• Don Montserrat Pons – Hüter der Feigen dieser Welt auf Son Mut Nou, Mallorca

    Es ist Ende November, die Sonne strahlt und taucht die weltweit größte Feigenplantage mit über 3000 Feigenbäumen, darunter über 1300 verschiedene Feigensorten, in ein weiches, warmes Licht. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal die wärmende Sonne in Deutschland genossen habe – es ist auf jeden Fall schon einige Wochen her. Der dicke Pulli über dem Kleid und auch der riesige Schal, der locker als Picknick Decke dienen könnte, sind bereits um 10:30 morgens überflüssig. Ich bin wirklich so froh, hier zu sein. Auf Mallorca. Bei wunderbaren 20 Grad in der Sonne. Der perfekte Ort (nur etwa zwei Flugstunden von Frankfurt entfernt!), um vor allem im Winter Sonne und Vitamin D zu tanken.

    Son Mut Nou, Camí d´es Palmer, 07609 Llucmajor, Illes Balears, Spanien

    Herr Montserrat Pons, hüter der feigen.

    Wir fahren früh los, raus aus Palma, Richtung Llucmajor. Die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Vorbei am wunderbar blauen Meer, dann hinein ins Landesinnere, vorbei an Olivenplantagen, Orangenhaine und Mandelbäumen. Ja: Oliven, Orangen und Mandeln – dafür ist die Insel bekannt. Aber Feigen? Das war mir neu. Und dass sich auf Mallorca sogar die größte Feigenplantage der Welt befindet, das überraschte mich sehr. Als Feigenliebhaberin (am liebsten nasche ich sie direkt vom Baum) war ich natürlich super gespannt auf die Feigen-Finca „Son Mut Nou“ von Montserrat Pons, das gleichzeitig das größte Forschungszentrum („Camp d’experimentació“) zum Thema Feige ist. Ein unscheinbares Tor, ein kurzer, sandiger Weg und schon erreichen wir den Besucherparkplatz, direkt neben dem Haupthaus. Der Himmel ist strahlend blau und die vielen, zur Winterzeit leider kahlen Feigenbäume, reihen sich vor uns auf. Zwei Wachhunde begrüßen uns mit lautem Bellen und viel Schwanzwedeln. Hr. Pons stellt sich vor und ich fühle mich gleich sehr wohl bei ihm. Er ist ein freundlicher & herzlicher Herr, der seit 1995 schon die paarweise gepflanzten Feigen fotografiert, katalogisiert und somit für den Erhalt und eine ordentliche Dokumentation der Bäume sorgt. Er fängt sofort an zu erzählen. Hr. Pons hat so viel Wissen, das er weitergeben möchte – und das tut er mit viel Herz. So etwas berührt mich immer und zieht mich sofort in den Bann. Unsere Gruppe hört gespannt zu.

    Auf 130 Hektar Land werden hier über 1,300 Sorten aus der ganzen Welt gehegt und gepflegt. Im ersten Jahr brauchen die Bäumchen noch etwas mehr Zuwendung, danach sind sie sozusagen auf sich alleine gestellt und müssen weitestgehend alleine wachsen und gedeihen. Früchte tragen sie erst ab dem dritten Jahr und mit etwa zehn Jahren gelten sie erst als reif. Ihre Hoch-Zeit haben Feigenbäume zwischen 40 und 80 Jahren – in dieser Zeit sind sie am Ertragreichsten. Es gibt Sorten, die wachsen nur auf Mallorca, andere wiederum benötigen Minusgrade, damit sie ordentlich wachsen können. Hier gibt es Feigen in jeder denkbaren Farbe, Größe und Ausprägung. Bei der Führung entdecken wir zum Beispiel auch Sorten aus meinem Heimatland China. Die sollen super lecker schmecken – zu gerne hätte ich sie probiert!

    To-DO Liste für Mallorca: Feigen pflücken gehen

    Also Hr. Pons, ich denke, ich muss doch noch mal zur Erntezeit bei Ihnen vorbei schauen und mir ein paar Feigen frisch vom Baum pflücken. Und das tolle ist, man kann als Besucher wirklich selbst mit anpacken und frische Feigen direkt vom Baum pflücken. In der Erntezeit, also zwischen Anfang August und Mitte/ Ende September, ist dies an bestimmten Vormittagen nämlich möglich. Ist das nicht toll? Ich bin sowas von dabei! Wenn ihr noch nie frische Feigen direkt vom Baum gegessen habt, dann müsst ihr euch das auf die To-Do-Liste setzen. Die Ausbeute wird dann gewogen und mit – ich glaube es waren 5,00 Euro pro Kilo – abgerechnet. Absolut fair. (Bitte nagelt mich jetzt nicht auf diesen Preis fest, ich schau mal. ob ich die aktuellen Preise bekomme und ob sich da etwas dran geändert hat – änder das ab, sobald ich neue Infos habe).

    Die verkostung

    Während wir seinen Erzählungen lauschen und mit Händen und Füßen kommunizieren, spazieren wir über einen kleinen Teil der Feigenplantage. Das Laufen über die Felder bei wärmender Sonne tut unheimlich gut, zumal wir vor einigen Stunden noch in Deutschland waren und bei Nullgraden gefroren haben. Unser Spaziergang führt uns vorbei an den Feigenfeldern zu einem kleinen Gewächshaus, in dem die Früchte zum Trocknen ausgelegt werden. Diese werden nämlich für die hauseigenen Spezialitäten benötigt, die wir nach der Besichtigung glücklicherweise auch probieren dürfen. Apropos probieren, meine Augen leuchten auf, als wir nach der Führung an einen reich gedeckten Tisch gebracht werden. Feigenmarmelade, getrocknete Feigen, Feigenspezialitäten, Feigen mit Sobrassada, Feigenbier, Feigenwein, Feigen mit Käse, Feigen mit Bacon, Feigen mit Schinken – auf uns wartete alles, was das Feigenherz höher schlagen ließ. Es war eine echte Qual, vorher noch Bilder zu machen, bevor ich zugreifen durfte. Die Verkostung war einfach herrlich gut. Im Gespräch am Tisch haben wir übrigens festgestellt, dass die Spanier zwischen „weißen“ und „schwarzen“ Feigen unterscheiden, während für die Deutschen Feigen „grün“ oder „lila/ blau“ sind. Typisch für Llucmajor sind zum Beispiel getrocknete „weiße“ Feigen, die wirklich sehr lecker sind. Aber ich kann euch versichern: nicht nur die waren lecker, sondern alles, was wir verkostet haben, war ohne wenn und aber gut. Das tolle ist, man kann die verkosteten Produkte auch direkt im „Mini-Store“ einkaufen. In einem kleinen Raum stapeln sich Feigenessig, Feigenbrot, in Rum eingelegte Feigen, Feigenkaffee, Feigenschnaps und Feigenmarmelade – alles hier auf der Finca hergestellt. Ich denke, es ist überflüssig zu sagen, dass man hier auf jeden Fall zugreifen sollte, wenn man seinen Liebsten zu Hause ein Stückchen Mallorca mitbringen möchte. Über diese Mitbringsel darf man sich wirklich freuen.

    Fazit in einem satz

    Ich kann euch einen Besuch der Son Mut Nou sehr ans Herz legen, wenn ihr etwas auf Mallorca sehen und erleben möchtet, das noch nicht in jedem Reiseführer steht.

     

    Love,

    Summer

  • Kurztrip nach Venedig: 48 Stunden in Venedig, Italien

    Es ist nun schon mein viertes Mal in Venedig und ich habe noch immer nicht genug von dieser traumhaften Stadt bekommen, das aus einem Labyrinth aus Kanälen, Gassen, Palästen, Kunst, Kirchen, Verfall und Reichtum besteht. Darüber ein strahlend blauer Himmel und die wärmende Sonne. Venedig ist einfach schön und inspirierend. Aber Venedig ist auch voll und von Jahr zu Jahr wird die Stadt voller und voller. Daher habe ich vor meinem eigentlichen Beitrag ein paar kleine Bitten an alle, die eine Reise nach Venedig planen, damit diese schöne Stadt nicht ihren Flair verliert.

    meine bitte an Touristen, die einen trip nach venedig planen:
    • Bitte entscheidet euch für ein Hotel in Venedig und gegen die Option, Venedig mit einem Kreuzfahrtschiff zu besuchen. Verbringt mindestens zwei Tage in Venedig und saugt die Stadt in euch auf. Wir haben zum Beispiel in einem Klassiker Venedigs übernachtet, und zwar im Danieli – nachlesen könnt ihr mein Hotel Review hier. Bitte, bitte entscheidet euch gegen eine Kreuzfahrt-Tour mit Stopp in Venedig und somit gegen eine große Belastung für die Stadt ist. (Kurzes Update: mittlerweile ist das Anlegen großer Kreuzfahrtschiffe an Venedig auch verboten, oder?)
    • Bitte haltet euch an die einfachen Benimm-Regeln der Stadt. Achtet auf eine ordentliche Müll-Beseitigung, nutzt die vielen Treppenstufen und co. nicht als Picknick-Plätze und zeugt den altehrwürdigen Sehenswürdigkeiten etwas Respekt, indem ihr nicht drauf herum klettert – auch nicht für das perfekte Foto.
    • Die Stadt Venedig bittet die Touristen um angemessene Kleidung. Das heißt: Badelatschen in Kombination mit Badeshorts und freiem Oberkörper ist nicht ganz so gern in der Stadt gesehen.

    So, das musste sein. Ich habe mich in Venedig oft genug über rüpelhaftes und unverschämtes Touri-Verhalten aufgeregt und habe mir geschworen, meine Plattform zu nutzen, um diese zu adressieren. Das habe ich somit getan und kann nun in Ruhe zu den schönen Dingen in Venedig kommen.

    Im folgenden teil findet ihr meine empfehlung für 48 stunden aufenthalt in venedig.

     

    Spoiler: wir finden, dass 48 Stunden viel zu kurz ist!

     

    #1 Venedig von Oben: Instant Love.

    Venedig ist wie gesagt recht voll. Immer. Zur Hauptsaison natürlich voller als zur Nebensaison, aber dennoch immer voll. Das heißt natürlich, dass man überall längere Wartezeiten vor sich hat. Es gibt zwei Optionen wie man dies umgehen kann: entweder, man steht früh auf und stellt sich vor der regulären Öffnungszeit schon in die Schlange (das klappt aber wie gesagt nur ein einziges Mal am Tag und an einem Sightseeing Spot) oder man kauft sich online das „Fast Lane“ Ticket für 15€. Bei der Campanile di San Marco haben wir uns für die erste Option entschieden und standen dennoch eine gute halbe Stunde an. Unserer Meinung nach ist der knapp 100 Meter hohe Glockenturm der perfekte Ausgangspunkt, um Venedig zu erkunden. Vor dort aus hat man einen 360° Blick über die traumhafte Stadt. Eine gute Basis, um sich einen ersten Überblick über die Stadtviertel verschaffen, Vorfreude auf die kommenden Stunden genießen und das bunte Treiben unten auf dem Markusplatz zu beobachten. Hätte wir uns für die Fast Lane Tickets entschieden, dann wären wir zur blauen Stunde hochgefahren. So kurz vor dem Sonnenuntergang muss Venedig von oben einfach herrlich sein.

    #2 Der Markusplatz: Kultur-Overload.

    Solltet ihr irgendwann doch mal genug von der schönen Aussicht haben – aber hetzt euch nicht – dann schlage wir euch vor, dass ihr eure Aufmerksamkeit den Sehenswürdigkeiten rund um dem Markusplatz schenkt. Zunächst einmal könnt ihr in aller Ruhe – wobei Ruhe mit Sicherheit der falsche Ausdruck ist – den Markusplatz selbst erkunden. Auf den meisten Fotos seht ihr übrigens den Platz vom Meer aus. Dieser Lagunenbereich wird Bacino di San Marco genannt, was so etwas wie „Markusbecken“ bedeutet. Schaut man aus dieser Sicht auf den Platz, so entdeckt man von links nach rechts zuerst das Gebäude der Zecca, die ehemalige venezianische Münzprägeanstalt. Das nächste Gebäude ist die Biblioteca Nazionale Marciana, dahinter ist schon der Campanile di San Marco zu sehen. Des weiteren kommen die zwei bekannten Säulen in Sicht, auf deren Spitzen die Stadtheiligen Theodor und Markus (in Gestalt eines Löwen) thronen. Ganz rechts ist der Palazzo Ducale zu sehen. Vor den genannten Gebäuden gibt es einen Kai, vor dem unzählige Gondeln liegen, die man hier für eine Spritztour mieten kann.

