• Out of Bed Look: Mit Bademantel und Pyjama auf die Straße.

    Ich habe mir vor einiger Zeit eine Hose gekauft, die eigentlich so gar nicht in mein Beuteschema passt: Loose Fit und komplett mit winzigen Krabben bemustert (diese Krabbenhose bei H&M wird man sicherlich en masse im Sale finden…). Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, was mich da geritten hat – aber ich habe keine Sekunde überlegen müssen. Ich fand sie einfach witzig – das Muster hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Wie kann denn etwas, das einem ein Lächeln auf die Lippen zaubert, schlecht sein? Ein paar kurze Klicks und schon war die Hose auf dem Weg zu mir.
    Als ich die Hose dann auspackte, wurde aus ‚ich finde sie witzig‘ ein ‚ich finde sie echt irgendwie cool‘ und auch wenn das ganze Outfit ein bisschen so aussieht, wie als wäre ich nach dem Aufstehen mit meinem Bademantel und Pyjama auf die Straße gegangen, so gehört dieses Outfit zu einem meiner Lieblingsoutfits in diesem Jahr. Je länger ich diesen Mantel besitze, desto mehr liebe ich ihn und daher bin ich wirklich so froh, dass ich ihn noch zu einem humanen Preis bekommen habe. Mit Sicherheit bekommt man Lookalikes von dieser Jacke in diesem Jahr zu einem sehr viel günstigeren Preis, aber so wie ich mich auf dieses Modell eingeschossen habe, da macht mich bestimmt kein ähnliches Modell glücklich (ich hab’s ja auch schon mit dem  Modell von Mango versucht…).
    Seit ich vor fast fünf Jahren (omg so lange schon??) angefangen habe zu bloggen haben sich meine Looks deutlich verändert. Ich weiß nicht mehr, wann ich mich das letzte mal von Kopf bis Fuß in einem mädchenhaft-verspieltem Outfit gesehen habe… Damals habe ich so oft wie es geht noch hohe Schuhe getragen, während ich heute so oft wie nur möglich zu Sneakern greife. Alles, was lässig ist, gefällt mir! Es geht im Moment einfach nichts über einen lässig-schicken Look 🙂
    Wie hat sich euer Look in den letzten fünf Jahren verändert? Hat es sich überhaupt verändert oder bleibt ihr eurem Stil treu?

     

    grey, camel coat, krabbenhose
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    Love,
    Summer

  • OMG – it’s so fluffy!

    Wenn ich diese Jacke trage, kann ich an nichts anderes mehr denken als „Omg omg omg i am so fluffy!“. Seit drei Monaten stand diese Flauschjacke von edited auf meiner Wunschliste – allerdingswar sie mir mit 149€ etwas zu teuer für eine nicht ganz so alltagstaugliche Jacke (zumindest dachte ich, dass sie nicht alltagstauglich wär). Nun ist sie im Sale und ich konnte nicht mehr widerstehen. Ich liebe diese Jacke abgöttisch und ich finde sie sogar sehr alltagstauglich – vor allem wenn der restliche Look etwas sportlicher ausfällt. Die Jacke peppt meiner Meinung nach jede Sneaker-Jeans-Combo auf. Zugegeben, man erntet ein paar irritierte Blicke à la ‚wie läuft die denn rum‘ – in Mainz (dort arbeite ich) etwas häufiger als in Frankfurt – aber hey, wayne. Ich steh so sehr auf die Jacke, dass mir nichts die Freude dran nehmen kann.
    Ich drücke Mici jetzt mal die Daumen für ihre Klausur – dann sammel ich sie ein und wir fahren nach Darmstadt zu meinen Eltern. Ein Locationwechsel für die Outfitfotos tut uns auch mal ganz gut – und hoffentlich gibt es dann auch leckeres Essen im Hause Lee. Später am Abend geht es zum “Valentinstag-Date“ mit meinem Freund. Auch da wird lecker gegessen – dann aber beim Griechen. Zazicki, Knoblauch und viel Fleisch, so richtig romantisch eben! Ein klein bisschen albern finde ich den Hype mancher Pärchen um den Valentinstag schon – aber noch viel alberner finde ich ja diejenigen, die diesen Tag bis zum geht nicht mehr verteufeln. Warum bringt manch eine Person so ein Hass gegenüber einem Tag auf, der die gleiche Daseinsberechtigung hat wie zum Beispiel der Tag ohne Hose… den gibt’s doch auch oder? Ich meine, man braucht auch für diesen Tag kein festes Datum, aber gemeinsam ohne Hose ist’s doch schöner als einsam ohne Hose!
    In diesem Sinne: genießt einen schönen Tag mit euren Liebsten!
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    Love, Summer

  • Camel. Grey. Blush.

    Erinnert ihr euch noch an mein Posting mit den gehypten Zara-Produkten? Da habe ich euch von einem Mantel erzählt, den ich unbedingt haben wollte. Drei mal habe ich ihn im Zara an der Konstablerwache anprobiert und war mir stets etwas unsicher (Memo an mich: das nächste mal, wenn du etwas drei mal anprobieren gehst, hol es dir!!) und habe ihn, da er auch nicht so günstig war, hängen lassen. Mein Fehler. Ein paar Wochen später war ich mir von heute auf morgen plötzlich ganz sicher, dass ich ihn haben muss. Ich wollte diesen Mantel um jeden Preis, obwohl er aufträgt, mich staucht und eigentlich auch nur offen getragen gut ausschaut. Alles sprach gegen ihn, aber mir war das einfach schnurzpiepegal. Ich habe mir bestimmt 20 andere Wollmäntel in Camelfarben angeschaut, in der Hoffnung einen zu finden, der mich glücklicher machen würde, als das vergriffene Modell von Zara. Es hat nicht funktioniert, in meinen Augen war das Modell perfekt. Sowohl die Farbe, als auch der Schnitt – ich konnte mir nicht helfen, ich musste dieses Modell haben. Total irrational einfach!

    Gesagt, getan – ich hab in den sauren Apfel gebissen und den Mantel etwas überteuert via Ebay bestellt (Nachtrag: OMG. Das ist ja total übertrieben! Habe gerade mal bei Ebay geschaut, ob die vielleicht ein bisschen günstiger geworden sind und die Sofort-Kaufen Preise fangen jetzt einfach mal bei 395€ an! Ich habe da ja richtig Glück gehabt mit meinen 220€ inkl. Versand aus Spanien statt UVP 159€… also für 400€ hätte ich ihn definitiv nicht gekauft, das ist echt krank!). Nachdem ich bestellt hatte, wurde mir erst mal ganz übel. Plötzlich war ich mir nicht mehr sicher, ob ich den richtigen erwischt hatte und ich konnte mir ja auch nicht sicher sein, dass es auch das “Originalmodell“ von Zara ist und keine Nachmache (die kursieren auch bei Ebay herum und sehen ganz anders in echt aus!). Die ersten Zweifel kamen auf. Der Typ meldete sich nicht bei mir. Banges warten und kleine Ausraster. Nach knapp einer Woche erst (er war im Urlaub) wurde mein Objekt der Begierde aus Spanien losgeschickt. Eine weitere Woche später wurde er am Freitag in einer Postfiliale abgegeben. Am Samstag habe ich mir den Wecker direkt um 8 gestellt und bin rüber gestiefelt, um mir anhören zu dürfen, dass er nicht da ist. Da hatte ich richtig miese Laune, das könnt ihr mir glauben. Dann wollte ich am Montag nach der Arbeit hin, konnte aber leider nicht früher gehen. So kam ich um 18:27 Uhr an, nachdem ich von der Haltestelle aus in Höchstgeschwindigkeit zur Postfiliale rannte, um vor einer verschlossenen Tür zu stehen! Warum auch bis 18:30 auflassen, wenn man schon vorher zuschließen kann? Ihr habt mich an dem Tag sicherlich schreien hören! Also durfte ich ein drittes Mal zur Post laufen. Dort nahm ein wirklich kleines Päckchen entgegen und sofort klingelten alle Alarmglocken in meinem Kopf: der Mantel konnte doch unmöglich in ein so kleines Päckchen passen! Ich muss den falschen Mantel gekauft haben. Ich habe 220€ für den falschen Mantel ausgegeben! Zu der Zeit hatte ich so viel auf der Arbeit zu tun gehabt, war zusätzlich noch täglich im Fitness-Studio (hab mich zu der Zeit so richtig unwohl in meiner Haut gefühlt, vielleicht sieht man mir das auf den Fotos auch an – mir zumindest fällt das auf…) und dann musste ich noch diese ewig weiten Umwege in der eisigen Kälte nach der Arbeit auf mich nehmen und das alles für den falschen, überteuerten Mantel! Das dachte ich zumindest und ich hätte heulen können.

