner aus. Wer zwischen zwei Größen schwankt, sollte definitiv die größere Größe nehmen. Für sehr breite Füße sind die Schuhe vermutlich eher weniger etwas, aber gerne mal anprobieren gehen – man weiß ja nie. Obwohl sie fest am Fuß sitzen und keinen Reißverschluß haben, ist es durch die Schlaufe hinten, sehr einfach in den Schuh zu schlüpfen. Die Schlaufe ist wirklich eine große Hilfe und dabei auch noch dekorativ. Wer also ebenso auf der Suche nach den perfekten Winter-Boots ist, der sollte sich das Modell „Ellin“ unbedingt mal anschauen gehen. Schreibt mir dann gerne, ob sie euch auch so gut wie mir gefallen.

    ***Ich durfte mir diesen Schuh von Emu Australia aussuchen und mir wurde er kostenfrei gestellt. Aber wie meine Artikel sonst auch: meine Meinung ist ehrlich und nicht erkauft. Sollte die Qualität der Boots zu schnell nachlassen, dann werde ich den Artikel dementsprechend editieren.

    Love,

    Summer

    PS: Übrigens, privat privat – also wenn ich mit Freunden und Co. unterwegs bin – schlürfe ich noch immer gerne in den „dicken Boots“ durch die Gegend. Dieses Jahr werde ich die Micro Stinger von Emu mal auf Herz und Nieren prüfen. Der erste Eindruck ist schon mal sehr positiv, jetzt bin ich sehr gespannt darauf, was passiert, wenn ich das erste mal mit ihnen durch den Schneematsch und Regen laufe. Hat schon jemand Erfahrungen damit?

  • Hochzeitskolumne #4: Mein Look als Hochzeitsgast im Spätsommer

    Man ist so gut wie nie die einzige im eigenen Freundeskreis, die heiratet. So auch bei mir. Alle meine Liebsten sind nun entweder dabei, die eigene Hochzeit zu planen oder bereits schon verheiratet. Nächstes Jahr werde ich auf mehreren Hochzeiten tanzen – und nicht zuletzt auf meiner eigenen. Letzten Samstag waren wir jedoch erst einmal auf der standesamtlichen Hochzeit von Mici und ihrem Bräutigam eingeladen. Es war eine schöne Trauung in einer wunderschönen Umgebung – perfekt, um nicht nur die Hochzeit für das neu verheiratete Paar fotografisch festzuhalten, sondern auch mein Outfit. Auch hier wünsche ich dem Brautpaar noch einmal alles Liebe für den gemeinsamen Weg – es war so schön, diesen Moment gemeinsam mit euch erlebt zu haben und wir freuen uns sehr auf die große Feier nächstes Jahr.

    Für die standesamtliche Hochzeit jetzt wollte ich nicht zu schick sein, aber dennoch irgendwie festlich aussehen. Daher habe ich mich für ein geblümtes Midi-Kleid aus der aktuellen Kollektion von H&M entschieden. Gesehen habe ich das Kleid zum ersten Mal auf Instagram – eine gesponserte Werbung mit direkten Link zum Kauf des Kleides. Es war liebe auf dem ersten Blick. Leider habe ich nicht sofort zugeschlagen und als es mir nicht mehr aus dem Kopf ging und ich es dann einen Tag später doch bestellen wollte, war es einfach schon komplett ausverkauft. So ein Pech aber auch. Als ich es dann einige Tage später offline im H&M Store auf der Zeil entdeckte, habe ich es natürlich mitnehmen müssen. Leider war die kleinste vorhandene Größe eine 40, daher sitzt es sehr „sackig“ an mir. Um dem lockeren Schnitt wenigstens etwas Form zu verleihen, musste ein Gürtel her. Seit Monaten geistert mir der Gucci Gürtel im Kopf herum, aber es musst Schicksal gewesen sein, dass ich mich jedes Mal aufs Neue dagegen entschieden habe. Denn vor zwei Wochen, als wir nichtsahnend durch Nancy in Frankreich spazierten, da fand ich meine neue Vintage-Liebe in einem kleinen, unscheinbaren Vintage Geschäft. Es war Liebe auf dem ersten Blick: der Hermès Kelly Belt in einem satten, edlen rot. Der Gürtel ist schon über 20 Jahre alt, sieht aber noch immer aus wie neu und einfach ein so zeitloses Stück. Das Leder, die Farbe, die Schnalle – alles an diesem Gürtel ist so perfekt. Dezent, klassisch. Was soll ich sagen? Das war der Beste Kauf seit langem – ich bin wirklich so, so, so glücklich damit! Und wie perfekt passt er bitte zu diesem Kleid? Ziemlich perfekt (Ihr merkt, „perfekt“ scheint das Unwort dieses Postings zu werden). Die schwarze Lederjacke sorgte für einen kleinen, aber feinen Stilbruch und schützte nebenbei auch ein kleines bisschen gegen den eisigen Wind an diesem Tag. Wie findet ihr denn diesen Look?

