• Restaurant-Tipps für Nancy, Frankreich

    Vor ein paar Tagen haben wir unsere Reise-Tipps für Nancy, einer charmanten Stadt in Frankreich, mit euch geteilt. Heute liefern wir euch wie versprochen auch unsere Restaurant-Tipps nach. Lasst euch gesagt sein: wir sind gefühlt durch Nancy gerollt! Essen und Trinken kann man in Frankreich wirklich wie ein König! Dafür zahlen nicht nur wie Touristen, sondern auch die Einheimischen gerne ein paar Euro mehr als zum Beispiel hier in Deutschland.

    Mein Favorit: A La Table du Bon Roi Stanislas – 7 Rue Gustave Simon

    Das kleine, unscheinbare Restaurant „A La Table du Bon Roi Stanislas“ ist mein absoluter Favorit. Hier waren wir direkt am ersten Abend essen und wir haben es keine Sekunde bereut – außer vielleicht die Tatsache, dass unser Magen nicht noch mehr aufnehmen konnte. Die Karte ist klein und überschaubar. Angeboten werden 3 Gänge Menüs, die man sich selbst zusammen stellen kann, dafür gibt es immer einen Festpreis. Das einzige Manko war, dass es die Karte nur auf französisch gab. Letztendlich aber haben wir uns mit unseren Französischkenntnissen und dem Internet ganz gut durch die kleine Karte arbeiten können (außerdem konnte unsere Bedienung auch recht gut englisch und sie hat uns super weitergeholfen). Preislich gesehen lagen wir da bei ca. 46€ pro Kopf inkl. Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch, Wein und Wasser. Das finde ich absolut gerechtfertigt! Hier findet ihr populäre französischen Gerichte, zum Teil mit polnischen Wurzeln, nach klassischen Rezepturen zubereitet. Es gibt keine lange Wartezeiten, die Portionen sind großzügig und das Essen unheimlich lecker. Ein tolles Restaurant für Liebhaber von bodenständigem, aber besonderem Essen.

    TIPP: Unbedingt vorab reservieren! Das Restaurant ist wahnsinnig klein – hier gibt es kein „ich schau mal auf gut Glück vorbei“.

    Von der Gruß aus der Küche, über die Vorspeise bis hin zum Nachtisch: alles war einfach perfekt. Ein perfekter Abend mit einem perfekten Essen und einem leckeren Weißwein. Was will man mehr?

    Ich liebe es, dass die Beilagen getreu dem Motto „Sharing is Caring“ zusammen serviert werden. Bestellt haben wir übrigens Zander und Wachtel – und es war wirklich fantastisch.

    Wir wissen leider nicht mehr genau, was wir als Nachspeise hatten, aber wir würden es beide jederzeit wieder bestellen!

    Charmante Besitzer: Les Frères Marchand – 99 Grande Rue

    Wir waren anfänglich etwas verwirrt, weil sich ein „Les Frères Marcnand“ an das nächste reihte. Aber schnell stellte sich heraus, dass sich das Restaurant in mehrere Abteilungen aufteilte. Es gibt eine „Bar à fromages“, einen „Salon“, eine „Winstub“ und und und, die jeweils eine auf die Produkte abgestimmte Atmosphäre bieten. Wir gönnten uns im Hauptrestaurant ein leckeres und sättigendes Mittagessen (ja, ich musste die Haxe mit dem Käse probieren, auch wenn ich danach wirklich wie eine Schwangere aussah – da ist mir übrigens aufgefallen, dass man ab einem bestimmten Alter echt liebevolle Blicke zugeworfen bekommt, wenn man als Frau mit einem kleinen Bäuchlein durch die Welt läuft…) mit viel leckerem Käse. Einer der Brüder (Frères = Brüder) war an dem Tag auch (durch Zufall?) vor Ort und nach einer kurzen Smalltalk-Runde erfuhren wir, dass zum Betrieb der Familie auch ein Gourmet-Käseladen dazu gehört. Sie sind sogar eine der wenigen Käse-Kenner, die quasi den Titel eines „Sommeliers für Käse“ besitzen. Leider ist mir das Wort entfallen – kann mir jemand weiterhelfen?

    TIPP: Ein muss für Käse-Liebhaber! Und bei gutem Wetter unbedingt draußen sitzen.

    Überall sieht man Bilder von den sympathischen Brüdern. Gute Vermarktung würde ich sagen.

    Typisch ich: Mittags mit der Haxe und viel Käse anfangen… aber auch der Flammkuchen mit Extra-Käse war nicht ohne. Sehr lecker!

    Top Atmosphäre: Les Pissenlits -Rue des Ponts 27

    „Les Pissenlits“ bedeutet übersetzt „Löwenzahn“ und der landet hier nicht nur auf dem Teller, sondern auch in der Architektur und der Dekoration – Stichwort: Jugendstilmöbelschnitzereien, Hier wird typisch französisches Essen mit guter Preis-Leistung serviert. Der Service ist freundlich und aufmerksam – wenn auch die Kommunikation sich als etwas schwieriger gestaltet. Aber auch hier: es macht so Spaß, seine Französisch-Kenntnisse auch mal wieder im echten Leben zu nutzen! Die Weinempfehlung zu den Speisen war gut und der Nachtisch bildete ein perfekter Abschluss für den zweiten Abend.

    TIPP: Auch hier unbedingt reservieren und traut euch, das Essen, das die Einheimischen bestellt haben, sahen so gut aus! Vielleicht einfach mal die Karte weglassen und auf gut Glück das Essen des Tischnachbars nachbestellen.

    Der obligatorische Blätterteig-Gruß aus der Küche, tolle Architektur und leckerer Wein.

    Fisch, Steak, Side Dishes zum Teilen und der perfekte Nachtisch bestehend aus vier verschiedenen Eiskugeln – ich vermute aufgrund der speziellen Sorten, dass sie hausgemacht waren – und Meringue (Baiser). LECKER!

    Der Klassiker: Brasserie Excelsior – Rue Henri Poincaré 50

    Das Auge isst mit: Die Brasserie Excelsior mit ihrer einzigartigen Jugendstileinrichtung ist ein Muss in Nancy – selbst wenn man keinen großen Hunger hat, für einen kleinen Snack (oder ein Weinchen) sollte man doch mal hier vorbei schauen. Zu den Stoßzeiten ist das Restaurant proppevoll. Aber das Serviceteam ist hervorragend und vor allem sehr flink. Sie rennen und schlittern durch das Restaurant, um den Gästen so schnell wie möglich das Essen zu servieren. Normalerweise sollte man das ja im Service nicht tun, weil es so viel Unruhe stiftet, aber hier passt das einfach rein. Es wirkt authentisch und es macht Spaß, das bunte Treiben auf sich wirken zu lassen – man hat das Gefühl, man bekäme eine kleine Show mit zu seinem Essen dazu geliefert. Die Speisen kreisen sich übrigens um die für eine Brasserie üblichen Angebote – inklusive der frischen Meeresfrüchte (große Austernauswahl). Die Preise sind in Ordnung, aber wie in ganz Nancy eben etwas teurer als wir es von Deutschland gewohnt sind. Wenn man im Hinterkopf behält, dass man ein kleines bisschen auch für das Ambiente mit zahlt, dann ist das gar kein Problem .

    TIPP: Schaut zu den Stoßzeiten vorbei – die eigene Ruhe am Tisch, das hektische Treiben drum herum, gepaart mit der beeindruckenden Architektur, das gibt’s nicht überall!

    Tolle Architektur – tolle Atmosphäre.

    Ein kleines, aber feines 3-Gänge-Menü sorgt dafür, dass wir gut gestärkt unsere letzten Stunden in Nancy genießen können.

    Ein kleines aber feines 3-Gänge Menü sorgte dafür, dass wir gut gestärkt die letzten Stunden in Nancy genießen konnten.

    Die beste Café-Pause in Nancy: Aux Merveilleux de Fred – 25 Rue Saint Dizier

    Im Aux Merveilleux de Fred gibt es die fluffigsten und leckersten Rosinenbrötchen, die ich jemals gegessen habe. Und liebe Berliner aufgepasst: beim Googeln habe ich entdeckt, dass es in Berlin nun auch eine Filiale davon gibt! Rosinenbrötchen-Lover in Berlin müssen dort unbedingt vorbei schauen und berichten, ob er dort auch so lecker ist. Dieses Café haben wir übrigens durch Zufall entdeckt – und durch die Tatsache, dass ihre Törtchen und Brioches unheimlich schön im Schaufenster angerichtet wurden sind. Der Empfang ist herzlich, die Mitarbeiter sehr freundlich und hätten wir kein Frühstück im Hotel gehabt, dann wären wir täglich hier her gekommen.

    TIPP: Nicht wundern, die Bezahlung erfolgt hier über eine Maschine. So müssen die Mitarbeiter das Geld nicht anfassen und sich die Hände schmutzig machen. Top!

    Die Rosinenbrötchen? Fast schon eine Reise wert!

    Love,

    Summer

  • #Essenistwieküssen: Gekko Food Festival

    Die Gekkogroup hat am 26. August zur Foodtour auf dem Gekko Food Festival eingeladen und wir sind der Einladung sehr gerne gefolgt. Freuen durften wir uns auf viele Leckereien von den Restaurants Gerbermühle und Moriki Frankfurt, sowie dem Restaurant vom Roomers Hotel Frankfurt – und Drinks von der Bristol Bar Frankfurt und dem Gekkos. Für gute Stimmung sorgten verschiedene Gekko DJs und die Frankfurter Jungs „Meezy & Caser Nova”. Es war ein rundum gelungenes Event mit vielen netten Leuten wie zum Beispiel die kreativen Köpfe hinter dem Instagram Account widenka oder der Agentur esistfreitag, die übrigens Gründer des Hashtags #FrankfurtDuBistSoWunderbar sind. Bei gutem Wetter und guter Musik haben wir uns durch die verschiedenen Stationen geschlemmt, die ich euch heute gerne kurz vorstellen möchte, weil es mir, Raupe Nimmersatt, wirklich sehr geschmeckt hat.

    Roomers Frankfurt, Gutleut, Gutleutstraße 85, Tel. 2713420

    Das Roomers Frankfurt, ein exklusives Designhotel in der Nähe vom Frankfurter Hauptbahnhof, ist bekannt für ihre luxuriöse, burlesque Eleganz. Das gesamte Hotel wirkt durch die dunklen Farben, hauptsächlich schwarz und lila, sehr „lasziv“ und verrucht. Das Roomers Restaurant ist „vegan friendly“ und serviert innovative israelische cross-over Küche unter der Leitung vom sympathischen Küchenchef Hubertus Marquardt. Auf dem Festival testen konnten wir super leckere Scampis mit Aioli, Mini-Burger und Avocado-Tartar. Das Probierangebot reichte von frischen und leichten Gerichte bis hin zu deftig. Genau die richtige Mischung. Das macht Lust auf mehr! Vielleicht wird es doch mal Zeit, mich in das Roomers Restaurant zu wagen, obwohl man ja selten in seiner eigenen Stadt in ein Hotelrestaurant geht. Aber als Hubertus Marquardt von dem Konzept sprach, dass das Essen dort dafür gedacht ist, es mit seinen Begleitern zu teilen – also quasi das, was wir Asiaten immer machen, damit wir keinen Futterneid bekommen – da horchte ich doch genauer hin. Also, wer kommt mit?

    moriki, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main

    Das moriki befindet sich mitten in der Frankfurter Innenstadt, unter den Zwillingstürmen der Deutschen Bank. Der Name moriki bedeutet Wald und Lebensenergie und steht für eine Küche mit traditionellen japanischen Einflüssen, inspiriert durch das moderne Asien. Pan-asiatisches Soulfood pur. Ich war erst vor kurzem dort und habe zugegebenermaßen nicht nur viel Geld dort gelassen, sondern auch ein bisschen mein Herz für leckeres Essen. Mit gut gemachtem Sushi bekommt man mich halt immer leicht herum… und wenn es dann noch die Soft Shell Crabs gibt, dann bin ich im Food-Heaven. Die müsst ihr dort unbedingt probieren! Verspricht mir das. Wer Eintracht-Fan ist hat gute Chancen dort den einen oder anderen Spieler dort zu spotten, oder wie wir: die halbe Mannschaft. Food-Geschmack haben sie!

    Gerbermühle, Gerbermühlstraße 105, 60594 Frankfurt am Main

    Nach all den vorhergehenden Leckereien waren wir einfach zu satt, um uns auch noch durch die Food Festival Karte der Gerbermühle zu probieren und darauf hatte ich mich eigentlich sehr gefreut gehabt: deftig traditionelle Küche, schick interpretiert. Mag ich. Flammkuchen mit Spinat und Trüffel (ich bin ein Trüffelschwein und sauge alles mit Trüffel in Nullkommanichts auf), Käsefondue und Spanferkel. Alleine beim Tippen schon leuchten meine Augen. Noch heute bin ich traurig, dass ich schon vorher satt war. Übrigens fahre ich jedes Mal an der Gerbermühle vorbei, wenn wir zu den Eltern von meinem Freund fahren und ich habe erst letzte Woche erfahren, dass die Gerbermühle auch ein Hotel ist. Wenn auch ein sehr kleines – aber wenn die Zimmer so aussehen, wie die sonstige Dekoration etc., dann ist es ein wirklich sehr stylishes Hotel. Aber zurück zum Food: eine Sache hat doch noch in den Magen gepasst – der Nachtisch. Ist klar, oder? Nachtisch geht immer. Und wenn der Nachtisch dann auch noch aus den zwei Hauptkomponenten „Streunseln“ und „salzigem Karamelleis“ besteht, dann muss ich glaube ich keine Erläuterung mehr hinzufügen, weshalb und wieso ich mir das nicht habe entgehen lassen können.

    Ich denke, dass wir durch das Event einen wirklich guten ersten Einblick in die drei verschiedenen Restaurants bekommen haben, die ich euch allesamt weiterempfehlen kann. Mein persönlicher Liebling unter den vorgestellten Restaurants ist und bleibt jedoch das moriki. Zusätzlich zu den Restaurants kann ich euch übriegns auch die Bristol Bar sehr empfehlen. Hier wird in stylischer Wohnzimmeratmosphäre geräuchert, gekocht, flambiert und experimentiert – Liebhaber von kreativen Drinks, aber natürlich auch den Klassikern, kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.

    So und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Entdecken!

    Love,

    Summer

  • Edgar Hurtado bringt Peru ins Sheraton Frankfurt Airport Hotel

    Ich esse unheimlich gerne und gefühlt bin ich immer irgendwie am Essen, wofür ich von meinen Kollegen auf der Arbeit gerne mal liebevoll aufgezogen werde. Aber das Leben ist einfach zu kurz für schlechtes Essen, findet ihr nicht auch? Somit probiere ich mich am liebsten durch alle Küchen dieser Welt, um stets neue Geschmäcker zu entdecken, das mir dann hoffentlich ein seliges Lächeln auf die Lippen zaubert. Vor zwei Wochen habe ich Edgar Hurtado, Küchenchef im Garden Restaurant im JW Marriott Marquis Dubai, und mit ihm die peruanische Küche im Sheraton Frankfurt Airport Hotel kennengelernt. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass das pure Liebe auf dem ersten Bissen war.

    Wer Interesse an dieser wunderbaren Küche – oder allgemein Interesse an gutem Essen – hat, sollte sich dies auf gar keinen Fall entgehen lassen. Noch bis zum 30. Juli 2017 könnt ihr nämlich Chef Edgars peruanische Fusionküche im Restaurant Flavors des Sheraton Frankfurt Airport Hotels probieren und vor allem genießen.

    Infos zu Edgar Hurtado: Geboren in Lima, hat sich Edgar schon als Kind leidenschaftlich für das Kochen interessiert und machte in dieser Zeit erste Erfahrungen in der Küche seiner Großmutter, die ein eigenes Restaurant führte. Der Einfluss ihrer nordperuanischen Küche prägt ihn bis heute. Mit elf Jahren kochte er bereits sein erstes Menü. Eigentlich wollte er Pilot werden, aber das hat aufgrund der wirtschaftlichen Lage damals nicht sein sollen. Auf die Frage, was er denn sonst machen möchte, war seine Antwort mit 16 Jahren bereits: „Ich möchte Chef werden!“ Seine berufliche Karriere startete er im La Rosa Nautica in Lima, das als bestes traditionelles Restaurant in Peru gilt. Heute arbeitet der super sympathische Edgar bereits als Küchenchef im Garden Restaurant im JW Marriott Marquis Dubai. Vor zwei Wochen checkte er dann mit einem übergewichtigen Koffer voller Zutaten aus Peru (hauptsächlich eine spezielle Sort an Chilis) im Sheraton Frankfurt Airport Hotel ein, um seine Fusion-Küche in allen Gastronomien des Hauses zu präsentieren. Er nimmt seine Aufgabe ernst und man merkt, dass Kochen – beziehungsweise, seine Gäste glücklich machen – seine Leidenschaft ist. Er spricht über seine Gerichte, wie als würde er über ein Gemälde sprechen: voller Euphorie, Stolz und Liebe. Man muss ihn man einfach live erleben!

    Infos zur peruanischen Küche: Die peruanische Küche gehört zu den vielfältigsten und besten der Welt. Sie ist ein Spiegelbild der drei wichtigsten geographischen Zonen: die Küste, das Andenhochland und der Dschungel – eine Verbindung von Einflüssen aus verschiedenen Zeiten und Kulturen von Einwanderern. Daher ist die peruanische Küche traditionell schon eine sogenannte Fusionsküche. Einwanderer aus Japan, China, Spanien oder Italien haben ihre Spuren hinterlassen. Am bekanntesten ist wohl die Nikkei-Küche, das japanisch-peruanische Küche anbietet. Weniger bekannt in Deutschland, aber ebenfalls sehr beliebt in Peru ist die sogenannate Chifa-Küche, welche chinesisch-peruanische Gerichte serviert.

    Ich habe in den letzten zwei Wochen nicht nur traditionell Peruanische Küche, sondern auch Gerichte aus der Nikkei- und der Chifa Küche probieren können und ich bin begeistert. Sie ist eine einzige Geschmacksexplosion. Aromatisch, frisch, leicht und lecker!

    Wir haben uns an diesem Abend mit einem 10 Gänge Menü einmal quer durch die peruanische Karte probiert. Plus Nachtisch…. also eigentlich zwölf Gänge. Ich muss glaube ich nicht hinzu fügen, dass ich das glücklichste Mädchen auf der Welt war, oder? Die Farbenfrohen Häppchen waren allesamt nicht nur liebevoll angerichtet, sondern waren wirklich unglaublich lecker. Ein Gericht war besser als das andere. Ich konnte mich gar nicht entscheiden, welches Gericht mein absoluter Favorit war. Aber genug geredet – Bilder sagen bekanntlich mehr aus als 1000 Worte. Lasst daher einfach mal die tollen Bilder auf euch wirken, die mir die liebe Lisa (vielen Dank!) freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, da mein Akku leer war.

    CHEF EDGARD’S BRIOCHE SIGNATURE BURGER mit 225g Rindfleisch, Speck, Panca-BBQ-Sauce, Guacamole, Süßkartoffel-Pommes

    Warmer Ceviche mit „Leche de Tigre“, serviert auf heißen Steinen

    Tuna Brullé mit Quinoa Aji Amarillo Dressing

    Quinoa-Salat, bestehend aus drei verschiendenen Quinoa-Sorten (hier spielt er mit verschiedenen Texturen von weichgekocht bis bissfest) und Avocado, Edamame, Heidelbeeren und Granatapfelkernen

    Lachs Ceviche im Nikkei-Stil mit Gurke, Ponzu-Soße und Sesamöl

    Causa Colonial, Kartoffelbrei mit Garnelen, Ziegenfrischkäse und Escabeche-Sauce

    Quinotto – vergleichbar mit Risotto, nur aus Quinoa – mit grünem Spargel, Pilzen und gehobeltem Trüffel

    LOMO SALTADO – Rinderfilet, Sojasauce, Koriander, gelbe Chili, hier als Frühlingsrolle serviert ist ein Gericht aus der Chifa-Küche.

    COSTILLAS DE CORDERO – Mit Chili, Honig, Passionsfrucht & Lauchpüree mariniertes Lammkarree

    Knusprig gebratene Garnelen mit einer süßlichen Maracuja-Soße und meinem geliebten Avocado Dip

    Hände hoch, wer jetzt auch Appetit auf peruanische Küche bekommen hat! Ich für meinen Teil freue mich wirklich, dass Chef Edgar seine tollen Kreationen in das Sheraton Frankfurt Airport Hotel gebracht hat und werde auf jeden Fall noch mal dort dinieren gehen – dann mit meinem Verlobten. Wer einen ersten Blick in die Karte werfen will, kann dies übrigens hier tun:

    Love,

    Summer

    PS: Weitere Meinungen zum peruanischen Tasting-Dinner könnt ihr auch hier nachlesen: Ivi, Lisa, Marcel, Sonja, Steffen nachlesen.

  • Meine Top 6 Restaurants in Beijing

    In Beijing findet man an fast jeder Ecke ein tolles Restaurant, in dem man einfach gut und in der Regel auch sehr günstig essen kann. Da es aber so wahnsinnig viel Auswahl gibt und man sich leider Gottes entscheiden muss, möchte ich euch heute meine sechs Lieblingsrestaurants in Beijing vorstellen. Von riesengroß über super stylisch bis hin zu familiär, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. In diesen Restaurants findet ihr authentisches chinesisches Essen und ich befürchte, dass ihr danach auch einen großen Bogen um chinesische Restaurants in Deutschland machen werdet.

    1. Lost Heaven: Service Hall by Qianmen Community of Dongcheng Administration Service Center, 23, Dongcheng Qu, Beijing Shi, China

    Fangen wir mal mit dem stylischen „Lost Heaven“ mitten in Beijing an. In der ehemaligen Amerikanischen Botschaft gelegen, ist Lost Heaven ein etwas höherpreisiges aber qualitativ sehr hochwertiges Restaurant. Hier findest ihr neu und kreativ interpretierte „Yunnan“-Küche (sie erinnert mich ein klein bisschen an die frische thailändische Küche) und auch eine tolle Bar mit super leckeren Cocktails. Wir waren zwei mal dort essen und haben uns durch die Karte probiert – egal was wir bestellt haben: es war durchweg alles sehr schmackhaft. Besonders empfehlen kann ich jedoch folgende Gerichte (auf englisch, weil es dir Karte dort nur in englisch gibt): „Ancient Trail Crispy Chicken“ (3. Bild: OMG. Das war wirklich einmalig lecker!), „Tea Leaf Salad“ (Leider nicht fotografiert, weil nicht hübsch – schmeckt aber eindeutig besser als es aussieht), „Vegetable Pancake“ (1. Bild, mittleres Gericht: YUMMY!!!), Pork Belly (2. Bild: Ja, ich will.) und „Tofu & Eggplant Salad“ (1. Bild, links: ohne dieses Gericht geht’s nicht). Ich verspreche euch, ihr werdet es lieben!


    2. Din Tai Fun: 6/F, Beijing APM Shopping Mall, No.138 Wangfujing Main Street, Dongcheng District, Peking, China

    Din Tai Fun gibt es glaub ich sechs mal in Beijing und das ist gut so. Hier gibt es die leckersten „Dumplings“, die ich gerne zu den kleinen Side-Dishes wie Aubergine in einer Essig-Soja Soße (2. Bild, rechts), Wasserspinat mit Chili und Knoblauch angebraten (2. Bild, links) oder scharf angebratene Bohnen mit Hackfleisch esse. Probiert euch einfach durch die saftigen Dumplings durch (immer dran denken: kleines Loch reinbeißen, Soße heraus saugen, in Essig tunken, essen) – und wer auf Trüffel steht, sollte auch die Trüffel-Dumplings bestellen. Oh und als Nachtisch unbedingt die süßen kleinen Schweinchen-Dumplings probieren.


    3. Grandma’s Home: 6/F BEIJING APM, No.138 Wangfujing Street, Dongcheng District, Peking

    Hier findet ihr gute und authentische Hangzhou-Küche für wenig Geld. Allerdings ist es hier immer recht voll. Langes trödeln und herum sitzen ist hier nicht unbedingt erwünscht. Obwohl die meisten doch recht flott essen, kann es schon mal zu etwas längeren Wartezeiten kommen. Das ist aber normal. Also geduldig sein und warten. Bestellt haben wir die Spezialitäten „Hühnerfleisch nach Bettler Art“, „Longjing Krabbenfleisch“ (die bekannte Teesorte Longjing dient hier als wichtige Zutat bei der Zubereitung) und gegrillten Schweinebauch mit Knoblauch und chinesischen Gewürzen. Dazu gab es noch Gemüse und eine kleine Auswahl an gerösteten Erdnüssen, Bohnen und Lotuskernen. Hunger bekommen? Dann ab zu Grandma’s Home!

    4. A’Wen Dumpling: ChaoYang District GuangHua West Li 9 1 Floor, Peking, China

    Um ehrlich zu sein weiß ich nicht genau, ob es dieses Restaurant noch gibt. Wer aber zufälligerweise in der Nähe vom „Silk Market“ unterwegs ist, sollte mal Ausschau danach halten. Hier gibt es auch sehr gute Dumplings und gute und einfache chinesische Küche. Meine Favoriten neben vielen Dumplings? Grüne Beilagen und eine leichte Suppe mit Eiern und Spinat.


    5. Quan Ju De: Hier empfehle ich euch einfach zu der euch am nächsten Filiale zu gehen

    Beijing ohne Peking Ente ist einfach nicht Beijing und mehr gibt es dazu einfach nichts zu sagen – außer, dass die Peking Ente eines der besten Gerichte auf der Welt ist. Bitte, bitte unbedingt ausprobieren, wenn ihr in Beijing seid. Unbedingt!


    6. Geheimtipp: Restaurant „谁家院“ in den „Nan Luo Gu Xiang“ Hutongs

    Puh, ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wie ich dort hin gefunden habe – es ist in einen der vielen kleinen Seitenstraßen in den Hutongs, dort, wo sich die wenigstens Touris hinverirren und wo es sehr ruhig ist. Von Außen erkennt man gar nicht auf dem ersten Blick, dass man hinter den hohen Steinwänden überhaupt Essen bekommt. Aber es roch so lecker und deswegen habe ich einen Blick hinein gewagt. Der Chef winkte uns höchstpersönlich herein. Die Karte ist überschaubar und einfach – aber genau das hat seinen Reiz. Der Koch kocht in einer kleinen, dunklen Küche fast alles, was man will – auch fernab von der Karte, so lange er die Zutaten da hat. Das lassen sie sich zwar auch ganz nett bezahlen – aber es lohnt sich.

    Nachtrag: Das allerbeste Essen in Beijing gab es für mich immer nur an einem Ort: zu Hause bei meiner Oma. Ich erinnere mich so gerne an die vielen Abendessen zurück, die wir an dem Glastisch im Wohnzimmer hatten. Nichts war ihr zu kompliziert und sie wusste immer, was ich mochte, oder meine Eltern mochte und sogar was mein Verlobter mochte. Bei ihr gab es wirklich das beste Essen in allerbester Umgebung. Und ich erinnere mich, wie sehr sie sich darüber freute, wenn wir Ihr Essen aßen und glücklich dabei waren. Es ist schmerzhaft zu wissen, dass dies nun der Vergangenheit angehört.

    Love,

    Summer

  • Rezept: Gesunder Joghurt-Eis Snack für den Sommer

    Heute gibt es eine kleine Premiere auf dem Blog, denn heute teile ich ein Rezept mit euch. Das allererste überhaupt. Ja gut – eigentlich schäme ich mich ein bisschen dafür, das ganze hier überhaupt Rezept zu nennen, da man hierbei nicht einmal kochen muss. Ich bin und bleibe einfach jemand, der gerne isst, aber leider gar nicht gerne dafür in der Küche steht. Rezept hin oder her, immerhin geht es heute um etwas zu essen, genauer gesagt um einen gesunden Joghurt-Eis Snack, welches sich wahnsinnig gut als kleine Erfrischung an heißen Tagen eignet. Dazu sieht es auch noch recht ansprechend aus – kann man also auch mal seinen Gästen servieren.

    Was ihr dazu benötigt:

    • Euren Lieblingsjoghurt. Ich habe mich für einen Naturjoghurt mit 3,5% Fettanteil entschieden.
    • Toppings. Hier könnt ihr absolut kreativ werden. Auf meinem Joghurtsnack seht ihr Heidelbeeren und Nussmüsli. Eigentlich wollte ich noch Kiwi dazu geben, aber die muss ich beim schnippeln irgendwie vernascht haben…
    • Honig.

    Und so einfach funktionierts:

    • Ihr benötigt einen flachen Behälter, den ihr in die Tiefkühltruhe stellen könnt.
    • Wenn ihr Backpapier zur Hand habt, dann benutzt Backpapier statt Folie, um den Behälter auszukleiden. Nach dem Einfrieren bekommt man die „Eistafel“ so nämlich besser aus der Form.
    • Jetzt könnt ihr so viel Joghurt wie ihr möchtet in die Form geben. Achtet darauf, dass ihr ihn schön glatt streicht und ebenmäßig in der Form verteilt.
    • Toppings dazu geben. Einfach wild verstreuen und wenn nötig leicht in den Joghurt hinein drücken.
    • Entweder habt ihr den Honig bereits direkt mit dem Joghurt vermischt oder ihr macht das wie ich: ein bisschen Wasser in den Honig geben, vermischen und dann über die anderen Toppings geben.

    Ab in die Kühltruhe damit und et voilà: fertig ist der super leckere und gesunde Snack für Zwischendurch. Probiert es unbedingt mal aus – das hier bekommt wirklich auch der faulste „Koch“ auf Erden hin. Wer es übrigens etwas weniger Gesund mag, der kann es auch mal mit Smarties und Milchmädchen versuchen… ich glaube, die Kombination kann richtig gut werden! Mit welchen Toppings würdet ihr denn diesen Snack aufpimpen? Verratet es mir doch in einem Kommentar.

    Love,

    Summer

  • Traveldiary: Hangzhou in 1 1/2 Tagen, 杭州

    Die Stadt „Hangzhou“ kommt euch irgendwie bekannt vor? Das kann gut sein, denn spätestens dieses Jahr solltet ihr von Hangzhou gehört haben! Diese Stadt war nämlich Gastgeber für das diesjährige G20 Gipfeltreffen. Hangzhou ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang und beherbergt über 8 Millionen Einwohner im Stadtkern. Groß, größer, chinesische Städte! Mal zum Vergleich: mit Rund 3,5 Millionen Einwohner ist Berlin Deutschlands größte Stadt! Die wunderschöne Stadt am West Lake liegt nur etwa 190 km süd-südwestlich von Shanghai, weshalb wir uns dazu entschieden haben, mit dem Zug von Shanghai nach Hangzhou zu fahren, um dort einen 1 1/2 Tage zu verbringen und die tolle Natur dort zu genießen, bevor es dann in die nächste Megacity Beijing ging. Leider haben wir uns hier einfach zu wenig Zeit eingeplant und konnten die Stadt und die wunderbare Natur gar nicht so kennen lernen, wie wir uns das gewünscht hätten. Lasst euch also gesagt sein, wer diese Stadt kennen lernen möchte und der Genussteil nicht zu kurz kommen sollte, der muss sich mindestens 7 Tage für Hangzhou und Umgebung einplanen. Ich kann euch deshalb leider nur einen kleinen Teil dessen vorstellen, was diese Stadt zu bieten hat und hoffe, dass ich euer Interesse damit wecke, selbst auf Entdeckungstour zu gehen.

    Der erste halbe Tag…

    …nachdem wir gegen 14:00 Uhr im Hotel Chaptel Hangzhou (Hotelreview hier) ankamen, haben wir uns erst einmal auf die Suche nach etwas essbarem gemacht. Verschlagen hat es uns in ein kleines Restaurant in der Nähe des Hotels. Während Shanghai wirklich „teuer“ für chinesische Verhältnisse ist, haben wir in diesem Restaurant direkt das erste positive Erlebnis gehabt: die Preise für normale Restaurants sind wahnsinnig günstig – und das Essen sehr lecker! Beim Essen haben wir uns einige Sachen heraus gesucht, die wir uns an diesem Tag noch anschauen wollten. Gesagt getan, auch wenn der Regen uns wirklich einige Striche durch die Rechnung gemacht hat. Unser erstes Ziel war der „Kaiserkanal“. Mit der Metro (Linie 1) ging es dann zum „Wulin Square“. Hier springen euch sofort die edelsten Marken ins Auge. Von Hérmes über Louis Vuitton bis hin zu Rolex, es gibt kein High End Laden, das dort nicht vertreten ist. Ein echtes Paradies für Luxusliebhaber. Von hier aus startet man am besten die Tour am Kanal, welcher von Hangzhou bis nach Beijing verläuft und somit mit seiner Länge von 1800 KM die längste von Menschen geschaffene Wasserstraße ist. Das muss man meinen Landsleuten einfach lassen, wenn sie etwas gut können, dann ist es diszipliniertes Arbeiten und Ausdauer (ich denke da zum Beispiel an die chinesische Mauer)! Ursprünglich hatten wir eine Bootstour über den Kanal bis hin zu den „Xixi Wetlands“ geplant. Da es aber so heftig geregnet hatte, haben wir uns dagegen entschieden und sind nur entlang des Kanals, unter den vielen Bäumen entlang spaziert, was nicht nur beruhigend war, sondern im Regen auch einen romantischen Touch hatte.

    Nächstes Mal werde ich mit dem Boot von Gongcenqiao bis Xixi-Wetlands fahren, das definitiv einen Besuch wert ist. Dieser Ort erinnert ein bisschen an Venedig, nur eben chinesisch. Die kleinen Inseln und Häuser sind durch viele kleine Seen und Teiche getrennt und gleichzeitig aber durch Kanäle verbunden. Am besten fährt man hier mit kleinen Holzbooten durch das Gebiet, um die Natur voll und ganz zu genießen.

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    Xixi-Wetland – steht also weiterhin auf meiner „To-see“ Liste

    Als es schon langsam dunkeln wurde, beschlossen wir wieder Richtung „Wulin Square“ zu laufen. Allerdings nicht direkt am Fluss, sondern eine Seitenstraße weiter, durch die Stadt. Ich habe es bereits öfters erwähnt, aber für mich gibt es einfach nichts schöneres, als mit meinem Freund Hand in Hand durch eine fremde Stadt zu laufen und sie ohne Ziel und Stress auf mich einwirken zu lassen – natürlich stets mit einem Bubble Tea in der Hand. Mir ist es auf Reisen immer sehr wichtig, dass ich mir die Zeit nehme, egal wie knapp sie bemessen ist, einfach durch die Straßen zu schlendern – am liebsten Fernab irgendwelcher Touristenrouten, damit ich einen kleinen Eindruck vom „echten Leben“ der Stadt bekomme.

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    Was ich leider ebenfalls nicht gesehen habe, aber unbedingt noch hin muss ist die traditionelle Shoppingstraße „Hefang“. Diese Shoppingstraße richtet sich zwar in erster Linie an Touristen, aber das macht sie nicht weniger interessant oder sehenswert. Hier bekommt man einen kleinen Eindruck davon, wie es damals im alten Hangzhou ausgesehen hat. Das wurmt mich wirklich sehr, dass ich nicht dort war und wird definitiv bei meinem nächsten Trip nach Hangzhou nachgeholt!

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    Pagode der sechs Harmonien

    Reingehen statt vorbeifahren! So lautet vermutlich mein Motto für den nächsten Hangzhou Trip. Denn auch die bekannte „Pagode der sechs Harmonien“ habe ich nur von weitem gesehen – dem Wetter geschuldet hat alles einfach länger gedauert und obwohl ich wirklich keine Mimose bin: ich war nass bis auf die Knochen und musste wirklich zurück ins Hotel, mich einfach wieder aufwärmen. Die Pagode befindet sich am Nordufer des Qiantang-Flusses und wurde 970 errichtet. Zwischendrin wurde sie immer wieder von Rebellen zerstört, aber stets wieder aufgebaut. Zwischenzeitlich diente die Pagode auch als Leuchtturm – stylish oder?

    Am Abend sind wir dann völlig durchnässt im Hotel angekommen und haben uns kurz frisch gemacht, bevor wir dann im Dunkeln an den West Lake gegangen sind, um uns die Wasserfontänen Show im See anzuschauen. Mein Tipp hier: wenn ihr sie sehen wollt, dann unbedingt früh hingehen! Wir waren zu spät dran und waren etwas gefrustet, dass wir keinen guten Platz mehr ergattern konnten. Aber um ehrlich zu sein, der Spaziergang am See selbst hat mir letztendlich besser gefallen als die Show. Von daher würde ich sagen, dass man diese Show hier auch ausfallen lassen kann.

    Der zweite Tag….

    …begann ganz entspannt mit dem beruhigenden Geräusch von plätscherndem Regen und einem leckeren Frühstück im Hotelzimmer. Nach einem spontanen Treffen mit dem Hausbesitzer vom Hotel Chaptel Hangzhou – ein sehr charismatischer Mann – ging es dann für uns zum Lingyin Tempel. Ich habe herkunftsbedingt schon sehr viele Tempel besucht und gesehen – aber dieses hier ist eines der schönsten Tempelanlagen, die ich je gesehen habe. Übersetzt bedeutet Lingyin Tempel übrigens „Tempel der verborgenen Geister/Seelen“. Ich weiß nicht, ob es am Regenwetter lag, aber über diesem Ort lag wirklich etwas wunderbar beruhigendes, erhabenes und mystisches. Es fühlte sich fast so an, wie als wären dort gute Seelen versteckt, die auf einen aufpassen und begleiten. Ich hätte ewig durch diese Anlage spazieren können und werde diesen Ort sicherlich noch ein weiteres Mal aufsuchen. Alleine schon für den Wahnsinnsblick von der Aussichtsplattform lohnt sich ein zweiter Besuch! Dann hoffentlich bei gutem Wetter – aber auch so definitiv eines meiner Lieblingsspots Hangzhou.

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    Der Aufstieg zur Aussichtsplattform lohnt sich sogar bei Regen!

    Nachdem wir also stundenlang durch die Anlage spaziert sind, ging es für uns weiter zum Tee-Museum. Ich persönlich liebe Tee und bin ein absoluter Teetrinker – ganz vorbildlich eben. Ich muss auch gestehen, dass ich in Deutschland oft die Augen verdrehe über die Produkte, die einem als Tee verkauft werden. Oft riechen die nämlich einfach nur lecker, aber Geschmack haben sie nicht. Ganz anders zum Beispiel der berühmte und auch sehr teure Longjing Tee (übersetzt bedeutet er „Drachenbrunnen“) aus Hangzhou, das glaube ich sogar der bekannteste Tee aus China ist. Die Preise gehen je nach Qualität hoch bis zu 40€ pro 100 Gramm! Zuerst war ich schon sehr skeptisch, ob es die richtige Wahl war, die kurze Zeit in Hangzhou für einen Museumsbesuch zu nutzen, aber das Tee Museum hat mich überzeugt. Ich empfehle jeden, dort vorbei zu schauen. Die Außenanlage inmitten von Teeplantagen ist wunderschön anzuschauen und definitiv einen Besuch wert. Verteil über die ganze Anlange gibt es kleine Häuschen zu jeweils einem bestimmten Tee-Thema. Alles sehr liebevoll gestaltet. Dort findet ihr Informationen über die Geschichte des Tees, die Entwicklung und die verschiedenen Teearten und ich bin mir sicher, dass ihr das Museum auch als Tee-Fan wieder verlassen werdet. Der Besuch des Museums ist übrigens kostenlos, eine nette Geste der Stadt wie ich finde.

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    Tee, Tee und nochmals Tee!

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    Gott sei Dank gab es Regenschirme vom Hotel!

    Am Abend wollten wir uns dann eigentlich die Show „West Lake Impressions“ anschauen – das wäre die Krönung des Kurztrips gewesen! Leider wurde das Open Air Stück aufgrund des Regens nicht aufgeführt, worüber ich wirklich sehr enttäuscht war. Ich halte diese Show, obwohl ich sie (noch) nicht gesehen habe, für ein einmaliges Spektakel, dass ein MUST-SEE ist. Das besondere an daran ist nämlich, dass sich die Bühne 3 Zentimeter unter der Wasseroberfläche befindet. Dementsprechend sieht es so aus, als würden sich die Tänzer schwebend auf der Wasseroberfläche bewegen! Die Musik, die Choreografie und die Lichtspiele sorgen hier für eine beeindruckende Atmosphäre. Stattdessen haben wir uns aber die in-door Show „Night of West Lake“  angeschaut, die jeden Abend Punkt 19:10 im Dongpo Theater beginnt. Auch bei diesem Programmpunkt war ich anfänglich etwas skeptisch (jaja, ich bin ein echter Skeptiker!). Aber sowohl ich, als auch mein Freund, wurden positive überrascht. Nach einer kurzen Zeit wurde man hier vor allem durch die akrobatischen Kunststücke und Showeinlagen in den Bann gezogen.

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    Night of West Lake

    Night of West Lake

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    West Lake Impression Show

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    West Lake Impression Show

    Nach der Show haben wir bei „Grandma’s Kitchen“ zu Abend gegessen. Dort gibt es für wenig Geld sehr leckere Hangzhou Küche. Stellt euch aber darauf ein, dass man hier eine Nummer ziehen muss und immer warten muss, bevor man einen Platzt bekommt – manchmal bis zu einer Stunde. Es lohnt sich aber. An diesem Abend haben wir natürlich etwas übertrieben und ein kleines bisschen zu viel bestellt (die Gemüsegerichte habe ich nicht mal fotografisch dokumentiert). Allerdings kann man uns das nicht verübeln, immerhin kommen wir so schnell erst mal nicht zurück nach Hangzhou. Bestellt haben wir die Spezialitäten „Hühnerfleisch nach Bettler Art“, „Longjing Krabbenfleisch“ (die bekannte Teesorte Longjing dient hier als wichtige Zutat bei der Zubereitung) und gegrillten Schweinebauch mit Knoblauch und chinesischen Gewürzen. Dazu gab es noch Gemüse und eine kleine Auswahl an gerösteten Erdnüssen, Bohnen und Lotuskernen. Yummy. Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass das Essen mehr als nur lecker war, oder?

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    Es ist ein wahnsinnig kleiner Einblick von dem, was Hangzhou zu bieten hat. Daher möchte ich das Posting mit einer Liste von Dingen beenden, die ich bei meinem nächsten Hangzhou-Besuch unbedingt nachholen möchte.

    1. Einmal um den gesamten West Lake laufen und jede Ecke des Sees entdecken.
    2. Naja, vielleicht doch eher einmal mit dem Fahrrad umrunden.
    3. Die Xixi Wetlands besuchen.
    4. Auf die „Pagode der sechs Harmonien“ hochklettern.
    5. Die Hefang Straße besuchen.
    6. Das Seidenmuseum besichtigen.
    7. Dem Hangzhou Bauhaus Museum einen Besuch abstatten (ich liebe diesen Stil!)
    8. Überhaupt die modernen, kreativen Kunststätten Hangzhous kennen lernen!
    9. Tee trinken am See.
    10. Erneut die Aussichtsplattform im Lingyin Tempel aufsuchen.
    11. Die „West Lake Impressions“ Show anschauen gehen.
    12. Tee trinken im Cheng Huang Ge auf dem Wu-Berg mit Panoramablick über die Stadt.

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    Summer

  • #lifedeliziosa – The Italian Way: Sanpellegrino Aperitivo

    Aperitivo – das ist die italienische Tradition, den Abend mit guten Freunden ausklingen zu lassen. Am besten natürlich mit kühlen Drinks, leckerem italienischen Fingerfood und lässiger Musik. Genau dieses mediterrane Lebensgefühl bringt Sanpellegrino jetzt nach Deutschland und tourt mit einem exklusiven Erlebnis durch einige ausgewählte deutsche Städte. Die Tour startete in München und fand bereits in Stuttgart, Frankfurt und Berlin statt. Am Freitag, den 12. August geht es weiter in Leipzig und dann kommen noch Hamburg und Köln dran. Die genauen Daten und wie ihr Gästelistenplätze gewinnen könnt, das findet ihr hier.

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    Den Stop in Frankfurt habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Besucht habe ich das exklusive After-Work-Event mit meinem Freund – aber hätte ich vorher gewusst, wie nett das Event wird, hätte ich definitiv meine Lieblingsmenschen mit eingepackt, um gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen. Die entspannte Atmosphäre über den Dächern von Frankfurt, mit wundervollem Blick auf die Frankfurter Skyline und den letzten Sonnenstrahlen am Abend machte richtig Lust auf Urlaub. Der Fokus des Abends lag jedoch klar auf den Sanpellegrino Limonaden Aranciata (mein Favorit), Limonata, Pompelmo und Aranciata Rosso. An der Bar konnte man sich von netten Barkeepern verschiedene Drinks – alkoholisch und nicht alkoholisch – zaubern lassen, die allesamt sehr lecker waren. Dazu gab es ein kleines, aber feines Buffet mit verschiedenen, sehr liebevoll und hübsch angerichteten italienischen Spezialitäten. Mit Schinken und Käse kann man mich sowieso immer gut ködern. Aber auch der Lachs-Mango-Avocado Salat zum Beispiel war sehr lecker. Das Rezept habe ich vor ein paar Tagen direkt in leicht abgewandelter Form – Feldsalat, Avocado, Scampis und Mango – zu Hause serviert. Mhhhh! Und der Schokokuchen dort erst – mit einem Klecks salziger Karamellcreme… dafür würde ich gerade so einiges tun!

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    Das Konzept „After Work mit Cocktails und Buffet“, also der „Aperitivo“ ist in Italien übrigens ein sehr gängiges Event. Nach getaner Arbeit treffen sich die Menschen vor den Bars, trinken einen leckeren Drink und verzehren dabei kulinarische Leckereien. So kann man ganz einfach den Alltag Alltag sein lassen und den Tag entspannt abschließen. Ein super Konzept wie ich finde und sehr, sehr schade, dass dieses Konzept von den Bars in Deutschland noch nicht so aufgegriffen wurde, oder?

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    Für die Mädels und Jungs aus Leipzig, die am Freitag Abend noch nichts geplant haben, oder gerne ein paar nette Stunden verbringen möchten, bevor es zum Feiern geht – hier könnt ihr euch registrieren und bis zu 4 Karten für dieses tolle Event gewinnen. Viel Glück und viel Spaß 🙂

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    Summer

  • Frankfurt-Tipp: Mexikanisch Essen

    Dass ich eigentlich keine Küche zu Hause benötige, ist mittlerweile kein großes Geheimnis mehr, so selten wie ich am Herd stehe. Ab und an packt mich zwar die Lust, eines meiner „Signature Dishes“ zu kochen, aber meistens reicht mir nach der Arbeit ein Salat (und das kann man schlecht Kochen nennen) oder eben ein Dinner-Date mit Freunden und/oder meinem Freund. Ich habe dabei eine Handvoll an Lieblingsrestaurants, zu denen ich immer wieder gehe. Dabei hat Frankfurt so viel an tollen Restaurants zu bieten und vor allem so eine große Vielfalt an verschiedenen Küchen! Bisher fehlte mir jedoch noch so ein klein bisschen Ansporn, mich komplett durch Frankfurt hindurch zu futtern. Bisher.

    Vor einigen Wochen lernte ich auf dem Breeze Dinner die liebe Saskia kennen und durch sie auch die APP „finest address„. Das Konzept ist einfach und gut, so dass ich sie euch heute kurz in Verbindung mit einem Restaurant-Tipp vorstellen möchte. Finest address ist ein Netzwerk für Menschen, die auf Luxus und Lifestyle stehen. Mit der App findet man Hotels, Restaurants, Clubs und Bars aus dem gehobenen Segment – aber auch Boutiquen oder Wellnessadressen. Schaut einfach mal rein, welche Läden so mitmachen. Die Mitgliedschaft ist komplett kostenfrei und das tolle ist, sobald man Mitglied ist, kann man bei jedem Restaurantbesuch oder Shoppen Geld sparen. Wie das geht? Ganz einfach:

    1. App im App-Store kostenlos herunter laden
    2. Bei den Partnern essen oder shoppen gehen
    3. Die Rechnung in der App abfotografieren
    4. Und fertig! Man bekommt direkt 5% des Rechnungsbetrags gutgeschrieben.

    Das Guthaben kann man dann wiederum bei anderen finest address Partnern einlösen. In Frankfurt sind zum Beispiel folgende Restaurants, Shops und Hotel Spas sehr interessant für mich: Breuninger, Burresi am Flughafen (hier schaue ich immer wieder in meinen Pausen vorbei), The Spa – Frankfurter Hof, Breeze by lebua, Frankfurter Botschaft, Grandhotel Hessischer Hof (mal eine kleine Auszeit in der eigenen Stadt), Main Tower Restaurant & Lounge (super Blick über die Stadt), Moriki (wollte ich schon immer mal ausprobieren), Next Level Restaurant (in der Kameha Suite), Restaurant Sümela II (fahre da immer dran vorbei und steht auch noch auf meiner Liste), Roomers Hotel (tolle Fotolocation), Sra Bua by Juan Amador und The Black Bulls. Ich habe mir nun gemeinsam mit meinem Freund vorgenommen, dass wir uns mal die Liste nach und nach anschauen werden – mal schauen, ob sich das umsetzen lässt. Meine Erfahrungen teile ich dann natürlich gerne mit euch.

    Neben den etwas  Restaurants im findet man jedoch bei finest address auch tolle Restaurants mit viel Liebe und Charakter, die bezahlbar sind. Dazu gehört das El Pacifico, Sandweg 79, 60316 Frankfurt am Main. Die farbenfrohe und liebevolle Dekoration fällt einem sofort ins Auge und man spürt sofort das bunt-lebendige Lebensgefühl der Mayas und Azteken (und ihr wisst ja, wie sehr ich mich modisch dazu angezogen fühle). Ich war inzwischen bereits zwei Mal dort und habe mich jedes mal wie im Urlaub gefühlt. Die Inhaberin und Küchenchefin Ana Sofia Dos Santos hat viele klassische Rezepte in moderner Interpretation nach Frankfurt gebracht und mir eine ganz neue Geschmackswelt gezeigt. Fast alles, was ihr auf der Speisekarte findet, ist hausgemacht – ganz ohne Zusatzstoffe. Für die Küche ist es übrigens auch kein Problem, die Speisen glutenfrei zuzubereiten. Und wenn ihr Koriander, Limetten, Avocado, Tomaten, Zwiebeln, Mais und Chili mögt, dann seid ihr in der mexikanischen Küche richtig – denn diese Zutaten sind immer dabei. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Geister bei Koriander scheiden. Ich persönlich liebe Koriander! Mein Freund hingegen pickt sie gerne mal aus dem Essen heraus. Und ihr?

    Um euch einen Mini-Einblick in die Speisekarte von El Pacifico geben zu können, habe ich dieses Mal das Essen wie ein guter Blogger es tut, fotografisch dokumentiert. Meine Empfehlung für zwei Personen lautet also wie folgt:

    El Pacifico Frankfurt

    An einem heißen Tag gibt es nichts besseres als mit einem fruchtigen Cocktail anzustoßen, bevor das Essen serviert wird. Angestoßen haben wir mit zwei alkoholfreien Cocktails, dem „Pacific Green“ mit frischem Mango, Ananas und Zitronensaft – und dazu Blue Curaçaofür die hübsche Farbe und dem „Fruit Punch“ mit Ananas, Banane, pürierten Erdbeeren und Grenadine. Super lecker und hübsch anzusehen – das zieht sich aber durch das gesamte Essensangebot. Ich würde sagen, das El Pacifico serviert absolut Instagram-taugliches Essen.

    El Pacifico Frankfurt

    El Pacifico Frankfurt

    Weiter geht es mit der Vorspeise: überbackene Nachos (hausgemacht) mit einer Zimt-Tomaten-Soße, Käse, Schmand, Jalapenos etc. – einfach nur lecker! Dazu haben wir verschiedene Dips probiert, wie zum Beispiel Guacamole (ohne geht’s nicht), Molcajete (pures Grillgemüse zur Salsa verarbeitet – das könnte ich pur löffeln!), Pico de gallo (frische Tomaten, weiße Zwiebel, Koriander und Limettensaft), Salsa Roja (Chili und Tomaten) und Salsa Verde (grüne Tomatillos, Koriander und Limettensaft). Dazu gibt es „Flautas con pollo“. Das sind vier gerollte und frittierte Maistortillas mit einer Füllung aus Hähnchen, Zwiebeln und Paprika. Serviert wird es mit zwei Soßen und das ist gut so, denn von den Soßen und Dips bekommt man gar nicht genug!

    El Pacifico Frankfurt

    El Pacifico Frankfurt

    El Pacifico Frankfurt

    Als Hauptspeise haben wir uns Fajitas geteilt. Wusstet ihr, dass Fajitas früher von den Cowboys gegessen wurden? Im El Pacifico werden Fajitas zum Selbstfüllen und mit verschiedenen Beilagen angeboten. Ganz egal ob mit Rindfleisch, Scampis oder Huhn, alle Fajitas werden mit Paprika und Zwiebeln gebraten und mit einer Chili-Chipotle Tomatensauce in der Pfanne serviert. Dazu gibt es Weizenmehl-Tortillas, Salat, Guacamole, Bohnenmus, Käse und Crème Fraîche. Wir haben uns für die Variante „Pollo a la tequila“ – also mit Hähnchen in Tequila, Safran, Chili-Salsa und Limetten mariniert entschieden und haben es nicht bereut. Ich finde es super, dass man die Fajitas selbst rollen muss – ein bisschen DIY hat noch nie jemandem geschadet.

    El Pacifico Frankfurt

    El Pacifico Frankfurt

    Nach den hausgemachten, mit Käse überbackenen Nachos zu den super leckeren Dips, den Flautas und den Fajitas waren wir doch schon gut satt. Aber die Dessertkarte klang so verlockend, dass wir entgegen aller Vernunft noch mehr bestellt haben. Es gab also on Top noch eine Portion „Flan Caramel“ und „Ananastarte mit Vanilleeis“. Das war wirklich die Krönung. Unheimlich lecker und dazu auch noch so schön anzusehen. Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass ich sehr glücklich zum Auto gerollt bin. Ich hoffe, ich konnte euch die mexikanische Küche ein klein wenig näher bringen. Solltet ihr aus Frankfurt sein, oder mal in Frankfurt unterwegs sein – dann schaut unbedingt mal hier vorbei.

    El Pacifico Frankfurt

    El Pacifico Frankfurt

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  • Frankfurt-Tipp: Breeze by lebua

    Vor noch nicht mal drei Wochen stand ich an der Cocktailbar im 63. Stock des lebua State Towers und nippte an meinem Cocktail, während mir die hektische und beeindruckende Stadt Bangkok zu Füßen lag. Der Ausblick war wundervoll, die Cocktails teuer, aber lecker und all das wurde von stimmungsvoller Livemusik begleitet. Lässt man den Blick von der Bar zur Kuppel des lebua State Towers schweifen, so kann man das bunte Treiben im Restaurant Breeze oder das Geschehen an der welthöchsten Champagner-Bar beobachten. An der Kuppel selbst erblickte ich ein mir sehr bekanntes Bild, auf dem eine „Lady in Orange“ abgebildet ist. Witzig, wenn man sich auf der anderen Seite der Welt befindet und ausgerechnet dort ein riesiges Bild spotted, welches aktuell quer über die eigene Stadt in Frankfurt verteilt ist. Während ich dieses Bild fixiere, fällt mir ein, dass vor nicht allzu langer Zeit ein Breeze by lebua in Frankfurt eröffnet hatte und dass ein Besuch dort schon längst überfällig war. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich aber nicht gedacht, dass ich so bald schon in den Genuss der panasiatischen Küche kommen sollte – aber vor allem auch nicht, dass ich die Gelegenheit bekommen würde, Deepak Ohri, den CEO von lebua Hotels & Resorts in einem kleinen Kreis kennen lernen zu dürfen. Ich bin kein Mensch, der einfach zu beeindrucken wäre oder gar von irgendwelchen Stars oder Sternchen schwärmen würde. Mich beeindrucken starke Persönlichkeiten, zu denen ich hinauf schauen kann. Deepak Ohri ist solch eine Person. Und ich habe schon viele Persönlichkeiten, CEO’s whatsoever kennenlernen dürfen. Ich habe aber selten einen Menschen getroffen, der so eine warme und positive Ausstrahlung hatte wie Deepak Ohri und so voller Charisma war. Auch wenn das Treffen leider nur kurz war, so hat er dennoch starken Eindruck bei mir hinterlassen. Ich habe an diesem Abend meinem Freund gefühlte Stunden über das charismatische Auftreten von Deepak Ohri vorgeschwärmt und auch heute noch bin ich sehr angetan von seiner Art… aber das soll natürlich nicht Thema meines heutigen Postings werden. Heute möchte ich euch primär das Restaurant Breeze by lebua in Frankfurt am Main etwas näher bringen.

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    Look & Feel:

    Der Eingang vom Breeze ist relativ unscheinbar, doch eine Sache sticht sofort ins Auge: rechts von der Tür hängt das Gemälde von „Breeze“, der „Lady in Orange“. Breeze, so ihr Name, verkörpert eine junge asiatische Frau, die fern von ihrer Heimat aufwächst und dabei sehr geschickt die Balance zwischen Tradition und einem modernen, wilden Leben hält. Sie geht zielgerichtet ihren Weg und lässt sich von nichts und niemandem beirren. Selbstbewusst, modern, exotisch, traditionell – schade, dass es Breeze nicht im echten Leben gibt, ich glaube, wir hätten uns viel zu erzählen. Einmal durch die unscheinbare Tür hindurch gegangen, taucht man in eine komplett andere Welt hinein. Vom Empfang über die Einrichtung, die Atmosphäre bis hin zum Service – alles ist on point. Seit ich selbst in der Hotellerie arbeite, achte ich extrem auf den Service. Ich kritisiere nicht nur vermehrt nachlässigen Service, sondern weiß auch guten Service noch mehr zu schätzen als zuvor. Im Laufe des Abends habe ich unter anderem erfahren, dass das Restaurant von Eight Inc. gestaltet wurde, dem gleichen Design- und Innovationsstudio, welches bereits den Apple Flagship Store in der Fifth Avenue in New York entworfen hat – keinWunder also, dass all das „on Point“ ist. Das Design des Restaurants erinnert durch die Verwendung von natürlichen Elementen wie Wasser, Holz und Stein an eine perfekte Verknüpfung von Natur und urbanem chic. Durch die dunklen Farben kann man sich übrigens sehr viel besser auf das wesentliche konzentrieren: nämlich auf das Essen und die Menschen, mit denen mal das Essen zu sich nimmt. Die leicht mystische, aber auch gleichzeitig moderne Atmosphäre dort gefällt mir wirklich sehr gut und ist eigentlich schon Grund genug für einen Besuch.

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    Food & Beverage:

    Besonders empfehlen kann ich die außergewöhnlichen Cocktail-Kreationen wie den Saketini, gemixt aus Reiswein, Wasabi, Ingwer, Mango und Limette, oder den Summer Blossom mit Gin, Pfirsich, Grapefruit, Kamille und einem Hauch von Zimt. Es lohnt sich also auch, mal den Abend nur an der Bar zu verbringen, um sich durch die Cocktailkarte zu probieren – und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Übrigens ist jeden Dienstag Abend im Breeze Ladies Night – dann darf sich jede Lady zur Begrüßung über eine hauseigene Cocktailkreation gratis freuen. Der Chefkoch hingegen sorgt für einzigartige und sehr leckere Gerichte, wie zum Beispiel die „Breeze Wasabi Garnelen“ als Vorspeise oder Hauptgänge wie „Wok gebratenes Wagyu Rind mit Foie-Gras und Pfeffer–Merlotsoße“. Alle Gerichte sind geprägt durch die chinesische Küche (hier lacht bereits mein Herz) sowie den Einfluss der südostasiatischen Länder wie Malaysia und Singapur. Neben netten Gesprächen am Tisch wurden uns nach und nach die Köstlichkeiten serviert. Der Gruß aus der Küche kam in Form von Thunfisch-Tartar mit Mangostückchen in mini Waffelhörnchen. Danach folgte der super leckere „Breeze Entensalat“, garniert mit Pinienkerne, Pomelo und Granatapfelkernen. Ich persönlich liebe die Kombination von salzig und süß-fruchtig-sauer und finde es umheimlich spannend, wie sich diese Geschmacksrichtungen so toll trotz, oder wahrscheinlich genau wegen ihrer Gegensätzlichkeit, ergänzen können. Besonders gut gefallen hat es mir, als die Hauptspeisen „gegrillter Kabeljau “Sha Cha”“, „im Wok gebratenes Wagyū-Rind“ und „gebratener Pak Choi“ – in die Tischmitte platziert wurden.  So konnte ich problemlos von jedem Gericht etwas probieren. Glaubt mir, solch eine kleine Geste macht mich richtig glücklich! Ich finde es sehr lobenswert, dass ein  „Fine-Dining“ Restaurant sich unsere asiatische Tradition, alle Gerichte miteinander zu teilen, annimmt und diese sogar als Empfehlung an die Gäste weiter gibt. Als Beilage wurde Mangoreis (mit Ei, Krabben und Mango) und der sogenannte „Forbidden Black Rice“ (mein Favorit in Sachen Reis) serviert. Habt ihr schon mal schwarzen Reis gegessen? Das ist unheimlich aromatisch, leicht nussig und dazu noch wahnsinnig gesund. Wusstet ihr, dass schwarzer Reis einen sehr hohen Anteil an Antioxidantien (sie sollen zum Beispiel gut gegen Herzerkrankungen sein) enthält? Früher durfte niemand den schwarzen Reis essen, außer dem chinesischen Kaiser natürlich – daher kommt auch der Name „Forbidden Black Rice“. Abgerundet wurde das Dinner mit dem „Yuzu-Dessert“, bei dem jede Kugel eine kleine Überraschung in sich birgt. Dazu verrate ich euch aber nur eine Sache: eine der Kugeln solltet ihr komplett in den Mund stecken und nicht vorher schon reinbeißen!

    Mein Fazit: ein Besuch im Breeze by lebua lohnt sich nicht nur wegen dem Essen, sondern wegen dem Gesamtpaket. Hier bekommt ihr nicht nur ein Fine-Dining, sondern auch ein Fun-Dining Experience geboten und das bleibt im Gedächtnis.

    IMG_1864IMG_1863Breeze_Wok-Gebratenes-Vague-Rind-mit-Foie-Gras-in-Pfeffer-Merlot-Sauce Zitrusblase_Mango, Limone, Kokosnuss

    Breeze by lebua

    Steigenberger Frankfurter Hof, Kaiserstraße, 60311 Frankfurt am Main

    Telefon: 069-92886656

    Love,

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  • To Do: neue Restaurants in Frankfurt testen!

    Mici und ich haben dieses Jahr beschlossen, dass wir mal aus unserer Comfort Zone heraus brechen und auch mal anderen Restaurants in Frankfurt die Chance geben, uns zu überzeugen – denn zur Zeit landen wir immer wieder in den gleichen fünf Restaurants… Dabei hat Frankfurt doch so viel zu bieten! Daher haben wir uns nun getrennt voneinander jeweils sechs Restaurants ausgesucht (ihre Auswahl findet ihr hier), die wir in diesem Jahr probieren möchten. Natürlich werden wir berichten, wie es uns in den Restaurants gefallen hat und ob wir euch den Laden weiterempfehlen können.

    1. Cardea Detox.

    Ich habe 2014 bereits eine fünftägige Saftkur mit Cardea Detox gemacht und war super begeistert davon. Meine Berichte dazu könnt ihr hier nachlesen: Interview mit der Cardea Detox Gründerin Ann-Kathrin Maier, Detox Warm Up, Detox Diary. Demnach war ich super happy, als mich dann letztes Jahr die Info erreichte, dass der geplante Store bald seine Pforten in Frankfurt eröffnen würde. Leider war ich bis heute noch nicht dort, aber das wird sich bald ändern.

    Übrigens, während ich so von tollen Restaurants schwärme: ich plane gerade eine neue 5-tägige Detox-Kur. Starten soll sie am 16. Februar und auf die freue ich mich schon riesig. Ich habe über Weihnachten so viel gefuttert und gefühlt seit dem keine Sekunde aufgehört, Essen in mich hinein zu stopfen. Meine Haut ist schlecht, ich fühle mich schlapp und müde und unwohl. Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass ich auch letztes Jahr eine Detox-Kur gemacht hatte, mit der ich allerdings leider sehr unzufrieden war. Im Gegensatz zu Cardea Detox gab es dort täglich die selben fünf Säfte und die schmeckten obendrein auch alle recht künstlich… daher back to the roots und keine Faxen mehr dieses Jahr. Kleiner Tipp von mir: ab heute gibt es mit „Detox_Cardea“ 15% Rabatt unter dem Motto “Detox statt Fasten”. Der Code ist für alle Kuren gültig – perfektes Timing, oder? Ich werde wieder den „Juicy Detox“ wählen, da mir der „Green Power Detox“ doch noch eine Spur zu hart ist und hoffe, dass ich allen Versuchungen wieder genauso gut widerstehen kann wie beim ersten Mal.

    Adresse:

    Kaiserhofstr. 16
    60313 Frankfurt
    (am Parkhaus Börse, Ausgang Ausfahrt rechts)

    2. Nudel Ding.

    Nudeln gehen immer – ganz besonders chinesische Nudelgerichte: YUMMY! Und das Nudel Ding kann was, hab ich gehört. Die Nudelgerichte sollen sehr authentisch sein und das werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Wenn die wirklich so gut sind, dann wird das sicherlich der Anfang einer Neverending Love Story….

    Adresse:
    Kettenhofweg 64
    60325 Frankfurt am Main

    3. What the Food.
    An diesem Restaurant bin ich vor ein paar Wochen vorbei gelaufen und schon allein der Name hat mich angesprochen! So ein einfaches Wortspiel und es zaubert einem ein Lächeln auf die Lippen! Nachdem der Name also sofort mein Interesse geweckt hatte, klebte ich direkt an der Scheibe, um mir ein erstes Bild von der Karte und vom Laden an sich zu machen und ich kann nur sagen, dass sowohl die Karte, als auch das Design mich sehr ansprechen. Auf dieses Restaurant freue ich mich wirklich ganz besonders.

    Adresse:
    Kaiserstraße 49
    60329 Frankfurt am Main

    4. Maxie Eisen.

    Ein absoluter Hipster-Treffpunkt am Frankfurter Hauptbahnhof – an so Orten fühle ich mich ja immer ein wenig Fehl am Platz. Aber, das Essen soll top sein – vor allem der Pastrami Sandwich.Den wollte ich schon vor Jahren probieren und ich kam bis heute nicht dazu. Das wird dieses Jahr definitiv geändert!

    Adresse:
    Münchener Str. 18
    60329 Frankfurt am Main

    5. Eat fit. Low carb. Low fat. Big taste!

    Eat fit klingt echt spannend – es ist Deutschlands erstes low carb und low fat Restaurant und sie servieren Burger und Pizzen! Wie das geht? Indem der kohlenhydratarmer Pizzateig zum Beispiel aus einem Weizen-, Mandel- und Sojamehlgemisch besteht und die anderen Bestandteile der Pizza (Sauce, Käse, Fleischbeläge) kohlenhydrat- und fettarm sind. Die Pommes werden statt mit Fett mit Heißluft frittiert. Die sollen so außen knusprig und innen saftig sein. Ob das alles wirklich genau so gut wie die fettige Variante schmeckt? Ich bin mehr als gespannt!

    Adresse:
    Töngesgasse 11
    60311 Frankfurt am Main

    6. Petits Lam Frères.

    Ich liebe asiatisches Essen – sooo lecker und in der Regel immer gesund! Chinesisch, japanisch, koreanisch und thailändisch hatte ich dabei gefühlt schon immer auf dem Schirm – komischerweise musste ich aber erst eine Mici kennenlernen, damit ich die vietnamesische Küche kennen und lieben lerne. Das Petits Lam Frères soll sehr authentische vietnamesische Küche anbieten und das muss natürlich auf Herz und Nieren geprüft werden. Natürlich nur mit einer echten Vietnamesin im Schlepptau.

    Adresse:
    Weserstraße 35
    60329 Frankfurt am Main

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