• Hotel-Review: Sheraton Lisboa Hotel & Spa

    Letzte Woche waren wir für einige Tage in der wunderschönen Stadt Lissabon und haben dort aufgrund eines guten Angebotes im Sheraton Lisboa Hotel & Spa eingecheckt. Die Marke Sheraton ist eher klassisch, aber immer grundsolide. Hier weiß ich immer, was ich für mein Geld bekomme. Und auch wenn wir normalerweise kleinere Boutique/ Design-Hotels für Citytrips bevorzugen, so war das Sheraton Lisboa Hotel & Spa dieses Mal eine gute Wahl. Da das Hotel dennoch etwas aus dem sonstigen Rahmen unserer Hotelfavoriten fällt, gibt es heute nur ein kurzes Review (inklusive einem kleinen Exkurs zum Thema „Dresscodes & Hotels“).

    Sheraton Lisboa Hotel & Spa, R. Latino Coelho 1, 1069-025 Lisboa, Portugal

    Die Lage:

    Vom Flughafen aus kann man ganz bequem in die rote Metro-Linie einsteigen und an der Station Saldanha aussteigen. Erwischt man dann noch den richtigen Ausgang, dann ist man in wenigen Minuten am Hotel angekommen. Das Sheraton Lisboa Hotel & Spa liegt mitten im Geschäftsviertel von Lissabon, nur 10 Gehminuten von der Innenstadt. Wer nicht laufen will, kann eines der vielen Busse Richtung Innenstadt nehmen, die fahren nämlich direkt vor dem Hotel los. Eines muss ich gleich von Anfang an loswerden: von Außen ist das Hotel wirklich keine Schönheit. Aber wie so oft im Leben, zählt auch hier das Innere:

    Die Hotelausstattung:

    Die Rezeption ist 24 Stunden am Tag mit mehrsprachigem Personal besetzt und für Reisende mit Auto stehen praktischerweiser auch Parkplätze zur Verfügung. Die 369 Zimmer sind neu renoviert und alle ganz klassisch mit Satelliten-TV, Pay-TV, Klimaanlage, WLAN Internetzugang, Minibar, Schreibtisch, Telefon, Kaffeemaschine, Radio und Zimmersafe ausgestattet. Die Zimmer selbst sind sehr dunkel eingerichtet, was sehr edel gewirkt hat. Durch das große Fenster und das offene Bad ist es dennoch hell und freundlich. Im Badezimmer sind Badewanne, Dusche, Haartrockner und Kosmetikspiegel vorhanden – nichtsdestotrotz nehmen wir auf Reisen immer unseren eigenen Föhn mit. Das Restaurant Panorama mit seiner internationalen Küche und das Lobby Bistro mit regionalen und internationalen Gerichten sorgen neben den beiden Hotelbars für das leibliche Wohl der Gäste und für die, die am liebsten in Bademantel und Jogginganzug nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag auf dem Zimmer essen wollen: der Zimmerservice wird rund um die Uhr angeboten. Leider kann ich aber weder etwas über das Restaurant, noch über die Bars oder das Frühstücks-Buffet sagen. Das liegt daran, dass Lissabon kulinarisch so einiges zu bieten hat und wir uns vorab schon viele Restaurants ausgeguckt hatten, die wir unbedingt probieren wollten. Ich habe mir aber sagen lassen, dass vor allem das Panorama Restaurant und Bar, welches im obersten Stockwerk des Hotels liegt, sehr empfehlenswert ist. Von dort aus habt ihr einen tollen Blick auf die Stadt und die vielen Rosa-Wolken am Abend.

    Der SPA:

    Mit Informationen zu den Restaurants und co. konnte ich leider nicht dienen, aber dafür kann ich euch umso mehr von dem Spa-Bereich vorschwärmen. Den haben wir nach einem anstrengenden Tag wirklich sehr genossen. Das Spirito Spa ist stilvoll angelegt und bietet auf 1500 Quadratmetern acht Behandlungszimmer, einen beheizten Pool im Freien, einen Whirlpool, eine Sauna, ein Hammam, mehrere Erholungsbereiche, eine Saftbar und einem gut ausgestattetem Sheraton Fitness-Center. Den Fitness-Center haben wir nach mindestens 15 Kilometer Laufen am Tag zwar nicht mehr aufgesucht – aber der Whirlpool sowie das Dampfbad und die Sauna waren dafür einfach herrlich und sehr entspannend. So konnten wir immer gut Kraft für den nächsten Tag tanken.

    Kleiner Exkurs zum Thema Dresscode in hotels:

    Eigentlich bin ich der Meinung, jeder sollte genau das anziehen, worauf er/ sie Lust hat – ganz egal in welchem Hotel man eincheckt. Das ein oder andere Mal habe ich mich jedoch mit meinem super-casual Look schon etwas unwohl gefühlt und auch den einen oder anderen missbilligenden Blick – zum Beispiel am Frühstücksbuffet oder auch beim Dinner – von meist älteren Gästen bekommen. Obwohl das meistens nur in sogenannten Grandhotels vorgefallen ist, so habe ich mir doch angewöhnt, für den Fall der Fälle zwei bestimmte Kleidungsstücke in meinen Koffer zu packen: zum einen habe ich immer einen Blazer dabei und zum anderen ein Kleidchen. Diese zwei Sachen nehmen nicht viel Platz weg und sie passen immer, wenn man etwas schicker unterwegs sein möchte. Man weiß ja schließlich nie, ob man nicht abends doch Lust auf das Hotel-Restaurant bekommt und dann will man vielleicht nicht zu under-dressed zwischen all den anderen Gästen sitzen. Zum Frühstücksbuffet reicht dann auch der Blazer zu ripped Jeans und Shirt wie auch dem Bild (auch wenn das typische Klientel in einem Grandhotel das noch immer nicht so toll findet – aber da kann ich ihnen leider auch nicht mehr weiter helfen). Einen ähnlichen Blazer in dunkelblau mit goldenen Knöpfen findet ihr übrigens hier. Lasst euch nicht von dem etwas altbackenen Look des Models abschrecken, ich glaube er sieht in echt ganz bezaubernd aus. Vielleicht bestelle ich ihn mir mal in weiß für die Arbeit… oder auch für den nächstens Hotelbesuch 🙂

    FAZIT:

    Wer Wert auf einen soliden Service-Standard und einen entspannten und großzügigen Spa-Bereich legt, der ist mit dem Sheraton Lisboa Hotel & Spa gut bedient. Alle gängigen Sightseeing-Spots sind gut von hier aus erreichbar und die Betten sind Sheraton-typisch traumhaft bequem.

  • Ein Abend mit Korean Air & LSG Sky Chefs Frankfurt

    In meinen Adern fließt koreanisches Blut – und dennoch habe ich es noch nie nach Korea geschafft. Schande über mich! Seit Jahren gelobe ich nun schon Besserung und am liebsten würde ich direkt meinen Verlobten schnappen und mich auf eine Ahnensuche in Südkorea begeben. Mal schauen, wenn es dieses Jahr urlaubstechnisch wegen Hochzeit, Honeymoon und co. nicht klappt, dann spätestens nächstes Jahr. Unbedingt. Das verspreche ich mir selbst.

    Um so mehr habe ich mich dann gefreut, als vor einigen Wochen die Einladung zu einem kleinen Besuch bei Korean Air am Frankfurter Flughafen bei mir eintrudelte. Das Programm hörte sich spannend an:

    1. Eine Besichtigung der Korean Air Boeing 747-8i, bevor das Flugzeug vom Frankfurter Flughafen wieder zurück nach Seoul fliegt.
    2. Ein Blick hinter die Kulissen des LSG SkyChefs.
    3. Ein gemeinsames Dinner rund um das Gericht Bimbibap. Was genau das ist, das erfahrt ihr weiter unten.

    Kleiner Exkurs Nr.1: Am 18. Januar 2018 hat das neue Incheon Airport Passenger Terminal 2 in Seoul eröffnet. Korean Air hat den Betrieb von T1 nach T2 verlagert. Zukünftig heißt die Airline ihre Passagiere an dem neuen Terminal mit einem technisch innovativen Flughafenservice willkommen. Dank der innovativen Technologie, dem umweltfreundlichen architektonischen Design und vielen anderen komfortablen Einrichtungen für Passagiere wird das neue Terminal am Incheon International Airport dessen Position als eines der wichtigsten Drehkreuze in Nordostasien stärken.

    Korean air

    Gegründet wurde die Korean Air im Jahre 1969 und gehört heute weltweit zu den Top-20-Fluggesellschaften. Kurz nachgerechnet bedeutet dies also: nächstes Jahr feiern sie ihr 50. jähriges Jubiläum! Habe mir ja sagen lassen, dass das Team zu feiern weiß – man darf also gespannt bleiben. Die Korean Air ist eine der Gründungsmitglieder der Luftfahrtallianz SkyTeam, die mit insgesamt 20 Mitgliedern 730 Millionen Passagieren pro Jahr ein weltweites Netz von mehr als 16.609 täglichen Flügen zu 1.074 Destinationen in 177 Ländern offeriert. Der Airbus A380 wurde erstmalig 2011 zur 175-köpfigen großen Korean Air Flotte hinzu gefügt. Mittlerweile ist sie mit zehn Stück davon bei der Korean Air vertreten. Dank moderner Flugzeuge und mehr als 20.000 Mitarbeitern bietet Korean Air ihren Passagieren Sicherheit, Bequemlichkeit und Komfort. Die Fluggesellschaft zeichnet sich durch eine preisgekrönte Küche mit koreanischen und westlichen Speisen aus und bietet ihren Passagieren an Bord ein hochmodernes Unterhaltungssystem.

    Die Korean Air Boeing 747-8i: Optimierte Raumaufteilung und Komfort

    Von Steffen, dem Profi auf dem Gebiet „Fliegen und alles was dazu gehört“, weiß ich, dass die Korean Air eine der wenigen Betreiber der Boeing 747-8i ist. Wieso, weshalb und warum – das kann er euch sicherlich beantworten, oder schaut einfach mal auf dem Blog InsideFlyer vorbei. Dort findet ihr bestimmt die eine oder andere Antwort, mit denen ich leider nicht dienen kann, da mir die Hintergrundinformationen fehlen. Die Hard-Facts zum besagten Modell liefere ich euch jedoch sehr gerne.