    Für die standesamtliche Hochzeit von Mici gab es keine Vorgaben bezüglich des Kleides etc.. Generell würde ich aber sagen, dass ich mich als Hochzeitsgast an den Wünschen des Brautpaares orientiere. Ich selbst zum Beispiel werde für meine Hochzeit ein Farbschema „diktieren“. Meine Gäste würde ich dann auch bitten, sich daran zu halten. Ob das fair ist oder nicht, das kann jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke aber, so lange die gewählten Farben nicht zu extraordinär sind, dann sollte das kein Problem sein. Welche Farben das sind, das werde ich zu einem anderen Zeitpunkt verraten – aber zum Beispiel möchte ich auf gar keinen Fall schwarz auf meiner Hochzeit sehen. Keine schwarzen Anzüge und keine schwarzen Kleider. Der Grund, weshalb ich das so handhaben möchte ist echt etwas nerdy, aber auch das erzähle ich euch ein anderes Mal. Wie seht ihr das denn? Würdet ihr euren Gästen ein Farbschema vorgeben oder findet ihr das zu übertrieben?

    Love,

    Summer

  • Farb-Obession 2017: rot

    Meine kleine Obsession mit der Farbe rot kam ganz plötzlich – ich würde fast sagen, sie kam von heute auf morgen. Einfach so. Rot, aha. Obwohl ich mir ab und an mal ein rotes Accessoire gekauft hatte – weswegen auch immer – so hatte ich die Farbe doch nie wirklich auf dem Schirm gehabt. Sie war mir bis vor kurzem sogar immer etwas unsympathisch. So intensiv und aufdringlich. Ich kann es mir also selbst nicht so richtig erklären, wie ich mich als eingeschworener Liebhaber von Nude- und Pastelltönen nun so Hals über Kopf in so eine intensive, knallige Farbe schock verliebt habe. Ich vermute ja, dass es mit meiner neuen Furla Tasche angefangen hatte. Es war definitiv nicht Liebe auf dem ersten Blick. Ich fand sie zwar schon irgendwie gut und irgendwas in mir sagte auch, dass ich sie unbedingt mitnehmen sollte, aber ich sträubte mich zuerst gegen den Kauf. Nach einigem hin und her habe ich mich schließlich doch dazu durchgerungen und die kleine rote Tasche gekauft. Danach nahm die Obsession von ganz alleine Ihren Lauf. Ich habe mir zu Weihnachten den passenden Lippenstift und Nagellack zur Tasche gewünscht. Danach habe ich mir rote Heels bestellt und jetzt ist das wie ein Selbstläufer: ich sehe überall rot! Dinge, die mir vor ein paar Wochen noch nicht mal aufgefallen wären, weil ich die Farbe unterbewusst direkt aussortiert habe, ploppen nun überall provokant auf und wollen von mir gekauft werden. Da bin ich doch mal sehr gespannt, mit welcher Intensität ich nun die neue Obsession ausleben werde! Aber ganz egal, weshalb und warum ich nun auf die Signalfarbe rot gekommen bin oder auch wie intensiv das ganze noch wird: es ist völlig egal! Denn rot harmoniert wunderbar mit meinen geliebten Nudetönen und davon habe ich eine Menge im Schrank hängen.