    Für den Markusdom selbst und auch für den Dogenpalast haben wir uns übrigens Fast-Lane Tickets vorab gekauft. So konnten wir ganz entspannt an allen vorbei spazieren. Glaubt mir, die Schlangen dafür sind wirklich umheimlich lang und man spart sich kostbare Zeit, wenn man bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben. Es lohnt sich. Der Dogenpalast ist übrigens mein Favorit. Es ist eines der schönsten Gebäude der Lagunenstadt. Ursprünglich um 814 n. Chr. am Rivo Alto errichtet, hat das Gebäude schon einiges mitmachen müssen: Brände, Plünderungen und Aufstände. Die ersten Bauten wurden damals noch aus Holz errichtet – vielleicht nicht ganz so klug. Dies änderte sich erst unter der Regentschaft des 39. Dogen Ziani (er gehörte zu einer der reichsten Familien Venedigs) von 1172 bis 1178 n. Chr.. Zu seinen größten Verdiensten als Doge zählt die Stadtplanung und die damit verbundene Erweiterung der Stadt Venedig und die Erneuerung des Regierungspalastes, das nun erstmals aus Stein errichtet wurde. Dieser Bau zählt als Vorläufer des heutigen Dogenpalastes. Nach und nach nahm der Dogenpalast die jetzige Form an.

    #3 Die SeufzerBrücke: Ein schaurig schöner ort.

    Venedig besteht aus unzählig vielen Brücken. Genau genommen wird die ganze Stadt von Brücken zusammengehalten, aber nur den wenigsten Brücken schenkt man auch Beachtung. Über eine Brücke läuft man jedoch nicht zufällig. Damit meine ich die weltbekannte Seufzerbrücke, die Ponte dei Sospiri. Wer diese überqueren möchte muss sich auch das Dogenpalast anschauen und Eintritt dafür zahlen. Ich für meinen Teil kann es euch nur empfehlen, denn der Dogenpalast gehört, wie bereits oben beschrieben, zu meinen Highlights in Venedig. Unfassbar schön und geschichtlich so wertvoll. Und well, nach dem Besuch kann man dann auch wirklich nachvollziehen, weshalb die Seufzerbrücke diesen Namen bekommen hat. Den besten Blick auf die Seufzerbrücke erhascht man übrigens, wenn man auf einer unscheinbaren Nachbarbrücke steht – dem Ponte di Paglia. Vor dort aus hat man zusammen mit vielen anderen Menschen die Seufzerbrücke gut im Blick. Es ist aber wirklich ein Kampf, dort ein hübsches Foto zu schießen und ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich tatsächlich ein Bild von mir und der Brücke habe, auf dem es so aussieht, als wäre ich alleine dort gewesen! Im Gegenteil – es war einfach so unglaublich voll. Erbaut wurde die Brücke übrigens um 1600. Sie besteht aus schneeweißem Kalkstein und ist mit eleganten barocken Verzierungen aufgehübscht. Sie verbindet den Dogenpalast, also das Gericht, mit dem Gefängnis. Der Legende nach sollen die Gefangenen von hier aus einen letzten Blick in die Freiheit geworfen haben und richtig: geseufzt haben. Irgendwie klingt das doch sehr romantisch, oder? Übrigens, wusstet ihr, dass auch Casanova einst über diese Brücke gegangen ist um seine Strafe im Gefängnis abzusitzen? Nein? Nicht schlimm, das wusste ich auch nicht. So was bekomme ich dann nur mit, wenn ich mal wieder Zeit habe meiner Sucht nach Dokumentarfilmen nachzugehen…

    #4 Die RialtoBrücke: Alle Wege führen dorthin.

    Die Rialtobrücke über den Canal Grande mit Ausblick über die historische Lagunenstadt kann man wirklich nicht verfehlen, denn alle Wege führen dort hin. Und das ist auch gut so. Sie verbindet die zentralen historischen Viertel der Lagunenstadt und trägt den Namen des Stadtteils Rialto. Hier findet man unter anderem Fisch- oder Obstmärkte und somit stets ein buntes Treiben. Die historische Rialtobrücke ist neben der Seufzerbrücke und dem Markusdom eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der Lagunenstadt und somit absolut kein Geheimtipp. Die steinerne Brücke mit einem 28 Meter langen Bogen gehört sogar zu den meistfotografierten Bauwerken in Venedig! Nichtsdestotrotz: diese Dinge muss man in Venedig einfach gesehen haben.

    #5 Die Gassen: einfach treiben lassen.

    Meine Lieblingsdisziplin, wenn ich in einer fremden Stadt bin: einfach durch die Gassen irren. Ich kann es nicht oft genug betonen, aber es gibt für mich nichts schöneres, als planlos durch eine fremde Stadt zu laufen und die Stadt in mich aufzusaugen. Venedig ist prädestiniert für solche Touren (Kleiner Exkurs: An dieser Stelle ganz viel Liebe für eine meiner Lieblingsmenschen auf dieser Welt. Sie hat unserem Dreiergespann ab der 5. Klasse immer wieder mit Fremdwörtern gequält. Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich eines ihrer furchtbare Wörter jemals nutzen würde… so sehr kann man sich irren). Diese Stadt ist nämlich einfach überall schön und sehenswert. An jeder Ecke findet man Geschichte, einen schönen Foto-Spot oder aber auch ein schnuckliges Café. Auf diesem Wege haben wir zum Beispiel tolle Restaurants gefunden oder auch romantische Plätze zum Wein trinken und Wurst und Käse snacken.

    Hier findet ihr meine Top 4 Street-Food Restaurant Empfehlungen.

    #6 Kunst genießen: mit offenen augen durch die stadt laufen.

    An Kunst fehlt es in Venedig definitiv nicht – die Stadt ist ja schon an sich schon ein Kunstwerk. Egal wo man hinschaut, man entdeckt sie überall: die gotische Kunst und auch Kunst aus der Renaissance. Noch spannender finde ich jedoch die zeitgenössische und moderne Kunst in Venedig. Man findet sie in den Gassen, in Museen und kleine Kunstgalerien. Durch den extremen Gegensatz von alt und modern bekommt man fast das Gefühl, ganz Venedig sei ein Museum unter freiem Himmel.

    Fazit

    Lasst euch auf diese Stadt ein. Wohnt in der Stadt, irrt durch die Stadt, saugt sie in euch auf. Nehmt euch Zeit für sie und erkundet vor allem auch die Gassen fernab des Trubels. Ich bin mir sicher, ihr werdet euch auch in diese Stadt verlieben.

    Love,

    Summer

  • Restaurant Empfehlung Barcelona – Ciudad Condal

    Ich habe meinem Verlobten zu seinem 30. Geburtstag Tickets für ein El Clasico Match in Barcelona geschenkt und Mitte September 2017 war es dann endlich so weit. Es standen drei Tage in der aufregenden Stadt an und wir haben sie in vollen Zügen genossen. Wir haben viel erlebt, schöne Erinnerungen gesammelt und vor allem aber auch gut und günstig gegessen und ein ganz besonderes Restaurant möchte ich daher an dieser Stelle mit euch teilen: das Ciudad Condal. Auf der Suche nach tollen Restaurants habe ich es mir nicht nehmen lassen, einen meiner Lieblingskollegen – Jochen (hier findet ihr ihn auf Instagram) – nach Tipps zu fragen. Wir stellten schnell fest, dass wir zeitgleich in Barcelona unterwegs sein würden und machten direkt ein Date in seinem Lieblingsrestaurant in Barcelona aus. Er schwärmte mir wochenlang von dem Essen vor, was mich ganz verrückt machte. Aber ganz so wild war ich dennoch nicht auf das Essen. Denn serviert werden im Ciudad Condal nämlich Tapas und ich kannte bis dato kein Tapas-Restaurant, das mich so richtig umgehauen hätte. Aber well, eine Chance muss man dem Ganzen ja mal geben.

    Ciudad Condal – Rambla de Catalunya, 18, 08007 Barcelona, Spanien

    Vorab

    Unbedingt hingehen! Top Stimmung, leckeres Essen. Ich hätte es sehr bereut, wäre ich nicht dort essen gewesen.

    Stimmung

    Wuselig, laut, lebendig. Die Stimmung ist herrlich! Zumindest, wenn man es fröhlich und tempramentvoll spanisch mag. Wenn man es lieber gesittet haben möchte und in Ruhe essen gehen möchte, dann sollte man dieses Restaurant meiden. Hier ist zu jeder Tageszeit etwas los und zu Stoßzeiten ist es gar nicht so einfach, einen guten Platz zu bekommen. Der beste Spot? Die Theke.

    Essen& Trinken

    10/10 Punkten. Ich habe meine Liebe zu Tapas entdeckt. Unbedingt nach dem Prinzip „Sharing is caring“ bestellen und am besten mit einer größeren Gruppe dort hin gehen, so dass ihr so viel wie möglich von der Karte probieren könnt. Wir waren zu fünft dort und haben mindestens 12 Runden bestellt. Dazu gab es Wein satt – vier oder fünf Flaschen – und am Ende haben wir gerade mal so um die 180€ zusammen gezahlt. Das wäre in Deutschland nicht möglich gewesen. Startet mit verschiedenen Leckereien belegtem Weißbrot – ich meine, es gibt sogar zartes Steak als Belag. Steak auf Weißbrot! Hallo? Göttlich. Aber übertreibt nicht, denn das ist erst der Anfang. Wer Fisch mag, der bestellt sich dazu frittierte Sardinen. Wie wäre es danach mit gut gewürztem Tintenfisch, gebraten in Butter? Achja, auf Kalorienzählen solltet ihr im Ciudad Condal auch verzichten. Das tut der Seele nicht gut. Und ihr kennt sicher alle die Regel: „Im Urlaub kann man ohne schlechtes Gewissen schlemmen, so viel man will.“ Für das gute Gewissen gibt es erst einmal etwas vegetarisches: eine Pilzauswahl auf Eigelb. Klingt ungewohnt, ist aber unfassbar lecker. Die Spanier wissen anscheinend, was gut ist. Apropos Spanien, wer in Spanien ist, muss natürlich auch Serrano Schinken essen. Gesagt, getan. Ein Tablett Schinken bitte, dazu Weißbrot, was sonst? Shrimps gehen natürlich auch immer. Etwas leichtes für zwischendurch. Danach geht es aber wieder weiter mit Fisch – Thunfischsteak um genau zu sein. Es war mega lecker. Das Gemüse obendrauf ebenso. Ich glaube sogar, dass es mein Lieblingsgericht war. Und damit ich mich als Chinesin auch wohl fühle, gibt es noch eine kleine Portion Udon-Nudeln mit Shrimps und frischem Gemüse. Erstaunlich authentisch und wie könnte es anders sein: lecker. Spätestens ab hier waren wir schon ziemlich satt. Aber Jochen wollte uns unbedingt noch ein paar Sachen zeigen, also bestellten wir daraufhin fröhlich weiter. Der Mini-Burger war so schnell weg, so dass ich es nicht einmal geschafft habe, ein Foto davon zu machen. War leider zu lecker. Also unbedingt den Mini-Burger dort probieren! So, da wären wir vorerst mal durch mit dem Essen. Also nicht ganz, denn der Magen will ja auch etwas Süßes haben. Aber das zählt ja bekanntlich nicht als Essen-Essen, oder? Für Nachtisch ist immer Platz und deswegen reichte uns auch nicht nur eine Nachspeise. So richtig glücklich wurden wir erst nach drei Desserts. Mein Favorit? Der Crunchy Camembert mit Marmelade. Ganz schön mächtig und vor allem mächtig lecker. Auch das muss dort bestellt werden. Das Brot haben wir dann allerdings nicht mehr gegessen. Irgendwann ist ja auch mal gut.