    Ende der Story: ich habe mir umsonst Sorgen gemacht. Er ist perfekt und auch wenn ich anfänglich dachte, ich könnte ihn nur mit hohen Schuhen tragen, so gefällt er mir mittlerweile fast zu flachen Schuhen besser. In der Pipeline warten also noch einige Outfits mit dem Mantel auf euch und ich freue mich auf etwas wärmere Tage, damit ich nicht mehr so viele Schichten Pullis unter dem Mantel tragen muss.

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    Mantel, Zara Hand Made // Cardigan, Gina Tricot // Pulli, Zara // High Waist Jeans, River Island // Schuhe, S.Oliver // Tasche, Louis Vuitton via Glück & Glanz //
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    Love,
    Summer

  • Weiße, beige und Girlfriend-Jeans.

    Die schlichten Outfits sind mir einfach die Liebsten – das kann ich nicht oft genug betonen! Diese Bilder stammen noch aus etwas wärmeren Tagen – da hatten wir fast schon frühlingshafte Temperaturen! Pustekuchen aber, mittlerweile hat uns der Winter wieder fest im Griff und somit sind offene Pumps im Moment nur noch in meiner Tasche vorzufinden. Angezogen werden sie erst im Büro und dann auch nur, wenn Kunden in der Agentur vorbeischauen. Alles andere ist Selbstmord!

    So ab Mitte Januar merke ich jedes Jahr aufs Neue, dass mir die Sonne fehlt. Ich werde leichter krank (erhole mich gerade noch von einer Mandelentzündung) und sehe auch oft einfach etwas kränklich aus, weil ich im Winter meine Bräune verliere. Davon bekomme ich schlechte Laune, fühle mich unwohl und werde ganz pingelig bei meinen Outfit-Bildern. Die Bilder sorgen letztendlich auch nicht für bessere Stimmung, weil ich an fast jedem Bild etwas zu nörgeln habe… ein Teufelskreis, aus dem ich erst wieder heraus komme, wenn die Tage wieder länger werden und ich ab und an mal die Sonne zu Gesicht bekomme. Am Montag kam ich aus dem Büro und war total verwundert, dass es draußen noch immer hell war. Das bin ich gar nicht mehr gewohnt – musste mehrmals auf die Uhr schauen, um mich zu vergewissern, dass ich nicht fälschlicherweise zwei Stunden zu früh aus dem Büro raus gegangen bin. Ich freue mich wahnsinnig darüber, dass die Tage wieder länger werden und man wieder etwas mehr Licht – leider noch keine Sonnenstrahlen, aber ich bin optimistisch – abbekommt. Jetzt geht es wieder bergauf und ich kann mich bald wieder wohl in meiner Haut fühlen. Aktuell achte ich auch wieder vermehrt auf meine Ernährung und versuche regelmäßig Sport zu treiben. Zwar werden diese Themen nie Überhand in meinem Leben gewinnen, aber so möchte ich in Zukunft doch ab und an über Ernährung, Motivation und Sport berichten. Mit 28 Jahren ist es doch nicht mehr so einfach, die Figur ganz ohne Sport zu halten, wie damals mit 18 🙂

    Wie geht es euch denn so? Könntet ihr auch ein bisschen Vitamin D gebrauchen?
    Weißer Pulli, Hut, Jeans
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    Love,
    Summer

  • Black. Lace. Joop.