    Bei dem heutigen Outfit steht meine neue Furla Tasche ganz im Scheinwerferlicht. Ist sie nicht wunderschön und ein absoluter Eyecatcher? Sie peppt spielerisch das sonst sehr schlichte Outfit auf und harmonisiert super mit den hellen Farben im Outfit. Ich bin wirklich mehr als happy, dass ich sie vor einigen Wochen trotz Zweifel doch noch mitgenommen habe. Der Rest des Outfits ist mal wieder sehr typisch für mich: helle Farben, Sneaker, casual. Und dazu meine seit nun schon einigen Jahren andauernden Liebe zu überlangen Mäntel (wahlweise auch Cardigans, Kleider, Röcken etc. – alles eben, was überlang ist). Diesen hier habe ich mir vor einigen Wochen gekauft, zeitgleich mit der Uhr, um mich mit den hellen Beigetönen wieder auf den Sommer einzustimmen. Der Mantel ist übrigens aktuell im Trendfabrik Sale für nur 39,90€ erhältlich. Für jetzt ist er leider noch zu dünn, aber man munkelt ja, dass der Frühling auch irgendwann wieder kommen wird. Darauf freue ich mich schon und bis dahin hänge ich ihn doch noch mal zurück in den Kleiderschrank.

    Wie steht ihr denn zu der Farbe rot und habt ihr auch eine für euch untypische Farbe, in die ihr euch so schockverliebt habt wie ich mich in rot?

    Mantel, Vila // Uhr, Oozoo // Tasche, Furla // Schal, Zara // Schuhe, Adidas //

    Love,

    Summer

  • Outfit: Grey Knit, grey scarf & grey overknees.

    Hätte man mir mal gesagt, dass ich mehrere Jahre brauche, um die perfekten – bezahlbaren – Overknee Stiefel zu finden, dem hätte ich den Vogel gezeigt, wohlwissend, dass ich doch sehr genaue Vorstellungen von den „perfekten Overknees“ hatte: Beige oder grau sollten sie sein und der Schaft sollte deutlich über die Knie gehen. Außerdem sollten sie unbedingt aus Wildleder sein und der Absatz darf nicht allzu hoch sein, aber er musste deutlich vorhanden sein. Und im Idealfall haben die Stiefel einen Blockabsatz. – Das witzige ist (naja, ganz so witzig fand ich das eigentlich nicht), dass es weniger an diesen Anforderungen lag, als an der Tatsache, dass meine Waden anscheinend zu dick für Stiefeln sind. Ich kann euch nicht mehr sagen, wie viele paar Overknees ich in den letzten Jahren bestellt habe, die allesamt wieder zurück gingen, weil sie mir an den Waden einfach zu eng waren. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie frustrierend das war!

    Aber hier sind sie – meine perfekten Overknees. Unglaublich aber wahr! Gefunden habe ich sie bei Topshop. Dort habe ich ewig nicht mehr reingeschaut, geschweige denn etwas bestellt und nach dieser Bestellung weiß ich nun auch wieder, weshalb ich diesen Shop gemieden habe. Ganz einfach: weil der Kundenservice grottig ist! Ich habe mich so sehr über Topshop geärgert – dass ich echt sauer auf mich war, dass ich direkt nach ein paar Tagen wieder dort bestellt hatte. Und drei mal dürft ihr raten: natürlich habe ich mich wieder über Topshop aufgeregt – dieses Mal die Versanddauer. Zugegeben, sie haben wirklich tolle Sachen und ich könnte wahrscheinlich wöchentlich dort eine Bestellung tätigen. Aber es kann nicht sein, dass ein Unternehmen dadurch so arrogant wird, dass Dinge wie Kundenservice und Versanddauer im Gegensatz zu vergleichbaren Shops so viel schlechter ist! Nachdem meine Bestellung nun auch endlich bei mir angekommen ist und mir leider nicht steht, gehen die Sachen wieder zurück… da bin ich jetzt echt gespannt, ob alles so reibungslos verläuft…  Aber immerhin ist der Rückversand nun auch kostenlos, ich erinnere mich, wie ich vor ein paar Jahren noch um die 16€ für den Versand zahlen durfte! Habt ihr auch wie ich eher vermehrt schlechte Erfahrungen mit Topshop gemacht oder hatte ich einfach immer nur Pech gehabt?