    Mein Schlussfazit

    Ich war glaube ich selten so glücklich und rund gegessen wie an diesem Abend. Daher: wenn ihr in Barcelona seid, ihr müsst dort hin! Danke Jochen, dass du uns dort hin geschleppt hast. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort

     

     

  • Spa Review: Villa Kennedy Spa in Frankfurt am Main | Werbung

    Die Villa Kennedy – einst das Heim der Familie Speyer, heute zweifelsohne eines der schönsten Stadthotels in Deutschland. Die Mauern des ehrwürdigen Anwesens umrahmen ein Haus mit Stil, Luxus und einer eigenen kleinen Bauhistorie. Das 1901 errichtete Hotel hieß übrigens nicht immer so. Sie wurde zu Ehren des Besuchs von Präsident John F. Kennedy im Jahre 1963 umbenannt – der selbst übrigens nie im Hotel war. Mehr über das Hotel selbst erzähle ich euch jedoch zu einem anderen Zeitpunkt. Heute möchte ich euch den wundervollen Spa der Villa Kennedy vorstellen.

    Villa Spa, Kennedyallee 70, 60596 Frankfurt am Main, 069 717121160, Öffnungszeiten täglich von 6:30 bis 22:00 Uhr, Terminvergabe täglich von 9:00 bis 21:00 Uhr.

    Los geht’s!

    Der spa.

    Der Villa Spa liegt ruhig, aber dennoch zentral von Grünanlagen umgeben und bietet so die ideale Rückzugsmöglichkeit von der Hektik der Stadt. Ein Team von hochqualifizierten Therapeuten verwöhnt die Gäste mit effektiven und luxuriösen Gesichts- und Körperbehandlungen, bei denen unter anderem die hauseigenen Produkte der Marke Forte Organics benutzt werden. Der Spa Bereich erstreckt sich über vier Ebenen und umfasst einen Spa Garten im Außenbereich, 8 Behandlungsräume, darunter einen Raum für Partnerbehandlungen (dazu später mehr), einen Beauty Salon, einen 15m Indoor Pool (definitiv das Herzstück des Spas), einen Whirlpool (die Wassertemperatur ist angenehm warm), eine finnische Sauna, ein Dampfbad, einen großzügigen Ruheraum, einen mit Technogym-Geräten ausgestatteten Fitnessraum und sogar einen Yoga- und Pilates-Raum. Als Villa Spa Gast kann man sich in Ruhe in den großzügigen Umkleiden umziehen und dort in den wunderbar weichen Bademantel schlüpfen. Als Hotel Gast hat man es noch um einiges angenehmer. Umziehen kann man sich dann in intimer Atmosphäre auf dem eigenen Zimmer. Auf jeder Etage befindet sich ein spezieller Aufzug, der nicht nur bis auf die Lobby-Ebene, sonder auch direkt auf die Spa-Ebene fährt. Rechts vorbei am Begrüßungsdesk und den Umkleidekabinen, einmal nach links drehen, dann die Treppen hinauf und schon befindet man sich am Pool. Ich war nun schon ein paar Mal dort und zu meinem Glück nie überfüllt. Hier findet man also Ruhe und Gelassenheit. Platz nehmen kann man entweder direkt am Pool oder aber auch im verglasten Ruheraum mit Blick auf den Pool. Normalerweise bin ich immer lieber direkt am Pool, aber in der Villa Spa bevorzuge ich in der Tat den Ruheraum.  Hier oben hat man nämlich ein paar Vorteile: es steht immer eisgekühltes Wasser mit Minze, Zitrone oder auch Orangen, heißes Wasser für Teegetränke und frisches Obst für das gesunde Naschen zwischendurch bereit. Denn denkt bitte immer dran, wie wichtig das Trinken ist. Ganz besonders vor einer längeren Massagebehandlung sollte man etwas getrunken haben, damit der Kreislauf nicht schlapp macht.

    Die produkte: Forte Organics.

    Für die Spa-Anwendungen in der Villa Kennedy (und auch den anderen Rocco Forte Häusern) werden hauptsächlich Produkte der Marke Forte Organics benutzt. Forte Organics ist eine rein organische Produktlinie, welches in Italien hergestellt wird und exklusiv für Rocco Forte Spas kreiert wurde. Diese Produkte sind reich an organischen, natürlichen sowie aktiven sizilianischen Inhaltsstoffen. Viele dieser Inhaltsstoffe wurden auf dem weitläufigen Areal des Verdura Resort in Sizilien, von Hand gelesen. Sie beinhalten sogar Verduras organisches Olivenöl und Wasser aus dem sizilianischen Madonien-Naturpark. Die Produkte sind frei von Parabenen, Farbstoffen, Paraffinen, Allergenen, aggressiven Duftstoffen und SLES und somit perfekt für die anspruchsvolle Haut.

    Die Anwendungen.

    Aus dem reichhaltigen Angebot kann ich euch über drei Anwendungen etwas mehr berichten. Zusätzlich dazu gibt es auch Mani- als auch Pediküre, Schwangerschaftsmassage, spezielle Packages für Business-Gäste und Schönheitspflege wie Waxing, Wimpern färben etc.. Wer einen Blick auf alle Angebote werfen möchte, kann dies hier tun: das gesamte Angebot,

    Detox Body.

    Ich kann mich noch gut an meinen ersten Besuch in der Villa Spa erinnern. Es ist nun fast schon zwei Jahre her. Durch das Full-Time Arbeiten plus Bloggen plus privaten Terminen war ich nach ein paar stressigen Monaten komplett ausgelaugt. Damals haben wir noch am Westhafen in Frankfurt gewohnt. Von dort aus waren es nur ein paar Minuten bis zur Villa Kennedy. Nach kurzer Recherche darüber, welche Spas sich in unserer Nähe befinden und welche Behandlungen sie so anbieten, hat sich mein Verlobter dazu entschieden, mir zum Geburtstag einen Gutschein für eine „Detox Body“ Behandlung zu schenken, damit ich mal wieder etwas zur Ruhe komme. Ich habe mich gleich nach dem Betreten des Behandlungszimmers wohl gefühlt. Trotz der Dunkelheit verleiht das gut dosierte, gelbliche Licht Wärme und Geborgenheit (leider war deshalb das Fotografieren im Raum etwas beschwerlich, aber dieser Ort ist auch vorrangig zum entspannen da und nicht für Selfies und Co.).

    DETOX BODY: Diese Körperbehandlung regt das Lymphsystem an und die Entgiftung des Körpers wird aktiv unterstützt. Beginnend mit einem anregenden Aprikosen oder Traubenkern Peeling, gefolgt von einer Packung aus reinigendem Schlamm und Meeresalgen, endet die Behandlung mit einer entspannenden Ganzkörpermassage. Diese Behandlung wirkt entsäuernd und zellaktivierend.

    Ich bin ein großer Fan von Massagen – hatte aber bis dato keine Behandlung mit einer „Ganzkörperpackung“. Daher war ich gespannt, ob mir das ebenfalls zusagen würde. Denn immerhin liegt man dabei etwas hilflos und ohne Bewegungsfreiheit auf dem Behandlungstisch. Ob man sich dabei wohlfühlen kann? Meine Bedenken waren aber unnötig: nach dem Peeling und dem Auftragen der Packung packte mich die Therapeutin gut ein und versicherte sich, dass ich es bequem hatte, bevor sie mich für eine Zeit lang alleine ließ. So konnte ich ganz entspannt und wohlig warm eingepackt vor mich hindösen und einen kleinen Powernap genießen, der sowohl der Seele als auch dem Körper gut tat. Das Ganze endet mit einer wohltuenden Ganzkörpermassage, bevor man von der Therapeutin – wie nach jeder Behandlung – zurück in den Ruheraum begleitet wird. Das Ergebnis ist sofort fühlbar: Die Haut ist unfassbar weich und auch ich habe mich nach diesem Tag wie neu geboren gefühlt.

    Rücken-Ritual.

    Nach einem Fußbad genießen Sie unser Ganzkörper-Aprikosen-Peeling, das Ihre Haut von Kopf bis Fuß geschmeidig werden lässt. Dann tragen wir eine unserer reichhaltigen Kräuter-Körperpackungen am ganzen Körper auf, die Ihre Haut mit den Nährstoffen versorgt, die sie verdient. Das Ritual endet mit einer Ganzkörpermassage, die Ihnen das Gefühl völliger Regeneration verleiht.

    Wie angespannt man wirklich ist, merkt man oft so richtig erst, wenn man bei der Massage ist. Nach einem anstrengenden Umzug habe ich mir eine klassische Rückenmassage aus den Forte Organics Ritualen so richtig verdient. Vorab: es tut so gut! Jedes Forte Organics Ritual beginnt mit einem Fußbad und endet mit einem gesunden Smoothie. Ich nehme Platz, quatsche noch ein bisschen mit meiner Therapeutin Denise und tauche meine Füße in die mit lauwarmem Wasser befüllte Klangschale. Es war mein erstes Klangschalen-Fußbad, aber definitiv nicht das letzte. Wenn die Klangschale in Schwingung gesetzt wird, so durchzieht sich ein wohliger Schauer durch den ganzen Körper – bitte unbedingt mal ausprobieren! Danach geht es weiter mit einem Ganzkörper-Aprikosen-Peeling, das die abgestorbenen Hautschuppen entfernt und die Haut somit super zart und geschmeidig werden lässt. Und wie das duftet! Herrlich. An dieser Stelle noch mal kurz zurück zu Denise: sie ist super. Sie ist lieb, erfahren, hartnäckig – ja, wenn sie einen angespannten Muskel erwischt, dann ist dieser danach tiefentspannt. Auch hier führt die Behandlung zu einem entspannten Ich und zarter, weicher Haut.

    Romantic Moments.

    Erleben Sie gemeinsam eine erholsame Körpermassage in unserer herrlich mit Rosenblättern dekorierten Suite für Partnerbehandlungen. Genießen Sie das Aroma von weißem Kakao und Sheabutter, nippen Sie an einem Gläschen Champagner und kosten Sie frische Erdbeeren in Schokolade sowie unsere hauseigenen Pralinen.

    Das „Romantic Moments“ Paket ist und bleibt bisher mein Favorit: 90 Minuten purer Genuss. Auch hier beginnt die Behandlung mit einem Fußbad. Die anschließende Fuß-Massage ist wunderbar. Von mir aus – und auch von meinem Verlobten aus – hätte das ewig weitergehen können. Wir werden dieses Paket definitiv bald wieder buchen. Nach der Massage verlassen unsere beiden Masseurinnen kurz das Zimmer, damit wir Platz auf den zwei Liegen nehmen können. Sobald wir bereit sind, kommen sie wieder herein und starten die wohltuende Massage mit Shea Butter und weißem Kakao. Ich verlasse mich an dieser Stelle voll und ganz auf euer Vorstellungsvermögen und schwärme euch nicht von dem leckeren Duft vor, der das Behandlungszimmer nach und nach komplett einnimmt. Nach bereits wenigen Minuten bin ich so entspannt, dass ich weg döse und erst dann wieder aufwache, als ich mich umdrehen muss. Gott sei dank geht die Massage auch nach dem Umdrehen noch ein bisschen weiter, so dass man genug Zeit hat, ganz langsam wieder zurück in die Realität zu finden. Einfach wundervoll. Abgerundet wird die Massage mit Champagner und frischen Erdbeeren in Schokolade, sowie hauseigene Pralinen, die am Pool oder im Ruheraum serviert werden.

    TIPPS:
    1. Wenn ihr nicht im Hotel übernachtet, dann bucht auf jeden Fall eine Behandlung und genießt die kostenlose Nutzung des gesamten SPA-Bereiches für diesen Tag. Plant dafür genug Zeit ein und lasst euch bloß nicht stressen.
    2. Für den kleinen Hunger zwischendurch empfehle ich euch das Rocco Forte Nourish Programm. Mit diesem Menu garantieren die Rocco Forte Hotels, dass Gäste sich gesund und nährstoffreich ernähren können – ganz frei von Weizen, verarbeiteten Zucker und Milchprodukten. Auf gesunde Mineralien, Vitaminen und Proteinen muss man dabei nicht verzichten. Ich liebe zum Beispiel die Superfood Energy Balls (bestehend entweder aus Goji Beeren, Zimt // Rosinen Datteln, Cashews // Kokosnuss Mandeln, rohe Schokolade) und ganz untypisch das Gericht 50 Shades of Green (Quinoa Bratling, Avocado, Tahini Dressing, Kürbiskernpesto, Zucchini und junger Spinat Salat) – einfach lecker und dazu noch gesund.
    3. Bringt auch Sportsachen mit und genießt das kleine aber super moderne Fitness-Studio in allen Zügen
    4. Lasst euch bezüglich der Rocco Forte Organics Produkte beraten – das werden wir nachholen, denn wir trauern ein bisschen den Haarpflegeprodukten etc. nach.
    Mein Fazit in einem Satz:

    So ein SPA Tag ist purer Genuss für Seele und Körper – sehr empfehlenswert, vor allem für Paare und Freunde, die sich ein bisschen „Quality Time“ gönnen möchten.

    Love,

    Summer

    Für zwei der drei Anwendungen wurde ich vom Hotel Villa Kennedy eingeladen – dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung. Ich war bereits vorher Gast im Hotel Spa.

  • Hochzeitskolumne #5: Honeymoon – worauf sollte man achten und wohin soll es gehen?

    In meinem Kopf schwirrt das Thema seit Monaten herum. Eigentlich wollte ich schon längst gebucht haben, daher verfalle ich so langsam in Panik – ich habe das ungute Gefühl, dass ich viel zu spät dran bin. Geheiratet wird nächstes Jahr Ende April und Mitte Mai würden wir gerne in den wohlverdienten Honeymoon fliegen. Wir müssen hier wirklich mal loslegen! Es soll ein unvergesslicher Trip werden – am liebsten in ein Paradies wie Seychellen oder Malediven. Oder vielleicht doch die Bahamas, um dort mit den bekannten Wasserschweinchen schwimmen zu gehen? Da fängt es schon an: wir wurden uns nicht ganz so einig. Beide wollen natürlich mitsprechen, zumal man auch bereit ist, deutlich mehr für einen perfekten Honeymoon als sonstige Urlaube zu zahlen. Ob das Sinn macht ist eine andere Frage – das muss jedes Paar für sich entscheiden. Nach wochenlangen Diskussionen kristallisiert sich nun bei uns ein bestimmter Ort heraus – aber noch sind wir offen für weitere Ziele, gerne auch unkonventionelle Destinationen. Ich bin wirklich hin und her gerissen zwischen „Ich will etwas super klassisches“ und „eigentlich soll der Honeymoon genau so unkonventionell sein wie die Trauung“.

    Um vorab ein bisschen mehr über das Thema Honeymoon zu erfahren und meine Gedanken besser zu sortieren, habe ich mich vor einiger Zeit mit Astrid Oberhummer, (nachfolgend mit AO abgekürzt) von Lobster Experience getroffen, um ihr einige Fragen diesbezüglich zu stellen. Gemeinsam mit Ihrem Partner Andreas Müller entwickelte Astrid Oberhummer die Geschäftsidee, eine Firma zu gründen, die den Luxustourismus in den deutschsprachigen Märkten revolutioniert und innovative Sales- und Marketingansätze für renommierte Luxushotels aus der ganzen Welt bietet. Gesagt – getan. 2007 wagten sie den Schritt und die Lobster Experience GmbH & Co. KG. wurde geboren. Astrid ist Hotelexpertin und Branchen-Insiderin und seit nunmehr über 25 Jahren erfolgreich in der Luxushotelerie tätig – wer könnte uns also bessere Ratschläge geben als sie? Richtig: niemand sonst. Aber lest selbst und bestaunt – wie ich – die wundervollen Hotels der schönsten Destinationen dieser Welt.

    Interview mit Astrid Oberhummer

    SL: Was sind deiner Meinung nach die klassischen TOP 3 Honeymoon Destinationen?

    AO: Die Honeymoon-Klassiker sind sicherlich Seychellen, Malediven und Mauritius. Traumhafte Strände, Palmen und entspannte Menschen.

    ↳Wer etwas mehr über Mauritius erfahren möchte, der kann sich hier meine Artikel dazu durchlesen: Hotel-Review Maradiva, Spa-Review Maradiva & Meine To Do’s für Mauritius.

    SL: Hast du Tipps für die Honeymooner, die aus welchen Gründen auch immer, vielleicht nicht ganz so weit reisen möchten? Wie sieht’s aus mit europäischen Destinationen?

    AO: Absolut, wir haben auch in unserer Nähe tolle Destinationen, die sich super für einen Honeymoon-Trip eignen – und gerne wahrgenommen werden. Besonders beliebt ist zum Beispiel Paris, die Stadt der Liebe oder auch Venedig, Romantik pur. Bleiben wir gleich bei Italien: Italien bietet viele tolle Gegenden für einen unvergesslichen Honeymoon. Egal ob Klassiker von Toskana über Venedig bis hin zu Capri – oder auch Newcomer auf dem Flitterwochenmarkt, wie etwa Sardinien – Italien ist ein Garant für einen stimmungsvollen Honeymoon. Wer sich nicht zwischen Badeurlaub und dem abwechslungsreichen Landesinneren entscheiden möchte, der wird am Komer See, zum Beispiel im romantischen Grand Hotel Tremezzo sehr glücklich sein.

    schaut hier mal vorbei für mein hotel-Review zum Danieli in Venedig.

    SL: Noch interessanter für mich: welchen Destinationen schenkt man zu wenig Beachtung?

    AO: Gute Frage. Indien definitiv. Hier gibt es zum Beispiel das traumhafte Hotel Ananda In The Himalayas. Das Hotel liegt am Fuße des berühmten Himalayas und erwartet seine Gäste mit Blick auf den heiligen Fluss Ganges. Es ist sehr edel, bestens abgeschirmt – fast magisch, hier ist Erholung pur garantiert. Aber ebenso sind Destinationen wie Österreich und die Schweiz sehr zu empfehlen. Hier findet man unberührte Natur und romantische Chalets – optimal, um die Seele baumeln zu lassen. Schau dir zum Beispiel mal die Kitzbühel Lodge an. Erholung auf höchstem Niveau.

    Ananda in the Himalayas, ein Destination Spa.

    Kitzbühel Lodge

    SL: Auf was sollte man bei der Planung achten? Worauf sollte man ein besonderes Augenmerk legen?

    AO: Die Honeymoonreise soll klassischerweise das Ehepaar und sicherlich vor allem die Braut vom Planungsstress der Hochzeit entschädigen. Wichtig ist es daher vor allem, dass man sich nicht zu viel Programm einplant. Ganz vorne stehen hier wirklich die eigenen Bedürfnisse. Honeymoon ist Zeit zum Entspannen, für das „uns“ und zum herunter kommen. Tut Dinge, die man im Alltag gerne mal als unwichtig abstempelt, lasst es euch einfach so richtig gut gehen.

    SL: Wie lange sollte so ein klassischer Honeymoon gehen?

    AO: Je nach Zeitrahmen, Destination, Budget und Vorlieben unterschiedlich – aber meine Empfehlung sind mindestens 10 Tage.

    SL: Wie lange im Voraus sollte man anfangen, den Honeymoon zu planen?

    AO: So früh wie möglich! Mein Tipp: Achte bei der Planung auf die Ferienzeit – aber nicht nur die Deutsche, sondern schau auch mal über den Tellerrand nach Russland und China.

    SL: Bei mir steht nach wie vor der Klassiker Malediven ganz weit vorne als Traumziel. Welche 3 Hotels kannst du mir auf den Malediven empfehlen?

    AO: Oh, da sind so einige schöne Hotels dabei! Meine Top 3 sind das Soneva Fushi, das Four Seasons und das Soneva Jani.

    Soneva Fushi

    Soneva Fushi

    Soneva Jani

    Soneva Jani

    SL: Was hältst du vom Hotel-Hopping auf der Honeymoonreise? Also, wenn man in mehreren Hotels übernachtet?

    AO: Wenn ich ehrlich bin, nicht ganz so viel. Ich würde dir wenn, dann maximal zwei Hotels empfehlen. Sonst ist das keine Erholung und man muss ständig den Koffer neu packen und auschecken, wenn man gedanklich gerade angekommen ist. Außerdem besteht natürlich auch immer die Gefahr, dass das zweite Hotel – rein nach subjektiven, situativen und stimmungsabhängigen Kriterien betrachtet – (etwas) schlechter als das erste ist und man durch den direkten Vergleich dann  mit seiner Wahl hadert, solche Situationen muss man ja nicht unbedingt riskieren.

    SL: Kann man die Planung auch aus der Hand geben? Wenn ja, kannst du mir eine Agentur empfehlen?

    AO: Na klar kann man das aus der Hand geben – viele Paare haben weder Zeit noch Nerv, sich mit dem Thema zu beschäftigen und ich kann es verstehen. Oft weiß man auch einfach nicht, was gut ist. Wenn jemand seine Honeymoon-Planung aus der Hand geben möchte, dann könnte ich z.B. „Berner Reisen in München empfehlen.



    An dieser Stelle einen lieben Dank an dich, liebe Astrid, für die investierte Zeit und das interessante Interview. Ich habe einiges mitgenommen und denke noch oft über deinen Satz nach, dass 5 Sterne Hotels nicht automatisch „Luxus“ bedeuten, sondern viel mehr dahinter steckt. Sterne sind oft limitierend und nicht zwingend wegweisend – manche Nischenprodukte haben gar nicht die Chance auf 5 Sterne (durch Größe, Lage oder welche Gründe auch immer), obwohl sie mehr Luxus und Charme als vordefinierte 5 Sterne Hotels versprühen. Daher sollte man die Augen immer offen halten und sich auf der Suche nach der perfekten Unterkunft nicht unbedingt nur an den Sternen orientieren. Ich werde nun vor einer Hotel-Buchung noch intensiver die Social Media Kanäle der Hotels durchforsten – und vor allem auf die Stimmen der Gäste achten – um nicht nur den perfekten Service und die perfekte Kulisse zu finden, sondern auch die Seele eines Hotels.

    Wenn ihr euch weiter von mir inspirieren lassen möchtet, dann folgt mir gerne auf meinem Instagram Kanal SummerLeeLoves. Astrid Oberhummers neueste Insider-Tipps findet ihr übrigens regelmäßig auf dem Instagram Account der Lobster Experience GmbH & Co. KGFolgen nur auf eigene Gefahr – die Bilder sind nämlich immer traumhaft schön und bereiten mir stets Fernweh.

    Love,

    Summer

  • Traditionen aufrecht erhalten: Fotobücher, Wandkalender VS. Festplatte | Werbung

    In der Regel begrüße ich wirklich jegliche technische Innovation – aber es gibt auch Dinge, die mit technischer Innovation einhergehen und mit denen ich einfach nichts anfangen kann. Dabei gibt es zwei Dinge, die meine „No-Go trotz technischer Innovation“ Liste anführen:

    1. Ich persönlich hasse Kindles. Nein, nein, nein. Bücher müssen für mich ganz klassisch aus Papier und zum Blättern sein. Ja, es mag praktischer sein und vielleicht auch umweltfreundlicher. Aber NEIN. Ich kann mich nicht daran gewöhnen, auf einem Tablet zu lesen. Ich möchte beim Lesen Papier fühlen, ich möchte wichtige Seiten knicken, damit ich sie immer wieder finden kann oder inspirierende Sätze hervorheben können. Ich möchte meine persönlichen Gedanken in das Buch kritzeln und es dann in ein Regal stellen können – um es nach Jahren mit neuer Lebenserfahrung vielleicht noch mal anders interpretieren zu können oder gar weitergeben zu können, damit frische Ideen und Meinungen hinein gekritzelt werden. Ich bin der Meinung, dass man mit Kindles und Co. den Büchern ein Stück weit die Seele nimmt.
    2. Nummer zwei sind Erinnerungen. Erinnerungen in Form von Fotos. Ich liebe es wirklich, dass wir so vieles nun digital aufbewahren können. Da liegen sie dann, unberührt und gut geschützt, auf unserer Festplatte zu Hause. Oder auf unserem Smartphone. Ich zum Beispiel habe fast 6.000 Fotos auf meinem iPhone – aber ich kann es an einer Hand abzählen, wie oft ich Freunden am iPhone die Bilder gezeigt habe. Noch weniger – so gut wie gar nicht – habe ich die Fotos von meiner Festplatte irgendjemandem gezeigt. Denn wenn wir ehrlich sind, wie viel Flair hat es, seinen Freunden und Bekannten die Bilder am Handy/Laptop/ TV zu zeigen oder Wisch für Wisch auf dem iPad? Richtig: gar kein Flair. Im Zweifel ploppen zwischendrin dann noch Fotos auf, die keiner zu Gesicht bekommen sollte…
    Punkt zwei wird auch mein heutiges Thema sein: Back to the roots!