    • Die Boieng 747-8i von Korean Air bietet insgesamt 368 Sitzplätze, die sich wie folgt auf drei Klassen verteilen: Sechs Plätze stehen in der First Class zur Verfügung, 48 in der Prestige Class (22 Sitzplätze auf dem Ober- und 26 Sitzplätze auf dem Hauptdeck) und 314 in der Economy Class.
    • Das Flugzeug verfügt über die sogenannten Korean Air First Class „Kosmo Suites 2.0“ mit einer komplett schließbaren Tür und hohen Trennwänden, um mehr Privatsphäre für ihre Passagiere zu schaffen. Diese Suiten sind mit neuartigen Bordunterhaltungs-Systemen ausgestattet, großen 24-Zoll-HD-Monitoren und Handheld-Touch-Fernbedienungen.
    • Auch die „Prestige Suites“ der Prestige Class von Korean Air bieten ihren Gästen ein hohes Maß an Komfort. Zwischen den Sitzen befinden sich verstellbare Sichtschutz-Paneele, die größtmögliche Ruhe garantieren sollen. Natürlich ist jeder Sitz auch mit einem gepolsterten Fußhocker ausgestattet, so dass bequemes Sitzen kein Problem ist. Das allerbeste: Die leicht versetzten Sitzplätze ermöglichen es den Gästen am Fenster in den Gang und wieder zurück zum Platz zu gelangen, ohne über den Passagier am Gang drüber steigen und somit stören zu müssen. Da hat jemand mal mitgedacht! Auch hier wird dem Gast ein hochmodernes Bordunterhaltungs-System angeboten, welches mit 18-Zoll-HD-Touch-Screens und einer neuen Generation von Fernbedienungen, die sich wie ein Smartphone bedienen lassen, überzeugt.
    • Die 314 New Economy Plätze der Korean Air sind klassisch in der 3-4-3 Konfiguration aufgebaut. Wo sich die Plätze mit der größten Beinfreiheit befinden, das findet ihr hier.

    Die Korean Air Boeing 747-8i First Class

    Die Korean Air Boeing 747-8i First Class

    Die Korean Air Boeing 747-8i Prestige Class

    Die Korean Air Boeing 747-8i Prestige Class

    Die Korean Air Boeing 747-8i Prestige Class

    Die Korean Air Boeing 747-8i Economy Class

    Die Korean Air Boeing 747-8i Economy Class

    LSG Sky Chefs

    Nach einem kurzen Einblick in die Boeing 747-8i ging es weiter zu LSG Sky Chefs, wo wir eine kurze Führung durch die Produktion bekamen. LSG Sky Chefs ist der weltweit größte Anbieter von Dienstleistungen rund um den Bordservice. Dazu gehören Airline Catering, Bordserviceequipment und die damit verbundene Logistik, sowie das Management des Bordservices und des Bordverkaufs. Sie beliefern mehr als 300 Airlines aus etwa 200 Betrieben in 52 Ländern und produziert 405 Millionen Flugmahlzeiten pro Jahr. Das ist mal eine Hausnummer, oder?

    LSG Sky Chefs International, Frankfurt am Main

    Habt ihr euch eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, welchen Weg euer Essen hinter sich legt, bevor es euch im Flugzeug serviert wird? Ich auch nicht. Umso interessanter war die geführte Tour. In Frankfurt am Main arbeiten 990 Mitarbeiter aus über 66 Nationen bei LSG Sky Chefs International. Hier werden täglich bis zu 41.000 Mahlzeiten produziert und an 46 Kunden ausgeliefert. Mittlerweile werden sogar täglich bis zu 1000 „Special Meals“ für die Airlines produziert. Wahnsinn, oder? Und hierbei ist die Lufthansa selbst noch nicht mal inkludiert! Für den Mutterkonzern Lufthansa gibt es nämlich einen extra Standort in Frankfurt, der exklusiv für die Lufthansa produziert. Bei dieser riesigen Produktionsmenge und der vielen verschiedenen Kunden und ihren Anforderungen, muss jeder Griff der Mitarbeiter sitzen. Sie müssen konzentriert und zügig arbeiten und sich ohne jegliche Abweichung exakt an die Vorgaben des jeweiligen Kunden und natürlich auch an die strengen Hygienevorschriften halten. Hut ab! Besonders interessant finde ich den Fakt, dass die landesspezifischen Gerichte der verschiedenen Airlines auch von gut geschulten Köchen aus dem jeweiligen Land zubereitet werden. Für die Korean Air kocht also der einheimische, koreanische Koch, der ganz genau weiß, wie das Essen zu schmecken hat und wie es angerichtet werden muss. Für das absolut authentische Erlebnis an Bord werden die Gerichte dazu auch mit importierten Produkten aus dem jeweiligen Land zubereitet.

    Gateway Gardens, FRA ZD assembly line

    Gateway Gardens tray setting

    Das Korean Air Prestige Business Class Dinner

    Wie immer im Leben kommt das Beste zum Schluss. Bei einem gemeinsamen Dinner, angelehnt an der Prestige Business Class Menü der Korean Air, ließen wir den Abend bei Wein und Gesprächen ausklingen. Zugegeben, ich war etwas skeptisch, ob mir das Essen schmecken würde, da ich sonst nicht immer ein Fan von den gebotenen Speisen an Bord bin. Die Skepsis war hier jedoch absolut unberechtigt. Das Essen war verdammt gut und sehr authentisch. Es mit das beste Business Class Menu, das ich bisher hatte. Star des Abends war das Gericht „Bimbibap“, welches auch besonders beliebt bei den Korean-Air-Passagieren aller Klassen ist. Das „Bibimbap“ ist eines der bekanntesten koreanischen Gerichte und durch meine Herkunft auch eines meiner Lieblingsgerichte. Übersetzt bedeutet der Name einfach „Gemischter Reis“. Es wird ungemischt serviert und vor dem Essen mit dem Löffel, mit dem es auch gegessen wird, durchgerührt. Die beliebte Reis-Spezialität wird mit verschiedenen Gemüsesorten, Rindfleisch, gebratenem Ei und der in Korea unverzichtbaren Chilipaste angerichtet. Einfach lecker und überzeugend. Also, wenn die Hard-Facts nicht bereits überzeugt hätten, dann das Speisenangebot. Ich persönlich werde nun definitiv  eine weitere Airline mit auf dem Schirm haben, wenn es um zukünftige Urlaubsplanungen geht.

    Kleiner Exkurs Nr. 2: In der First und Prestige Class serviert die Airline auf Flügen von und nach Europa und Amerika zum Beispiel „Dongchimi Guksu“ und „Yakbap“. Ersteres ist eine pikante traditionelle koreanische Nudelsuppe mit Rettich-Kimchi. Die Suppe schmeckt jedoch nicht nur gut, ihre Verdauungsenzyme wirken beruhigend, was gerade auf Langstrecken wohltuend ist. Das zweite koreanische Gericht ist eine Mischung aus gekochtem Kürbis, Maronen, roten Datteln, Ginkgo, süßem Reis, Pinienkernen und braunem Reis. Serviert wird es in einer ausgeschälten Kürbishälfte. Klingt lecker, oder?

    Love,

    Summer

  • Hotelreview und Restaurant-Empfehlung für Rom: Hotel de Russie, Rocco Forte

    Rom ist definitiv eine meiner Lieblingsstädte in Europa. Ich war nun schon vier oder fünf Mal dort und habe die Stadt noch immer nicht satt. Der einzige Grund, weshalb ich wahrscheinlich so schnell nicht wieder in Rom sein werde ist der, dass die Welt noch so viele schöne Orte zu bieten hat. Da muss auch eine so wundervolle Stadt wie Rom etwas warten. Wer jedoch noch nie in Rom war, sollte dies so schnell wie möglich ändern. Diese Stadt ist voller Kultur, Schönheit, Geschichte, Mode und Dolce Vita. Und Zauber. Auf dieser Stadt liegt ein Zauber im positivsten Sinne. Mehr zu der Stadt an sich erzähle ich euch jedoch ein anderes Mal. Heute geht es um ein zauberhaftes Hotel, ein zu Hause auf kurze Zeit, mitten in der wundervollen Stadt.

    Hotel de Russie, Rocco Forte, Via del Babuino, 9, 00187 Roma RM, Italien

    DIE LAGE

    Das luxuriöse Hotel de Russie gehört zur Rocco Forte Gruppe und befindet sich direkt an der zentralen Piazza del Popolo. Mir wurde gesagt, dass es eines der wenigen Hotels der Stadt ist, in dem auch die Römer selbst sich gerne blicken lassen. Das läge vor allem am „Geheimen Garten“ aus dem 18. Jahrhundert. Dieser Ort vermittelt Ruhe – aber schafft es, einem zugleich das Gefühl zu geben, auch mitten im Geschehen zu sein. Und glaubt mir, in Rom möchtet ihr mitten im Geschehen sein. Nichtsdestotrotz weiß man es sehr zu schätzen, wenn man nach einem anstrengenden Tag durch die unscheinbare Tür treten kann und eine Ruheoase vorfindet. Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich ganz in der Nähe und können gut zu Fuß erreicht werden. Die Spanische Treppe ist zum Beispiel nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Auf dem Weg dort hin passiert man eine Shopping-Meile, die alles bietet, was das Herz begehrt. Weitere Sehenswürdigkeiten wie der Trevi-Brunnen, Piazza Navona, die berühmten Modeboutiquen der Via Condotti, die Kunstgalerien der Via Marguatta und Museen wie das MAXXI (mein Favorit) sind ebenfalls ganz in der Nähe und wie bereits erwähnt, gut zu Fuß zu erreichen.

    Die zimmer

    Wisst ihr, was ich wirklich sehr gerne an den Rocco Forte Hotels mag? Ich mag den Flair, der in den Rocco Forte Hotels herrscht. Ich liebe die Mischung aus Alt und Neu. Geschichte und Fortschritt. Auch das Hotel de Russie verbindet zwei verschiedene Welten. Das moderne Design perfektioniert die klassische Architektur des historischen Gebäudes. Die Zimmer sind meiner Meinung nach sehr geschmackvoll eingerichtet. Das kleinste Zimmer beginnt ab 23 qm und eignen sich perfekt für allein reisende Gäste. Die nächsthöhere Kategorie, die Classic Zimmer, sind mit 30 qm schon deutlich größer. Diese Zimmer blicken entweder auf die Stadt oder auf den „Geheimen Garten“. Die großen Badezimmer sind mit Marmor und Mosaiken gestaltet und gefallen mir sehr gut. Insgesamt gibt es 13 Kategorien. Sehr angetan war ich von den Popolo-Suiten auf der obersten Etage. Weshalb sie so heißen erklärt sich sofort, wenn man die Suite betritt und einen Blick aus den vielen Fenstern wirft. Sie bietet von ihrer großen Terrasse aus einen herrlichen Ausblick auf den Piazza del Popolo und die Dächer Roms.

    Der Spa

    Leider konnten wir den SPA aufgrund von Zeitmangel nicht nutzen. Er sieht jedoch wunderbar stylisch und sehr einladend aus. Wir hätten zu gerne ein paar Stunden im wohlig-warmen SPA verbracht.  So ein verregneter Novembertag eignet sich auch perfekt dazu, oder? Leider waren nicht nicht lange genug in Rom und das Sightseeing stand klar im Vordergrund. Aber als großer Fan des Villa Kennedy Spas, welches ebenfalls zur Gruppe Rocco Forte gehört, bin ich mir sicher, dass sich auch ein Besuch hier gelohnt hätte.

    Lunch Buffet im LE Jardin de russie

    Im hinteren Teil des Gartens befindet sich das Restaurant Le Jardin de Russie. Auch wenn der Name des Restaurants französisch ist, angeboten wird hier feinste italienische Gourmetküche unter der Führung vom Fulvio Pierangelini. Ganz egal ob Dinner oder Lunch,  diese kleine Ruheoase inmitten der hektischen Stadt ist eine pure Wohltat für die Seele. Da wir uns ein bisschen durch die Karte probieren wollten, um einen Gesamteindruck von dem Speisenangebot zu bekommen, haben wir uns gegen à la carte und für das Buffet Lunch (Montag bis Freitag, 12:30 Uhr bis 15:0 0Uhr) entschieden. Das Buffet Lunch kostet 40€ pro Kopf und beinhaltet Vorspeisen, Salate, verschiedene Hauptspeisen (Pasta, Fleisch- und Fischgerichte, Gemüse, Beilagen) und eine tolle Auswahl an Desserts. Wir haben uns viel Zeit beim Essen gelassen und uns durch die verschiedenen Speisen probiert: allesamt super lecker und frisch zubereitet. Der Service ist gehoben, freundlich und die Mitarbeiter haben stets einen Blick auf das Geschehen, um bei Bedarf Wasser oder Wein nachzuschenken und um das Buffet immer wieder aufzufrischen, damit keine Wartezeit für den Gast entsteht. Die Vorspeisen waren bereits so gut, dass ich mich echt zusammen reißen musste, um mich nicht schon allein mit der Vorspeise satt zu essen: Burrata, frischer Salat, Carpaccio und mein Favorit „Fritto misto di verdura“, auch bekannt als frittiertes Gemüse. Was mir bei den  Speisen besonders positiv aufgefallen ist, war die gute Qualität der einzelnen Zutaten. Alle Produkte waren durchweg frisch, saftig und sehr geschmacksintensiv. Nach den sättigenden Hauptspeisen blieb kaum noch Platz für den Nachtisch. Aber frisches Obst und hausgemachtes Sorbet-Eis passt dann doch irgendwie immer – kennt ihr auch oder? Alles in allem: tolle Stimmung, guter Service und leckeres Essen. Wer sich in Ruhe fit für einen kleinen Shopping- oder auch Sightseeing-Trip machen möchte, kann gut und gerne im Le Jardin de Russie starten.

    FAZIT

    Das luxuriöse Hotel de Russie mit dem gehobenen Restaurant Le Jardin de Russie sind einen Besuch wert. Man ist inmitten des Geschehens, aber dennoch gut geschützt an einem ruhigen Ort, an dem man sich entspannen und verwöhnen lassen kann. Hier fühlt man sich bestens aufgehoben. Wer dem Trubel Roms kurzzeitig entkommen möchte und wieder neue Kraft sammeln möchte, dem empfehle ich einen Besuch im SPA mit einem anschließenden Restaurant-Besuch. Danach fühlt ihr euch wieder frisch und munter und habt Energie, um die imposante Stadt weiter zu erkunden.

    Bis zum nächsten Mal

    Summer

  • Restaurant-Empfehlungen: Street-Food in Venedig

    Letzten Juli waren wir für ein paar Tage im wunderschönen Venedig. Dort haben wir es uns so richtug gut gehen lassen und uns gefühlt einen Tag lang durch leckere Street-Food Stationen durchgeschlemmert. Obwohl wir auch schicke Restaurants lieben, so versuchen wir in jedem Land im Zweifel eher das Street-Food Angebot zu testen. Bereut haben wir es noch nie. Wir merken einfach immer wieder, wie viel mehr Spaß und Freude uns das ungezwungene Naschen in den kleinen Restaurants bereitet. Daher möchten wir euch heute unsere Lieblings Street-Food Läden aus Venedig vorstellen. Hier könnt ihr für kleines Geld viele Leckerein ausprobieren und das Dolce Vita in vollen Zügen genießen. Für mehr Informationen zu den einzelnen Restaurants könnt ihr einfach auf die jeweilige Überschrift klicken, dort habe ich euch die Homepage verlinkt, so fern sie eine haben.

    Unsere Street-Food Lieblinge in Venedig
    Dal Moro’s Fresh Pasta To Go- Calle Casseleria, 5324, 30122 Venezia VE, Italien

    Nudeln zum Mitnehmen, das kennen wir alle, wenn auch eigentlich vom Asia-Imbiss nebenan. Italienische Pasta To-Go ist daher keine welterschütternde Innovation, aber dennoch ziemlich, ziemlich cool. Für den größeren kleinen Hunger zwischendurch haben wir uns jeweils eine Portion frisch zubereitete Pasta geholt. Ich hatte die nicht ganz so scharfe Arrabiatta Version, er die knoblauchlastige. Beide schön mit viel Parmesan. Lecker, lecker, lecker. Außerdem ist das Personal nicht nur super freundlich, sondern auch echt witzig – sie hatten immer einen guten Spruch auf den Lippen. Preislich ist die Pasta To-Go sehr günstig für venezianische Verhältnisse. Mit 5 bis 7 Euro ist man dabei. Die Portion ist groß genug um satt zu werden, aber nicht übersättigend. So hat man noch genug Platz im Magen für die nächste Anlaufstelle

    Acqua & Mais – Campiello dei Meloni, 1411-1412, 30125 Venezia VE, Italien

    Während Pasta wohl für jedermann und natürlich auch jedefrau ist, so ist das Acqua & Mais eher eine Street-Food Station für etwas mutigere Esser, beziehungsweise für Meeresfrüchte-Liebhaver. Wir fanden das Acqua & Mais auf jeden Fall sehr toll! Auch hier gibt es, wie bei Dal Moro’s Fresh Pasta To Go, keine Tische zum Sitzen – aber dafür schnell gemachtes und leckeres Essen auf die Hand. Ich finde es sehr hilfreich, dass sie von ihren Tagesangeboten und Speisen jeweils ein Beispiel in der Theke haben, so dass man als Tourist auch ein Gefühl bekommt, was man so bestellen kann. Entschieden haben wir uns für warme Polenta, Tintenfisch in verschiedenen Variationen und eine Portion frittierte Leckereien aus dem Meer. Yummy! Ach ja, die Portionen gibt es zwischen 2 und 7 Euro.

    Basegó – Calle del Scaleter, 2863, 30125 Venezia VE, Italien (Aktuell Wartung, geöffnet wieder ab dem 18. Januar 2018)

    Dieses kleine Restaurant haben wir durch Zufall entdeckt, als wir uns in all die kleinen Gänge etwas abseits des Rummels gestürzt haben. Wir waren schon etwas erschöpft vom vielen Laufen und wahrscheinlich Essen… Aber von Außen sah das so gemütlich aus. Und wir hatten wirklich Lust auf ein Glas Weinchen, einen guten Espresso und ein paar leckere Cicchetti. Es handelt sich hierbei um lecker geröstete Brot- oder Polenta-Scheiben, die in den typischen Gaststätten von Venedig serviert und oft stehend gegessen werden. Die typischen Cicchetti können warm oder kalt sein und es gibt dabei zahlreiche Geschmacksvarianten: auf den gerösteten Scheiben werden Eier und Sardellen, frittierte Krebsscheren, frittiertes Gemüse, kleine Tintenfische, Krebsfleisch, marinierte Sardellen, gegrillte Tintenfische, Wurst, Käse oder auch Camembert und Honig angerichtet. Bei der großen Vielfalt an möglichen Belägen findet wirklich jeder etwas! Wir wussten es voher nicht, aber die Kombination Wein zu Cicchetti ist etwas ganz typisches für Venedig und sollte definitiv ausprobiert werden. An den Preis kann ich mich nicht mehr genau erinnern, aber ich glaube, wir mussten für Wein, Espresso, Wasser und 6 Cicchettis so um die 20€ bezahlen. Ebenfalls OK.

    La Bottiglia Local Street Food – Calle del Scaleter, 2537, 30125 Venezia VE, Italien

    Unser Favorit. Hierher kommen wir auf jeden Fall wieder. Das war für mich Dolce Vita pur. Die Sonne ist schon längst untergegangen. Die Wärme staute sich jedoch weiterhin in der Stadt. Nach einem anstrengenden Tag haben wir das La Bottiglia aufgesucht, um auf den Abend anzustoßen und um etwas „Local Street Fod“ zu genießen. Die Mitarbeiter – darunter vielleicht auch der Besitzer – hatte alle Hände voll zu tun. Aber er bemühte sich, immer freundlich zu sein. Wir baten ihn um eine Platte mit Wurst und Käse, ein bisschen Brot, ein getoastetes Sandwich mit Mortadella und  schnappten uns unsere Flasche Wein und setzten uns ans Wasser. Bezahlt haben wir selbst mit Wein nicht all zu viel – knapp 30€ etwa? Das war ein wirklich einfaches Abendessen, aber dennoch total romantisch dank der ruhigen Ecke. Cheers, auf bald wieder!

    Wir hoffen sehr, dass euch unsere Tipps gefallen haben und ihr den einen oder anderen Laden auch auf eure Reiseplanung setzt. Darüber würden wir uns sehr freuen.

    Love,

    Summer

  • Zu Gast bei Sternekoch Marc Fosh – Palma, Mallorca

    Ein Mittagessen beim Chef Marc Fosh, dem ersten britischen Chef in Spanien, dessen Küche mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde ließ mein kleines Gourmetherz höher schlagen. Dieser Ausflug rundete meinen Kurztrip auf die sonnenverwöhnte Insel Mallorca Ende November ab. Meine Erwartungen an das Menü waren sehr hoch, nachdem ich mich etwas über ihn und seine Küche schlau gemacht hatte. Ich freute mich wahnsinnig auf eine unkonventionelle und experimentelle Küche und ich wurde nicht enttäuscht. Bekommen habe ich genau das und dazu gab es noch einen charismatischen und sympathischen Chef, der uns gemeinsam mit seiner Frau sehr freundlich in der Lobby des Hotel Convent de la Missió empfangen hatte.