    Das heutige Outfit gehört übrigens wieder in die Kategorie „ich möchte mehr Kleider und Röcke tragen“. Dafür sind Overknees meiner Meinung nach super geeignet. Da ich ungern frieren möchte und dennoch meine Minikleidchen im Winter tragen möchte, liegt diese Kombination einfach auf der Hand. Außerdem finde ich, dass kurze Kleider einfach dazu gemacht sind, sie zu Overknees zu kombinieren. Richtig kombiniert wirken die Outfits auch kein bisschen billig. Wichtig an der Kombination ist für mich nur, dass die Kleidungsstücke oben herum nicht zu eng sitzen. Ich mag es, wenn die restlichen Kleidungsstücke spielerisch die Figur umhüllen und einen tollen, legeren Kontrast zu den Overknees kreieren. Was meint ihr? Wie tragt ihr am liebsten Overknees? Habt ihr auch Probleme beim Finden der perfekten Overknee Stiefel?

    Hier könnt ihr den Look nachshoppen:

    Love,

    Summer

  • Outfit: Casual & Cozy in grey.

    Ich bin nicht der größte Freund von Kälte, aber dafür ein umso größerer Freund von kuscheligen Pullis und Schals. Das ist natürlich irgendwie doof, da sie einfach zusammen gehören und sich ergänzen. Letztendlich überwiegt aber doch die Liebe zu Grobstrick und Kuschelpullis – und die kalte Jahreszeit erscheint mir gar nicht mehr ganz so furchtbar. Mittlerweile freue ich mich sogar auf die eisige Kälte, vielleicht sogar ein bisschen zu viel. Woran sich das bemerkbar macht? Ganz einfach: sobald die Temperaturen sinken, beginne ich, meine Pullis und Schals aus dem Schrank zu kramen. Endlich kann man wieder mit dem Layering beginnen! Am liebsten kombiniere ich dann verschiedenen Stoffe und Materialien miteinander: zarte Spitze, Chiffon, Seide oder Satin zu Grobstrick und Wildleder – so macht Mode auch wieder spaß! Außerdem treibe ich mich dann stundenlang in diversen Onlineshops umher und mache mich auf die alljährliche Jagd nach Kuschelpullis und übergroßen, deckenähnlichen Schals. Dieses Jahr war ich mal wieder sehr erfolgreich! Farblich gesehen stehen beige und grau diese Saison ganz hoch bei mir im Kurs, da kann ich einfach nicht dran vorbei laufen.

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    So geschehen auch bei dem grauen Kuschelpullover aus 85% Wolle. Das war Liebe auf dem ersten Blick – die Liebe war sogar so groß, dass ich ihn mir zwei Nummern zu groß bestellt habe, da meine Größe ausverkauft war. Und eigentlich war die Liebe sogar noch größer. Denn nachdem ich mir letztes Jahr exakt den gleichen Pulli, nur in beige, aus der Lena Terlutter Kollektion für Edited gegönnt hatte, war ich auf der Suche nach dem gleichen Modell in grau. Ich war echt traurig, dass es den Pulli nicht auch noch in anderen Farben gab. Na gut, andererseits war das vielleicht gar nicht so schlecht für mein Portemonnaie, denn ich hätte mir diesen Pulli in allen Farben dieser Welt gekauft. Durch den hohen Wollanteil hält er schön warm und ist wunderbar flauschig. Dadurch, dass ich gezwungenermaßen Größe L statt meiner eigentlichen Größe S nehmen musste, fällt er natürlich ganz anders. Er ist länger, der Ausschnitt größer und die Ärmel sind natürlich ebenfalls länger. Dadurch gefällt mir der Pulli sogar noch besser. Er wirkt viel lässiger und dadurch, dass der Ausschnitt die Sicht auf die Schulter preisgibt, dennoch feminin und verspielt. Also habt keine Angst davor, bei Pullis auch mal zu einer größeren Nummer zu greifen.