    Nicht falsch verstehen. Ich liebe die digitale Fotografie und die Freiheit und Leichtigkeit, die das Fotografieren, Abspeichern und Editieren der Fotos am Handy oder Laptop mit sich bringt. Für die analoge Fotografie wäre ich absolut nicht geschaffen. Dafür bin ich zu impulsiv und erkenne Fehler im Bild oft erst dann, wenn ich das Bild bereits geschossen habe – aber dann wäre das Foto schon im Kasten und ich hätte ein Bild einfach so verschwendet. Daher bin ich echt froh, dass ich durch die digitale Fotografie die Chance bekomme, Fehler zu beheben und mir Zeit für verschiedene Adjustierungen nehmen zu können. Dank meiner großen Speicherkarte habe ich auch die Möglichkeit, so viele Fehler wie nötig machen zu können, bis ich hoffentlich nach mehreren Anläufen endlich das optimale Bild für schieße. Da ich übrigens oft gefragt werde, welche Kamera ich nutze: ich bin sehr glücklich mit meiner Olympus OM-D E-M10 Mark II.

    Je mehr Bilder, desto wichtiger ist folgende Sache: Bilder ordentlich Sortieren!

    Wenn man die Fotos erst einmal geknipst hat – dann ist damit schon mal eine gute Basis für Erinnerungen in Form von Fotografien erschaffen worden. Allerdings beginnt jetzt erst der eigentlich schwierige Teil: sortieren, aussortieren, editieren. Denn mit der Größe der Speicherkarte, steigt auch die Anzahl der Bilder und nach einem Urlaub zum Beispiel, sind es oft mehrere tausend Bilder, durch die man sich klicken muss. Und mit dabei ist manchmal auch einfach echt viel Mist (zumindest spreche ich da von mir – also dem gemeinen Nicht-Foto-Profi). Daher ist es ein Muss für mich, die Bilder zeitnah nach den Aufnahmen zu sortieren und so gehe ich dabei vor:

    1. Am PC lösche ich zuerst einmal alles, was verwackelt ist, blöd aussieht und allgemein, was meinem ästhetischen Empfinden nicht zusagt. Danach fühlt sich das schon viel besser an.
    2. Ähnliche Bilder von ein und dem selben (schönen) Motiv prüfe ich auf Herz und Nieren, bevor ich dann alle bis auf allerhöchstens drei Exemplare lösche.
    3. Dann lege ich mir Ordner an. Meine Lieblingsbilder kommen zeitlich sortiert in den Ordner „Favorites Urlaub XY 201X“. Auch hier fallen noch weitere Bilder weg, weil sie es nicht in den Ordner schaffen. Löschen, löschen, löschen.
    4. Durch das Aussieben schafft man es wirklich gut, nur die schönsten und wichtigsten Bilder zu behalten. Das sind in der Regel die Bilder, an denen ihr euch bei eurer Erzählung, wenn ihr sie euren Freunden, Verwandten und Bekannten zeit, entlang hangeln könnt. Kurz, prägnant, nett.
    Warum ich das mache? Weil ich folgende Situation blöd finde:

    Ich finde es furchtbar, wenn ich in der Situation stecke, mir komplett unsortierte Bilder anschauen zu müssen. Dann sitzt man da und guckt sich das hundertste Selfie am Strand oder das drölfzigmillionste Bild vom Frühstücksbuffet an und gibt dann so etwas wie „Oh wie schön“, „WOW… ich habe noch nie so ein Frühstücksbuffet gesehen“ von sich und wünscht sich, dass das bald alles ein Ende nimmt. Auch wenn das jetzt so negativ klingt: gemeinsam Fotos schauen ist toll, aber bitte nicht 2000 Stück, wovon jedes Motiv mindestens 30 Mal aufgenommen wurde.

    Und was machen wir nun mit den sortieren, schönen Bildern?

    Richtig! Wir werden sie nicht auf unseren Festplatten verrotten lassen! Auf gar keinen Fall. Erinnert ihr euch noch an DAMALS (also vorausgesetzt, ihr seid ungefähr in meinem Alter)? Ich erinnere mich noch sehr gut an die Dezember-Monate von mehr als 20 Jahren. Denn da war unser Tisch zu Hause immer ein Ort voller Erinnerungen. Meine Eltern haben gegen Ende des Jahres immer all unsere Bilder in Fotobücher sortiert und alle vorhandene Tische dienten als Ablageort für all die wundervollen Erinnerungen, die sich über das Jahr angesammelt haben. Es war unheimlich viel Arbeit, daran erinnere ich mich heute noch. Aber diese Fotobücher von damals, sie sind magisch. Die schnappe ich mir noch heute gerne mal, um einfach drin herum zu blättern und in all den wundervollen Erinnerungen zu schwelgen. Und, wie oft schnappt ihr euch euren Laptop und schaut euch eure Bilder an? Richtig, vermutlich nicht all zu oft. Denn es hat einfach keinen Flair. Zumindest geht es mir so.

    Erinnerungen sollten Präsenter sein.

    Unsere Erinnerungen sollten viel Präsenter sein. Wenn ich zurück denke, allein dieses Jahr haben wir so viele schöne Orte bereist: im April haben wir die traumhafte Insel Mauritius bereist, dann der romantische Kurztrip nach Venedig oder auch das verlängerte Wochenende nach Strasbourg – wir haben einfach so viele schöne Bilder, die aktuell auf meiner Festplatte verstauben. Das möchte ich nicht mehr. Die Technik sollte doch unser leben bereichern, einfacher gestalten – und uns nicht unsere Traditionen nehmen und weniger zugänglich für unsere Erinnerungen machen. Deshalb werde ich mir in meinem Urlaub zwischen den Jahren Zeit nehmen, um wieder an Fotobüchern zu arbeiten. Aber nicht nur das, ich wage mich dieses Jahr auch an einen Wandkalender von Cewe. Zwölf Monate – zwölf Bilder. Das ist dann wohl die Königsklasse beim Sortieren. Ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf, ob mir das gelingen wird – beziehungsweise, wie gut es mir gelingen wird. Eine kleine Auswahl meiner all-time Favorites findet ihr hier:

    Was ist mit euch? Gestaltet ihr auch jährliche Fotobücher? Oder habt ihr euch schon mal an einen Wandkalender heran getraut? Habt ihr noch weitere Tipps und Tricks bei der Auswahl der Bilder?

    Love,

    Summer

    Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Cewe-print.de.

  • Restaurant-Tipps für Nancy, Frankreich

    Vor ein paar Tagen haben wir unsere Reise-Tipps für Nancy, einer charmanten Stadt in Frankreich, mit euch geteilt. Heute liefern wir euch wie versprochen auch unsere Restaurant-Tipps nach. Lasst euch gesagt sein: wir sind gefühlt durch Nancy gerollt! Essen und Trinken kann man in Frankreich wirklich wie ein König! Dafür zahlen nicht nur wie Touristen, sondern auch die Einheimischen gerne ein paar Euro mehr als zum Beispiel hier in Deutschland.

    Mein Favorit: A La Table du Bon Roi Stanislas – 7 Rue Gustave Simon

    Das kleine, unscheinbare Restaurant „A La Table du Bon Roi Stanislas“ ist mein absoluter Favorit. Hier waren wir direkt am ersten Abend essen und wir haben es keine Sekunde bereut – außer vielleicht die Tatsache, dass unser Magen nicht noch mehr aufnehmen konnte. Die Karte ist klein und überschaubar. Angeboten werden 3 Gänge Menüs, die man sich selbst zusammen stellen kann, dafür gibt es immer einen Festpreis. Das einzige Manko war, dass es die Karte nur auf französisch gab. Letztendlich aber haben wir uns mit unseren Französischkenntnissen und dem Internet ganz gut durch die kleine Karte arbeiten können (außerdem konnte unsere Bedienung auch recht gut englisch und sie hat uns super weitergeholfen). Preislich gesehen lagen wir da bei ca. 46€ pro Kopf inkl. Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch, Wein und Wasser. Das finde ich absolut gerechtfertigt! Hier findet ihr populäre französischen Gerichte, zum Teil mit polnischen Wurzeln, nach klassischen Rezepturen zubereitet. Es gibt keine lange Wartezeiten, die Portionen sind großzügig und das Essen unheimlich lecker. Ein tolles Restaurant für Liebhaber von bodenständigem, aber besonderem Essen.

    TIPP: Unbedingt vorab reservieren! Das Restaurant ist wahnsinnig klein – hier gibt es kein „ich schau mal auf gut Glück vorbei“.

    Von der Gruß aus der Küche, über die Vorspeise bis hin zum Nachtisch: alles war einfach perfekt. Ein perfekter Abend mit einem perfekten Essen und einem leckeren Weißwein. Was will man mehr?

    Ich liebe es, dass die Beilagen getreu dem Motto „Sharing is Caring“ zusammen serviert werden. Bestellt haben wir übrigens Zander und Wachtel – und es war wirklich fantastisch.

    Wir wissen leider nicht mehr genau, was wir als Nachspeise hatten, aber wir würden es beide jederzeit wieder bestellen!

    Charmante Besitzer: Les Frères Marchand – 99 Grande Rue

    Wir waren anfänglich etwas verwirrt, weil sich ein „Les Frères Marcnand“ an das nächste reihte. Aber schnell stellte sich heraus, dass sich das Restaurant in mehrere Abteilungen aufteilte. Es gibt eine „Bar à fromages“, einen „Salon“, eine „Winstub“ und und und, die jeweils eine auf die Produkte abgestimmte Atmosphäre bieten. Wir gönnten uns im Hauptrestaurant ein leckeres und sättigendes Mittagessen (ja, ich musste die Haxe mit dem Käse probieren, auch wenn ich danach wirklich wie eine Schwangere aussah – da ist mir übrigens aufgefallen, dass man ab einem bestimmten Alter echt liebevolle Blicke zugeworfen bekommt, wenn man als Frau mit einem kleinen Bäuchlein durch die Welt läuft…) mit viel leckerem Käse. Einer der Brüder (Frères = Brüder) war an dem Tag auch (durch Zufall?) vor Ort und nach einer kurzen Smalltalk-Runde erfuhren wir, dass zum Betrieb der Familie auch ein Gourmet-Käseladen dazu gehört. Sie sind sogar eine der wenigen Käse-Kenner, die quasi den Titel eines „Sommeliers für Käse“ besitzen. Leider ist mir das Wort entfallen – kann mir jemand weiterhelfen?

    TIPP: Ein muss für Käse-Liebhaber! Und bei gutem Wetter unbedingt draußen sitzen.

    Überall sieht man Bilder von den sympathischen Brüdern. Gute Vermarktung würde ich sagen.

    Typisch ich: Mittags mit der Haxe und viel Käse anfangen… aber auch der Flammkuchen mit Extra-Käse war nicht ohne. Sehr lecker!

    Top Atmosphäre: Les Pissenlits -Rue des Ponts 27

    „Les Pissenlits“ bedeutet übersetzt „Löwenzahn“ und der landet hier nicht nur auf dem Teller, sondern auch in der Architektur und der Dekoration – Stichwort: Jugendstilmöbelschnitzereien, Hier wird typisch französisches Essen mit guter Preis-Leistung serviert. Der Service ist freundlich und aufmerksam – wenn auch die Kommunikation sich als etwas schwieriger gestaltet. Aber auch hier: es macht so Spaß, seine Französisch-Kenntnisse auch mal wieder im echten Leben zu nutzen! Die Weinempfehlung zu den Speisen war gut und der Nachtisch bildete ein perfekter Abschluss für den zweiten Abend.