    Marc Fosh, Carrer de la Missió, 7, 07003 Palma, Illes Balears, Spanien

    Das Restaurant Marc Fosh befindet sich im Erdgeschoss des Hotel Convent de la Missió. Aus dem ehemaligen Kloster ist und nun ein luxuriöses Wellness Hotel mitten in Palma geworden. Die stylische, urbane Dekoration wird mit viel natürlichem Licht und interessanter moderner Kunst kombiniert und gilt sowohl für das Hotel, als auch für das Restaurant. Ich habe mich sofort sehr wohl gefühlt. Der rote Faden von Wellness, Gesundheit und Wohlbefinden zieht sich durch das gesamte Konzept – Küche inbegriffen. Die ist aber nicht nur gesund, sondern auch kreativ, modern, mediterran und ungewöhnlich. Sie reflektiert die Leidenschaft von Marc Fosh für frische, saisonale und vor allem einheimische Erzeugnisse vom Markt, die auf raffinierte Art und Weise zu spannenden, aber stimmigen, Gerichte kombiniert werden.

    Atmosphäre und Service

    Wir waren zum Mittagessen dort und haben den Tisch hinter der stylischen Bar – ein kleines, offenenes Séparée, etwas abseits des Trubels – bekommen. Von meinem Platz aus hatte ich jedoch einen guten Blick auf das Restaurant und konnte das bunte Treiben gut beobachten. Ich mochte die Grundstimmung im Restaurant. Sie war locker, leger, bodenständig. Die Gäste waren entspannt und fühlten sich sichtbar gut aufgehoben. Der service war freundlich und familiär – aber stets auf einer professionellen Ebene. Das Marc Fosh ist definitiv ein Sterne-Restaurant, vor dem man keine Angst haben muss.

    Der Sommelier

    Ein kleines Extra-Lob geht an dieser Stelle an den ebenfalls sehr sympathischen und charismatischen Sommelier Gabriel Lucas. In einem perfekt sitzenden Anzug gekleidet und stets mit einem Lächeln auf den Lippen, löste er mein Bild des etwas steifen, eingestaubten und gerne mal belehrenden Sommeliers ab. Ich trinke allgemein sehr selten Alkohol, aber zu einem guten Essen gehört Wein mittlerweile auch für mich dazu. Leider kenne ich mich so gar nicht mit dem Thema aus und brauche daher jemanden, der mir dabei hilft, das Genuss-Erlebnis zu maximieren. Bei der Auswahl des perfekten Weines möchte ich jedoch weder eingeschüchtert noch belehrt, sondern ganz einfach beraten werden – und das hat wunderbar geklappt. Die ausgewählten Weine harmonierten prima zu den Gerichten.

    Das Essen- unser 4-Gänge menü

    1. Gazpacho von roter Beete mit Meerrettich „Ravioli“ mit Pistazien und Mandarine – Wunderschön angerichtet, perfekt serviert. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob mir das Gericht schmecken würde, da ich weder ein großer Fan von rote Beete in flüssiger Form, als auch von Meerrettich bin. Die Sorgen waren jedoch ganz unbegründet. Das erste Gericht wurde mit jedem Löffel schmackhafter. Man entdeckte mehr Geschmackskomponenten nach und nach. Und all die miteinander harmonierenden, aber dennoch spannend kombinierten Geschmäcker sorgten für das erste zufriedene Lächeln am Tisch.

    2. Gemüsesüppchen von Idiazábal Käse und geräuchertem Lauch mit Kastanien Tortellini – Ich liebe Käse. Ich liebe Kastanien. Ich liebe gut gemachte Tortellini. Das Gericht hat mich also schon überzeugt, bevor ich es überhaupt probiert hatte und es überzeugte mich noch mehr nach dem ersten Bissen. .

    3. Schweinebäckchen vom Iberico Schwein mit Erbsenpüree, Speck und Holunderblüten-Jus – Ich habe noch nie so gut gemachtes Schwein gegessen. Das Fleisch war so zart, dass es auf der Zunge zerfiel und das Erbsenpüree passte wunderbar dazu. Auch hier stimmte einfach alles: Konsistenz, Geschmack, Ästhetik.

    4. Auf niedriger Temperatur gegarte Ananas mit Sanddorn, Queller Alge und Kokos-Sorbet – Ein Nachtisch mit Algen? Ich bin zwar Chinesin und Algen machen mir gar nichts aus – ich liebe sie sogar, aber salzige Algen im Nachtisch? Ungewohnt. Interessant. Nicht schlecht. Aber ungewohnt. Dieses Gericht hätte ich ohne diese Geschmackskomponente noch etwas mehr genießen können. Denn die auf niedriger Temperatur gegarten Ananas-Stückchen passten perfekt zum Kokos-Sorbet und dem intensiven Geschmack der Sanddorn.

    Die Preise

    Die Preise haben mich sehr überrascht und sind absolut fair.

    Lunch: Das 3-Gänge-Menü bekommt man für 27,50€/ p.P und das 5-Gänge-Menü für 39,50€/ p.P. Brot mit hausgemachter Butter gibt es für 1,80€ pro Person. Das Degustations-Menü besteht aus 6 Gängen plus Gruß aus der Küche und Petits Fours. Das gibt es für 79,00€/ p.P. Weinprobe und Käseauswahl kann extra hinzu gebucht werden.

    Dinner: Das vegetarische 6-Gänge-Menü inkl. Gruß aus der Küche und Petits Fours gibt es für 68€/ p.P. Für 89€/ p.P gibt es ein 7-Gänge-Menü plus Snacks und Petits Fours. Wie beim Mittagstisch auch kann man das Weinpaket oder auch eine Käseauswahl hinzu buchen. Zum Dinner würde ich jedem Weintrinker empfehlen, das Paket mit zu buchen.

    Alle Informationen dazu erhaltet ihr hier unter dem Punkt Menüs

    Fazit

    Du probierst gerne mal neue Dinge aus? Hast keine Angst vor Experimenten? Außerdem isst dein Auge stets mit und du erfreust dich an schön angerichteten Speisen? Gutes Essen in stylischer Umgebung und das in einer entspannten, legeren Atmosphäre ist genau dein Ding? Dann ist das Marc Fosh ein Restaurant für dich. Angeboten werden hier liebevolle angerichtete und durchweg stimmige Menüs zu einem sehr fairen Preis. Das Marc Fosh ist definitv einen Besuch wert.

    Love,

    Summer

  • Don Montserrat Pons – Hüter der Feigen dieser Welt auf Son Mut Nou, Mallorca

    Es ist Ende November, die Sonne strahlt und taucht die weltweit größte Feigenplantage mit über 3000 Feigenbäumen, darunter über 1300 verschiedene Feigensorten, in ein weiches, warmes Licht. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal die wärmende Sonne in Deutschland genossen habe – es ist auf jeden Fall schon einige Wochen her. Der dicke Pulli über dem Kleid und auch der riesige Schal, der locker als Picknick Decke dienen könnte, sind bereits um 10:30 morgens überflüssig. Ich bin wirklich so froh, hier zu sein. Auf Mallorca. Bei wunderbaren 20 Grad in der Sonne. Der perfekte Ort (nur etwa zwei Flugstunden von Frankfurt entfernt!), um vor allem im Winter Sonne und Vitamin D zu tanken.

    Son Mut Nou, Camí d´es Palmer, 07609 Llucmajor, Illes Balears, Spanien

    Herr Montserrat Pons, hüter der feigen.

    Wir fahren früh los, raus aus Palma, Richtung Llucmajor. Die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Vorbei am wunderbar blauen Meer, dann hinein ins Landesinnere, vorbei an Olivenplantagen, Orangenhaine und Mandelbäumen. Ja: Oliven, Orangen und Mandeln – dafür ist die Insel bekannt. Aber Feigen? Das war mir neu. Und dass sich auf Mallorca sogar die größte Feigenplantage der Welt befindet, das überraschte mich sehr. Als Feigenliebhaberin (am liebsten nasche ich sie direkt vom Baum) war ich natürlich super gespannt auf die Feigen-Finca „Son Mut Nou“ von Montserrat Pons, das gleichzeitig das größte Forschungszentrum („Camp d’experimentació“) zum Thema Feige ist. Ein unscheinbares Tor, ein kurzer, sandiger Weg und schon erreichen wir den Besucherparkplatz, direkt neben dem Haupthaus. Der Himmel ist strahlend blau und die vielen, zur Winterzeit leider kahlen Feigenbäume, reihen sich vor uns auf. Zwei Wachhunde begrüßen uns mit lautem Bellen und viel Schwanzwedeln. Hr. Pons stellt sich vor und ich fühle mich gleich sehr wohl bei ihm. Er ist ein freundlicher & herzlicher Herr, der seit 1995 schon die paarweise gepflanzten Feigen fotografiert, katalogisiert und somit für den Erhalt und eine ordentliche Dokumentation der Bäume sorgt. Er fängt sofort an zu erzählen. Hr. Pons hat so viel Wissen, das er weitergeben möchte – und das tut er mit viel Herz. So etwas berührt mich immer und zieht mich sofort in den Bann. Unsere Gruppe hört gespannt zu.

    Auf 130 Hektar Land werden hier über 1,300 Sorten aus der ganzen Welt gehegt und gepflegt. Im ersten Jahr brauchen die Bäumchen noch etwas mehr Zuwendung, danach sind sie sozusagen auf sich alleine gestellt und müssen weitestgehend alleine wachsen und gedeihen. Früchte tragen sie erst ab dem dritten Jahr und mit etwa zehn Jahren gelten sie erst als reif. Ihre Hoch-Zeit haben Feigenbäume zwischen 40 und 80 Jahren – in dieser Zeit sind sie am Ertragreichsten. Es gibt Sorten, die wachsen nur auf Mallorca, andere wiederum benötigen Minusgrade, damit sie ordentlich wachsen können. Hier gibt es Feigen in jeder denkbaren Farbe, Größe und Ausprägung. Bei der Führung entdecken wir zum Beispiel auch Sorten aus meinem Heimatland China. Die sollen super lecker schmecken – zu gerne hätte ich sie probiert!

    To-DO Liste für Mallorca: Feigen pflücken gehen

    Also Hr. Pons, ich denke, ich muss doch noch mal zur Erntezeit bei Ihnen vorbei schauen und mir ein paar Feigen frisch vom Baum pflücken. Und das tolle ist, man kann als Besucher wirklich selbst mit anpacken und frische Feigen direkt vom Baum pflücken. In der Erntezeit, also zwischen Anfang August und Mitte/ Ende September, ist dies an bestimmten Vormittagen nämlich möglich. Ist das nicht toll? Ich bin sowas von dabei! Wenn ihr noch nie frische Feigen direkt vom Baum gegessen habt, dann müsst ihr euch das auf die To-Do-Liste setzen. Die Ausbeute wird dann gewogen und mit – ich glaube es waren 5,00 Euro pro Kilo – abgerechnet. Absolut fair. (Bitte nagelt mich jetzt nicht auf diesen Preis fest, ich schau mal. ob ich die aktuellen Preise bekomme und ob sich da etwas dran geändert hat – änder das ab, sobald ich neue Infos habe).

    Die verkostung

    Während wir seinen Erzählungen lauschen und mit Händen und Füßen kommunizieren, spazieren wir über einen kleinen Teil der Feigenplantage. Das Laufen über die Felder bei wärmender Sonne tut unheimlich gut, zumal wir vor einigen Stunden noch in Deutschland waren und bei Nullgraden gefroren haben. Unser Spaziergang führt uns vorbei an den Feigenfeldern zu einem kleinen Gewächshaus, in dem die Früchte zum Trocknen ausgelegt werden. Diese werden nämlich für die hauseigenen Spezialitäten benötigt, die wir nach der Besichtigung glücklicherweise auch probieren dürfen. Apropos probieren, meine Augen leuchten auf, als wir nach der Führung an einen reich gedeckten Tisch gebracht werden. Feigenmarmelade, getrocknete Feigen, Feigenspezialitäten, Feigen mit Sobrassada, Feigenbier, Feigenwein, Feigen mit Käse, Feigen mit Bacon, Feigen mit Schinken – auf uns wartete alles, was das Feigenherz höher schlagen ließ. Es war eine echte Qual, vorher noch Bilder zu machen, bevor ich zugreifen durfte. Die Verkostung war einfach herrlich gut. Im Gespräch am Tisch haben wir übrigens festgestellt, dass die Spanier zwischen „weißen“ und „schwarzen“ Feigen unterscheiden, während für die Deutschen Feigen „grün“ oder „lila/ blau“ sind. Typisch für Llucmajor sind zum Beispiel getrocknete „weiße“ Feigen, die wirklich sehr lecker sind. Aber ich kann euch versichern: nicht nur die waren lecker, sondern alles, was wir verkostet haben, war ohne wenn und aber gut. Das tolle ist, man kann die verkosteten Produkte auch direkt im „Mini-Store“ einkaufen. In einem kleinen Raum stapeln sich Feigenessig, Feigenbrot, in Rum eingelegte Feigen, Feigenkaffee, Feigenschnaps und Feigenmarmelade – alles hier auf der Finca hergestellt. Ich denke, es ist überflüssig zu sagen, dass man hier auf jeden Fall zugreifen sollte, wenn man seinen Liebsten zu Hause ein Stückchen Mallorca mitbringen möchte. Über diese Mitbringsel darf man sich wirklich freuen.

    Fazit in einem satz

    Ich kann euch einen Besuch der Son Mut Nou sehr ans Herz legen, wenn ihr etwas auf Mallorca sehen und erleben möchtet, das noch nicht in jedem Reiseführer steht.

     

    Love,

    Summer

  • Kurztrip nach Venedig: 48 Stunden in Venedig, Italien

    Es ist nun schon mein viertes Mal in Venedig und ich habe noch immer nicht genug von dieser traumhaften Stadt bekommen, das aus einem Labyrinth aus Kanälen, Gassen, Palästen, Kunst, Kirchen, Verfall und Reichtum besteht. Darüber ein strahlend blauer Himmel und die wärmende Sonne. Venedig ist einfach schön und inspirierend. Aber Venedig ist auch voll und von Jahr zu Jahr wird die Stadt voller und voller. Daher habe ich vor meinem eigentlichen Beitrag ein paar kleine Bitten an alle, die eine Reise nach Venedig planen, damit diese schöne Stadt nicht ihren Flair verliert.

    meine bitte an Touristen, die einen trip nach venedig planen:
    • Bitte entscheidet euch für ein Hotel in Venedig und gegen die Option, Venedig mit einem Kreuzfahrtschiff zu besuchen. Verbringt mindestens zwei Tage in Venedig und saugt die Stadt in euch auf. Wir haben zum Beispiel in einem Klassiker Venedigs übernachtet, und zwar im Danieli – nachlesen könnt ihr mein Hotel Review hier. Bitte, bitte entscheidet euch gegen eine Kreuzfahrt-Tour mit Stopp in Venedig und somit gegen eine große Belastung für die Stadt ist. (Kurzes Update: mittlerweile ist das Anlegen großer Kreuzfahrtschiffe an Venedig auch verboten, oder?)
    • Bitte haltet euch an die einfachen Benimm-Regeln der Stadt. Achtet auf eine ordentliche Müll-Beseitigung, nutzt die vielen Treppenstufen und co. nicht als Picknick-Plätze und zeugt den altehrwürdigen Sehenswürdigkeiten etwas Respekt, indem ihr nicht drauf herum klettert – auch nicht für das perfekte Foto.
    • Die Stadt Venedig bittet die Touristen um angemessene Kleidung. Das heißt: Badelatschen in Kombination mit Badeshorts und freiem Oberkörper ist nicht ganz so gern in der Stadt gesehen.

    So, das musste sein. Ich habe mich in Venedig oft genug über rüpelhaftes und unverschämtes Touri-Verhalten aufgeregt und habe mir geschworen, meine Plattform zu nutzen, um diese zu adressieren. Das habe ich somit getan und kann nun in Ruhe zu den schönen Dingen in Venedig kommen.

    Im folgenden teil findet ihr meine empfehlung für 48 stunden aufenthalt in venedig.

     

    Spoiler: wir finden, dass 48 Stunden viel zu kurz ist!

     

    #1 Venedig von Oben: Instant Love.

    Venedig ist wie gesagt recht voll. Immer. Zur Hauptsaison natürlich voller als zur Nebensaison, aber dennoch immer voll. Das heißt natürlich, dass man überall längere Wartezeiten vor sich hat. Es gibt zwei Optionen wie man dies umgehen kann: entweder, man steht früh auf und stellt sich vor der regulären Öffnungszeit schon in die Schlange (das klappt aber wie gesagt nur ein einziges Mal am Tag und an einem Sightseeing Spot) oder man kauft sich online das „Fast Lane“ Ticket für 15€. Bei der Campanile di San Marco haben wir uns für die erste Option entschieden und standen dennoch eine gute halbe Stunde an. Unserer Meinung nach ist der knapp 100 Meter hohe Glockenturm der perfekte Ausgangspunkt, um Venedig zu erkunden. Vor dort aus hat man einen 360° Blick über die traumhafte Stadt. Eine gute Basis, um sich einen ersten Überblick über die Stadtviertel verschaffen, Vorfreude auf die kommenden Stunden genießen und das bunte Treiben unten auf dem Markusplatz zu beobachten. Hätte wir uns für die Fast Lane Tickets entschieden, dann wären wir zur blauen Stunde hochgefahren. So kurz vor dem Sonnenuntergang muss Venedig von oben einfach herrlich sein.

    #2 Der Markusplatz: Kultur-Overload.

    Solltet ihr irgendwann doch mal genug von der schönen Aussicht haben – aber hetzt euch nicht – dann schlage wir euch vor, dass ihr eure Aufmerksamkeit den Sehenswürdigkeiten rund um dem Markusplatz schenkt. Zunächst einmal könnt ihr in aller Ruhe – wobei Ruhe mit Sicherheit der falsche Ausdruck ist – den Markusplatz selbst erkunden. Auf den meisten Fotos seht ihr übrigens den Platz vom Meer aus. Dieser Lagunenbereich wird Bacino di San Marco genannt, was so etwas wie „Markusbecken“ bedeutet. Schaut man aus dieser Sicht auf den Platz, so entdeckt man von links nach rechts zuerst das Gebäude der Zecca, die ehemalige venezianische Münzprägeanstalt. Das nächste Gebäude ist die Biblioteca Nazionale Marciana, dahinter ist schon der Campanile di San Marco zu sehen. Des weiteren kommen die zwei bekannten Säulen in Sicht, auf deren Spitzen die Stadtheiligen Theodor und Markus (in Gestalt eines Löwen) thronen. Ganz rechts ist der Palazzo Ducale zu sehen. Vor den genannten Gebäuden gibt es einen Kai, vor dem unzählige Gondeln liegen, die man hier für eine Spritztour mieten kann.

    Für den Markusdom selbst und auch für den Dogenpalast haben wir uns übrigens Fast-Lane Tickets vorab gekauft. So konnten wir ganz entspannt an allen vorbei spazieren. Glaubt mir, die Schlangen dafür sind wirklich umheimlich lang und man spart sich kostbare Zeit, wenn man bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben. Es lohnt sich. Der Dogenpalast ist übrigens mein Favorit. Es ist eines der schönsten Gebäude der Lagunenstadt. Ursprünglich um 814 n. Chr. am Rivo Alto errichtet, hat das Gebäude schon einiges mitmachen müssen: Brände, Plünderungen und Aufstände. Die ersten Bauten wurden damals noch aus Holz errichtet – vielleicht nicht ganz so klug. Dies änderte sich erst unter der Regentschaft des 39. Dogen Ziani (er gehörte zu einer der reichsten Familien Venedigs) von 1172 bis 1178 n. Chr.. Zu seinen größten Verdiensten als Doge zählt die Stadtplanung und die damit verbundene Erweiterung der Stadt Venedig und die Erneuerung des Regierungspalastes, das nun erstmals aus Stein errichtet wurde. Dieser Bau zählt als Vorläufer des heutigen Dogenpalastes. Nach und nach nahm der Dogenpalast die jetzige Form an.

    #3 Die SeufzerBrücke: Ein schaurig schöner ort.

    Venedig besteht aus unzählig vielen Brücken. Genau genommen wird die ganze Stadt von Brücken zusammengehalten, aber nur den wenigsten Brücken schenkt man auch Beachtung. Über eine Brücke läuft man jedoch nicht zufällig. Damit meine ich die weltbekannte Seufzerbrücke, die Ponte dei Sospiri. Wer diese überqueren möchte muss sich auch das Dogenpalast anschauen und Eintritt dafür zahlen. Ich für meinen Teil kann es euch nur empfehlen, denn der Dogenpalast gehört, wie bereits oben beschrieben, zu meinen Highlights in Venedig. Unfassbar schön und geschichtlich so wertvoll. Und well, nach dem Besuch kann man dann auch wirklich nachvollziehen, weshalb die Seufzerbrücke diesen Namen bekommen hat. Den besten Blick auf die Seufzerbrücke erhascht man übrigens, wenn man auf einer unscheinbaren Nachbarbrücke steht – dem Ponte di Paglia. Vor dort aus hat man zusammen mit vielen anderen Menschen die Seufzerbrücke gut im Blick. Es ist aber wirklich ein Kampf, dort ein hübsches Foto zu schießen und ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich tatsächlich ein Bild von mir und der Brücke habe, auf dem es so aussieht, als wäre ich alleine dort gewesen! Im Gegenteil – es war einfach so unglaublich voll. Erbaut wurde die Brücke übrigens um 1600. Sie besteht aus schneeweißem Kalkstein und ist mit eleganten barocken Verzierungen aufgehübscht. Sie verbindet den Dogenpalast, also das Gericht, mit dem Gefängnis. Der Legende nach sollen die Gefangenen von hier aus einen letzten Blick in die Freiheit geworfen haben und richtig: geseufzt haben. Irgendwie klingt das doch sehr romantisch, oder? Übrigens, wusstet ihr, dass auch Casanova einst über diese Brücke gegangen ist um seine Strafe im Gefängnis abzusitzen? Nein? Nicht schlimm, das wusste ich auch nicht. So was bekomme ich dann nur mit, wenn ich mal wieder Zeit habe meiner Sucht nach Dokumentarfilmen nachzugehen…

    #4 Die RialtoBrücke: Alle Wege führen dorthin.

    Die Rialtobrücke über den Canal Grande mit Ausblick über die historische Lagunenstadt kann man wirklich nicht verfehlen, denn alle Wege führen dort hin. Und das ist auch gut so. Sie verbindet die zentralen historischen Viertel der Lagunenstadt und trägt den Namen des Stadtteils Rialto. Hier findet man unter anderem Fisch- oder Obstmärkte und somit stets ein buntes Treiben. Die historische Rialtobrücke ist neben der Seufzerbrücke und dem Markusdom eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der Lagunenstadt und somit absolut kein Geheimtipp. Die steinerne Brücke mit einem 28 Meter langen Bogen gehört sogar zu den meistfotografierten Bauwerken in Venedig! Nichtsdestotrotz: diese Dinge muss man in Venedig einfach gesehen haben.

    #5 Die Gassen: einfach treiben lassen.

    Meine Lieblingsdisziplin, wenn ich in einer fremden Stadt bin: einfach durch die Gassen irren. Ich kann es nicht oft genug betonen, aber es gibt für mich nichts schöneres, als planlos durch eine fremde Stadt zu laufen und die Stadt in mich aufzusaugen. Venedig ist prädestiniert für solche Touren (Kleiner Exkurs: An dieser Stelle ganz viel Liebe für eine meiner Lieblingsmenschen auf dieser Welt. Sie hat unserem Dreiergespann ab der 5. Klasse immer wieder mit Fremdwörtern gequält. Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich eines ihrer furchtbare Wörter jemals nutzen würde… so sehr kann man sich irren). Diese Stadt ist nämlich einfach überall schön und sehenswert. An jeder Ecke findet man Geschichte, einen schönen Foto-Spot oder aber auch ein schnuckliges Café. Auf diesem Wege haben wir zum Beispiel tolle Restaurants gefunden oder auch romantische Plätze zum Wein trinken und Wurst und Käse snacken.

    Hier findet ihr meine Top 4 Street-Food Restaurant Empfehlungen.

    #6 Kunst genießen: mit offenen augen durch die stadt laufen.

    An Kunst fehlt es in Venedig definitiv nicht – die Stadt ist ja schon an sich schon ein Kunstwerk. Egal wo man hinschaut, man entdeckt sie überall: die gotische Kunst und auch Kunst aus der Renaissance. Noch spannender finde ich jedoch die zeitgenössische und moderne Kunst in Venedig. Man findet sie in den Gassen, in Museen und kleine Kunstgalerien. Durch den extremen Gegensatz von alt und modern bekommt man fast das Gefühl, ganz Venedig sei ein Museum unter freiem Himmel.

    Fazit

    Lasst euch auf diese Stadt ein. Wohnt in der Stadt, irrt durch die Stadt, saugt sie in euch auf. Nehmt euch Zeit für sie und erkundet vor allem auch die Gassen fernab des Trubels. Ich bin mir sicher, ihr werdet euch auch in diese Stadt verlieben.

    Love,

    Summer

  • Restaurant Empfehlung Barcelona – Ciudad Condal

    Ich habe meinem Verlobten zu seinem 30. Geburtstag Tickets für ein El Clasico Match in Barcelona geschenkt und Mitte September 2017 war es dann endlich so weit. Es standen drei Tage in der aufregenden Stadt an und wir haben sie in vollen Zügen genossen. Wir haben viel erlebt, schöne Erinnerungen gesammelt und vor allem aber auch gut und günstig gegessen und ein ganz besonderes Restaurant möchte ich daher an dieser Stelle mit euch teilen: das Ciudad Condal. Auf der Suche nach tollen Restaurants habe ich es mir nicht nehmen lassen, einen meiner Lieblingskollegen – Jochen (hier findet ihr ihn auf Instagram) – nach Tipps zu fragen. Wir stellten schnell fest, dass wir zeitgleich in Barcelona unterwegs sein würden und machten direkt ein Date in seinem Lieblingsrestaurant in Barcelona aus. Er schwärmte mir wochenlang von dem Essen vor, was mich ganz verrückt machte. Aber ganz so wild war ich dennoch nicht auf das Essen. Denn serviert werden im Ciudad Condal nämlich Tapas und ich kannte bis dato kein Tapas-Restaurant, das mich so richtig umgehauen hätte. Aber well, eine Chance muss man dem Ganzen ja mal geben.

    Ciudad Condal – Rambla de Catalunya, 18, 08007 Barcelona, Spanien

    Vorab

    Unbedingt hingehen! Top Stimmung, leckeres Essen. Ich hätte es sehr bereut, wäre ich nicht dort essen gewesen.

    Stimmung

    Wuselig, laut, lebendig. Die Stimmung ist herrlich! Zumindest, wenn man es fröhlich und tempramentvoll spanisch mag. Wenn man es lieber gesittet haben möchte und in Ruhe essen gehen möchte, dann sollte man dieses Restaurant meiden. Hier ist zu jeder Tageszeit etwas los und zu Stoßzeiten ist es gar nicht so einfach, einen guten Platz zu bekommen. Der beste Spot? Die Theke.

    Essen& Trinken

    10/10 Punkten. Ich habe meine Liebe zu Tapas entdeckt. Unbedingt nach dem Prinzip „Sharing is caring“ bestellen und am besten mit einer größeren Gruppe dort hin gehen, so dass ihr so viel wie möglich von der Karte probieren könnt. Wir waren zu fünft dort und haben mindestens 12 Runden bestellt. Dazu gab es Wein satt – vier oder fünf Flaschen – und am Ende haben wir gerade mal so um die 180€ zusammen gezahlt. Das wäre in Deutschland nicht möglich gewesen. Startet mit verschiedenen Leckereien belegtem Weißbrot – ich meine, es gibt sogar zartes Steak als Belag. Steak auf Weißbrot! Hallo? Göttlich. Aber übertreibt nicht, denn das ist erst der Anfang. Wer Fisch mag, der bestellt sich dazu frittierte Sardinen. Wie wäre es danach mit gut gewürztem Tintenfisch, gebraten in Butter? Achja, auf Kalorienzählen solltet ihr im Ciudad Condal auch verzichten. Das tut der Seele nicht gut. Und ihr kennt sicher alle die Regel: „Im Urlaub kann man ohne schlechtes Gewissen schlemmen, so viel man will.“ Für das gute Gewissen gibt es erst einmal etwas vegetarisches: eine Pilzauswahl auf Eigelb. Klingt ungewohnt, ist aber unfassbar lecker. Die Spanier wissen anscheinend, was gut ist. Apropos Spanien, wer in Spanien ist, muss natürlich auch Serrano Schinken essen. Gesagt, getan. Ein Tablett Schinken bitte, dazu Weißbrot, was sonst? Shrimps gehen natürlich auch immer. Etwas leichtes für zwischendurch. Danach geht es aber wieder weiter mit Fisch – Thunfischsteak um genau zu sein. Es war mega lecker. Das Gemüse obendrauf ebenso. Ich glaube sogar, dass es mein Lieblingsgericht war. Und damit ich mich als Chinesin auch wohl fühle, gibt es noch eine kleine Portion Udon-Nudeln mit Shrimps und frischem Gemüse. Erstaunlich authentisch und wie könnte es anders sein: lecker. Spätestens ab hier waren wir schon ziemlich satt. Aber Jochen wollte uns unbedingt noch ein paar Sachen zeigen, also bestellten wir daraufhin fröhlich weiter. Der Mini-Burger war so schnell weg, so dass ich es nicht einmal geschafft habe, ein Foto davon zu machen. War leider zu lecker. Also unbedingt den Mini-Burger dort probieren! So, da wären wir vorerst mal durch mit dem Essen. Also nicht ganz, denn der Magen will ja auch etwas Süßes haben. Aber das zählt ja bekanntlich nicht als Essen-Essen, oder? Für Nachtisch ist immer Platz und deswegen reichte uns auch nicht nur eine Nachspeise. So richtig glücklich wurden wir erst nach drei Desserts. Mein Favorit? Der Crunchy Camembert mit Marmelade. Ganz schön mächtig und vor allem mächtig lecker. Auch das muss dort bestellt werden. Das Brot haben wir dann allerdings nicht mehr gegessen. Irgendwann ist ja auch mal gut.

    Mein Schlussfazit

    Ich war glaube ich selten so glücklich und rund gegessen wie an diesem Abend. Daher: wenn ihr in Barcelona seid, ihr müsst dort hin! Danke Jochen, dass du uns dort hin geschleppt hast. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort

     

     

  • Spa Review: Villa Kennedy Spa in Frankfurt am Main | Werbung

    Die Villa Kennedy – einst das Heim der Familie Speyer, heute zweifelsohne eines der schönsten Stadthotels in Deutschland. Die Mauern des ehrwürdigen Anwesens umrahmen ein Haus mit Stil, Luxus und einer eigenen kleinen Bauhistorie. Das 1901 errichtete Hotel hieß übrigens nicht immer so. Sie wurde zu Ehren des Besuchs von Präsident John F. Kennedy im Jahre 1963 umbenannt – der selbst übrigens nie im Hotel war. Mehr über das Hotel selbst erzähle ich euch jedoch zu einem anderen Zeitpunkt. Heute möchte ich euch den wundervollen Spa der Villa Kennedy vorstellen.

    Villa Spa, Kennedyallee 70, 60596 Frankfurt am Main, 069 717121160, Öffnungszeiten täglich von 6:30 bis 22:00 Uhr, Terminvergabe täglich von 9:00 bis 21:00 Uhr.

    Los geht’s!

    Der spa.

    Der Villa Spa liegt ruhig, aber dennoch zentral von Grünanlagen umgeben und bietet so die ideale Rückzugsmöglichkeit von der Hektik der Stadt. Ein Team von hochqualifizierten Therapeuten verwöhnt die Gäste mit effektiven und luxuriösen Gesichts- und Körperbehandlungen, bei denen unter anderem die hauseigenen Produkte der Marke Forte Organics benutzt werden. Der Spa Bereich erstreckt sich über vier Ebenen und umfasst einen Spa Garten im Außenbereich, 8 Behandlungsräume, darunter einen Raum für Partnerbehandlungen (dazu später mehr), einen Beauty Salon, einen 15m Indoor Pool (definitiv das Herzstück des Spas), einen Whirlpool (die Wassertemperatur ist angenehm warm), eine finnische Sauna, ein Dampfbad, einen großzügigen Ruheraum, einen mit Technogym-Geräten ausgestatteten Fitnessraum und sogar einen Yoga- und Pilates-Raum. Als Villa Spa Gast kann man sich in Ruhe in den großzügigen Umkleiden umziehen und dort in den wunderbar weichen Bademantel schlüpfen. Als Hotel Gast hat man es noch um einiges angenehmer. Umziehen kann man sich dann in intimer Atmosphäre auf dem eigenen Zimmer. Auf jeder Etage befindet sich ein spezieller Aufzug, der nicht nur bis auf die Lobby-Ebene, sonder auch direkt auf die Spa-Ebene fährt. Rechts vorbei am Begrüßungsdesk und den Umkleidekabinen, einmal nach links drehen, dann die Treppen hinauf und schon befindet man sich am Pool. Ich war nun schon ein paar Mal dort und zu meinem Glück nie überfüllt. Hier findet man also Ruhe und Gelassenheit. Platz nehmen kann man entweder direkt am Pool oder aber auch im verglasten Ruheraum mit Blick auf den Pool. Normalerweise bin ich immer lieber direkt am Pool, aber in der Villa Spa bevorzuge ich in der Tat den Ruheraum.  Hier oben hat man nämlich ein paar Vorteile: es steht immer eisgekühltes Wasser mit Minze, Zitrone oder auch Orangen, heißes Wasser für Teegetränke und frisches Obst für das gesunde Naschen zwischendurch bereit. Denn denkt bitte immer dran, wie wichtig das Trinken ist. Ganz besonders vor einer längeren Massagebehandlung sollte man etwas getrunken haben, damit der Kreislauf nicht schlapp macht.

    Die produkte: Forte Organics.

    Für die Spa-Anwendungen in der Villa Kennedy (und auch den anderen Rocco Forte Häusern) werden hauptsächlich Produkte der Marke Forte Organics benutzt. Forte Organics ist eine rein organische Produktlinie, welches in Italien hergestellt wird und exklusiv für Rocco Forte Spas kreiert wurde. Diese Produkte sind reich an organischen, natürlichen sowie aktiven sizilianischen Inhaltsstoffen. Viele dieser Inhaltsstoffe wurden auf dem weitläufigen Areal des Verdura Resort in Sizilien, von Hand gelesen. Sie beinhalten sogar Verduras organisches Olivenöl und Wasser aus dem sizilianischen Madonien-Naturpark. Die Produkte sind frei von Parabenen, Farbstoffen, Paraffinen, Allergenen, aggressiven Duftstoffen und SLES und somit perfekt für die anspruchsvolle Haut.

    Die Anwendungen.

    Aus dem reichhaltigen Angebot kann ich euch über drei Anwendungen etwas mehr berichten. Zusätzlich dazu gibt es auch Mani- als auch Pediküre, Schwangerschaftsmassage, spezielle Packages für Business-Gäste und Schönheitspflege wie Waxing, Wimpern färben etc.. Wer einen Blick auf alle Angebote werfen möchte, kann dies hier tun: das gesamte Angebot,

    Detox Body.

    Ich kann mich noch gut an meinen ersten Besuch in der Villa Spa erinnern. Es ist nun fast schon zwei Jahre her. Durch das Full-Time Arbeiten plus Bloggen plus privaten Terminen war ich nach ein paar stressigen Monaten komplett ausgelaugt. Damals haben wir noch am Westhafen in Frankfurt gewohnt. Von dort aus waren es nur ein paar Minuten bis zur Villa Kennedy. Nach kurzer Recherche darüber, welche Spas sich in unserer Nähe befinden und welche Behandlungen sie so anbieten, hat sich mein Verlobter dazu entschieden, mir zum Geburtstag einen Gutschein für eine „Detox Body“ Behandlung zu schenken, damit ich mal wieder etwas zur Ruhe komme. Ich habe mich gleich nach dem Betreten des Behandlungszimmers wohl gefühlt. Trotz der Dunkelheit verleiht das gut dosierte, gelbliche Licht Wärme und Geborgenheit (leider war deshalb das Fotografieren im Raum etwas beschwerlich, aber dieser Ort ist auch vorrangig zum entspannen da und nicht für Selfies und Co.).

    DETOX BODY: Diese Körperbehandlung regt das Lymphsystem an und die Entgiftung des Körpers wird aktiv unterstützt. Beginnend mit einem anregenden Aprikosen oder Traubenkern Peeling, gefolgt von einer Packung aus reinigendem Schlamm und Meeresalgen, endet die Behandlung mit einer entspannenden Ganzkörpermassage. Diese Behandlung wirkt entsäuernd und zellaktivierend.

    Ich bin ein großer Fan von Massagen – hatte aber bis dato keine Behandlung mit einer „Ganzkörperpackung“. Daher war ich gespannt, ob mir das ebenfalls zusagen würde. Denn immerhin liegt man dabei etwas hilflos und ohne Bewegungsfreiheit auf dem Behandlungstisch. Ob man sich dabei wohlfühlen kann? Meine Bedenken waren aber unnötig: nach dem Peeling und dem Auftragen der Packung packte mich die Therapeutin gut ein und versicherte sich, dass ich es bequem hatte, bevor sie mich für eine Zeit lang alleine ließ. So konnte ich ganz entspannt und wohlig warm eingepackt vor mich hindösen und einen kleinen Powernap genießen, der sowohl der Seele als auch dem Körper gut tat. Das Ganze endet mit einer wohltuenden Ganzkörpermassage, bevor man von der Therapeutin – wie nach jeder Behandlung – zurück in den Ruheraum begleitet wird. Das Ergebnis ist sofort fühlbar: Die Haut ist unfassbar weich und auch ich habe mich nach diesem Tag wie neu geboren gefühlt.

    Rücken-Ritual.

    Nach einem Fußbad genießen Sie unser Ganzkörper-Aprikosen-Peeling, das Ihre Haut von Kopf bis Fuß geschmeidig werden lässt. Dann tragen wir eine unserer reichhaltigen Kräuter-Körperpackungen am ganzen Körper auf, die Ihre Haut mit den Nährstoffen versorgt, die sie verdient. Das Ritual endet mit einer Ganzkörpermassage, die Ihnen das Gefühl völliger Regeneration verleiht.

    Wie angespannt man wirklich ist, merkt man oft so richtig erst, wenn man bei der Massage ist. Nach einem anstrengenden Umzug habe ich mir eine klassische Rückenmassage aus den Forte Organics Ritualen so richtig verdient. Vorab: es tut so gut! Jedes Forte Organics Ritual beginnt mit einem Fußbad und endet mit einem gesunden Smoothie. Ich nehme Platz, quatsche noch ein bisschen mit meiner Therapeutin Denise und tauche meine Füße in die mit lauwarmem Wasser befüllte Klangschale. Es war mein erstes Klangschalen-Fußbad, aber definitiv nicht das letzte. Wenn die Klangschale in Schwingung gesetzt wird, so durchzieht sich ein wohliger Schauer durch den ganzen Körper – bitte unbedingt mal ausprobieren! Danach geht es weiter mit einem Ganzkörper-Aprikosen-Peeling, das die abgestorbenen Hautschuppen entfernt und die Haut somit super zart und geschmeidig werden lässt. Und wie das duftet! Herrlich. An dieser Stelle noch mal kurz zurück zu Denise: sie ist super. Sie ist lieb, erfahren, hartnäckig – ja, wenn sie einen angespannten Muskel erwischt, dann ist dieser danach tiefentspannt. Auch hier führt die Behandlung zu einem entspannten Ich und zarter, weicher Haut.

    Romantic Moments.

    Erleben Sie gemeinsam eine erholsame Körpermassage in unserer herrlich mit Rosenblättern dekorierten Suite für Partnerbehandlungen. Genießen Sie das Aroma von weißem Kakao und Sheabutter, nippen Sie an einem Gläschen Champagner und kosten Sie frische Erdbeeren in Schokolade sowie unsere hauseigenen Pralinen.

    Das „Romantic Moments“ Paket ist und bleibt bisher mein Favorit: 90 Minuten purer Genuss. Auch hier beginnt die Behandlung mit einem Fußbad. Die anschließende Fuß-Massage ist wunderbar. Von mir aus – und auch von meinem Verlobten aus – hätte das ewig weitergehen können. Wir werden dieses Paket definitiv bald wieder buchen. Nach der Massage verlassen unsere beiden Masseurinnen kurz das Zimmer, damit wir Platz auf den zwei Liegen nehmen können. Sobald wir bereit sind, kommen sie wieder herein und starten die wohltuende Massage mit Shea Butter und weißem Kakao. Ich verlasse mich an dieser Stelle voll und ganz auf euer Vorstellungsvermögen und schwärme euch nicht von dem leckeren Duft vor, der das Behandlungszimmer nach und nach komplett einnimmt. Nach bereits wenigen Minuten bin ich so entspannt, dass ich weg döse und erst dann wieder aufwache, als ich mich umdrehen muss. Gott sei dank geht die Massage auch nach dem Umdrehen noch ein bisschen weiter, so dass man genug Zeit hat, ganz langsam wieder zurück in die Realität zu finden. Einfach wundervoll. Abgerundet wird die Massage mit Champagner und frischen Erdbeeren in Schokolade, sowie hauseigene Pralinen, die am Pool oder im Ruheraum serviert werden.

    TIPPS:
    1. Wenn ihr nicht im Hotel übernachtet, dann bucht auf jeden Fall eine Behandlung und genießt die kostenlose Nutzung des gesamten SPA-Bereiches für diesen Tag. Plant dafür genug Zeit ein und lasst euch bloß nicht stressen.
    2. Für den kleinen Hunger zwischendurch empfehle ich euch das Rocco Forte Nourish Programm. Mit diesem Menu garantieren die Rocco Forte Hotels, dass Gäste sich gesund und nährstoffreich ernähren können – ganz frei von Weizen, verarbeiteten Zucker und Milchprodukten. Auf gesunde Mineralien, Vitaminen und Proteinen muss man dabei nicht verzichten. Ich liebe zum Beispiel die Superfood Energy Balls (bestehend entweder aus Goji Beeren, Zimt // Rosinen Datteln, Cashews // Kokosnuss Mandeln, rohe Schokolade) und ganz untypisch das Gericht 50 Shades of Green (Quinoa Bratling, Avocado, Tahini Dressing, Kürbiskernpesto, Zucchini und junger Spinat Salat) – einfach lecker und dazu noch gesund.
    3. Bringt auch Sportsachen mit und genießt das kleine aber super moderne Fitness-Studio in allen Zügen
    4. Lasst euch bezüglich der Rocco Forte Organics Produkte beraten – das werden wir nachholen, denn wir trauern ein bisschen den Haarpflegeprodukten etc. nach.
    Mein Fazit in einem Satz:

    So ein SPA Tag ist purer Genuss für Seele und Körper – sehr empfehlenswert, vor allem für Paare und Freunde, die sich ein bisschen „Quality Time“ gönnen möchten.

    Love,

    Summer

    Für zwei der drei Anwendungen wurde ich vom Hotel Villa Kennedy eingeladen – dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung. Ich war bereits vorher Gast im Hotel Spa.

  • Hochzeitskolumne #5: Honeymoon – worauf sollte man achten und wohin soll es gehen?

    In meinem Kopf schwirrt das Thema seit Monaten herum. Eigentlich wollte ich schon längst gebucht haben, daher verfalle ich so langsam in Panik – ich habe das ungute Gefühl, dass ich viel zu spät dran bin. Geheiratet wird nächstes Jahr Ende April und Mitte Mai würden wir gerne in den wohlverdienten Honeymoon fliegen. Wir müssen hier wirklich mal loslegen! Es soll ein unvergesslicher Trip werden – am liebsten in ein Paradies wie Seychellen oder Malediven. Oder vielleicht doch die Bahamas, um dort mit den bekannten Wasserschweinchen schwimmen zu gehen? Da fängt es schon an: wir wurden uns nicht ganz so einig. Beide wollen natürlich mitsprechen, zumal man auch bereit ist, deutlich mehr für einen perfekten Honeymoon als sonstige Urlaube zu zahlen. Ob das Sinn macht ist eine andere Frage – das muss jedes Paar für sich entscheiden. Nach wochenlangen Diskussionen kristallisiert sich nun bei uns ein bestimmter Ort heraus – aber noch sind wir offen für weitere Ziele, gerne auch unkonventionelle Destinationen. Ich bin wirklich hin und her gerissen zwischen „Ich will etwas super klassisches“ und „eigentlich soll der Honeymoon genau so unkonventionell sein wie die Trauung“.

    Um vorab ein bisschen mehr über das Thema Honeymoon zu erfahren und meine Gedanken besser zu sortieren, habe ich mich vor einiger Zeit mit Astrid Oberhummer, (nachfolgend mit AO abgekürzt) von Lobster Experience getroffen, um ihr einige Fragen diesbezüglich zu stellen. Gemeinsam mit Ihrem Partner Andreas Müller entwickelte Astrid Oberhummer die Geschäftsidee, eine Firma zu gründen, die den Luxustourismus in den deutschsprachigen Märkten revolutioniert und innovative Sales- und Marketingansätze für renommierte Luxushotels aus der ganzen Welt bietet. Gesagt – getan. 2007 wagten sie den Schritt und die Lobster Experience GmbH & Co. KG. wurde geboren. Astrid ist Hotelexpertin und Branchen-Insiderin und seit nunmehr über 25 Jahren erfolgreich in der Luxushotelerie tätig – wer könnte uns also bessere Ratschläge geben als sie? Richtig: niemand sonst. Aber lest selbst und bestaunt – wie ich – die wundervollen Hotels der schönsten Destinationen dieser Welt.

    Interview mit Astrid Oberhummer

    SL: Was sind deiner Meinung nach die klassischen TOP 3 Honeymoon Destinationen?

    AO: Die Honeymoon-Klassiker sind sicherlich Seychellen, Malediven und Mauritius. Traumhafte Strände, Palmen und entspannte Menschen.

    ↳Wer etwas mehr über Mauritius erfahren möchte, der kann sich hier meine Artikel dazu durchlesen: Hotel-Review Maradiva, Spa-Review Maradiva & Meine To Do’s für Mauritius.

    SL: Hast du Tipps für die Honeymooner, die aus welchen Gründen auch immer, vielleicht nicht ganz so weit reisen möchten? Wie sieht’s aus mit europäischen Destinationen?

    AO: Absolut, wir haben auch in unserer Nähe tolle Destinationen, die sich super für einen Honeymoon-Trip eignen – und gerne wahrgenommen werden. Besonders beliebt ist zum Beispiel Paris, die Stadt der Liebe oder auch Venedig, Romantik pur. Bleiben wir gleich bei Italien: Italien bietet viele tolle Gegenden für einen unvergesslichen Honeymoon. Egal ob Klassiker von Toskana über Venedig bis hin zu Capri – oder auch Newcomer auf dem Flitterwochenmarkt, wie etwa Sardinien – Italien ist ein Garant für einen stimmungsvollen Honeymoon. Wer sich nicht zwischen Badeurlaub und dem abwechslungsreichen Landesinneren entscheiden möchte, der wird am Komer See, zum Beispiel im romantischen Grand Hotel Tremezzo sehr glücklich sein.

    schaut hier mal vorbei für mein hotel-Review zum Danieli in Venedig.

    SL: Noch interessanter für mich: welchen Destinationen schenkt man zu wenig Beachtung?

    AO: Gute Frage. Indien definitiv. Hier gibt es zum Beispiel das traumhafte Hotel Ananda In The Himalayas. Das Hotel liegt am Fuße des berühmten Himalayas und erwartet seine Gäste mit Blick auf den heiligen Fluss Ganges. Es ist sehr edel, bestens abgeschirmt – fast magisch, hier ist Erholung pur garantiert. Aber ebenso sind Destinationen wie Österreich und die Schweiz sehr zu empfehlen. Hier findet man unberührte Natur und romantische Chalets – optimal, um die Seele baumeln zu lassen. Schau dir zum Beispiel mal die Kitzbühel Lodge an. Erholung auf höchstem Niveau.

    Ananda in the Himalayas, ein Destination Spa.

    Kitzbühel Lodge

    SL: Auf was sollte man bei der Planung achten? Worauf sollte man ein besonderes Augenmerk legen?

    AO: Die Honeymoonreise soll klassischerweise das Ehepaar und sicherlich vor allem die Braut vom Planungsstress der Hochzeit entschädigen. Wichtig ist es daher vor allem, dass man sich nicht zu viel Programm einplant. Ganz vorne stehen hier wirklich die eigenen Bedürfnisse. Honeymoon ist Zeit zum Entspannen, für das „uns“ und zum herunter kommen. Tut Dinge, die man im Alltag gerne mal als unwichtig abstempelt, lasst es euch einfach so richtig gut gehen.

    SL: Wie lange sollte so ein klassischer Honeymoon gehen?

    AO: Je nach Zeitrahmen, Destination, Budget und Vorlieben unterschiedlich – aber meine Empfehlung sind mindestens 10 Tage.

    SL: Wie lange im Voraus sollte man anfangen, den Honeymoon zu planen?

    AO: So früh wie möglich! Mein Tipp: Achte bei der Planung auf die Ferienzeit – aber nicht nur die Deutsche, sondern schau auch mal über den Tellerrand nach Russland und China.

    SL: Bei mir steht nach wie vor der Klassiker Malediven ganz weit vorne als Traumziel. Welche 3 Hotels kannst du mir auf den Malediven empfehlen?

    AO: Oh, da sind so einige schöne Hotels dabei! Meine Top 3 sind das Soneva Fushi, das Four Seasons und das Soneva Jani.

    Soneva Fushi

    Soneva Fushi

    Soneva Jani

    Soneva Jani

    SL: Was hältst du vom Hotel-Hopping auf der Honeymoonreise? Also, wenn man in mehreren Hotels übernachtet?

    AO: Wenn ich ehrlich bin, nicht ganz so viel. Ich würde dir wenn, dann maximal zwei Hotels empfehlen. Sonst ist das keine Erholung und man muss ständig den Koffer neu packen und auschecken, wenn man gedanklich gerade angekommen ist. Außerdem besteht natürlich auch immer die Gefahr, dass das zweite Hotel – rein nach subjektiven, situativen und stimmungsabhängigen Kriterien betrachtet – (etwas) schlechter als das erste ist und man durch den direkten Vergleich dann  mit seiner Wahl hadert, solche Situationen muss man ja nicht unbedingt riskieren.

    SL: Kann man die Planung auch aus der Hand geben? Wenn ja, kannst du mir eine Agentur empfehlen?

    AO: Na klar kann man das aus der Hand geben – viele Paare haben weder Zeit noch Nerv, sich mit dem Thema zu beschäftigen und ich kann es verstehen. Oft weiß man auch einfach nicht, was gut ist. Wenn jemand seine Honeymoon-Planung aus der Hand geben möchte, dann könnte ich z.B. „Berner Reisen in München empfehlen.



    An dieser Stelle einen lieben Dank an dich, liebe Astrid, für die investierte Zeit und das interessante Interview. Ich habe einiges mitgenommen und denke noch oft über deinen Satz nach, dass 5 Sterne Hotels nicht automatisch „Luxus“ bedeuten, sondern viel mehr dahinter steckt. Sterne sind oft limitierend und nicht zwingend wegweisend – manche Nischenprodukte haben gar nicht die Chance auf 5 Sterne (durch Größe, Lage oder welche Gründe auch immer), obwohl sie mehr Luxus und Charme als vordefinierte 5 Sterne Hotels versprühen. Daher sollte man die Augen immer offen halten und sich auf der Suche nach der perfekten Unterkunft nicht unbedingt nur an den Sternen orientieren. Ich werde nun vor einer Hotel-Buchung noch intensiver die Social Media Kanäle der Hotels durchforsten – und vor allem auf die Stimmen der Gäste achten – um nicht nur den perfekten Service und die perfekte Kulisse zu finden, sondern auch die Seele eines Hotels.

    Wenn ihr euch weiter von mir inspirieren lassen möchtet, dann folgt mir gerne auf meinem Instagram Kanal SummerLeeLoves. Astrid Oberhummers neueste Insider-Tipps findet ihr übrigens regelmäßig auf dem Instagram Account der Lobster Experience GmbH & Co. KGFolgen nur auf eigene Gefahr – die Bilder sind nämlich immer traumhaft schön und bereiten mir stets Fernweh.

    Love,

    Summer