    Ich bin durch und durch ein Arbeitstier und eigentlich nonstop am Arbeiten – in der Agentur, im Home Office für den Blog und am Wochenende unterwegs Bilder schießen, Outfits shooten. Die Texte schreiben sich auch nicht von alleine, aber ihr hört mich nie darüber jammern, weil ich die Dinge liebe, die ich tue. Es hält mich auf Trab und bringt mich voran. Zeitmanagement ist alles und man gewöhnt sich recht schnell an den Rhythmus…
    … aber an eine Sache werde ich mich vermutlich nie gewöhnen: ein klassisches, seriöses Arbeitsoutfit. Obwohl ich in meinem Kopf also durchaus seriös sein kann auf der Arbeit, so mag ich mich nicht in ein klassisches Kostüm oder einen klassischen Hosenanzug zwängen lassen. Da drin fühle ich mich unwohl und gefangen. Ich bin echt froh, dass mir nicht vorgeschrieben wird, wie ich in der Agentur rumlaufen muss, so lange alles ordentlich aussieht. Mein heutiges Outfit gehört zu den seriöseren Outfits, welche ich zur Arbeit trage – schon allein deswegen, weil ich Pumps trage. Die trage ich sonst nämlich eher selten zur Arbeit. Eigentlich nur dann, wenn ich direkten Kundenkontakt habe. Das sieht einfach schicker aus und man strahlt durch die aufrechte Haltung, die man automatisch bekommt, wenn man Absätze trägt, mehr Sicherheit aus. Das gibt nicht nur dem Gegenüber das Gefühl, dass man alles unter Kontrolle hat, sondern auch ein Stück weit sich selbst, zumindest mir. Ganz egal ob Absatz, Uggs oder Chucks – aktuell trage ich nur Jeanshosen zur Arbeit, während ich letztes Jahr noch die Kombination Strumpfhosen und Kleidchen jeder Jeanshose vorzog. Diese Skinny Jeans habe ich mir vor ein paar Wochen bei River Island bestellt, weil ich unbedingt eine High Rise mit Rissen an den Knien besitzen wollte. Seit dem gehört sie zu meinen Lieblingsjeans. Durch die hohe Taille lässt sie die Beine unheimlich lang wirken und die Risse, die im Stehen übrigens nicht weiter auffallen, lockern jedes Outfit auf. Die zwei Eyecatcher des heutigen Looks kommen aus dem Hause Joop. Zum einen ist das die kuschelig weiche Weste und zum anderen der Lack-Shopper in einem schönen Brombeer-Ton. Bei meinen Arbeitsoutfits achte ich immer darauf, dass ich, egal wie casual oder “laissez faire“ mein Outfit aussieht, mindestens ein hochwertiges Accessoire dazu kombiniere, um den Outfits einen Hauch von Seriosität zu verleihen. Die Tasche zähle ich zu solch einem Accessoire. Sie peppt das Outfit auf und setzt gleichzeitig auch ein Statement. Sie sagt, dass die Trägerin kein kleines Mädchen ist und das man sie nicht unterschätzen sollte, nur weil sie gerne mal zu verspielter Spitze und Jeans mit Rissen greift.
    Ebenfalls ein Statement setzen momentan auch übrigens meine Haare, die von Tag zu Tag heller werden! Ich bin noch unschlüssig, ob ich sie wieder etwas dunkler färben sollte oder ob ich die Farbe nicht vielleicht doch mag. Was meint ihr? Habt ihr Tipps gegen strapazierte Haare nach dem Färben?
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    Bilder @digital-passion

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    Weste, Joop* // Shirt aus Spitze, Chicwish // Jeans, River Island // Schuhe, S. Oliver // Tasche, Joop*

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    Love,
    Summer

  • Casual as usual.

    Mit Jeanshosen konnte man mich früher jagen. Ich weiß nicht warum, aber ich habe nur in den seltensten Fällen eine lange Jeanshose getragen. Seit nicht mal einem Jahr erst, habe ich die Liebe zu Jeanshosen erst wieder entdeckt. Während ich früher ab Herbst immer in schwarzer Strumpfhose und Kleidchen/ Oversized Pulli oder Shirt rumgelaufen bin, so trage ich momentan fast nur Jeanshosen, statt Strumpfhose. Aktuell probiere ich mich ein wenig bei Jeanshosen aus und werde demnächst ein Posting über meine persönlichen Tops und Flops der Jeans-Modelle vorbereiten – da warte ich aber noch auf eine H&M Bestellung, in der sich eine ‚Mom Jeans‘ befindet, auf die ich wirklich sehr gespannt bin.
    Momentan kann ich einfach nicht an zerschlissenen Jeanshosen vorbeilaufen. Es ist wie ein Fluch, sobald ich sie sehe, landen sie in meinem Warenkorb. Auch wenn ich so extrem zerschlissene Jeans sonst eigentlich nur bei Boyfriend-Jeans Modellen mag, so durfte diese Skinny Jeans von Pull & Bear auch bei mir einziehen. Am liebsten trage ich die Skinny Jeans Modelle mit einem oversized Pulli – hier zum Beispiel zu dem Poncho Pulli von Zara (aktuell im Sale, aber leider nur noch in den Läden glaube ich). Diese einfach Kombi geht immer! Oben cozy und unten skinny – egal ob mit Ugg Boots, Sneakern oder Zu Heels, es sieht immer gut aus. Wenn man also morgens mal wieder zu spät dran ist diese Kombination der Retter in Not, ganz egal ob eine Präsentation ansteht, ein Kundemeeting in der Agentur oder ein Shoppingtag mit den besten Mädels. Übrigens habe ich euch meine Winterjacke noch nie offiziell auf dem Blog gezeigt, da sie meistens nur irgendwo lieblos daneben liegt, wenn die Bilder aufgenommen werden. Heute darf auch sie mal mit aufs Bild. Aktuell findet ihr einige Woolrich Modelle im Sale und ich kann euch nur sagen, dass der Arctic Parka eine wirklich unglaublich gute Investition ist. Sie hält warm, sieht wirkt nicht prollig und hält dein Leben lang. Eine hochwertige Winterjacke wertet jedes Outfit auf und gehört zu den Dingen, bei der man ruhig ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen darf. Schließlich ist die Jacke in den kalten Monaten oft das einzige, was man vom gesamten Outfit überhaupt zu Gesicht bekommt.
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    Jacke, Woolrich // Pulli, Zara // Jeans, Pull & Bear // Schuhe, Ugg Australia // Tasche, Alexander Wang //
    Woolrich, Zara, Ugg Australia, Pull & Bear, Alexander Wang1
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    Woolrich, Zara, Ugg Australia, Pull & Bear, Alexander Wang

     

     

     

     

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    Summer

  • Der Hype um Zara-Produkte: meine persönlichen Tops und Flops.

    Ende 2011 bestellte ich mir einen Zara Parka im Winter-Sale. Ursprünglich kostete dieser Parka 100€ und ich konnte ihn im Sale für 69€ ergattern. Obwohl ich mich schon immer sehr für Mode interessierte, ist mir bei diesem Parka zum ersten Mal ein Hype um ein bestimmtes Produkt aufgefallen. Überall suchten Mädels nach diesem Parka mit der riesigen Kapuze und sie waren sogar bereit, auf Ebay das doppelt und dreifache des ursprünglichen Preises zu zahlen, nur um diesen Parka zu besitzen. Auch Jahre danach bekomme ich noch Mails mit der Anfrage, ob ich meinen Parka verkaufen würde. In den folgenden Jahren kaufte ich immer wieder einige der überhypten Produkte. Manche wurden zu meinen “all-time favorites“ und begleiten mich nun schon seit Jahren und andere wiederrum wurden schnell wieder von mir aussortiert, da sie einfach nicht zu mir passten und ich mich einfach von diesem Hype habe anstecken lassen.

    Ich habe den extremen Hype um gewisse Produkte von Zara nie ganz verstanden – bis heute. Bis ich selbst halb wahnsinnig wurde und das nur, weil ich ein ganz spezielles Produkt haben wollte – nein, haben musste. Unbedint, total irrational und zu (fast) jedem Preis. Ich hasse mich dafür, dass ich diesen einen Mantel damals nicht einfach mitgenommen hatte, als er noch en masse im Laden hing. Ich war sogar mehrmals dort und habe ihn anprobiert und für gut befunden. Aber nein, ich war vernünftig und nun habe ich den Salat. Und der rationale Teil in meinem Kopf schreit mich die ganze Zeit einfach an: “Mädchen, bist du völlig irre? Es ist NUR ein Kleidungsstück! Kannst du dich bitte wieder wie ein normaler Mensch verhalten?!“ Und mein Herz piepst die ganze Zeit: “Aber er ist sooo schön und sooo kuschelig und sooo anders und komm, du hast schon sooo viele Outfits im Kopf, also gönn dir!“. Das Ende der Geschichte: ich habe ihn mir über Ebay überteuert gekauft – inklusive Kopfschütteln, schlechtem Gewissen und einer zaghaften “Naja, dann ist es eben dein Geburtstagsgeschenk an dich!“ als Rechtfertigung. Kommt es eigentlich nur mir so vor, oder wird der Hype um Zara-Produkte von Jahr zu Jahr schlimmer?

    In diesem Zuge habe ich mir mal meinen Kleiderschrank durchforstet und meine ganz perönlichen Tops und Flops der gehypten Zara-Produkte (chronologisch) zusammen gestellt. Natürlich gab es noch viele andere Produkte, die gehyped wurden, aber entweder haben sie mich gar nicht angesprochen oder sind einfach an mir vorbei gezogen. Folgende Artikel sind wirklich nur meine ganz persönlichen Tops und Flops aus einem riesigen Pool an gehypten Zara-Artikeln. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren noch andere gehypte Artikel aufzählt. Besitzt ihr auch so ein gehyptes Kleidungsstück und ist es ein Top oder Flop für euch?

    Dezember 2011 – TOP: Zara Parka in einem dunklen Tannengrün mit einer Riesenkapuze. Für mich ein absoluter Glücksgriff. Im Sale ergattert und seit nun über drei Jahren mein treuer Begleiter im Frühling/ Spätsommer. Der Parka löste eine regelrechte Parka-Liebe bei mir aus und passt einfach zu jedem Outfit.

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    Februar 2012 – TOP: Meine heißgeliebten Zara Boots mit Nieten. Sie werden jedes Jahr aufs neue im Frühling/ Sommer heraus geholt und gehören zu meinen Outfits wie die Faust aufs Auge. Dieser Schuh erlebte einen Hype, den ich bis dato noch nicht gesehen habe. Im Internet werden sie für den dreifachen Originalpreis angeboten und fast immer fanden sie auch einen Abnehmer. Ich liebe diese Boots (gehe sogar so weit und behaupte, dass sie meine absoluten Lieblingsschuhe sind) und trage sie am liebsten zu Shorts oder Sommerkleidchen.

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    Instagram

    März 2012 – FLOP: Erinnert ihr euch noch an die ultraknappen Spitzenshorts von Zara? Die wollte ich unbedingt haben, weil ich sie so schön fand. So mädchenhaft und verspielt! Frühjahr 2012 war mein Look so mädchenhaft wie noch nie und diese Shorts passten so gut zu dem Look! Leider waren sie überall ausverkauft. Habe damals alle Zara-Filialen in meiner Nähe abgeklappert um dann in Wiesbaden diese Shorts zu finden. Naja, als Student hat man ja viel Zeit und kann auch mal einen Ausflug in benachbarte Städte machen… Viel Aufwand für die Shorts, aber auf Dauer konnten sie nicht glücklich machen. Hier könnt ihr zum Beispiel Outfits damit sehen: Head under water and you tell me to breath easy // Parka, Aztec Jumper, Lace Shorts. Love. // Erdbeersorbet & Minztopping // New obsession – D&G L’imperatrice //

    Juli 2012 – FLOP: Die Lederjacke mit den goldenen Nieten. Das war Liebe auf dem ersten Blick – aber leider verflog diese Liebe recht schnell. Irgendwie waren die goldenen Nieten doch ein wenig zu viel des Guten und nachdem ich sie ein paar Monate getragen habe, sehnte ich mich nach einer etwas schlichteren Jacke, welche ich dann im Juni 2013 gefunden habe.

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    August 2012 – TOP: Der goldene Pailetten-Rock! Er begleitet mich überall hin und ich trage ihn sowohl zur Arbeit, als auch für einen Shopping-Tag mit meinen Liebsten oder zum feiern. Schlicht kombiniert zu einem weißen Shirt und weißen Sneakern ist es für mich das perfekte Outfit! Es ist das einzige Kleidungsstück, das ich mir jemals nachkaufte, weil es kaputt ging.

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    März 2013 – FLOP: Die weißen Skorts. Da war ich relativ lahm und habe ihn erst gekauft, nachdem ich sie schon an sämtlichen Bloggern gesehen habe und mich dann vermutlich schon daran satt gesehen habe. Zwei Monate lang hab ich sie sehr gerne und häufig getragen, aber danach verließ mich auch schon die Lust auf diese Shorts.

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    Juni 2013 – TOP: Der Klassiker etwas neu interpretiert. Die Rede ist von der schwarzen Lederjacke im Bikerlook mit schwarzen Nieten. Unauffällig, trotzdem sehr spannend. Allerdings wurde diese Jacke nie so sehr gehyped wie die mit den goldenen Nieten. Ich verkaufte also das gehypte Modell und kaufte mir die ruhigere Version und siehe da: ich bin bis heute glücklich mit ihr. Einige Looks mit der Lederjacke findet ihr hier: Black. Grey. White. // The nerdy one // Leather on leather – Ivy Revel // Hell-Oh-Kitty PT 3 // Destroyed Jeans, Karoschal & Leder // Leo. Lace. Leather. Pink // The Midi Skirt. I am deeply in love. // Maxirock. Lederjacke. Wallehaare. //

    Oktober 2013 – TOP: Den Schal habe ich gekauft, als er frisch raus kam und noch 22€ kostete, statt dann bei der 1. Aufstockungsunde in Zara für 26€ und später dann bei Ebay für Preise bis zu 100€! Das ist wirklich krank! Zugegeben, der Schal ist toll, riesig und kuschelig, aber wer zahlt denn für einen Schal bitte 100€?? Dieser Schal war für 22€ ein echt guter Kauf und dient mir auf der Arbeit auch häufig als Kuscheldecke, wenn mal im Winter gelüftet wird oder die Heizung mal ausfällt…

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    Mai 2014 – TOP: Der rosafarbene, oversized Mantel. Hier stimmt das Motto “alle guten Dinge sind drei“. Zwei mal habe ich ihn gekauft und wieder zurück gebracht und doch konnte ich den Mantel nicht vergessen. Beim dritten mal durfte er bleiben und auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich den Mantel in zwei Jahren noch immer tragen werde, so wird der Mantel 2015 doch noch häufig zum Einsatz kommen.

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    Die meisten Sachen, die ich mir vor dem richtigen Hype gekauft habe, trage ich schon seit mehreren Jahren. Die Produkte, die ich mir wirklich nur gekauft habe, weil sie extrem gehyped wurden, habe ich in der Regel wieder schnell aussortiert. Daher bin ich mal sehr gespannt, wie das mit dem neuen Mantel wird – ob wir eine langjährige Freundschaft miteinander eingehen werden? Mal sehen! Sobald der Mantel da ist, zeige ich ihn euch hier auf dem Blog.

    Love,
    Summer

  • Hilfe – meine Wetter-App mag mich nicht!

    Kennt ihr das? Morgens, bevor ihr das Haus verlasst, schaut ihr noch mal in eure Wetter-App rein und kleidet euch dann dementsprechend. Wie oft kam es vor, dass ihr mit eurem Outfit dann total daneben gelegen habt? Mein iPhone Wetter-App nutzt mein Vertrauen ständig aus. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es mich gerne öfters mal verarscht. Im Sommer wurde es so oft warm und sonnig angekündigt und dann hab ich mir in Shorts und Shirt draußen den Hintern abgefroren, weil es plötzlich – und ganz unvorhersehbar – windig und regnerisch wurde. Im Winter wiederum wurde extreme Kälte angekündigt und ja genau, ich habe mich in meinem Outfit dann wie in einer Sauna gefühlt!
    Erinnert ihr euch noch an die richtig warmen Tage kurz vor Weihnachten? Da zum Beispiel wurde es warm angekündigt und ich kleiner Rebell dachte nur “jaja, Wetter-App, du lügst doch bestimmt wieder!“ und packte mich schööön warm ein. Zwei Tage lang – ja, ich habe meiner App einfach nicht mehr vertraut – lief ich bei milden 14 Grad dick eingepackt in Boots und Daunenjacke herum und fühlte mich wie ein laufender Heizpilz. Am dritten Tag wurde es wieder so mild angekündigt und nachdem die Wetter-App die letzten zwei Tage Recht behielt und ich wieder langsam Vertrauen fasste, beschloss ich, meine Boots und die dicke Jacke zu Hause zu lassen und griff statt dessen zu Chucks, einer dünnen Teddyfelljacke und meiner Lieblingsjeans mit luftigen Löchern (mit Strumpfhose). Long story short: es wurde windig, fing an zu regnen und aus den vorhergesagten 15 Grad wurden plötzlich 3 Grad – gefühlt minus 2 Grad. Natürlich war ich draußen unterwegs – ihr könnt euch vorstellen, wie meine Laune von 100 auf 0 sank und ich sogar richtig zickig wurde, was eigentlich selten der Fall ist… Bin ich die einzige, die ein Beziehungsproblem mit ihrer Wetter-App hat?
    Fazit: Vertraue nie deiner Wetter-App!
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    Jacke, C&A // Schal, Zara // Tasche, LV via Glück & Glanz // Jeans, Hollister // Chucks, Converse // Shirt, Sheinside // Fotos, Talkasia // Herzarmband, SIX //

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    Love,
    Summer

  • Goodbye 2014: guten Rutsch ins neue Jahr meine Lieben!

    Hallo liebe Leser,
    ich möchte den letzten Tag im Jahr noch mal nutzen und mich herzlichst bei euch bedanken! Vielen Dank für eure Unterstützung, eure Treue, eure Kommentare, Mails und Nachrichten über die Social Media Kanäle. Ich freue mich über jeden einzelnen Leser, über jede Meinung, über eure Kritik und euren Lob. Mit euch macht das Bloggen Spaß.
    Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, Gesundheit, Freude, Liebe und viel Erfolg (wie auch immer ihr Erfolg für euch definiert) und mögen all eure Träume wahr werden! Ich hoffe, dass wir auch 2015 den Weg gemeinsam gehen. Ich freue mich, wenn Ihr mich auf meinen Wegen begleitet – mich modetechnisch mit mir weiter entwickelt und verändert, mich bei der Wohnungssuche begleitet, mit mir umzieht und und und… Ich bin mir sicher, dass das Jahr 2015 spannend wird!
    Outfits 2014

    An dieser Stelle möchte ich mich natürlich auch bei Mici, Ju & James und Andy für eure Unterstützung, für all die tollen Bilder und vor allem für eure Freundschaft und die gemeinsame Zeit bedanken! Last but not least geht auch ein Dankeschön an meine Eltern – meinen größten Fans – raus, die mich tun und machen lassen und mich unterstützen, obwohl das Bloggen und der Job als Social Media Consultant vielleicht nicht den klassischen, chinesischen Karrierewunsch entspricht.

    In diesem Sinne: wenn ihr einen Vorsatz für das neue Jahr habt, dann nehmt euch vor, genau das zu tun, worauf ihr Lust habt und macht die Sache gut.

    Happy new year ♥

    Love,
    Summer

  • Silvester-Look: Alles kann, nichts muss.

    Hallo letzter Tag im Jahr. Heute möchten dich alle Feiern und die Silvesterplanung kann einem schon ganz schön auf den Keks gehen. Ich finde es jedes Jahr aufs neue anstrengend. Früher war es ganz einfach: mit meinen Mädels zusammen essen und danach feiern gehen. Heute sind wir deutschland- oder besser gesagt weltweit verstreut und es gibt so viele verschiedene Gruppen von Freunden, mit denen man feiern könnte oder möchte – so wird es irgendwie immer schwieriger, den Silvesterabend zu planen. Also plane ich einfach gar nicht mehr. Wir halten uns alles offen: alles kann, nichts muss. Vielleicht gehen wir feiern und tanzen – aber nur vielleicht, vielleicht bleiben wir auch gemütlich mit einigen Freunden zu Hause und genießen einfach einen ganz normalen Abend. Einen ganz normalen Abend mit einem Feuerwerk und überteuerte Clubs.

    Dementsprechend hat das Outfit ein wenig von allem und ist vor Allem sehr wandelbar, ohne viel mitschleppen zu müssen. Ein bisschen casual – eine gemütliche Jeans aus hochwertiger, amerikanischen Baumwolle (hier könnt ihr euch über Cotton USA informieren), ein bisschen Glitter und Feierlaune durch das Top (welches eigentlich mein geliebter Zara-Rock ist) und ein bisschen Glamour mit der Fake-Fur Jacke von Chicwish und den spitzen Pumps. In der Alexander Wang versteckt sich noch ein einfaches, weißes T-Shirt. Denn wenn es zum Tanzen geht, dann wird das Glitzer-Top einfach als Rock zum weißen Shirt getragen. Et voilà – ich bin für alle Fälle gerüstet! So muss ich nicht total overstyled im Wohnzimmer oder Restaurant mit Miniröckchen sitzen und trotzdem nicht die graue Maus im Club spielen.

    Was macht ihr an Silvester und mit welchem Outfit verabschiedet ihr euch vom Jahr 2014 bzw. begrüßt das Jahr 2015?
    Silvesterlook 2014
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    Jacke, Chicwish* // Top, Zara // Kette, Tiffany & Co. // Jeans, Blue Fire Co* // Schuhe, Schuhtempel24* // Tasche, Alexander Wang // Bilder thanks to Mici //

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    Love, Summer