    TIPP: Auch hier unbedingt reservieren und traut euch, das Essen, das die Einheimischen bestellt haben, sahen so gut aus! Vielleicht einfach mal die Karte weglassen und auf gut Glück das Essen des Tischnachbars nachbestellen.

    Der obligatorische Blätterteig-Gruß aus der Küche, tolle Architektur und leckerer Wein.

    Fisch, Steak, Side Dishes zum Teilen und der perfekte Nachtisch bestehend aus vier verschiedenen Eiskugeln – ich vermute aufgrund der speziellen Sorten, dass sie hausgemacht waren – und Meringue (Baiser). LECKER!

    Der Klassiker: Brasserie Excelsior – Rue Henri Poincaré 50

    Das Auge isst mit: Die Brasserie Excelsior mit ihrer einzigartigen Jugendstileinrichtung ist ein Muss in Nancy – selbst wenn man keinen großen Hunger hat, für einen kleinen Snack (oder ein Weinchen) sollte man doch mal hier vorbei schauen. Zu den Stoßzeiten ist das Restaurant proppevoll. Aber das Serviceteam ist hervorragend und vor allem sehr flink. Sie rennen und schlittern durch das Restaurant, um den Gästen so schnell wie möglich das Essen zu servieren. Normalerweise sollte man das ja im Service nicht tun, weil es so viel Unruhe stiftet, aber hier passt das einfach rein. Es wirkt authentisch und es macht Spaß, das bunte Treiben auf sich wirken zu lassen – man hat das Gefühl, man bekäme eine kleine Show mit zu seinem Essen dazu geliefert. Die Speisen kreisen sich übrigens um die für eine Brasserie üblichen Angebote – inklusive der frischen Meeresfrüchte (große Austernauswahl). Die Preise sind in Ordnung, aber wie in ganz Nancy eben etwas teurer als wir es von Deutschland gewohnt sind. Wenn man im Hinterkopf behält, dass man ein kleines bisschen auch für das Ambiente mit zahlt, dann ist das gar kein Problem .

    TIPP: Schaut zu den Stoßzeiten vorbei – die eigene Ruhe am Tisch, das hektische Treiben drum herum, gepaart mit der beeindruckenden Architektur, das gibt’s nicht überall!

    Tolle Architektur – tolle Atmosphäre.

    Ein kleines, aber feines 3-Gänge-Menü sorgt dafür, dass wir gut gestärkt unsere letzten Stunden in Nancy genießen können.

    Ein kleines aber feines 3-Gänge Menü sorgte dafür, dass wir gut gestärkt die letzten Stunden in Nancy genießen konnten.

    Die beste Café-Pause in Nancy: Aux Merveilleux de Fred – 25 Rue Saint Dizier

    Im Aux Merveilleux de Fred gibt es die fluffigsten und leckersten Rosinenbrötchen, die ich jemals gegessen habe. Und liebe Berliner aufgepasst: beim Googeln habe ich entdeckt, dass es in Berlin nun auch eine Filiale davon gibt! Rosinenbrötchen-Lover in Berlin müssen dort unbedingt vorbei schauen und berichten, ob er dort auch so lecker ist. Dieses Café haben wir übrigens durch Zufall entdeckt – und durch die Tatsache, dass ihre Törtchen und Brioches unheimlich schön im Schaufenster angerichtet wurden sind. Der Empfang ist herzlich, die Mitarbeiter sehr freundlich und hätten wir kein Frühstück im Hotel gehabt, dann wären wir täglich hier her gekommen.

    TIPP: Nicht wundern, die Bezahlung erfolgt hier über eine Maschine. So müssen die Mitarbeiter das Geld nicht anfassen und sich die Hände schmutzig machen. Top!

    Die Rosinenbrötchen? Fast schon eine Reise wert!

    Love,

    Summer

  • Ein Kurztrip in die goldene Stadt – Nancy, Frankreich

    Nachdem uns der Kurztrip nach Straßbourg schon so gut gefallen hat – und wir so stolz auf unser Schulfranzösisch waren – haben wir beschlossen, einen weiteren Kurztrip in eine französische Stadt anzutreten: Nancy. Von Frankfurt aus erreicht man die wunderschöne, verträumte Stadt mit gutem Essen, interessanten Museen und Charme in nur drei Stunden Autofahrt. Lasst euch gesagt sein: einmal mehr habe ich mich wieder gefragt, warum ich das vielseitige Land Frankreich so lange von meiner Reiseliste gestrichen habe. Ich kann es mir nicht erklären, denn auch diese Stadt hat mein Herz in Nullkommanichts erobert.

    Kurz zur Nancy:

    Nancy war einst die Hauptstadt des Herzogtums Lothringen. Das merkt man. Hier wurde nicht an der Stadtplanung gespart. Opulente Jugendstilvillen, eine lebhafte Markthalle, Stadtvillen aus den verschiedensten Epochen, prachtvolle Paläste – all das bekommt man in dieser charmanten Stadt geboten. Nancy ist weltbekannt für ihr architektonisches Ensemble aus dem 18. Jahrhundert, welches seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt: darunter das Herzstück der Altstadt – die Place Stanislas, der Place de la Carrière sowie der Place d’Alliance. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Eine perfekte Stadt für aufgeweckte, kulturbegeisterte Reisende, die gutes Essen lieben und auch gerne mal ein Weinchen trinken.

    Unterwegs in Nancy.

    Einfach durch die Stadt flanieren.

    Ganz egal, ob man die Herren beim Reparieren der Fahrräder beobachtet, einen kleinen Spaziergang über den hektischen Markt macht oder sich frische Blumen in einem der vielen schönen Blumenlädchen kauft – Nancy ist einfach wundervoll charmant. Mein absoluter Reisetipp ist und bleibt: irrt umher! Ja, ich finde tatsächlich, dass man jede neue Stadt einfach mal komplett planlos ablaufen sollte. Ohne Ziel. Man muss sich treiben lassen und einfach stehenbleiben, wenn man etwas schönes sieht. Zwischendrin mal ein Käffchen trinken – oder auch ein Weinchen und dabei einfach die Stadt auf sich wirken lassen. Seit ich nicht mehr so verbissen jede noch so kleine Sehenswürdigkeit einer Stadt bestaunen muss, habe ich das Gefühl, die Städte viel intensiver kennen lernen zu können. Paradox, aber wahr. Probiert es definitiv mal aus!

    Museumsbesuche? Langweilig? Von wegen – meine Top drei Museen in Nancy:

    Ich liebe Museen und interessante Ausstellungen. Daher suche mir in jeder Stadt, die wir besuchen, mindestens drei Stück aus, denen wir einen Besuch abstatten. Die Auswahl in Nancy in übersichtlich aber durchaus interessant. Wenn man nach Museen in Nancy googelt, dann schlägt die Suchmaschine genau 6 stück vor. Für mich stand nach kurzer Recherche bereits meine Top drei fest: das „Musée des Beaux-Arts de Nancy“, das „Museum Aquarium de Nancy“ und das „Musée lorrain à Nancy“. Warum genau diese drei? Ganz einfach: weil meine Seele stets Kunst als Input braucht, ein Aquarium für mich immer ein Muss ist und weil es nie schadet, auch etwas mehr über die Geschichte einer Stadt heraus zu finden. TIPP: Für die Sparfüchse unter uns: die Museen bieten grundsätzlich jeden ersten Sonntag im Monat freien Eintritt – top, oder?

    Das „Musée des Beaux-Arts de Nancy“ heißt übersetzt „Museum der schönen Künste“ und es macht seinem Namen alle Ehre. Das Museum befindet sich direkt an der Place Stanislas, gegenüber der Oper. Vertreten sind hier die verschiedenen Kunstströmungen des 14. bis 21. Jahrhunderts. In den Gemäldesammlungen finden sich Namen wie Rubens, Delacroix, Monet, Dufy, Picasso und viele weitere Künstler. Der Rundgang führt allmählich hin zur Entdeckung von Werken zeitgenössischer französischer bzw. ausländischer Künstler. Dazu gibt es zeitlich begrenzte und sich stets wechselnde Ausstellungen und Installationen. In meiner Lieblingsinstallation der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama habe ich mit Sicherheit mindesten 20 Minuten verbracht, weil es mich so fasziniert. Der Infinity Mirror Raum entführte mich für eine kurze Zeit in eine andere Welt – alleine schon wegen dieser Installation hat sich der Besuch gelohnt! Außerdem findet man im Untergeschoss die ansprechend präsentierte Glassammlung von Daum, welches dem Besucher einen Überblick über die hundertjährige Tradition der berühmten Glasherstellung in Nancy bietet. Mit der Präsentation der Überreste der Befestigungsanlagen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, ebenso im Untergeschoss, schlägt das Museum nicht nur eine Brücke zwischen der Alt-und der Neustadt, sondern auch zwischen dem alten Herzogtum Lothringen und dem modernen Nancy. TIPP: Wer Hintergrundinformationen zu den einzelnen Werken haben möchte, der nimmt sich am besten einen Audioguide mit.

    Wo immer in einer Stadt ein Aquarium aufzufinden ist, man findet mich dort. Fragt mich nicht warum, aber ich liebe Aquarien. Das Aquarium mit integriertem Naturkundemuseum ist klein aber fein. Im vollständig renovierten ersten Stockwerk werden über 600 Tiere in einem pädagogisch aufbereiteten, ansprechendem Ausstellungsdesign präsentiert, während im Erdgeschoss 60 Aquarien den Besucher in die tropischen Gewässer des Roten Meeres, des Amazonas und des Tanganjikasees eintauchen lassen. Ich habe wie ein kleines Kind vor jedem Aquarium gestanden und all die bunten Fische beobachtet. Klinge ich langweilig, wenn ich mich dafür begeistern kann? Wir hatten durch die zum Teil sehr interaktiv gestaltete Ausstellung einfach unheimlich viel Spaß dort gehabt. Auch hier gab es eine Installation, die uns, na sagen wir’s mal so: unheimlich überrascht hatte. Letztendlich konnten wir nicht mehr aufhören, über uns zu lachen. Mehr möchte ich jedoch nicht verraten – da müsst ihr schon selbst hin, wenn ihr auch so herzlich über euch lachen möchtet. TIPP: Mit kindlicher Neugier und Interesse an die Sache heran gehen!

    Zu guter Letzt haben wir das „Musée lorrain à Nancy“ besucht. Dieses Museum ist im Herzen der Altstadt von Nancy, im ehemaligen Palais der Herzöge von Lothringen und der Eglise des Cordeliers untergebracht. Es zeugt vor allem von der bemerkenswerten künstlerischen und kulturellen Bedeutung der Region. Archäologische und mittelalterliche Sammlungen bringen den Besuchern die Geschichte der Stadt näher. Im ehemaligen Franziskanerkloster neben der Eglise des Cordeliers, wo die Grabstätte der Herzöge von Lothringen zu sehen ist, befindet sich zudem eine Sammlung, die das ländliche Leben in Lothringen des 19. Jhs zeigt. Es war in der Tat sehr interessant zu sehen, wie die Menschen damals gelebt haben. TIPP: Die kleine Außenanlage ist toll zum Entspannen.

     

    Was hat Nancy noch zu bieten?

    Shopping: In der Innenstadt findet man neben den typischen Verdächtigen, die man von einer Stadt erwarten kann, vor allem aber viele originelle Boutiquen und Geschäfte von Modeschöpfer und Designer, die lokale Produkte anbieten. Von den uns bekannten Läden wie Zara und Mango, über die kleinen lokalen Shops, die Mirabellen-Torten, Mirabellen-Schnaps und leckere Macarons verkaufen, bis hin zu den von uns geliebten, aber in Deutschland eher selten aufzufindenden Shops wie Pinko oder Sephora – man findet dort wirklich alles. Ich hätte definitiv meinen Spaß gehabt. Leider kamen wir jedoch aufgrund der kurzen Zeit in Nancy nicht zum Shoppen. TIPP: Le Boudoir des Arts! Eine kleine, unauffällige Boutique, das hochwertige Second Hand Mode verkauft. Wir sind mehrmals dran vorbei gelaufen, bis die Neugier siegte und mich wie ein Sog hinein zog. Für Liebhaber von Pre-Loved Stücke aus dem Luxusbereich ist das ein Schlaraffenland. Hermés, Louis Vuitton, Chanel, Fendi – bei so viel Auswahl bin ich natürlich nicht mit leeren Händen wieder heraus gekommen. Was ich nicht zurück lassen konnte, das seht ihr in diesem Posting.

    Art nouveau & Art déco: Die Stilrichtungen „Art nouveau“, auf deutsch „Jugendstil“ und „Art déco“, „dekorative Kunst“ folgen zeitlich aufeinander. Während sich beide Stilrichtungen in der Übergangszeit etwas vermischten, so entfernte sich der Art déco recht schnell von den Eigenschaften des Art nouveau, um sich in die entgegengesetzte Richtung zu entwickeln. In Nancy setzte sich Art Nouveau gegen Ende des 19 Jh. durch. Als Folge der Industrialisierung entstanden neue, interessante Baumaterialien wie Stahl und Glas. Diese nutzen die Künstler der 1901 gegründeten „école de Nancy“, der Schule von Nancy aus und gestalteten zuerst Porzellan- und Möbelstücke in den neuen Formen, die hauptsächlich von der Natur beeinflusst wurden. Die Kunst des Jugendstils zeichnet neben der hohen handwerklichen Qualität vor allem eines aus: Sinnlichkeit. Mit dem Ersten Weltkrieg begann dann der Niedergang des Jugendstils und der Aufstieg des Art déco. Während die floralen, von der Natur inspirierten, weichen Formen des Jugendstils verschwanden, prägten nun elegante, klare Linien und ein oft geometrisches Dekor die Werke. All das und noch viel mehr haben wir während einer einstündigen Tour mit dem „Art noveau“ Zug aufgeschnappt. Diese Tour findet jeden Sonntag morgen um 10 Uhr statt (von Mai bis Ende September, genaue Zeiten für 2018 könnt ihr sicherlich dann hier entnehmen) und ist sehr empfehlenswert, wenn man sich für die Geschichte der Architektur interessiert und auch einen Blick auf die äußeren Regionen der Stadt werfen möchte. Ich habe bei der Tour immer versucht, vorab zu erraten, zu welche Epoche welche Villa gehörte – das klappte irgendwann ganz gut. Wer sich etwas mehr mit dem Thema auskennt, kann natürlich auch bei meinen Bildern fleißig mitraten. TIPP: Wenn ihr diese Tour im September macht, dann packt euch warm ein und nehmt euch auch etwas warmes zu trinken mit! Frühmorgens kann es nämlich schon etwas neblig und kalt sein, aber dafür auch sehr charmant.

    La Villa Majorelle: Die Villa liegt im Schatten der Apsis der Basilika Sacré Cœur, in einem ruhigen Wohnviertel. Sie gehört zu dem in nächster Nähe gelegenen Museum der Ecole de Nancy. Wir hatten Glück (die Führungen sind recht selten) und kamen pünktlich zu einer Führung durch das Haus, ohne vorher gegoogelt zu haben. Sie finden nur Samstags und Sonntags statt. Eine um 14:30 Uhr und eine um 15:45 Uhr. Leider sind die Führungen (momentan?) nur auf französisch. Aber Gott sei Dank hatten wir beide französisch in der Schule und anscheinend ist da mehr hängengeblieben als vermutet. Obwohl die Führerin wirklich schnell gesprochen hatte, so haben wir doch viel davon verstehen können. Ein absolutes Erfolgserlebnis für uns. Tipp: Diese Villa ist einen Besuch wert und da sie nur einige Hundert Meter vom Nancyer Bahnhof/ Zentrum entfernt ist, ist es auch kein großer Akt, dort hin zu spazieren – vorbei an all den vielen hübschen kleinen Häuschen und den romantischen Gassen.

    Das Rendez-vouz Place Stanislas: Als ich hörte, dass es täglich um 22:00 Uhr vom 17. Juni bis zum 17. September eine Lichtshow auf dem Place Stanislas geben würde, da war mir klar, dass wir sie uns anschauen gehen werden. Ich muss aber zugeben, dass ich nie und nimmer mit solch einer schönen Show gerechnet hatte. Das UNESCO-Weltkulturerbe schmückt sich jeden Abend im Sommer nämlich mit einer Szenografie aus monumentalen Bildern. Die von der Gesellschaft Spectaculaires – Allumeurs d’images kreierte Show vereint glaube ich jeden Abend alle Nancy-Touristen an einem Ort. Mit den Worten „Von Kindheit an hatte ich Angst vor der Dunkelheit… Mein ganzes Leben habe ich deshalb nach Licht… nach allen Lichtern gesucht“ startet die zauberhafte Show und lädt die Zuschauer ein, sich von dem Können der Künstler von Nancy und von den Lichtern der 5 Kontinenten faszinieren zu lassen. Es wird immer wieder daran erinnert, wie wichtig es ist, Träume zu haben und ihnen hinterher zu jagen. TIPP: Einfach auch mal die Kamera weglassen und die Show genießen.

    Und Kulinarisches? WO GIBT ES AUTHENTISCHES ESSEN AUS DER REGION?

    Mein erster Eindruck von Nancy, kulinarisch gesehen, war, dass hier vor allem die Naschkatzen ganz besonders glücklich werden! Diese Stadt ist nämlich in erster Linie für seine Macarons und Bergamotte-Bonbons bekannt. Daneben wird der Stadt auch die Mirabelle – von der Frucht (in allen möglichen Variationen in Kuchen, Gebäck und Soßen) bis hin zum Mirabellengeist – zugeschrieben. Noch nicht genug Süßes? Kein Problem: wie wäre es mit Kuchenspezialitäten wie Saint Epvre, Duchesse de Lorraine, Honig- und Pfefferkuchen, Schokolade oder auch einem Stück Gâteau de Nancy (Schokokuchen)? Aber auch die salzigen Gerichte sind nicht ohne. Hier teilen sich Spezialitäten wie Quiche, die berühmte kleine Lothringer Pastete, die mit ihrer in Weißwein marinierten Fleischfüllung unvergleichlich ist, die lothringischen Fleisch- und Wurstwaren und der Lothringer Eintopf mit Kohl, Karotten, Würste, Fleisch das Siegertreppchen. Bitte viel Hunger mitbringen! Und Durst. Denn der Wein kann auch etwas. Es gibt viele ausgezeichnete Weinhändler und Weinbars, wo man neben den lothringische Weinproduktion – von Toul bis zum Gebiet von Metz – auch renommierte Käsehersteller findet.

    Lokale und regionale Küche sowie französische Küche, Weltküche – in Nancy hat man die freie Auswahl, man braucht nur genug Platz im Magen. Vom schicken Restaurant bis hin zur gemütlichen Kneipe, hier kann man in jeder Preislage gut essen gehen. Meine Tipps für stets Hungrige Reisende findet ihr hier.

    Wo kann man in Nancy übernachten?

    In Nancy gibt es Hotels für jedes Budget. Vorstellen möchte wir euch zwei davon. Das erste ist ein vier Sterne Hotel namens Grand Hotel de la Reine, das sich direkt am Place Stanislas befindet. Es wird demnächst renoviert. Danach wird es als das erste 5 Sterne Hotel in der Region wieder eröffnen. Wer also den perfekten Ausgangspunkt für einen Trip nach Nancy sucht und dabei wert auf Luxus legt, der sollte sich dieses Hotel anschauen. Wer weniger Wert auf Sterne legt, aber einen fast ebenso guten Ausgangspunkt sucht wie das Grand Hotel de la Reine, der kann sich das drei Sterne Hôtel des Prélats anschauen. Das liegt nämlich nur etwa 100 m von der Place Stanislas entfernt und heißt ihre Gäste in einem alten episkopalen Haus aus dem frühen 17. Jahrhundert willkommen.

    So, genug informationen für heute, oder? Bald geht das Posting mit meinen Restauranttipps für Nancy online und dann seid ihr perfektmit infos für einen kurztrip nach Nancy versorgt.

    Love,

    Summer

     

     

     

  • Hotelreview: Hotel Danieli, a Luxury Collection – Venedig

    Als wir dann dieses Jahr recht spontan beschlossen hatten, gemeinsam ein paar Tage in Venedig zu verbringen, da waren wir uns einig, dass nur ein Hotel in Frage kommen würde. Goethe, Honoré de Balzac, Winston Churchill, Richard Wagner, Könige, Staatsmänner, Schauspieler und Künstler – sie alle wohnten dort, wenn es sie nach Venedig verschlagen hat. Sie haben hier gefeiert und/ oder sich von der pompösen Umgebung inspirieren lassen. Wir wollten dort einchecken, wo James Bond sein Bond Girl verführt hat und wo Angelina Jolie und Johnny Depp in dem Film „The Tourist“ nach einer obligatorischen Fahrt mit dem Wassertaxi, ebenfalls eingecheckt haben: Das Danieli in Venedig. Das Adelshaus aus dem 14. Jahrhundert ist Geschichte zum Anfassen. Etwa 200 m vom Markusplatz und einen Katzensprung von der bekannten Seufzerbrücke entfernt, im Herzen der italienischen Wasserstadt gelegen, gleicht es noch immer dem, was es im 14. Jahrhundert einmal war: einem Palast.

    „Hotel Danieli, a Luxury Collection – 5 Sterne, Castello, 4196, 30122 Venezia VE, Italien“


    Von Außen sticht das Danieli durch die knallige Farbe hervor. Ein wunderschönes Gebäude, aber nicht schöner als die umliegenden Gebäuden. Schlüpft man jedoch durch die unscheinbare Drehtür, so tritt man in eine komplett andere Welt. Dunkle Farben, Marmor, Muranoglas, schwere Teppiche, opulente Kronleuchter – beeindruckend, luxuriös, magisch. Direkt hinter der Drehtür, auf der rechten Seite, lächelt uns der Concierge an. Er ist der Hüter der goldenen Zimmerschlüssel mit den roten Quasten (die aber nur recht vintage aussehen, in echt sind das kleine Hightechbiester). Wir gehen weiter zur Rezeption und treten in den berühmten Innenhof. Einige wenige Venedig-Urlauber, die sich durch die kleine Drehtür trauen, stehen, ebenso wie wir, staunend in der Lobby und begutachten den Innenhof. Davon lassen wir uns aber nicht aufhalten und bahnen uns den Weg zur Rezeption. Der Check-in verlief freundlich und unkompliziert. Nur kurz unterschreiben, ein bisschen Smalltalk und schon wurden wir von einer Mitarbeiterin in unser neu renoviertes Zimmer im historischen Gebäudeteil des Hotels geführt. Obwohl sie komplett renoviert war, hatte sie ihren leicht opulenten, venezianischen Charme nicht verloren. Ihr könnt euch sicherlich mein quieken vorstellen, als ich gesehen habe, dass das komplette Zimmer in rosa gehalten war, oder? Obwohl ich sonst eher der „skandinavische“ Typ bin, wenn es um Designfragen geht, konnte ich mich an diesem Zimmer und ihren wunderschönen Details nicht satt sehen. Geschweige denn vom Bad: der verzierte Spiegel, der Kronleuter – und alles in einem einzigen Traum aus Marmor. . Wie schön ist das denn bitte? Kann ich bitte für immer hier bleiben?


    Hochgebracht wurden wir übrigens im Aufzug- Für uns ging es in die oberste Etage. Aber wir haben es uns nicht nehmen lassen, die offene Treppe nach unten zu nehmen, wann immer wir wieder in die Lobby mussten. Überall hängen alte Gemälde, alte Teppiche, alte Statuen, alte Spiegel – man bekommt den Eindruck, als würde man durch ein historisches Museum streifen. Schaut man in den großen antiken Spiegel im Flur, so fragt man sich automatisch, wer sich hier selbst ebenfalls schon betrachtet hatte. Und ob Goethe auch hier stand? Was hat er in der Sekunde gedacht? Ich möchte wirklich nicht übertreiben, aber solche historischen Orte faszinieren mich einfach und ich schweife dann gerne mal in eine andere Welt ab.


    Ebenfalls beeindruckend ist auch die große Dachterrasse, auf der man jeden Morgen das Frühstück zu sich nehmen kann. Mit 52€ pro Kopf ist das Buffet nicht sehr günstig und ich war sehr froh, dass es bei unserer Buchung inklusive war. Die Auswahl war nicht groß, aber dafür fein und immer frisch. Man konnte sich von einem Koch frische Eierspeisen zubereiten lassen und es waren immer mehr als genug Kellner vor Ort, die Kaffee/ Tee brachte und für saubere Teller und frisches Besteck sorgten. Nichtsdestotrotz zahlt man hier natürlich vorrangig für den Blick und den Namen. Wenn man das weiß und sich darauf einstellt, ist das ok. Einen riesigen Vorteil bietet die Dachterrasse jedoch und schon alleine deswegen lohnt es sich, hier oben mal zu sein: Von hier aus wirkt die wunderschöne Stadt nämlich gar nicht mehr so voll und so laut, wie sie leider geworden ist. Hier kann man sein ganz eigenes Stückchen Venedig genießen, ohne ihn mit den Massen an Touristen teilen zu müssen.

    Sollten wir eines Tages wieder in Venedig vorbei schauen – und das schließe ich nicht aus, denn Venedig ist und bleibt eine wunderschöne Stadt, dann würden wir keine Sekunde zweifeln und wieder das Hotel Danieli buchen. Meine Empfehlung habt ihr.

    Love,

    Summer

     

  • Giveaway: gewinne einen 500€ Reisegutschein mit Batida de Côco – SAÚDE! [WERBUNG]

    Vor einiger Zeit fragte das Team von Mangaroca Batida de Côco bei mir an, ob ich, gemeinsam mit einigen weiteren Bloggerkolleginnen, an einer Blogreise zum Thema #KussderKokosnuss teilnehmen möchte. Mein erster Gedanke war: natürlich – endlich mal wieder eine Gelegenheit, ein paar leckere Cocktails zu mixen und sie dann gemeinsam mit Freunden zu genießen, was wir natürlich auch direkt getan haben. Wir haben uns durch die Rezepte auf der Homepage probiert und einen tollen Abend genossen. Meinen Favoriten werde ich euch später auch noch vorstellen. Aber Rezepte sind nicht ganz so mein Ding. Das können andere so viel besser, ganz egal, ob es dabei um Kochen, Backen oder Cocktails Mixen geht. Daher sollte ich das lieber den anderen überlassen. Schaut zum Beispiel bei „Sylvis Lifestyle“ für eine leckere Ananas-Kokos Torte vorbei, oder bei „Linda Loves…“ für ein tolles DIY Projekt mit Kokosnuss-Schalen. Vorletzte Woche war „What Ina Loves“ mit einem weiteren Rezept dran – ihren Blog kenne ich schon, seit ich selbst vor 7 Jahren angefangen habe zu bloggen. Wahnsinn oder? Danach kam „Cook & Bake with Andrea“, nächste Woche ist „Nicest Things“ dran und die Woche darauf „Was eigenes“ – sicherlich auch mit einer tollen DIY Idee. Ihr dürft auf jeden Fall sehr gespannt sein – ich zumindest bin es.

    Wie wäre es denn eigentlich mit Honeymoon in Brasilien?

    Nach weiteren Überlegungen also, wie ich das Thema noch mit einem Mehrwert für euch aufbereiten könnte, ist mir eingefallen, dass die Marke für brasilianische Lebensfreude steht. Brasilien! Reisen! Na klar. Mein Lieblingshobby, das Verreisen. Darum dreht sich ja auch irgendwie mein ganzer Blog. Das Schöne im Leben mitnehmen. Rumkommen. Abschalten. Fernweh. Da ist es doch eigentlich klar, dass ich mir mal Brasilien genauer anschauen muss. In meinem Kopf ratterte es und ich fing an, sämtliche Informationen über Brasilien in mich aufzusaugen. Hauptsächlich über Pinterest. Die wunderschönen Bilder über ein so vielseitiges Land ließen mich nicht mehr los. Brasiliens Landschaft ist nämlich von ausgedehnten Regenwäldern im Norden und von Hochebenen, Hügeln und Gebirgen im Süden geprägt. Beeindruckende Natur, bunte Städte und feinste Sandstrände. Hier möchte ich unbedingt hin – das steht fest. Und ein bestimmter Gedanke schlich sich nach und nach in meinen Kopf: Honeymoon. Brasilien als Honeymoon-Ziel. Das hatte ich so bisher so gar nicht auf dem Schirm. Denn momentan liebäugeln wir doch mit dem klassischen Ziel: den Malediven. Aber ich weiß noch nicht so recht, ob ich das kann. Also quasi so gar nichts tun. Zwei Wochen lang einfach gar nichts tun und nur das wunderschöne Meer betrachten und über das Leben nachdenken. Aber Brasilien, Brasilien wäre anders. Brasilien würde Abenteuer bedeuten. Viele Eindrücke sammeln, bunte Lebensfreude genießen, viel herum kommen – und an schönen Stränden über das Leben sinnieren. Je mehr ich mir Reisetipps über Brasilien anschaute, desto sicherer war ich mir, dass dieses Land ebenfalls eine Top Wahl für eine Honeymoon-Reise wäre. Um euch ebenfalls einen kleinen Einblick zu geben, möchte ich euch meine top drei Destinationen in Brasilien vorstellen – und danach stoßen wir dann mit dem Rezept von meinem Lieblingscocktail mit Batida de Côco darauf an, dass euch Brasilien auch nicht mehr aus dem Kopf geht, ja? Und on top, nach meinen top drei Destinationen und meinem Lieblingscocktail, könnt ihr auch etwas gewinnen. Der Hauptpreis lässt auch mein Herz schneller schlagen: es ist nämlich ein 500€ Reisegutschein! Weiter unten dann mehr dazu.

    Meine Top 3 Destinationen in Brasilien

    Foz do Iguacu: Mitten im Regenwald befinden sich die größten Wasserfälle der Erde. Sie sind nicht nur breiter als die Victoriafälle, sondern auch höher als die von Niagara – und man sagt, sie seien schöner als beide zusammen. Hier möchte ich hin und mich einfach von der Natur sprachlos machen. Hier donnern 275 Wasserfälle einen 3 km breiten Abgrund hinab, der umgangssprachlich auch „Teufelsschlund“ genannt wird. Die größere Anzahl der einzelnen Fälle liegt jedoch in Argentinien. Wer aber den einmaligen Panoramablick genießen möchte, muss dies von der brasilianischen Seite aus tun. Wenn man aber schon mal da ist, dann kann ein Besuch auf der argentinischen Seite auch nicht schaden. Dort bekommt man einen interessanten Blickwinkel gezeigt, da man da ganz nah an die herabstürzenden Wassermassen heran kommt. Ich möchte, nachdem ich nach Bildern recherchiert habe, am liebsten so früh wie möglich hier aufschlagen, damit ich einen wunderschönen Sonnenaufgang hier erleben kann. Weitere Bilder und Informationen könnt ihr übrigens auf meinem Pinterest-Profil sehen, hier klicken.

    Salvador de Bahia: Nach dem Ausflug in den Regenwald geht es dann optimalerweise wieder zurück in die Zivilisation, nämlich nach Salvador de Bahia. Die 1548 gegründete Hauptstadt des kolonialen Brasiliens wurde durch den Export von Zucker, Tabak, Brasilholz und den Handel mit Sklaven sehr, sehr reich – und das sieht man ihr noch an. Hier entwickelten entflohene Sklaven „Capoeira“, damals ein Fußkampf, den sie gegen ihre Jäger einsetzten. Heute ist es ein Trendsport,  den fast jeder kennt. Salvador fasziniert mich aufgrund ihrer historischen, ethnologischen und folkloristische Vielfalt. Ich liebe die farbenfrohen bunten Häuser und es soll dazu noch ein sehr spirituelles und künstlerisches Zentrum sein… genau mein Geschmack. Hier kann man dann sicher ein paar Tage (länger) bleiben und sich vom Leben der Einheimischen dort mit treiben lassen. Außerdem ist sie von unzähligen weißsandigen, mit Kokos-Palmenhainen gesäumten Stränden umgeben. Ich wette, man kann es sich hier sehr, sehr gut gehen lassen kann. Bilder und Informationen zu Salvador findet ihr hier.

    Fernando de Noronha: Um aber in jedem Fall doch noch mal ein bisschen Honeymoon-Feeling zu bekommen, würde ich dann weiter Richtung Nordosten ziehen. Hier würde der Entspannungsurlaub beginnen. Die üppige Fauna und Flora der Inselgruppe soll bemerkenswert  sein – von den 18 Korallenarten Brasiliens finden sich zum Beispiel ganze 15 in Fernando de Noronha! Der Archipel, der aus 21 separaten Inseln besteht und vulkanischen Ursprungs ist, bietet Meeresschildkröten und Delfinen eine sichere Heimat. Wegen der großen Artenvielfalt unter Wasser gehört die Inselgruppe zu den beliebtesten Tauchgebieten Brasiliens. Wer weiß, vielleicht mache ich ja doch noch irgendwann mal einen Tauchschein? Als Kind war ich nämlich mal tauchen und ich war fasziniert von der Schwerelosigkeit der Unterwasserwelt. Außerdem soll es hier laut TripAdvisor übrigens den schönsten Strand der Welt geben: Praia do Sancho. Klickt hier, um euch auf meiner Pinterest-Seite mehr Bilder von Fernando de Noronha anzuschauen.

    So, ihr habt nun auch Fernweh bekommen und Lust auf die brasilianische Leichtigkeit und Lebensfreude? Dann stoßen wir nun mit dem fruchtig-leckeren Cocktail: „Pears de Currant“ an.

    Dazu benötigt ihr folgende Zutaten:

    • 4 cl Batida de Côco
    • 8 cl Johannisbeerensaft
    • 1/4 Birne geschält
    • 1 Kugel Vanille Eis

    Der Cocktail schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch ganz einfach zu mixen. Ihr gebt dazu alle Zutaten mit etwas Eiswürfeln in einen Mixer und püriert die Masse so lange, bis eine sämige Konsistenz entsteht. Fertig. Das Ganze gebt ihr am besten in ein gekühltes Glas und wer Freude am Dekorieren hat, garniert ihn mit Johannisbeeren und Birnen zu einem kleinen Kunstwerk. Saúde! Weitere leckere Drinks findet ihr übrigens bei Mangaroca Batida de Côco auf der Homepage.

    Mit eurem Drink in der Hand und Brasilien im Herzen, solltet ihr jetzt am Gewinnspiel teilnehmen!

    Hier sind die Teilnahmebedingungen:

    • Teilt eure Ideen mit uns! Egal, ob auf Instagram, Facebook, Pinterest oder Twitter. Was fällt euch zu dem Motto Der Kuss der Kokosnuss ein? Textet, fotografiert, malt, bastelt, kocht, dreht Videos oder oder oder und postet es auf den Sozialen Medien mit den Hashtags #derkussderkokosnuss und #batidadecoco (Achtung: es müssen beide Hashtags verwendet werden und der Account muss öffentlich sein)
    • Veranstalter des Gewinnspiels ist Mangaroca Batida de Côco
    • Start des Gewinnspiels am 19. Juli und Ende am 03.09.2017
    • Teilnahme für alle ab 18 und mit Wohnsitz in Deutschland. Teilnahme ist möglich über Facebook, Pinterest, Instagram, Twitter oder dem eigenen Blog
    • Die Gewinner werden per Mail oder Direktmessage benachrichtigt. Der Rechtsweg ist zudem ausgeschlossen und eine Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich

    So, nun ist es an der Zeit, kreativ zu werden – ich drücke allen Teilnehmern ganz fest die Daumen!

    Love,

    Summer