    Am meisten gefällt mir an diesen Pullis übrigens, dass sie super vielfältig kombinierbar sind. Ob ganz casual wie auf den Bildern mit Skinny Jeans und Sneakern oder romantisch-verspielt zu einem ausgestellten Midirock und klassischen Kitten-Heels – oder zu einem kurzen Satinkleidchen und Wildleder-Overknees, es sieht immer gut aus und nie overdressed, sondern immer einfach nur lässig. Die anderen Looks zeige ich euch dann auch gerne mal in weiteren Postings auf dem Blog oder auf meiner Facebook-/ Instagramseite, schaut gerne mal öfters vorbei 🙂

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    Tasche, Louis Vuitton, via Glück & Glanz // Pulli, About You // Hose, Zara // Uhr, Fossil // Schuhe, Stan Smith Adidas // Loopschal, About You //

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    Summer

  • Outfit: Haremshose.

    Heute habe ich seit längerem mal wieder ein Outfit für euch – das ist in letzter Zeit doch etwas seltener geworden, soll aber weiterhin natürlich auf dem Blog vertreten sein. Hauptdarsteller dieses Looks ist die etwas schickere, rosa „Haremshose“ in Satinoptik von Zara. Wenn sie unten an den Knöcheln etwas enger wäre, dann wäre sie einfach perfekt in meinen Augen. Leider ist sie an den Knöcheln für meinen Geschmack einen Ticken zu breit, was normalsterbliche Menschen etwas unvorteilhaft wirken lässt. Das soll aber mich und jeden anderen normalsterblichen nicht davon abhalten, sie zu tragen. Denn sie ist einfach unheimlich bequem und die perfekte Symbiose aus „chic“ und „super lässig“. Tagsüber kombiniere ich sie am liebsten zu weißen Sneakern (mich nervt das unheimlich, dass man auf den Bildern die Socken sieht – das kann ich gar nicht abhaben und achte normalerweise sehr penibel darauf, dass man bei Sneakern keinen Socken sieht, das ist schon fast ein kleiner Tick geworden), einem weißen T-Shirt und dem lässigen Mantel – zum Ausgehen würde ich die Sneaker gegen silberne Heels und das weiße Shirt gegen ein Cami-Top mit silbernen Pailetten tauschen. Silber, weil es nicht nur perfekt zu rosa passt, sondern auch, weil es einfach ein Eyecatcher ist. Außerdem habe ich in den letzten Jahren eine echte Schwäche für die Farbkombination rosa zu silber/ grau entwickelt (übrigens gilt die Schwäche auch für rosa zu navy, rosa zu weinrot…). Deswegen konnte ich für den Look tagsüber auch nicht komplett auf silber/grau verzichten und habe zu meiner verspiegelten silber-grauen Sonnenbrille gegriffen.

    Wie gefallen euch denn Haremshosen? Sollten sie eurer Meinung nach nur zum zu Hause gammeln getragen werden, oder doch auch etwas schicker?

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    Hier findet ihr ähnliche Mäntel:

    Und hier Haremshosen:

    Weiße Sneaker gibt hier ab 26€:

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    Love,

    Summer

  • Outfit: Knit Jumper + Pink Cullotes

    Oversized Pullis und Shirts gehören schon seit Jahren zu meinen Lieblingskleidungsstücken. Ich besitze sie in allen Farben und Varianten und kann einfach nicht genug davon bekommen. Am allerliebsten sind mir dabei die schulterfreien Modelle. In diesem Frühjahr entdeckte ich meine Liebe zu den lässigen, aber dennoch sehr schicken Culottes – die für mich auch unter das Label „oversized“ fallen. Beim Packen meines Koffers für den Urlaub durften daher beide luftigen Kleidungsstücke nicht fehlen. Allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht vor, oversized zu oversized zu kombinieren. In meiner Vorstellung war das nämlich keine besonders gute Idee.

    Als wir dann in Hangzhou unterwegs waren, machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es war irgendwie warm und schwül, aber auch irgendwie kühl – und der Regen war nonstop so stark, dass alles, was eng am Körper anlag, sofort komplett durchnässt war und unangenehm am Körper klebte. Eine Skinny Jeans wäre der reinste Selbstmord bei so einem Wetter gewesen. So freute ich mich sehr, dass ich so klug war, mir eine Culotte für schwül-kühle Regentage einzupacken. Leider endete da aber auch die Intelligenz. Denn für oben herum hatte ich nichts mitgenommen, das ich an solchen Tagen zu einer Culotte hätte kombinieren können. Für die Culotte hatte ich nur enge oder cropped Tops und Shirts – worin ich an diesem einem Tag aber eher gefroren hätte. Da stand ich nun mit dem einzigen eingepackten Pulli, dem oversized Pulli von Mango, und schlüpfte deprimiert hinein. Aber siehe da, Not macht erfinderisch! Denn so schlimm fand ich die Kombi oversized zu oversized plötzlich gar nicht mehr. Da es aber wirklich unangenehm stark geregnet hatte, gibt es von dem Outfit leider nur zwei schnelle Schnappschüsse, welches ich noch im Hotel Chaptel Hangzhou geschossen hatte (mein Review zum Hotel könnt ihr hier nachlesen), bevor es zum Erkunden der Stadt ging. Jaja ich weiß, wäre ich ein vorbildlicher Fashion-Blogger gewesen, dann hätte ich mir in diesem Augenblick die Zeit nehmen müssen, um die perfekten Bilder im Regen zu schießen. Allerdings war ich in dem Augenblick einfach vorrangig Reisende, die nur die kurze Zeit nutzen wollte, um die Stadt kennen zu lernen. Witzigerweise habe ich gerade, als ich euch die Artikel verlinken wollte, gesehen, dass Mango den beigen Oversized-Pulli exakt so kombiniert, wie ich auf dem Foto (hier gibt es den Pulli zu kaufen – übrigens hatte ich ihn einen Tag vor dem Urlaub im Laden in S und M anprobiert und mich dann für M entschieden, da der etwas länger ausfällt) .

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    Pulli, Mango // Hose, Zara // Sneaker, Adidas Superstars //

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    Chaptel Hangzhou

    Love,

    Summer

  • Die Huawei Watch im Casual Shopping Look

    Man könnte durchaus meinen, dass ich für einen Sommertag etwas zu dick eingepackt bin. Aber wenn wir von Sommer sprechen, dann meinen wir hoffentlich nicht gerade den Sommer 2016 hier in Deutschland. Denn Sommer kann man das ja wirklich nicht nennen. Die Fotos zeigen einen typischen Zwiebellook für Tage, an denen man unheimlich früh in der Kälte das Haus verlassen muss und nicht frieren möchte – und man genau weiß, dass es in ein paar Stunden wärmer wird: Hallo Sommer 2016. Das Wetter hier ist wirklich frustrierend! Selbst wenn es wärmer wird, so bleibt es in Frankfurt irgendwie grau. Daher habe ich mich wahrscheinlich farblich einfach an das Wetter angepasst und so ging es für mich grau in grau shoppen. Mein Lieblingsaccessoire, die Huawei Watch, begleitet mich nun schon über drei Monate und ich freue mich noch täglich über das passende Interface zu meinen Outfits – Kleinigkeiten, die das Leben schöner machen. Viele haben mich in der Zwischenzeit gefragt, ob ich die Uhr nicht als zu groß für eine Frau empfinde und auch jetzt kann ich nur mit einem „nein“ darauf antworten. Im heutigen Look seht ihr die Uhr ja gut in Relation zu mir und ich finde nicht, dass sie übermäßig groß an mir wirkt, obwohl ich recht schmale Handgelenke habe. Ein kleines bisschen habe ich es zwar zwischendrin bereut, dass ich mich nicht doch für das roségoldene Modell entschieden habe, aber im Großen und Ganzen bin ich noch immer sehr zufrieden mit der Uhr.

    Allerdings stehe ich noch immer etwas zwischen den Stühlen was Apple und Android betrifft. Die Uhr kann einfach viel mehr, wenn man sie mit Android nutzen würde. Die groben Funktionen wie das Wegwischen der Nachrichten auf der Uhr und dementsprechend auch auf dem iPhone, das Tracken der Schritte und die anderen Fitnessfunktionen oder das Benutzen von „Google Now“ funktionieren zwar, aber viele weitere Funktionen sind einfach (noch) nicht kompatibel mit iOS. Aber Funktionen wie „Google Maps“ direkt auf der Uhr oder auch Nachrichten direkt von der Uhr aus verschicken würde ich schon wahnsinnig gerne nutzen können. Aber ich weiß nicht so recht, ob ich dafür mein geliebtes iPhone gegen ein Android Gerät tauschen würde. Auf die Apple Watch umsteigen werde ich noch immer nicht, da mir das eckige Design einfach null anspricht. Wer von euch nutzt den Android? Und welches Modell nutzt ihr da? Seit ihr vielleicht von iPhone auf Android umgestiegen? Wie zufrieden seit ihr mit einem Android Gerät? Würde mich sehr über eure Meinung freuen!

    Nicht desto trotz, die Uhr passt perfekt zu meinem Casual Shopping Look in grau und mit viel Spitze. Ganz wichtig für ein Shopping-Outfit sind übrigens flache Schuhe, am liebsten Sneaker. Was ich gar nicht gebrauchen kann sind dann nämlich schmerzende Füße. Wann immer ich Frauen mit Heels beim Shoppen sehe bekomme ich direkt Fußschmerzen. Ich weiß nicht, ob ich einfach alt und quengelig werde oder ob die anderen einfach zu eitel sind. Aber ich kaufe es keiner ab, wenn es heißt „Oh doch, die 8cm Heels sind super bequem und auch nach 5 Stunden durch die Stadt laufen tun mir die Füße gar nicht weh!“. Kennt ihr solche Mädels auch? Ganz ehrlich, die spüren doch einfach gar nichts mehr im Fuß, oder?

    Love,

    Summer

  • Sneakermädchen: Adidas Superstars

    Seit vier Wochen bin ich nun schon im Fitnessstudio angemeldet und ich gehe da wirklich brav drei mal die Woche hin – außer diese Woche, die muss ich dank einer Wunde am Fuß ganz ohne Sport auskommen (und ich vermisse es, mich sportlich zu betätigen!). Mich wieder im Fitness Studio anzumelden war die beste Entscheidung seit langem! Ganz egal ob Zumba (mega!), Bauchkurse, TRX oder auch Pilates (leider nichts für mich) – die angebotenen Kurse machen super viel Spaß und sie motivieren mich dazu, meinen Hintern ins Fitnessstudio zu schwingen, auch wenn die Couch sehr verführerisch wirkt.

    Ich liebe einfach diesen speziellen Glow, den man nach Sport bekommt und ich fühle mich wirklich richtig gut danach. Fertig, aber gut. Was ich allerdings nicht so toll finde ist das Gefühl, nach Sport nicht mehr so gut in meine Skinny Jeans schlüpfen zu können (Achtung, jetzt hört sich das wirklich etwas doof an), weil meine Muskeln dann so aufgepumpt sind. Ja ihr dürft das jetzt belächeln, aber nachdem ich sowieso schon ein paar Kilos in den letzten Monaten zugenommen habe und die Hosen etwas enger als sonst sitzen, habe ich wirklich keine Lust, mich dann auch noch nach Sport in die enge Skinny Jeans zu zwängen. Glücklicherweise ist meine Sporttasche aber groß genug, um Sportsachen, Handtuch, Wasserflasche und ein „nach-dem-Sport-Outfit“ zu verstauen. Daher laufe ich in den letzten Wochen drei mal die Woche in einem für mich sehr typischem Look herum. Man nehme einen oversized Pulli in beige (ich besitze sie in allen Formen und Größen dieser Welt), ein paar weiße Shorts (von denen bekomme ich ebenfalls nicht genug) und kombiniert sie zu meiner momentan größten Sneaker-Liebe, den Adidas Superstars in klassischer Farbkombination (aber was mache ich bloß, wenn das Gefühl anhält und die Temperaturen wieder sinken…).

    Ich habe mich die ganze Zeit geweigert, sie mir in schwarz-weiß zu kaufen und habe gehofft, dass Adidas sie bald mal wieder mit rosafarbenen Streifen heraus bringen würde. Natürlich würde ich sie mir dann auch kaufen, weil sie wunderschön aussehen werden und ich nicht daran vorbei kann – aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich sie dann lieber hätte als dieses Paar hier. Der Klassiker kann was und ist nicht umsonst der Kult-Schuh schlechthin. Ich habe mich übrigens für das Modell „Adidas Superstar Foundation“ entschieden. Hierbei handelt es sich um eine einfachere Version des klassischen Superstar-Modells. Das Obermaterial ist in diesem Fall aus beschichtetem Leder und das Futter aus atmungsaktivem Mesh. Das macht den Schuh etwas sommertauglicher und somit perfekt für mein „after-gym“ Sommer Outfit.

    Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr auch ein paar Superstars zu Hause oder ist das gar kein Schuh für euch?

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    Tasche, Worst Behavior // Pulli, H&M // Sneaker, Trendfabrik //

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    Summer

  • Kurzes Update: Endlich wieder Fit werden!

    Da ist es wieder – das perfekte Sommerkleidchen zum perfekten Wetter und zur perfekten Location. Dieses „Outfit“ haben wir nach einem kleinen Shooting über den Dächern von Frankfurt schnell mal geknipst und ich kann mich nur wiederholen: ich liebe dieses Kleidchen! Und da mich so viele gefragt haben, wie das Kleid ausfällt etc., findet ihr hier noch mal kurz die Infos dazu:

    • Es gibt das Kleidchen nur in einer Einheitsgröße, das meiner Meinung nach Mädels mit den Größen 34,36,38 und 40 passt.
    • Ich bin 170cm und kann das gerade so noch als Kleidchen tragen – trage aber zur Sicherheit immer noch Shorts drunter.
    • Das Hochrutschen an den Schultern hält sich einigermaßen in Grenzen, beziehungsweise: man bekommt es recht gut unter Kontrolle, aber man muss schon ein kleines bisschen darauf achten.

    Ich habe mich letzten Dienstag endlich wieder dazu aufraffen können, mir ein Fitness-Studio zu suchen, um endlich wieder in Form zu kommen – hoffentlich. Entschieden habe ich mich für das Fitness First im MyZeil. Bis jetzt war ich zwar erst drei mal dort, aber so weit absolut zufrieden. Das Kursangebot ist total vielseitig und die Kurse, die ich bisher mitgemacht habe, haben mir sogar Spaß gemacht. Auch wenn ich völligst KO war danach – Kondition und Kraft? Das ist nicht ganz so mein Ding. Noch nicht. Außerdem bietet das Fitness-Studio einen tollen Wellnessbereich und sogar einen kleinen Pool. Gestern war ich zum Beispiel zum ersten Mal in einem Zumba-Kurs und bin begeistert! Es hat einfach Mega-Spaß gemacht! Ich bin ganz stolz auf mich, dass ich aktuell so motiviert bin und dass mir Sport endlich mal wieder Freude bereitet. Seid ihr auch in einem Fitness Studio angemeldet? Wie motiviert ihr euch? Ist vielleicht sogar jemand im Fitness First im MyZeil?

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