Off-Shoulder Knit and plaid, der Weihnachtsgrinch und the great instagram rapture!

Man hat mir versprochen, dass ich noch in Weihnachtslaune komme. Heute am 23. Dezember ist sie noch immer nicht da. Zum Teil liegt das sicherlich auch am tristen Wetter – ich hätte mir doch schon ein paar Schneeflöckchen gewünscht… Aber ich kann es einfach nicht mehr leugnen: dieses Jahr bin ich ein Grinch! Nehmt euch bitte vor mir in Acht… oder gibt es hier vielleicht sogar den einen oder anderen Grinch-Kollegen? Zwei Dinge gibt es allerdings, auf die ich mich – auch als Grinch – doch freue: das Gesicht meines Freundes, wenn er sein Geschenk ausgepackt hat und meinen Urlaub!
Und wenn ich heute schon mal als Grinch unterwegs bin, dann kann ich direkt das nächste Thema ansprechen, das mich noch grinchiger macht. Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, wurde am WE bei Instagram stark aufgeräumt. Aussortiert wurden Spam und Fake Accounts – dementsprechend haben alle Instagram-User ein paar Follower verloren( 10% im Durchschnitt – 10% Verlust ist also “normal“). Man konnte sich auch praktisch gar nicht vor diesen Fake Accounts schützen, je mehr Follower man hatte, desto mehr Fake Accounts folgten einem. Wenn also eine The Blonde Salad ihre 6 stelligen Follower verloren hat, dann ist das im Verhältnis zu Ihrer Gefolgschaft “völlig normal“. Übrigens, je mehr unsinnige Hasttags man benutzte (aka #fame #likeforlike #instagirl #ichwillmehraufmerksamkeit), desto mehr Fakeaccounts wurden auf einen aufmerksam. So stieg die Zahl der Follower zwar schnell, aber mehr auch nicht, denn diese toten Accounts sind nutzlos. Sie interagieren nicht und bringen einem nicht mehr Reichweite. Schade, dass sich so viele Unternehmen von der reinen Follower-Zahl blenden lassen und schade, dass einige Blogger sich durch die bloße Anzahl der Follower besser und wichtiger fühlen. Pustekuchen. Nun sind sie also weg, die Fake Accounts und hoppla, somit auch die gekauften Accounts. Denn wer bei der Aufräumaktion mehr als 40% bis hin zu fast 80% der Follower verloren hat, hat sich Follower gekauft. Punkt. Die schlechten Ausreden jetzt im Nachhinein rauszuhauen sind für mich fast noch schlimmer als die Tatsache, dass man sich Follower gekauft hat. Follower kaufen bedeutet, dass man seine Leser und die Unternehmen verarscht, aber schlimmer noch, auch sich selbst.
Ich bin mir sicher, dass das bisschen Geld, welches einige Blogger durch den Kauf von Fans und Follower verloren haben, nicht mal annähernd so weh tut, wie der Verlust von Respekt und Glaubwürdigkeit. Denn was ist ein Blogger ohne Glaubwürdigkeit?
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Bilder Talkasia

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Love,
Summer

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