• Outfit: Casual All Black with White Sneaker. |Werbung

    Neutrale Farben wie beige, braun und weiß dominieren weiterhin meinen Kleiderschrank – aber sie haben mittlerweile eine starke Konkurrenz bekommen. Der Anteil an schwarzen Kleidungsstücken im Schrank ist in den letzten Monaten stark angestiegen und es fühlt sich – stand jetzt – nicht so an, als würde dies demnächst ein Ende nehmen. Wobei mich der Frühling doch noch umstimmen könnte… wenn es wieder wärmer wird, die Blümchen sprießen… dann lasse ich mich vielleicht doch umstimmen und packe meine schwarze Sachen weg. Nicht so bei meiner Schuhwahl. Da bleibe ich meinen weißen Sneakern treu – seit Jahren und lasse mich nicht so schnell umstimmen (auch im Winter nicht). Sie passen einfach zu allem (und zu allen Jahreszeiten)! Ich trage sie zu Anzügen, zu Kleidern (kurz und lang), Shorts, Skinny Jeans, Paperbag Hosen, zum Gammeln, zum Ausgehen… also wirklich zu allem. Jeder Fashion-Lover sollte meiner Meinung nach mindestens ein paar weiße Sneaker zu Hause haben. Wer ist da noch so gestrickt? Dieser Sneaker mit Leo-Optik an der Ferse ist meine neuste Liebe und Errungenschaft. Eigentlich untypisch für mich, da ich sonst bei Sneaker immer nur zu einer Marke greife. Hier war es jedoch Liebe auf dem ersten Blick. Ich habe ihn gesehen und hatte direkt mehrere Outfits, die ich im Kopf dazu kombieren konnte. Außerdem ist das Leo-Muster einfach ein absoluter Eye-Catcher und gibt jedem casual Look das gewisse etwas.

    Wie sieht’s bei euch aus? Welcher Schuh ist euer Lieblingsschuh? Auch der weiße Sneaker? Oder doch die klassischen schwarzen Pumps? Oder derbe Biker-Boots? Lasst es mich gerne in einem Kommentar wissen. Falls ihr noch auf der Suche nach eurem Lieblingsschuh seid, dann findet ihr hier viele weitere Damenschuhe.

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    Summer

  • Restaurant Empfehlung Venedig – Osteria al Cantinon

    Das kleine Restaurant „Osteria al Cantinon“, fernab des Massentourismus, scheint noch ein echter Geheimtipp zu sein. Wir waren für italienische Verhältnisse recht früh abends im Restaurant und haben daher problemlos und ohne Reservierung ein Plätzchen im Außenbereich, direkt am Mini-Wasserkanal bekommen. Wenn das Wetter es zulässt, dann versucht auf jeden Fall einen der wenigen Plätze draußen zu bekommen, auch wenn das Ambiente im Inneren ebenfalls sehr schön war. Zur Sicherheit ist eine Reservierung auf jeden Fall ratsam. Denn neben den wenigen Touristen, findet man vor allem Einheimische hier.

    Osteria al Cantinon, Sottoportego Delle Colonete, 2152, 30121 Cannaregio, Venezia VE, Italien

    Unser Tisch war schlicht, aber süß dekoriert. Der freundliche Kellner kümmert sich um uns, sobald wir Platz genommen hatten. Kurz danach stand bereits ein kleines Körbchen mit einer Auswahl an Brot und Brotgebäck auf dem Tisch (super lecker!). Als Vorspeise teilten wir uns eine Portion Burrata mit Schinken – das war so so so gut. Hier habe ich tatsächlich zum ersten Mal richtigen Burrata gegessen und mich direkt verliebt. Das ist aber mittlerweile auch schon einige Jahre her. Mittlerweile hat sich die Karte etwas verändert, daher bringt es leider nichts mehr, euch unsere damals gewählten Hauptspeisen zu empfehlen. Aber, was ich euch sagen kann ist, dass jedes Gericht einfach „on point“ war. Besonders empfehlenswert – und ich hoffe doch stark, dass man es auch heute noch bestellen kann: die hausgemachte Tiramisu. Genuss pur! Unbedingt probieren.

    Fazit: Die Bedienung ist freundlich und die Atmosphäre sehr gemütlich. Das Essen ist sehr gut, der Wein harmoniert perfekt dazu. Der Preis ist gehoben, aber für die Qualität absolut in Ordnung und angemessen.

    Love,

    Summer

  • Outfit: Neutral Colors Love.

    Wisst ihr noch – im letzten Outfit-Posting habe ich bereits davon gesprochen, dass ich gedecktere Farben liebe. Here we go: ein kompletter Look in neutralen Farben. Ganz ohne Farbklecks dieses Mal. Ich liebe diese weichen Farben und der Oversized Mantel perfektioniert das Outfit für mich. So würde ich am liebsten täglich vor die Tür gehen. Wobei sich aktuell die „Farbe“ schwarz sehr in meinem Kleiderschrank ausbreitet. Wenn ich mich jetzt für „Team Neutral Colors“ oder „Team All Black“ entscheiden müsste, ich könnte es nicht. Aber Gott sei Dank muss man sich nicht entscheiden. In welchem Team würdet ihr spielen, wenn ihr vor die Wahl gestellt würdet? Oder könnt ihr euch ebenso wenig wie ich entscheiden? Schreibt mir – ich freue mich auf eure Kommentare.

    Love,

    Summer

  • Hochzeitskolumne #10 – Dramen & Katastrophen auf Hochzeiten

    Ist eine Hochzeit überhaupt eine Hochzeit, wenn sich nicht wenigstens eine kleine Katastrophe im Vorfeld oder auf der Hochzeitsfeier selbst ereignet? Man munkelt zwar, dass es so etwas geben mag, aber ich selbst glaube nicht wirklich dran – wenn dies bei euch der Fall war: herzlichen Glückwunsch! Ihr gehört bestimmt zu der Minderheit. Mit diesem Posting möchte ich übrigens keiner zukünftigen Braut Angst machen, indem ich euch aufzeige, was alles schief gehen kann. Nein, vielmehr möchte ich euch zeigen, dass all diese Bräute mit ihren kleinen und großen Katastrophen noch immer glücklich verheiratet sind und mit etwas Abstand auch über das Geschehene lachen können. Denn letztendlich ist alles nur halb so schlimm und die Panik findet oft nur in unseren Köpfen statt. Keine Hochzeit kann bis in das kleinste Detail durchgeplant werden – denn ihr wisst nie, ob euch nicht das Wetter, einer eurer Gäste, euer Körper, eure Dienstleister oder was auch immer einen Strich durch die Rechnung macht. Ich bin sogar der felsenfesten Überzeugung, dass man gar nicht erst anfangen sollte, alles bis ins letzte Detail planen zu wollen. Plant die Struktur, plant die Dekoration, plant den Rahmen – aber lasst genug Spielraum für Eventualitäten. Ich persönlich hatte das Glück, keine einzige Bridezilla in meinem direkten Umfeld gehabt zu haben, obwohl jeder für sich mit Dramen zu kämpfen hatte. Aber ich erinnere mich an Bloggerinnen, die parallel zu meiner eigenen Hochzeitsphase 2017/18 online jeden Schnipsel ihrer Feier vorab ausdiskutiert haben und jedes noch so kleine Problem zu einem Drama hochstilisiert haben. Ich als Bride to be empfand das unheimlich anstrengend und nervtötend und bin mir heute genau so sicher wie damals, dass diese Panikmacherei absolut nicht notwendig ist. Entspannt euch, genießt die Planungsphase, die Vorfreude und vor allem: genießt eure Hochzeit. Am Ende ist alles so schnell vorbei und es lohnt sich einfach nicht, sich diesen Tag versauen zu lassen.

    An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an meine liebe Instagram Community dafür, dass ihr so viele Stories eingeschickt habt. Es gab viele ähnliche Stories, diese habe ich dann zu einem Oberthema zusammengefasst und einige Stories passen sogar in mehrere Kategorien. Nehmt es mir nicht übel, falls ihr eure Story nicht explizit findet. Viel Spaß beim Lesen und hinterlasst mir gerne einen Kommentar, vor welchem Fail ihr besonders große Angst habt – oder wenn ihr schon geheiratet habt: welches Drama ereignete sich auf eurer Hochzeit? Kannst du mit Abstand auch darüber lachen oder möchtet ihr es am liebsten noch immer verdrängen?

    Last minute cancellation von Gästen VS unangemeldete Gäste

    Jeder, der mal an einem Sitzplan saß weiß, wie mies Last Minute Absagen, aber auch unangemeldete Gäste sind. Bräute verzweifeln daran. Man schiebt tagelang kleine Namensschilder von Tisch zu Tisch, tauscht die Sitzgruppen tausend mal, um die optimale Sitzordnung zu finden und um allen Gästen gerecht zu werden. Dann bekommt man wie eine Faust in den Magen Absagen in allerletzter Minute, oder die Leute erscheinen einfach nicht – oder sie kommen einfach unangemeldet mit einem neuen Partner, einer/m Bekannten oder sogar mit der gesamten Familie. Was denken sich solche Menschen eigentlich dabei? Das macht man einfach nicht. Ihr seid Gäste und dementsprechend sehr wertvoll für das Brautpaar, aber ihr seid nicht die Hauptattraktion. Bitte seid so fair und sagt bis zum geforderten Datum ab (Krankheitsfälle etc. natürlich nicht eingeschlossen) oder meldet euch direkt, wenn ihr mit eurer Großfamilie kommen möchtet. Übrigens gilt: je kleiner und exklusiver die Hochzeit ist, desto schlimmer sind Last Minute Absagen oder Extragäste.

    Wetter Fails

    Dazu muss ich nicht mehr viel sagen, oder? Regen, Sturm, zu heiß, zu windig. All das haben wir nicht in der Hand. Wenn einem das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, dann muss man das Beste draus machen.

    „Es war viel zu heiß und unsere Gäste und wir haben geschwitzt bis zum geht nicht mehr. In meinem langen Kleid unter 100 Lagen habe ich beinahe einen Hitzschlag erlitten.“

    „Wir hatten die ganze Woche vor der Hochzeit tolles Wetter. Ausgerechnet am Tag unserer Hochzeit stürmte es. Es regnete und es war windig. Unsere Deko draußen flog uns um die Ohren. Die Gäste standen im Regen. Es gab keine Zeit zum umdekorieren. Dafür sind unsere Hochzeitsbilder im Regen einmalig geworden.“

    Familienmitglieder und andere Gäste, die sich nicht zu benehmen wissen

    Well, Familienmitglieder kann man sich nicht aussuchen. Und manchmal muss man sie eben einladen, obwohl man weiß, dass sich diese Person nicht benehmen kann. Das können weiter entfernte Tanten, Cousins und Cousinen sein – aber es kann auch die unmittelbare Familie sein: Geschwister, Eltern oder Schwiegereltern. Auch zu diesem Thema hattet ihr viele Geschichten. Von Streitereien in der Familie, die sogar auf der Hochzeitsfeier ausdiskutiert worden sind, über Familienmitglieder, die sich selbst über die Braut stellten bis hin zu bösen Stiefmüttern, da war alles dabei. Hier einige Stories dazu:

    „Ich hatte es ja glaube ich schon mal erwähnt, unsere Hochzeit war leider nicht der schönste Tag für uns. Streit in der Familie hat mir den Tag richtig versaut! So schade, dass sich die Familie nicht einmal an so einem Tag zusammen reiße kann! Durch den ganzen Stress habe ich Nasenbluten bekommen und habe mein Kleid vollgeblutet – kurz vor den Fotos. Aber was soll man machen, ich habe es verziehen und versuche nicht darüber nachzudenken.“

    „Ich bin nicht der größte Tierfreund – unter anderem weil ich einfach Angst habe. Für meine Hochzeit habe ich natürlich gesagt, dass ich definitiv keine Tauben will. Ich mag das nicht und möchte sie weder anfassen noch fliegen lassen. Ich würde anfangen zu weinen vor Angst. Als wir noch in der Kirche standen kam meine Mama auf mich zu „Jemand hat euch Tauben besorgt“. Ich hab ihr gesagt, dass sie rausgehen, die Person bezahlen und wegschicken soll. Ich will keine Tauben. In mir ist schon die Panik aufgestiegen und für mich war das schrecklich. Es wissen doch alle, dass ich Angst habe. Die Tauben hat meine Schwiegermutter bestellt. Ich durfte mir noch ewig anhören, dass ich sie blamiert habe vor der Verwandtschaft, weil ich die Tauben nicht wollte. Das war ja wohl ein Geschenk. Ich bin innerlich 100 Tode gestorben wegen dieser Tauben.“

    „Meine Mutter sagte mir, dass sie mein Kleid hässlich fand.“

    „Wir haben unsere standesamtliche Hochzeit letztes Jahr bei uns zu Hause gefeiert. Haben ein Gäste-WC und halt unser Badezimmer. Irgendwann hat eine Arbeitskollegin von meinem Mann das ganze Gäste-WC vollgekotzt (war nicht mehr betretbar) und ist dann in unser Badezimmer gewandert und hat sich dort eingeschlossen. Sie ist nicht mehr rausgekommen weil sie den Schlüssel nicht umdrehen konnte und wir mussten dann ihre beste Freundin zu uns bestellen. Die hat dann 2 Stunden gebraucht um sie aus dem Bad heraus zu kriegen, danach sind dann alle erstmal auf Klo gerannt. Das Gäste-WC hat aber noch 2 Wochen gestunken.“

    „Mein Cousin forderte von mir, dass ich eine Kinderbetreuung organisiere.

    Dienstleister- Fails

    Dienstleister, die spontan absagen, halte ich für eine echte Katastrophe. Spontan findet man selten guten Ersatz. Im Optimal-Fall hat euer Dienstleister ein Back-Up, sprecht das unbedingt vorher ab. Eure Stories dazu:

    „Mein DJ hat drei Stunden vor der Hochzeit abgesagt. Ihre Mutter ist an diesem Tag verstorben. Sehr tragisch für sie, darüber müssen wir nicht diskutieren. Ich hatte kein Back-Up und musste innerhalb kürzester Zeit einen Ersatz finden. Jemanden, der unseren Musikgeschmack zu 100% entsprochen hat, haben wir nicht mehr finden können.“

    „Meine Visagistin hat meinen Termin falsch eingetragen. Ich stand ohne Visa, ohne Zeugs da. Wie kann das passieren? Nervlich war ich am Ende. Meine Trauzeugin und Brautjungfern haben ausgeholfen. Ich schätze das sehr, auch wenn das Ergebnis nicht so aussah, wie ich es wollte. Insbesondere die Frisur war komplett daneben.“

    Brautkleid-Desaster

    Hier kann auch so einiges schief gehen – sowohl physisch, als auch psychisch. Aber lest selbst:

    „Ich habe kurz vor der Hochzeit nach der letzten Anprobe extrem viel abgenommen. Das Kleid hing an mir wie eine Decke. Panik, Drama, Katastrophe. Wir haben Last Minute versucht, das Kleid irgendwie abzustecken. Ich habe mich sehr unwohl gefühlt.“

    „Ich habe mir mein Traumkleid Maßschneidern lassen und sollte es ca. 2-3 Monate vor dem Termin erhalten. Der Schneider war jedoch zunächst in Verzug und hat dazu noch ein komplett falsches Kleid genäht. Das zweite „richtige“ Kleid sah so schrecklich aus, dass ich geweint habe. Ersatzschneider suchen, neue Besprechungen, Anpassungen. Alles in allem sehr stressig. Mein Brautkleid habe ich dann 6 Tage vor der Hochzeit bekommen – zur ersten Probe. Letztendlich war es mein Traumkleid und sogar besser als das eigentlich von mir gewünschte Kleid… aber die Zeit bis dahin war nicht schön.“

    „Ich habe mich von der Verkäuferin gezwungen gefühlt, ein Kleid zu kaufen, das mir nicht zu 100% zusagte. Der Store war nicht kulant und ich musste mir ein zweites Kleid kaufen.“

    First Dance Fails

    Alle fiebern auch den Tanz hin. Es ist euer erster gemeinsamer Tanz als Mann und Frau/ Frau und Frau/ Mann und Mann und es soll super schön und romantisch werden oder super genial, weil ihr euch eine tolle Choreo ausgedacht habt… Mein Mann und ich hatten übrigens auch eine kleine Choreo. Allerdings haben wir die Hälfte vergessen und die andere Hälfte starb mit meinem Kleid, weil ich mich nicht so bewegen konnte, wie ich wollte. Wir fanden es mehr witzig als schlimm, irgendwie passte das einfach zu uns. Eure Stories dazu hier:

    „Bei unserer Hochzeit ist der Hochzeitstanz ziemlich in die Hose gegangen. Wir haben ein halbes Jahr eine Choreo einstudiert und jeden Abend geübt. Dabei haben wir die Rechnung ohne mein Kleid gemacht. In dem Moment war es eine richtige Katastrophe für mich, ich hätte am liebsten den Tanz abgebrochen. Aber die Gäste haben davon nicht viel mitbekommen, da sie die Choreo ja nicht kannten. Also wir sind schon seit 3 Jahren verheiratet und wir haben uns bis heute das Video von unserem Hochzeitstanz nicht angeschaut. Wobei wir es heute echt gelassen sehen – aber trotzdem will ich es mir nicht angucken.“

    „Ich hatte eine ziemlich lange Schleppe und mir ist der Knopf am Kleid gerissen , der die Schleppe hinten halten soll. Und das vor dem Hochzeitstanz bei denen alle möglichen Drehungen drin waren die dann natürlich alle nicht funktioniert haben weil ich diese Riesen Schleppe und diese etlichen Meter Stoff ja die ganze Zeit halten musste.“

    „Mein Mann wollte mich heldenhaft durch die Luft schleudern. Long story short: wir lagen beide auf dem Boden. Fand ich damals nicht sehr witzig, heute kann ich jedoch darüber lachen.“

    Hochzeitstorten-Fail und sonstige Essens-Dramen

    Neben Musik, Location und Dekoration, ist man als Brautpaar natürlich auch vor allem für das leibliche Wohl der Gäste zuständig. Vor allem bei der Torten-Story fühle ich sehr mit. Unsere Hochzeitstorte sah nämlich nicht mal annähernd so aus wie die tollen Pinterest-Bilder, die ich dem Hotelkonditor geschickt hatte. Ich glaube, selbst unser Fotograf war so geschockt von der Hässlichkeit dieser Torte, dass er nur ein einziges Foto davon machte. Gott sei Dank. Letztendlich habe ich mich sehr schnell von dem ersten Schock erholt und 10 Minuten später war es mir schon wieder egal, wie die Torte aussah, denn wenn wir mal ehrlich sind: who the fuck erinnert sich an die verhunzte Torte (geschmacklich war sie übrigens sehr gut!), wenn die Feier gigantisch war? Genau: niemand.

    „Auf russischen Hochzeiten wird die Torte groß präsentiert. Als unsere in den Raum geschoben wurde und ich die gesehen habe, wollte ich nur im Boden versinken. Die sah so schrecklich aus. Überhaupt nicht so wie auf dem Bild, das ich dem Konditor gegeben habe. Er meinte noch, das sei easy und es sei alles kein Problem. Sie war auch noch total schief und an den Seiten verschmiert, als hätte jemand die obere Schicht aufgefangen gehabt. Im Nachhinein hab ich erfahren, dass die Gäste dachten, dass meine Mutter die Torte gemacht hätte und haben es nicht so schlimm gefunden wegen diesem Gedanken. Wir haben die Augen zugedrückt und weiterhin gefeiert. Ich bin locker an den Tag ran gegangen, es geht nämlich immer etwas schief. Man sollte es dann locker nehmen und sich nicht die Feier vermiesen lassen. Geschmeckt hat die Torte immerhin sehr gut.“

    „Wir hatte eine zu kleine Torte bekommen und hatten auch zu wenig essen, weil das Mitternachtsgulasch über Nacht schlecht geworden ist. Währenddessen hab ich gar nicht so viel davon mitbekommen. Leider war es sehr schlimm für mich, dass es meine Mutter extrem beschäftigt hatte. Wegen der Torte hatten wir hinterher auch Ärger, weil wir den Konditoren gebeten haben, uns doch bitte das Geld zu erstatten. What a drama!“

    Wartende Gäste & zu lange Pausen

    Für mich als Hochzeitsgast war es immer besonders unangenehm, wenn die Pausen zwischen der Trauung und dem Dinner zu groß war – beziehungsweise, wenn man die Gäste dann einfach mehrere Stunden ohne Programm stehen lässt. Daher haben wir zum Beispiel beschlossen, dass wir unser Hochzeits-Shooting am Tag selbst auf nur eine Stunde beschränken und sind dann am nächsten Tag noch mal mit unserem Fotografen losgezogen. Manchmal lässt es sich jedoch nicht vermeiden, dass man als Brautpaar zu spät kommt oder irgendwo verschollen ist.

    „Am Hochzeitstag, als die Gäste mich erwarteten und ich mich schon auf dem Weg befand, musste ich kurz vor dem Saal so dringend auf die Toilette, dass ich da keineswegs rein laufen konnte. Also suchten wir eine Toilette in der Nähe. Burger King it is. Durch das riesige Kleid war alles nicht so einfach und die Gäste mussten deshalb 40 Minuten auf mich warten. War der Horror für mich, aber jetzt, ein Jahr später, kann ich darüber lachen.“

    „Hatten ein ‚kleines‘ Drama: Eine große Kreuzung, die auf dem Weg zum Standesamt war, war an dem Wochenende vollgesperrt wegen einer Baustelle. Also suchte mein Vater, der das Brautauto fuhr, im Vorfeld einen Alternativweg raus. Natürlich waren wir beim Get-Ready spät dran, so dass die Zeit echt knapp war. Doof war dann, dass durch die Baustelle viele Querstraßen auch gesperrt waren, eine davon hatte mein Vater als Alternative rausgesucht. Also offizielle Umleitung gefahren, die sehr viele nutzten. Waren dann 1 min vor Termin vor Ort (sollte 10min vorher da sein), Standesbeamtin war angepisst, hatten auch noch die Formulare daheim vergessen und ich war durchgeschwitzt, bevor es überhaupt losging.“

    „Ich hatte eine allergische Reaktion auf etwas, dass ich kurz vor der Trauung gegessen hatte. Hab überall Ausschlag bekommen, meine Augen waren zugeschwollen, mein Make-Up verschmiert. Meine Gäste und mein Ehemann haben über eine Stunde auf mich gewartet, bis ich wieder einigermaßen ok aussah und mich raus getraut habe.“

    Sonstige Fails

    Nachdem ich die meisten Fails kategorisieren konnte, gibt es noch zwei kleine Stories, die nirgendwo hinein gepasst haben. Die bekommt ihr hier als add-on 🙂

    „Bei der Hochzeit meiner besten Freundin, 4 Minuten vor dem Einzug in den Trauraum: Ich habe das Brautpaar, das Blumen und Ringkind gebeten, sich aufzustellen. Alle stehen parat, ich will die schleifen auf dem Ringkissen noch einmal richten. Was fällt mir auf? Es ist nur ein Ring drauf, der zweite weit und breit nicht in Sicht. Frage das Ringkind (Sohn der beiden, 3 Jahre), was passiert ist – „Weiß nicht!“. Kurzer Panikmoment, alle hektisch. Ring wurde zum Glück unter dem Tisch im Vorraum des Trauraumes gefunden. Sowas braucht mein Herz nun wirklich nicht! Die Braut war sogar gelassener als ich. Hätten wir den Ring nicht gefunden, hätte sie einfach einen von mir genommen.“

    „Bei mir ist tatsächlich fast alles glatt gelaufen. Im August 2019 hatten wir unsere freie Trauung im Garten meiner Eltern. Unsere Traurednerin hatte von uns ein portables Mikrofon mit Lautsprechern bekommen, beides durch Akku betrieben. Morgens haben wir die Sachen getestet und wohl das Mikrofon versehentlich angelassen. Während der Trauung ging dann auf einmal das Mikro aus und unsere Rednerin musste ohne Mikro weitersprechen. Das war leider etwas suboptimal für unsere Gäste – am Ende aber kein Drama. Dazu habe ich meinen Brautstrauß vergessen zur Trauung mitzunehmen. Das fiel meiner Schwiegermutter auf und während unseres Traurituals (Baum einpflanzen) hat meine Trauzeugin den Strauß schnell geholt. Habe erst bemerkt, dass er überhaupt fehlte, als ich wieder zu meinem Traustuhl zurürckging.“

    Fazit & meine ganz persönlichen Wedding-Fails

    Meine Wedding Fails habe ich in den einzelnen Kategorien erzählt. Hier die Zusammenfassung: Gäste, die mit Ihrer Absage bis kurz vor der Hochzeit gewartet haben, zum Teil sogar die Woche davor und am selben Tag selbst. Dazu eine Hochzeitstorte, die ich dem Konditor am liebsten ins Gesicht geworfen hätte. Und eine Hochzeitsdeko, die nicht zu 100% meiner Vorstellung entsprochen hatte, aber dennoch wunderschön war. Ebenso super nervig: die hohe Luftfeuchtigkeit. Meine Haare sahen direkt mies aus. Dazu noch, dass ich niemanden gefunden hatte, der eine Asiatin ordentlich schminken konnte. Am schlimmsten waren für mich die Last Minute Absagen, weil wir eine sehr kleine, intime Hochzeit mit ca. 60 Gästen gefeiert haben. Durch die Absagen bin ich wirklich an der Sitzordnung verzweifelt. Aber letztendlich war das alles wunderbar, genau so wie es war und wir haben definitiv nur positive Erinnerungen an unsere Traumhochzeit.

    Ihr seht, es kann so einiges schief gehen. Wie aber bereits in der Einleitung geschrieben: fast alle können mit mal mehr und mal weniger Abstand über Ihre Katastrophen und Dramen lachen. Also, falls ihr noch heiraten werdet, seid nicht so streng mit euch – und genießt diesen wundervollen Tag. Geweint wird hoffentlich nur vor Rührung und Freude <3

  • Sardinien im September – Die Top 3 Strände im Norden für die Off-Saison

    Warum sich stundenlang ins Flugzeug setzen, wenn das Paradies doch so viel näher ist? Richtig, Sardinien ist ein absolutes Paradies! Diese italienische Insel hatten wir nie auf dem Schirm, bis wir uns wieder einmal sehr spontan (es war Mitte August) nach Sonne und Meer sehnten. Nach ewigem Googeln und vielen Restriktionen – keine Fernreise, schöne Strände, schöne Natur, gutes Wetter Anfang September, gerne Südeuropa – sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir Sardinien eine Chance geben könnten. Aus dieser Chance ist echte Liebe geworden und wir möchten so bald es geht wieder dorthin zurück kehren. Da wir nur 5 Tage dort waren und unser Hotel sich in Porto Cervo befand, hatten wir nämlich nicht genügend Zeit, um die ganze Insel zu erkunden. Das wollen wir unbedingt nachholen.

    Mein Tipp an euch: meidet die Hauptsaison und reist kurz nach der Hauptsaison nach Sardinien. Das Meer ist dann noch von den intensiven Sommermonaten gewärmt, es ist nicht mehr unerträglich heiß, die Sonne steht etwas höher und bräunt die Haut schöner und nachhaltiger (das bilde ich mir zumindest immer ein). Die wunderschönen Strände und charmanten Städtchen sind fast menschenleer. Dazu gibt es sehr gutes Essen und leckere Weine – was will man mehr?

    Um euch einen ersten kleinen Eindruck dieser Insel zu geben, stelle ich euch die schönsten Strände im Norden Sardiniens vor. Übrigens, bis auf die letzte Collage ganz unten sind alle Bilder unbearbeitet.

    La Pelosa in Stintino, Norden

    Dieser Strand ist kein Geheimtipp – in den Sommermonaten muss es hier sehr, sehr voll sein. Zu recht, denn er ist wunderschön. Kristallklares Wasser und ewig lange feine Sandstrände! In der Off-Saison immer noch recht voll, aber man findet durchaus die eine oder andere ruhige Ecke. Das Wasser ist hier schön ruhig und so flach, dass man sogar bis zur vorgelagerten Insel Asinara laufen kann – perfekt also für Familien mit Kindern. Am Strand gibt es einige kleine Bars & Restaurants und somit auch Toiletten. Kann ja nicht schaden 🙂

    Tipp Nummer 1: Kommt früh, dann bekommt ihr einen guten Parkplatz und müsst nicht allzu lange laufen. Ladet euch vorab die App EasyPark herunter und ihr könnt das Parken ganz easy via App bezahlen

    Tipp Nummer 2: An diesen Strandabschnitt darf man sich nicht einfach nur auf ein Handtuch legen. Man muss also entweder eine teure Liege mieten oder sich eine Bambusmatte mitbringen und sie unter das Handtuch auf den Sand legen. Falls ihr keine Bambusmatte habt ist das nicht weiter tragisch, alle Paar Meter werden nämlich welche verkauft.

    Mari Ermi, Nordwesten

    Der Spiaggia Mari Ermi ist ein langer, naturbelassener, weißer Sandstrand, etwas nördlich von Is Arutas. Das Wasser hier ist so wunderschön klar und leuchtet in den verschiedensten Blautönen dieser Welt. Der Sand ist so hell, dass es die Augen schon blendet. Na gut, streng genommen ist das gar kein Sand, sondern durch Erosionen entstandene quarzhaltige Steinchen, die wie Reiskörnchen aussehen. Im September bei strahlender Sonne und Temperaturen um die 28°C war der Strand so gut wie leer, aber selbst in der Hochsaison soll man auch hier ein ruhiges Plätzchen finden können, da der Abschnitt wirklich sehr weitläufig ist. Wegen der kräftigen Winde ist der Strand übrigens auch bei Windsurfern sehr beliebt. Direkt am Strand gibt es einen großen Parkplatz, einen Campingplatz und auch kleinere Erfrischungsstände. Alles in allem: sehr empfehlenswert!

    Übrigens: die Bilder sind nicht bearbeitet worden – das mehr leuchtet wirklich in diesen Farben und der „Sand-Strand“ ist wirklich so hell!

    Cala Brandinchi, Nordosten

    Pudrig feiner Sand und azurblaues Wasser. Sind wir hier wirklich noch am Mittelmeer oder doch in der Karibik? Ein paar hundert Meter weiter, durch einen kleinen Wald getrennt, liegt übrigens der ebenfalls sehr schöne Strand Lu Impostu. Wer sich also nicht entscheiden kann und auch nicht zu faul dafür ist, der zieht im Tagesverlauf einfach um. Beide Buchten teilen sich einen wie bei den vorhergehenden Stränden auch, gebührenpflichtigen Parkplatz. