• Traveldiary: 6 Reisetipps für Dubrovnik

    Die ersten zwei von sieben Tage Dubrovnik verbrachten wir damit, die wunderschöne Altstadt zu erkunden. Nach jeweils einer ruhigen Nacht und einem stärkenden Frühstück im Hotel Grand Villa Argentina (mein Review dazu könnt ihr hier nachlesen), machten wir uns zu Fuß auf den kurzen Marsch hinunter zur Altstadt. Die Tatsache, dass die „stari grad“ (Altstadt) relativ leer war, verdankten wir der Tatsache, dass wir zur Nebensaison dort waren. In der Hauptsaison soll die Altstadt sehr ausgelastet sein – so sehr, dass die alten Stadtmauern unter der Last der vielen Menschen krächzt. Man muss wissen, was man will. Ich habe es sehr genossen, dass wir die Stadt fast alleine für uns hatten, weil wir einfach Lust auf einen unaufgeregten, entspannten Urlaub hatten. Aber wie das immer so ist, eine Medaille hat immer zwei Seiten. Natürlich war es toll, dass man die tollen Fotospots nicht mit hunderten von anderen Touristen teilen musste und es war beeindruckend, die Stadtmauer und Gassen für sich zu haben – aber es gab auch einige Nachteile: zum Beispiel haben im November nicht nur viele Restaurants bereits geschlossen, sondern auch einige Sehenswürdigkeiten wie die Insel Lokrum oder auch die Ausstellung „War Photo Limited“. Beides hätte ich sehr gerne besichtigt – und beide Sehenswürdigkeiten würde ich euch sehr ans Herz legen. Da Dubrovnik von Frankfurt aus wirklich sehr einfach zu erreichen ist, glaube ich, dass ich nicht das letzte Mal dort war. Auch beim nächsten Mal würde ich übrigens in der Nebensaison fliegen, dann allerdings kurz vor oder nach der Hauptsaison, sprich Mitte/ Ende Mai oder Ende September/ Anfang Oktober.

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    Aber ganz gleich wann, Dubrovnik ist wirklich zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert! Die „Perle der Adria“ ist nämlich nicht nur UNESCO Weltkulturerbe, sondern auch definitiv eine der schönsten europäischen Städte, die ich je bereist habe. Damit ihr schon mal ein paar Anhaltspunkte habt, was ihr so vor Ort tun könnt, habe ich euch ein paar Tipps zu eurem anstehenden Dubrovnik-Urlaub zusammengestellt:

    Nimm dir Zeit für die Stadt!

    Ein schnelles Go-See mit dieser Stadt ist möglich, aber absolut nicht empfehlenswert. Nimm dir bitte genug Zeit, um alle Gassen der Altstadt zu erkunden, um auf den alten Steinmauern zu sitzen und die Sonne zu genießen, das Treiben um dich herum zu beobachten, frische Feigen und Orangen auf dem Markt zu kaufen. Hier ein Käffchen, da ein Weinchen und zwischendrin ein leckeres Eis. Saug die Altstadt in dir auf oder noch besser: werde eins mit der Stadt. Besichtige die Stadt tagsüber, bei Nacht, von Innen, von Außen. Wechsel deine Perspektive: schau von der Festung Lovrijenac auf die Stadt hinunter und fahr dann mit der Seilbahn noch höher hinaus, um von dort einen einmaligen Blick über die ganze Stadt zu haben. Spaziere über den Stradun, der größten Hauptstraße in der Dubrovniker Altstadt. Du wirst dich genau so wie ich in diese Stadt verlieben, versprochen.

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    Verpasse nicht den Spaziergang auf der Stadtmauer!

    Der Spaziergang auf der etwa 2 Kilometer langen Stadtmauer ist ein absolutes Highlight. Sowohl der Ausblick auf das offene Meer, als auch der Blick über die Stadt ist gigantisch. Tipp Nr. 1: Zur Nebensaison findest du auf der Mauer nur vereinzelt Touristen und das ist sehr viel angenehmer! Tipp Nr. 2: die Treppen hoch zur Mauer sind teilweise sehr steil und die alten Steine sehr rutschig, also achtet auf rutschfestes Schuhwerk!

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    Du liebst Game Of Thrones? Dann entdecke King’s Landing!

    Ich liebe Game of Thrones und kann die neue Staffel kaum noch abwarten. Für mich war es ein echtes Highlight, die Drehkulissen der Serie in live zu sehen (wer kenn denn die Szene zum Bild?). Dazu wird es aber noch ein separates Blogposting geben – besonders interessant für Reisende, die King’s Landing auf eigene Faust entdecken wollen, ohne Mehrkosten, Tour Guide und schnelles Durchmaschieren.

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    Gönne dir eine Auszeit und einen Drink in der Buza Bar.

    Das kroatische Wort „Buza“ bedeutet übersetzt nichts weiteres als „Loch“. Und das ist so ziemlich die beste Beschreibung der Bar. Denn, die Buza Bar findest du gut versteckt an der südliche Außenseite der Stadtmauer. Um dort hin zu gelangen, müsst ihr links an der Dubrovnik Kathedrale vorbei gehen. Dort findet ihr die winzige und unscheinbare Pforte St. Stjepan und dahinter eröffnet sich euch ein wundervoller Blick über weiße Felsen und dem türkisblauen Meer. Durch „das Loch“ hinter der Stadtmauer kommt man über Stufen die Klippen hinab zur Buza Bar, der angesagtesten Beach Bar in Dubrovnik. Leider ist die Bar nicht besonders stylisch eingerichtet, aber der Ausblick dort macht alles wieder wett. Mein Tipp für euren Besuch im Sommer: Sonnenuntergang genießen und anschließend durch das Nachtleben von Dubrovnik ziehen!

    Hunger? Gönn‘ dir!

    Ja, gönne dir das leckere Mittagessen oder auch das romantische Dinner vor beeindruckender Kulisse. Iss viel Fisch, Meeresfrüchte und auch Cevapcici, denn das können die Kroaten wirklich gut! Aber seid vorgewarnt, in Dubrovnik essen gehen ist nicht gerade günstig – plane dir daher ein ordentliches Budget dafür ein. Hier waren wir zum Beispiel im „Taj Mahal“ essen. Das Restaurant befindet sich gut versteckt in der Altstadt und bietet entgegen aller Erwartungen bosnisches statt indisches Essen. Es ist recht teuer, aber die Portionen sind gut und das Essen ist wirklich sehr lecker! Mein Tipp: bestellt euch unbedingt den bosnischen Kaffee, der rundet ein deftiges Essen perfekt ab.

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    Entdecke die Umgebung!

    Dubrovnik ist perfekt als Basis für einige Attraktionen rund herum. Tagsüber kann man tolle Ausflüge machen und später kann man sich dann in das nächtliche Getümmel stürzen. Empfehlen kann ich euch zum Beispiel Ausflüge nach Split, wenn ihr bereit seid, etwas länger zu fahren. Das haben wir dieses mal aufgrund des Wetters nicht getan, was aber nicht weiter schlimm ist, da wir einen Strandurlaub in Split nicht ausschließen.  Wer nicht ganz so weit fahren möchte, dem kann ich Trsteno, Ston, Orebic, Korcula, Cavtat und vor allem Mostar in Bosnien empfehlen. Das sind super schöne Orte und definitiv einen Besuch wert! Auch hier stelle ich euch in einem separaten Posting die Top Ziele in der Nähe vor.

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  • Hotelreview: Grand Villa Argentina Dubrovnik

    Nach der anstrengenden China-Reise im September wollten mein Freund und ich das Jahr 2016 unbedingt noch mit einem entspannten Urlaub am Meer beenden. Eigentlich dachten wir dabei an Bali oder Mauritius, aber da wir 2016 nicht mehr am Stück so viel Urlaub nehmen konnten und mein Freund dazu noch etwas Heimweh nach „seinem“ Meer und Kroatien hatte, beschlossen wir spontan, nicht in die Ferne zu fliegen – sondern nach Dubrovnik. Im Nachhinein kann ich nur bestätigen, dass das die beste Entscheidung war, die wir hätten treffen können. Dubrovnik in der Off-Saison ist genial! Mein Herz ist definitiv dort geblieben.

    Am 22. November nach der Arbeit ging es los. Nach nur knapp zwei Stunden Flug landeten wir in Dubrovnik. Direkt am Flughafen holten wir unseren Mietwagen ab und fuhren dann Richtung Innenstadt. Unser erstes Ziel war das Hotel Grand Villa Argentina, in dem wir die ersten zwei Nächte von insgesamt sieben verbracht haben. Ich persönlich liebe es ja, in Hotels zu wohnen und würde am liebsten 365 Tage im Jahr im Hotel wohnen! Da es viel zu viele tolle Hotels auf dieser Welt gibt und ich mich meistens nicht für ein Hotel entscheiden kann, buche ich mich auf meinen Reisen gerne in mindestens zwei verschiedenen Hotels ein. Besonders auf Inseln wie Koh Samui oder Bali mache ich es, um einem Resort-Koller zu entgehen und auch mal andere Ecken zu entdecken. So auch dieses Mal. Aufgebaut war der Urlaub so, dass wir die ersten zwei Tage in der Nähe der Altstadt gewohnt haben, damit wir diese Ruhe erkunden konnten. Dann zogen wir für weitere drei Tage an den Lapad Beach, um von dort aus Trsteno, Ston, Orebic und Korcula zu besichtigen. Abschließend haben wir uns noch weitere zwei Tage in einem Wellness-Hotel in Srebreno eingebucht, um von dort aus Mostar und Cavtat zu besuchen und den Urlaub mit Spaziergängen am ruhigen Strandabschnitt in der Nähe zu beenden. Bevor ich euch aber zu den einzelnen Stationen mitnehme, möchte ich euch unser erstes Hotel auf dieser Reise etwas näher vorstellen:

    Grand Villa Argentina (5 Sterne Hotel), Ul. Frana Supila 14, 20000, Dubrovnik, Kroatien – ein Hotel der Hotelgruppe der Adriatic Luxury Hotels.

    Auf einer steil abfallenden Klippe gelegen, mit tollem Blick auf Dubrovniks Altstadt, ist die Grand Villa Argentina eine der exklusivsten Unterkünfte dort. Zu Fuß benötigt man nur etwa zehn Minuten – wenn man gemütlich schlendert – bis man vor dem Ploce-Tor und somit vor der Altstadt – übrigens Weltkulturerbe – steht. Das Hotel hat die perfekte Ausgangslage, um sowohl die „stari grad“ zu erkunden, als auch leicht abseits des Trubels (der Hauptsaison) das Meer und die Natur zu genießen. Zur Entspannung stellt das Hotel dabei nicht nur einen Indoor Wellnessbereich inklusive Pool, Jacuzzi, Fitnessstudio, Sauna und Dampfbad zur Verfügung, sondern auch eine wunderschöne Außenanlage mit üppigen Gärten voller Zitronen- und wilden Orangenbäumen sowie Rosmarin-, Lorbeeren- und Lavendelpflanzen. Der Garten war selbst jetzt im „Winter“ schon sehr beeindruckend, wie schön muss er dann im Frühling/ Sommer erst sein, wenn alles erblüht ist? Als ich so durch die Anlage spazierte, schoss mir ein Gedanke immer wieder durch den Kopf: dieser Ort wäre absolut märchenhaft für eine kleine, aber feine Hochzeit! Wer also überlegt, sich in Europa vor romantischer Kulisse am Meer das Ja-Wort zu geben, der kann sich gerne mal hier informieren und sich bei Interesse mit dem Hotel in Verbindung setzen: hier klicken. Neben der perfekten Hochzeitskulisse findet man im Garten aber natürlich auch für den Kurzurlaub überall ruhige Ecken, um sich mit einem Buch zu verziehen, die Sonne zu genießen oder auch einfach mal nichts zu tun. Mein Lieblingsplatz war definitiv der mit Meerwasser befüllte Außenpool direkt am Privatstrand des Hotels. Dort konnte ich stundenlang sitzen, dem Meeresrauschen lauschen, den wenigen mutigen Tauchern zuwinken, die sich in das 17° Grad Celsius kalte Wasser getraut haben und die Altstadt betrachten. Die Abende verbrachten wir jedoch sehr gerne im Wellnessbereich und benutzten den Jacuzzi, die Sauna und das kleine Fitnessstudio. Der Wellnessbereich ist für mich übrigens mit ein ausschlaggebendes Kriterium bei meiner Hotelauswahl. In meinem Koffer habe ich ganz egal wo es hin geht, immer meine Sportsachen und mindestens einen Bikini mit. Ein Hotel ohne Fitnessstudio und Pool hat also bei mir schlechte Karten. Und das, obwohl ich noch kein großer Fitness-Freak bin. Aber das Wissen, ich könnte, wenn ich wollen würde – das gibt mir einfach ein besseres Gefühl.

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    Neben den Wellness- und Spa-Angeboten bietet das Hotel seinen Gästen auch einige Restaurants und Bars mit toller Aussicht. Nur wenige Meter von der Adria entfernt zum Beispiel, bietet das Beach Terrace Restaurant und Bar eine Auswahl an Pasta, Salaten, Sandwichs und Snacks in den Sommermonaten von Mai bis September an. Leichte Kost beim Sonnenbaden kann nie schaden! Die Lobby Bar befindet sich wie der Name es schon verrät, direkt in der Lobby neben der Rezeption. Von dort aus hat man einen wundervollen Blick über die Adria. Hier kann man nach der Ankunft erst einmal in hinter einer riesigen Glasfront eine kleine Verschnaufpause einlegen und die Aussicht bei einem Café auf sich wirken lassen. Last but not least gibt es noch die im Stil einer Brasserie gehaltenen La Caravelle Restaurant & Piano Bar. Leider war es jetzt im November schon zu kalt, um abends auf der großen Terasse des Hauptrestaurants zu sitzen, ein mehrgängiges Dinner zu genießen und dabei den Sonnenuntergang über der Adria zu beobachten. Dafür konnten wir hier jedoch in der wärmenden Sonne das tägliche Frühstücksbuffet mit Blick auf die Altstadt zu uns nehmen. Das haben wir wirklich sehr genossen. Nach den kalten Tagen und Wochen in Deutschland tat es so gut, endlich wieder mal Vitamin D zu tanken. Das Frühstücksbuffet selbst war solide. Sowohl mein Freund, der zwar gerne herzhaft, aber vor allem süß frühstückt, als auch ich – Team herzhaft – wurden beim Buffet zufrieden gestellt und konnten so ganz entspannt und gut gestärkt in den Tag starten. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass das Hotel in der Hauptsaison ein größeres Geschütz auffährt und noch mehr zum Frühstücken anbietet. Die Servicemitarbeiter waren allesamt freundlich, aufmerksam und sehr zuvorkommend. Sie haben sich direkt nach dem ersten Tag gemerkt, wer welche Vorlieben bezüglich Kaffee oder Tee hatte. Im Servicebereich mag das vielleicht nichts besonderes sein, aber mich beeindruckt das immer wieder und ich schätze solche kleine Aufmerksamkeiten sehr. Außerdem sprachen alle Mitarbeiter, mit denen man öfters ins Gespräch kommt, gut englisch und es gab keinerlei Verständigungsprobleme.

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    Aufgeteilt ist das Hotel übrigens in zwei Bereiche. Zum einen gibt es die historische Villa an sich, die als Privatresidenz zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut und in den 1950er Jahren erst zum Luxushotel umgebaut wurde. Und zum anderen gibt es den etwas moderneren Teil, das Hotel Grand Villa Argentina. Beide „Häuser“ zusammen bieten insgesamt 131 Zimmer an – aufgeteilt in folgende Zimmerkategorien: klassische Zimmer, Superior Zimmer, Deluxe Zimmer, Junior Suiten und einer Executive Suite. Während unseres Aufenthaltes haben wir zwei Nächte in einem Superior Zimmer im Hotel Grand Villa Argentina verbracht. Das Zimmer war eher klein und recht schmal geschnitten – besaß dafür aber einen großen Balkon und bot uns somit einen traumhaften Blick auf das offene Meer und die gegenüberliegende Insel Lokrum an. Da wir uns an diesen beiden Tagen so gut wie gar nicht im Zimmer selbst aufgehalten hatten, war die Größe des Zimmers kein Problem für uns. Die Zimmer sind klimatisiert und schlicht und gemütlich im älteren Stil eingerichtet. Das Bett, bestehend aus zwei zusammengerückten Einzelbetten (die Lücke zwischen den zwei Einzelbetten war eine ganz neue Erfahrung für uns!), nahm den meisten Platz im Zimmer ein. Auf der einen Seite vom Bett befand sich ein kleiner Arbeits-/ Schminkplatz und auf der anderen Seite stand eine bequeme Sitzgelegenheit mit Fußhocker an einem kleinen Beistelltisch bereit. Weitere Annehmlichkeiten wie Flachbildschirm-TV, Minibar, gratis WLAN auf den Zimmern (und im gesamten Hotel), Safe, Föhn (der war leider doch schon sehr veraltet und hat sich sehr schnell beim Benutzen erhitzt, also hier lieber auf Nummer sicher gehen und einen eigenen mitnehmen), Bademäntel und Hausschuhe sind natürlich Standard für ein fünf Sterne Haus und waren vorhanden. Gefreut habe ich mich übrigens sehr über die Luxus-Toilettenartikel der Verbene Linie von l’Occitane, die ich auch zu Hause gerne benutze. Die riechen so unglaublich frisch und lecker nach Zitrone, absolut empfehlenswert! Das Badezimmer selbst wirkte durch den altmodischen Look je nach Geschmack des Betrachters etwas altbacken, oder aber auch charmant. Ich persönlich würde das Hotel wieder buchen. Hauptsächlich wegen der Nähe zur Altstadt und wegen der schönen Gartenanlage. Allerdings würde ich mir dann ein Zimmer in der historischen Villa buchen. Ich glaube nämlich, dass die Einrichtung sehr viel besser in der alten Villa zur Geltung kommt und dort einen ganz anderen Charme versprüht als im moderneren Teil. Wer allerdings schon im Vorfeld weiß, dass man nicht all zu viel Zeit im Zimmer selbst verbringen wird, kann sich natürlich auch ein Zimmer im Hotel Grand Villa Argentina buchen (das ist im Vergleich zur Villa selbst immer etwas günstiger). Mein Tipp: wenn man schon mal am Meer ist, dann unbedingt ein paar Euro drauf legen und ein Zimmer mit Meerblick buchen! Mal im Ernst, was gibt es schöneres, als sich vom beruhigenden Meeresrauschen in den Schlaf wiegen zu lassen?

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  • Traveldiary: Shanghai (上海) in zweieinhalb Tagen

    Ich war bereits einige Male in Shanghai, allerdings war ich da deutlich jünger und hab die Stadt demnach auch ganz anders kennengelernt und wahrgenommen. Dieses Mal habe ich die Stadt um einiges intensiver kennen gelernt und habe mich komplett neu in diese Stadt verliebt. Zweieinhalb Tage Shanghai reichen zwar aus, um sich die gängigen Sehenswürdigkeiten anzuschauen, aber ich würde euch mindestens noch drei weitere Tage empfehlen, um die Stadt so richtig intensiv genießen zu können und um auch vielleicht einen Tagesausflug in die wunderschöne benachbarte Stadt Suzhou zu machen. Dafür hatten wir dieses Mal leider keine Zeit gehabt. Geflogen sind wir auch dieses Mal mit Lufthansa. Wer also den Flug um 17:15 Uhr von Frankfurt aus nimmt, der kommt planmäßig um 9:55 Uhr chinesischer Zeit an. Perfekt, da man im Flugzeug etwas schlafen kann und somit nach der Ankunft einigermaßen fit für den Tag ist. Normalerweise hätte ich mir aus Bequemlichkeit ein Taxi vom Flughafen aus genommen, aber da die Metro-Anbindung in Shanghai wirklich sehr gut ist, haben wir uns für die schnellere und vor allem weitaus günstigere Alternative entschieden. Vom Flughafen aus in die Innenstadt (also Altstadt, Bund etc.) benötigt man mit der Bahn ca. 1h 10min, Kostenpunkt ca. 55 Yuan, was umgerechnet etwa 7,50€ ist – supergünstig für die lange Strecke!

    Wir hatten wie bereits erwähnt nur 2 1/2 Tage in Shanghai, wobei der erste Tag wegen dem Taifun, der im Süden Chinas für Verwüstung sorgte, für nonstop Regen sorgte. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten und uns frisch gemacht hatten, war es bereits Mittags und der Hunger ließ uns erst einmal ein Restaurant aufsuchen. Nach ein paar Nachrichten mit meinem Dad stand auch schnell fest, dass unser erstes Ziel das berühmte Restaurant „Nan Xiang Steamed Buns“ im Yu Garden lautet. Als ich das letzte Mal vor 13 oder 14 Jahren dort war, war alles noch irgendwie kleiner und familiärer. Ich war richtig überrascht, als ich vor dem Restaurant am „To-Go“ Schalter eine meterlange Schlange vorfand. Dort kann man wirklich zu sehr günstigen Preisen die leckersten „Xiao Long Baos“ kaufen. Wir hatten leider nicht mehr die Geduld, um uns dort anzustellen und entschieden uns, im Restaurant selbst zu essen. Die Preise im Restaurant sind fast das vierfache von Draußen, aber dafür kann man sitzen und sich Zeit nehmen, um die Bao Zi zu genießen.

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    Tipp Nummer 1: Dieses Restaurant hat mehrere Filialen in Shanghai, natürlich ist das die erste Anlaufstelle – aber wer doch ein wenig aufs Geld achten möchte, der sucht einfach eines der anderen Filialen auf. Diese sind zwar nicht ganz so schön und manche haben auch keine bebilderte/ englische Speisekarte, aber macht euch hier dann doch einfach Screenshots aus dem Internet von dem, was ihr Essen möchtet. Aber nicht verpassen, die weltberühmten „Xiao Long Baos“ müsst ihr einfach probieren!

    Hätte es an diesem Tag nicht so wahnsinnig stark geregnet, dann hätten wir direkt am ersten Tag die „Altstadt-Tour“ gemacht, die wir aber dann auf den zweiten Tag verschoben hatten: Nachdem ihr euch also gestärkt habt, könnt ihr erst einmal durch die kleinen Gassen bummeln und die ersten Souvenirs einkaufen, einen frischgepressten Granatapfelsaft genießen oder hier und dort noch ein paar kleine Snacks am Straßenrand kaufen und verputzen. Das Viertel rund um den Yu-Garten mit dem alten Stadtgott-Tempel, dem Markt, auf dem man Tee und anderes Souvenirs kaufen kann, wird auch als eine Stadt in der Stadt bezeichnet und führt ein regelrechtes Eigenleben, in das man eine Zeit lang eintauchen kann. Geht danach über die Zickzack-Brücke zum Yu Garden. Der über 400 Jahre alte Yu-Garten befindet sich im Norden der Altstadt von Shanghai und zählt zu den berühmtesten Beispielen chinesischer Gartenkunst. Sie ist eine Oase altchinesischer Ästhetik. Hier kann man die Stille in der Riesenmetropole genießen.

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    Tipp Nummer 2: Am besten unter der Woche dort hin gehen, denn am Wochenende ist einer der schönsten Orte Shanghais meist (noch etwas mehr) von Touristen überschwemmt. Aber nicht nur hier, auch überall sonst: reist lieber unter der Woche.

    Wenn ihr genug Ruhe und Kraft im ruhigen Garten getankt habt, dann könnt ihr erst mal einen Tee im Hu Xing Ting Teehaus vor dem Haupteingang trinken gehen.  Von dem ältesten Teehaus der Stadt aus habt ihr einen schönen Blick über den Yu Garden. Fun Fact: man erreicht das Teehaus, das inmitten eines Teiches steht, nur über eine Zickzackbrücke, welche böse Geister abhalten soll – denn eine chinesische Sage besagt, dass Geister nur geradeaus gehen können und man sich somit auf gezackten Brücken in Sicherheit vor bösen Geistern bringen kann. Von der Altstadt aus kann man dann direkt an den Bund laufen. Am Bund kann man dann schön gemütlich entlang spazieren und auf der einen Seite die Kolonialbauten bewundern und auf der anderen Seite die bunt beleuchteten Skylines bestaunen. Die alten Kolonialbauten, welche in der ganzen Stadt vorzufinden sind, sind wirklich etwas besonderes und verleihen Shanghai einem ganz eigenen Charme. Am Bund findet man zum Beispiel das beeindruckende ehemalige britische Konsulat (Nr. 29), welches das älteste Gebäude entlang des Bundes ist (erbaut wurde es 1873). Berühmt ist auch das Peace Hotel (Nr. 19a), erbaut 1926. Hier lohnt es sich, einen Blick in die Lobby des Hotels zu werfen und den Ballsaal zu besichtigen. Vom Bund aus kann man direkt auf die Nanjing Road, der Shoppingmeile Shanghais. Die Nanjing Road ist eines der größten Einkaufsstraßen der Welt und bietet neben international bekannten Marken wie Zara, Forever 21, H&M, Omega, sämtliche Luxusmarken dieser Welt und auch kleinere chinesische Shops. Wenn es dunkel ist, ist diese Straße voller Menschen und Leuchtreklamen, weshalb man diesen Ort – so wie den Bund auch – sowohl tagsüber, als auch einmal abends besuchen sollte.

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    Tipp Nummer 3: Besucht den Bund und die Nanjing Road sowohl tagsüber, als auch abends. Der Flair dieser Orte ist jeweils ganz unterschiedlich – beides sehr sehenswert.

    Der zweite Tag beginnt im Optimalfall also mit einem Spaziergang am Bund, dann wieder die Nanjing Road. Hier kann man frühstücken, was das Zeug hält. Während man tagsüber nun eher das Gefühl hat, in einer europäischen Altstadt – zugegebenermaßen einer europäischen Altstadt mit 95% Chinesen, bummeln zu gehen, so ist die Straße nachts wie bereits erwähnt hell erleuchtet und glitzert in allen Farben, was wiederum sehr chinesisch wirkt. Am westlichen Ende der Shoppingstraße kommt ihr beim Volksplatz an, dem Herz von Shanghai. Dieser Platz ist sowohl Shanghais politisches als auch kulturelles Zentrum. Hier bekommt man imposante und prächtige Bauwerke zu Gesicht. In der Mitte des Volksplatzes ist das Verwaltungsgebäude der Stadtregierung, neben ihm das Grand Theater von Shanghai, und das Museum für Stadtplanung. Rund für den Himmel und Rechteck für die Erde, das ist Shanghai Museum. Downtown sind U-Bahnstation und Einkaufszentrum. Neben all diesen imposanten Bauwerken ist der Platz doch ein beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung. An sonnigen Tagen findet man hier Scharen von Menschen. Die einen nutzen den Ort für Tanzübungen, die andere machen Schattenboxen oder lassen ihre Drachen steigen.

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    Tipp Nummer 4: Einfach mal einen Gang zurück schalten und sich hinsetzen und das bunte Treiben beobachten. Es ist grandios!

    Am späten Nachmittag kann man dann noch mal zum Bund fahren und von dort aus zum Beispiel mit der Fähre oder auch dem „Sightseeing Tunnel“ nach Pudong, der Sonderwirtschaftszone fahren. Wer darauf keine Lust hat, der fährt einfach mit der Metro durch. In der Nähe der Tower findet man zahlreiche Luxus-Malls – dort macht das Window-Shopping richtig Spaß. Man sieht die neusten Trends und Marken, von denen man in Deutschland nur träumen kann. Inmitten dieser gigantischen Türme zu stehen ist schon sehr beeindruckend. Ich schlage euch vor, eines der „Observatory Towers“ aufzusuchen, wenn es noch hell ist. Wir waren dieses Mal auf der Aufsichtsplattform vom „World Financial Center Shanghai“, dem zweithöchsten Gebäude in Shanghai. Mit 474 Metern über der Erdoberfläche ist das die zweithöchst gelegene Aussichtsplattform der Welt, noch vor den 447 Metern der oberen Aussichtsplattform Sky Pod des CN Towers in Toronto und den 452 Metern Sichthöhe des Burj Khalifa. Höher ist nur noch der die Aussichtsplattform vom Shanghai Tower nebenan: die liegt nämlich bei 561 Metern über der Erde. Wir haben uns für das zweithöchste Gebäude entschieden, weil es zum einen etwas diesig und bewölkt war und zum anderen, weil die Aussichtsplattform zum Teil aus Glasboden besteht. Diese Erfahrung wollten wir einfach mal gemacht haben, wie es ist, in 447 Metern Höhe auf Glas zu stehen. Ich habe es mir deutlich einfacher vorgestellt! Es hat mich wahnsinnige Überwindung gekostet, über das Glas zu gehen, geschweige denn mich an die Fensterfront mit Glasboden zu setzen – das hätte ich nicht gedacht, denn mit Höhe habe ich so eigentlich keine Probleme. Diese Höhe ist aber schon sehr beeindruckend und respekteinflößend. Absolut einen Besuch wert!

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    Tipp Nummer 5: Nachdem ihr die Stadt im hellen von oben betrachtet habt, müsst ihr diese Stadt im Dunkeln von oben erleben! Aber dafür müsst ihr nicht mehrere Stunden auf dem Tower ausharren. Spaziert lieber noch ein bisschen durch die Straßen zum Jin Mao Tower und fahrt dann dort hoch in den 87. Stock. Dort findet ihr die Bar „Cloud 9“ – eine der höchsten Bars auf der Welt – im Grand Hyatt Shanghai. Genießt den 360° Grad Blick über die bunte, blinkende Stadt und bestellt euch ein paar Cocktails zum Fingerfood – versucht nicht, euren Hunger dort zu stillen, es sei denn, ihr möchtet mit einer gesalzenen Rechnung die Cloud 9 wieder verlassen. Die Preise dort sind nicht ohne, das Essen ist ok, aber kein Muss für Shanghai – also lieber nur ein bisschen snacken und dann wieder Richtung Innenstadt fahren.

    Den zweiten vollen Tag startet man dann am Besten mit einem guten Frühstück. Denn auch an diesem Tag wird viel gelaufen. Ich empfehle euch eine kleine Tour durch das „französische Viertel“, mit Start am Lanxin Theatre. Diese Tour lädt zum gucken und entdecken ein – und eben zu Laufen. Das Lanxin Theatre ist das erste europäische Theater der Stadt und im Stil der italienischen Renaissance erbaut. Das Hotel gegenüber wiederum erinnert einen an die georgianische Zeit in England. Weiter geht es dann über das pompöse Okura Garden Hotel (neoklassizitisch) zu den Astrid Apartments (Art Deco Stil) und den King Albert Apartments. Laufen, laufen, laufen – man kommt zum Shanghai Culture Centre – vielleicht habt ihr Zeit für eine Show etc., wenn nicht, dann geht es weiter über die Shaoxing Road in die Sinan Road. In diesem Viertel findet man viele Wohnhäuser, wilde, zum Teil verwahrloste Gärten aus der Kolonialzeit. Sie sind dennoch schön und laden zum Träumen ein. Wie toll wäre es, wenn man solch ein kleines Häuschen mit Garten in einer Megacity wie Shanghai besitzen würde? Man kommt vorbei an der Residenz von Sun Yat-Sen, welches zeigt, wie gebildete Chinesen früher gelebt haben. Gegenüber findet man ein hübsches, mit Antiquitäten eingerichtetes Teehaus – das Antique Garden Shanghai. Hier kann man mal wieder eine kleine Pause einlegen und einfach die Stadt auf sich wirken lassen. Von dort aus kann man einen kleinen Abstecher in die Gaolan Road machen, um sich die russisch-orthodoxe Kirche anzuschauen. Danach geht es in einen typisch chinesischen Park, dem Fuxing Park. Hier treffen sich alte Menschen, um dort Karten zu spielen, anderen beim Kartenspielen anzuschauen, zum Plaudern, zum Diskutieren, zum Sporteln oder auch zum Tanzen. Ein entspannter Ort, an dem man die Menschen beobachten kann und etwas Inspiration für das eigene Leben mitnehmen kann, wenn man sieht, wie entspannt die Menschen dort sind. Weiter geht es dann Richtung Trendviertel Xintiandi, dem Aushängeschild des modernen Shanghai. Hier treffen die Reichen und die Schönen Chinesen, Touristen und Auswanderer aufeinander. Hier schlendert man am Besten durch die schmalen Gassen, entdeckt schöne Läden und genießt einen Café in einem der kleinen, aber super stylischen Cafés in der Umgebung.

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    Tipp Nummer 6: Ganz egal, ob ihr schon gegessen habt oder nicht, wenn ihr im Xintiandi angekommen seid, dann müsst ihr im Din Tai Fung (Building 6, Floor 2, Shop 11a, Xintiandi South Block, Shanghai China) Dim Sums essen gehen. Es ist einfach ein MUSS und es lohnt sich wirklich, denn nicht umsonst wurde das Din Tai Fung von der New York Times unter die 10 besten Restaurants weltweit gewählt!

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    Nach dem Essen knöpft ihr euch dann noch die eine oder andere Ausstellung in den unzähligen Museen Shanghais vor. Leider haben wir es in kein einziges Museum geschafft, aber sowohl das MoMa als auch das MoCa steht noch ganz oben bei mir auf der Liste! Und das war noch nicht mal alles – Shanghai hat wirklich so viel zu bieten. Ich werde auf jeden Fall so bald wie möglich wieder nach Shanghai reisen und alles nachholen, was ich dieses Mal verpasst habe.

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    So, das ist dann wohl doch ein sehr langer Bericht geworden. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig beim Planen eures Shanghai-Trips ein wenig weiter helfen. Tipps und Feedback von euch sind natürlich wie immer gerne gesehen, hinterlasst mir einfach einen Kommentar, ich freue mich darüber.

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  • Koh Samui, Lamai Beach – Hotelreview: Le Méridien Koh Samui Resort & Spa

    Ich kann es nicht fassen, es sind schon wieder Monate vergangen, seit wir auf der wunderbaren Insel Koh Samui, Thailand, waren. Mit einem kurzen Zwischenstop in Bangkok, kamen wir um 8 oder 9 Uhr morgens auf Koh Samui an (hier könnt ihr übrigens alles zu meinem kurzen Bangkok Aufenthalt nachlesen) – der Flughafen auf Koh Samui hat seinen ganz eigenen Charme: man fühlt sich gleich „angekommen“. Alles scheint so friedlich und ruhig, so startet man direkt entspannt in den Urlaub.

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    Das Hotel im Überblick: Entschieden haben wir uns für zwei Hotels, um keinen Ressort-Koller zu bekommen und um verschieden Strandabschnitte kennenzulernen. Als ersten Stop haben wir uns für das Le Méridien Koh Samui Resort & Spa (146/24 Moo 4, Lamai Beach, Maret, Surat Thani, Koh Samui, 84310, Thailand) entschieden, welches laut TripAdvisor zu den Top Hotels am Lamai Beach zählt. Durch unseren frühen Flug kamen wir wahnsinnig früh an und mussten noch einige Stunden warten, bis wir einchecken konnten, auch wenn sich das Housekeeping Team sehr beeilt hat. Schlimm war das aber nicht, da sich die Mitarbeiter wirklich super um uns gekümmert haben. Nachdem wir einen Welcome-Drink genossen hatten, wurden wir ins SPA gebracht und konnten uns dort erst mal ein bisschen frisch machen und umziehen: Kurz duschen, abkühlen und Badesachen anziehen! Wenn man als Sonnenanbeter in Deutschland lebt, dann weiß man, wie kostbar jede einzelne Sonnenminute ist, also legten wir uns gleich an den schönen großen Infinity-Pool. Was mir wirklich gut an dem Hotel gefallen hat war die luxuriöse, aber familiäre Atmosphäre. Die Mitarbeiter waren alle sehr herzlich und die Gäste sehr entspannt. In Luxus Hotels findet man oft ein bestimmtes Klientel an Menschen, die zum Beispiel sehr fordernd sind und manchmal auch etwas übers Ziel hinaus schießen. Aber hier war das nicht so – sowohl die Mitarbeiter als auch die Gäste waren nicht so distanziert – ja, das Wort „familiär“ beschreibt die ganze Atmosphäre wirklich sehr treffend!

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    Speisemöglichkeiten im Hotel: Ich gehöre nun wirklich nicht zu den Leuten, die im Hotel essen, wenn sie unterwegs auf Reisen sind. Wirklich nicht! Ich gehe viel lieber außerhalb essen, sei es Street Food, das kleine Restaurant um die Ecke oder oder oder. In meinem Thailand Urlaub war ich jedoch zugegebenermaßen etwas fauler als sonst. Neben dem Frühstück haben wir also schon öfters mal im Hotel zu Mittag gegessen (es war aber auch einfach zu heiß um in der Mittagssonne auf Nahrungssuche zu gehen!). Die Preise im Hotel sind jedoch schon sehr hoch. Wenn man also faul ist, dann muss man sich darauf einstellen, dafür zu zahlen. Das hoteleigene Restaurant heißt „Latest Recipe“ und ist ein offener Raum direkt am Infinity-Pool. Ich habe mir einige Restaurants direkt am Strand angeschaut, muss aber sagen, dass das hier von der Ambiente wirklich am schönsten war. Besonders abends, wenn der Pool schön beleuchtet ist – auch wenn ich abends dort nie gegessen habe. Das Frühstück findet auch im Latest Recipe statt und ist toll. Von der Pho-Suppe über Pancakes, frisch zubereiteten Eiergerichten zu exotischen Früchten, ihr findet alles, was das Herz begehrt. Dieser Ort wirkt einfach super friedlich und ruhig – wirklich perfekt, um in den Tag zu starten! Am Pool selbst gibt es dann noch die „Plunge Bar“. Hier haben wir uns täglich leckere Drinks und Smoothies gegönnt – das gehört einfach zum Entspannen am Pool dazu, oder?

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    Das Zimmer: Wir haben 5 Nächte lang in der wundervollen Plunge Pool Suite verbracht – und genau diese Suite würde ich euch auch empfehlen. Insgesamt gibt es 6 Zimmertypen, angefangen bei der günstigsten Option, der „Verandah Suite“ bis hin „Ocean Front Pool Villa“. Alle Zimmertypen sind ausreichend groß – aber leider besitzen die „Verandah Suite“ und die „Terrace Suite“ keinen direkten „Wasserzugang“. Die Plunge Pool Suite aber hat einen Mini-Tauchbecken im Freien und dieser ist Gold wert! Man kann quasi direkt vom Bett aus ins kühle Nass springen. Die weiteren Zimmerkategorien bieten entweder einen Zugang zu einem privaten Pool, den man sich mit wenigen anderen Gästen teilt oder auch einen komplett privaten Pool direkt am Strand. Was top ist, aber natürlich dann auch etwas mehr kostet. Die Zimmer an sich sind sehr schön eingerichtet – asiatisch, chinesisch mit einem sehr modernen Touch. Das gefällt mir persönlich als Chinesin natürlich sehr, sehr gut. Das Bett ist unheimlich bequem der Service lässt keinen Wunsch offen.

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    Der Strand – Lamai Beach: Der Lamai Beach ist nach dem Chaweng Beach (hier waren wir dann in der zweiten Hälfte unseres Urlaubes) der zweitgrößte Strand von Ko Samui und damit sehr viel ruhiger und entspannter. Leider muss ich zugeben, dass der Strand nicht ganz so schön wie in Chaweng ist, aber auch hier kann man unbesorgt ins Meer gehen, schwimmen, surfen, schnorcheln oder auch tauchen. Die Preise am Lamai Beach sind etwas günstiger als in Chaweng, aber was das Nachtleben betrifft, muss sich dieser Strandabschnitt ebenfalls nicht verstecken. Beachclubs, Bars, Restaurants, Thaiboxen – man findet hier alles und zu günstigen Preisen.

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    Mein Fazit: Ich liebe dieses Hotel! Ganz egal ob das 24h Fitness Studio, die Mitarbeiter, die kostenlosen Shuttles zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, der Pool, der Service – alles war perfekt, ohne überladen oder distanziert zu wirken. Ich würde keineswegs zögern, wieder dort zu buchen, oder meinen Freunden und natürlich auch euch liebe Leser, eine uneingeschränkte Empfehlung auszusprechen.

    Love,

    Summer

  • Travel Diary: Drei Tage Mallorca

    Vor ein paar Wochen ging es los – Mici und ich flogen gemeinsam in den wohlverdienten Kurzurlaub auf die wunderschöne Insel Mallorca. Ich war noch nie dort und ich muss sagen, auch wenn drei Tage viel zu kurz waren, um die Insel auch nur annähernd kennen zu lernen, habe ich sie doch sehr ins Herz geschlossen. Das war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich die Insel besucht habe. Aber von Anfang an; Unser Wecker klingelte um kurz nach drei Uhr nachts/ morgens, da wir uns für den ersten Condor Flug am Tag entschieden hatten. Wir wollten so viel wie möglich vom ersten Tag haben und nahmen es in Kauf, unausgeschlafen in den Tag zu starten – schlafen können wir schließlich auch in der Sonne am Strand. Und das taten wir dann auch. Entweder sind wir wirklich alt geworden, oder so en früher Flug schlaucht doch ganz schön, so dass der Gedanke „dann haben wir ja den ganzen Tag“ vielleicht doch nicht mehr so greift. Glücklicherweise startete der Flug recht pünktlich und nach einem zweistündigen Flug und einer kurzen Taxifahrt zum Hotel, kamen wir bereits um neun herum in unserem Hotel an. Viel zu früh, da unser Zimmer erst ab 14:00 Uhr bezugsfertig war.

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    Das Hotel: Obwohl das Datum unseres Trips schon länger fest stand, kamen wir irgendwie nicht zur Potte und haben erst relativ Last Minute unser Hotel gebucht. Wir haben also nach einem Hotel im gehobenen Segment gesucht, das direkt am Strand war und vorzugsweise nur für Erwachsene war. Nicht falsch verstehen – ich liebe Kinderlachen und auch Geschrei gehört dazu, aber wenn man nur wenige Tage zum Entspannen hat, dann reicht es mir, dass ich mich über die „ich reserviere mir die besten 10 Liegen mit meinen Handtüchern, komme aber erst in fünf Stunden“- Fraktion aufrege (und darüber habe ich mich wirklich sehr viel geärgert!). Es war wider erwarten erstaunlich schwer, das passende Hotel zu finden. In der Hochsaison ist Mallorca nämlich ganz schön teuer und die meisten Hotels am Strand sehen aus wie Plattenbauten und sind nicht wirklich hübsch anzusehen. Klar schläft man eigentlich nur im Hotel, aber dennoch ist mir ein kleines bisschen Luxus in meinen Urlauben sehr wichtig. Dafür bin ich auch bereit etwas mehr zu zahlen. Entschieden haben wir uns letztendlich für das Pure Salt Garonda am Playa del Parma. Es ist das einzige 5 Sterne Hotel an diesem Strandabschnitt und wir haben viel erwartet. Die Lage ist für einen jungen Mallorca-Ersturlauber gar nicht so schlecht. Man ist ebenso schnell am Flughafen wie in der wunderschönen Hauptstadt Palma (mit der Bushaltestelle direkt vor der Tür) und man hat einen schönen und sauberen Strandabschnitt direkt auf der anderen Seite (wenn auch sehr voll). Das Hotel bietet kostenfreies WLAN an und man ist in der Nähe vom „Ballermann“, ohne den Lärm und die betrunkenen Menschen nonstop ertragen zu müssen. Allerdings habe ich für den bezahlten Preis deutlich mehr Luxus, mehr Style und ein größeres, geräumigeres Zimmer mit Minibar erwartet. Auch der Service entsprach nicht unbedingt meinen Erwartungen, auch wenn alle Mitarbeiter immer sehr freundlich waren. Das Zimmer an sich war sehr klein (für zwei Personen und zwei Koffer einfach zu klein) und nicht wirklich stylish eingerichtet – aber immerhin schön hell. Das Bad wiederum war wirklich hübsch und ansehlich. Wellness Area und Pool sind klein, aber fein. Positiv anzumerken war auch das Frühstück auf der Terrasse – der Frühstücksraum im inneren des Hotels ist aber sehr altbacken und passt so gar nicht zum Hotel. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass man sich nicht ganz einig war, ob man modern oder doch etwas eingestaubt sein möchte. Wie gesagt, für den Preis, den wir bezahlt hatten, kann ich das Hotel nicht weiterempfehlen. Aber wer nicht auf etwas Luxus verzichten möchte, aber dennoch am Playa del Palma wohnen möchte, der kann sich das Hotel mal anschauen.

    IMG_4666Das Pure Salt Garonda von der Strandseite aus.
    IMG_4658Das Zimmer Richtung Garten – wirkt dank der Panoramaoption relativ geräumig. Ist es leider nicht.IMG_4673Der Außenpool. Klein aber fein.IMG_4657Der Innenpool im Wellness Bereich. Ebenfalls klein. Der Wellnessbereich ist aber nett gemacht mit Sauna, Whirlpool, Dampfbad und einem eiskalten Minipool zum abkühlen.

    Der Strand: Unser Hotel lag direkt am Playa del Palma, der längste und wohl auch berüchtigtste Strand von Mallorca. Wenn ich an Playa del Palma denke, dann sehe ich deutsche Partytouristen, Bier und betrunkene Menschen von meinen Augen. Dabei hat der sechs Kilometer lange Strandabschnitt, der nur wenige Kilometer von der Inselhauptstadt entfernt liegt, mehr als nur Bier und Party zu bieten. Beim abendlichen Spaziergang am Playa de Palma läuft man an stylischen Restaurants und Bars vorbei, an Clubs und Absteigen – man sieht die betrunkenen Musterpartypeople, aber auch Familien mit Kindern, Pärchen, die einen Liebesurlaub machen oder auch viele ältere Reisende. Was mich sehr positiv überrascht hat war die Sauberkeit. Der Strand ist einfach absolut sauber und das Wasser kristallklar. Das habe ich mir vor der Reise so überhaupt nicht vorstellen können. Klar, im Juli war der Strand sehr voll, aber man kann sich für 16€/ Tag zwei Liegen und einen Schirm ausleihen und dann hat man eigentlich seine Ruhe und bekommt nicht das Gefühl, dass man Seite an Seite mit den eingeölten Menschen liegt. Der Strand ist sicherlich nicht der schönste auf der Insel, aber mit Sicherheit der spannendste für junge Menschen, die diese Dinge gleichzeitig möchten: Stadt zum Bummeln und Shoppen, Strand zum Entspannen und Bräunen, Clubs und Bars zum Feiern und günstige Restaurants (aber auch exklusivere Restaurants). Perfekter Strandabschnitt also für den „Mallorca-Neuling“. Man merkt aber relativ schnell, dass Mallorca so viel schönere Buchten zu bieten hat, dass man automatisch im Urlaub schon beginnt, über weitere Trips auf die Insel nachzudenken. 

    IMG_4664Die Megaarena ist Mallorcas größte Partylocation – und das ist so gar nichts für mich….aktuell16Meine Lieblingstunika für Strandspaziergänge! Die trage ich am liebsten zu offenen Schuhen oder Heels, aber für den Strandspaziergang habe ich dann doch geschlossene Sneaker gewählt. Ein zum Verwechseln ähnliches Modell findet ihr hier bei Alba Moda.IMG_4672Der wunderschöne Sonnenuntergang am Strand.IMG_4665Durch und durch Sonnenanbeter.

    Die Haupstadt: Wir hatten drei volle Tage auf Mallorca. Die meiste Zeit verbrachten wir am Strand oder auch am Pool, um hart an einem schönen Teint zu arbeiten. Aber Palma ist ein Muss, wenn man auf der Insel ist. Daher konnten wir uns Hauptstadt natürlich nicht entgehen lassen. Bereits am ersten Abend sind wir mit dem Bus 25 (Palma Express, für gerade mal 1,50€ pro Kopf pro Strecke) nach Palma gefahren. Der Bus kommt zwischen 9 Uhr morgens und 21 Uhr alle 15 Minuten und man ist in etwa 15 Minuten direkt in der Innenstadt. Bus 15 hält zwar auch vor der Tür und fährt auch in die Stadt, aber da dieser Bus eine andere Strecke fährt und alle paar Meter stoppt, dauert die Fahrt wohl sehr viel länger. Mein Eindruck von Palma? Die Stadt ist einfach wunderschön! Ganz egal, wo man hingeht, diese Stadt ist wirklich einfach schön und strahlt einen ganz eigenen Charme aus. Am ersten Abend haben wir den Sonnenuntergang über den Hafen genossen, lecker zu Abend gegessen und sind mit einem Eis durch die Stadt gelaufen. Am nächsten Morgen sind wir dann relativ früh aufgestanden und wieder nach Palma reingefahren. Auf dem Plan standen die typischen Sehenswürdigkeiten – die Kathedrale ist wirklich sehr beeindruckend -, das Bummeln durch die Stadt, entspanntes Shoppen (unter anderem im schönsten Zara, das ich bisher gesehen habe und Uterque) und ein leckeres Mittagessen. Natürlich haben wir nicht alles gesehen und ich bin mir da sehr sicher, dass sowohl Mici als auch ich bald wieder mal nach Mallorca fliegen werden.

    aktuell15Kathedrale La SeuIMG_4671Kathedrale La SeuIMG_4660Placa de la Llotja.IMG_4662Sonnenuntergang, Blick Richtung Hafen.

    Der Travel Look: Zu guter Letzt wollte ich euch noch meinen Travel Look zeigen. Ich hadere oft mit der kühlen Temperatur im Flugzeug, vor allem dann, wenn ich weiß, dass die Temperatur am Zielort unheimlich hoch sein wird. Dann stehe ich oft vor der Frage: „Möchte ich lieber im Flugzeug frieren, am Zielort vor Hitze eingehen oder mir die Mühe machen, mich vor Ort umzuziehen?“ Glücklicherweise gibt es mittlerweile zwei Kleidungsstücke, die uns Frostbeutel das Leben etwas einfacher machen: Maxikleider/-röcke und Culottes! Die eignen sich perfekt als Teil des Reiseoutfits. Ich habe mich also für eine luftige Culotte, ein Camisole Top zur Jeansjacke und Adidas Superstars entschieden. Die wichtigsten Unterlagen wie Ausweis, Karten und Geld trage ich am liebsten in einer kleinen Umhängetasche (meine ist von Furla) direkt am Körper, so dass ich immer ein Auge drauf haben kann. 

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    Love,

    Summer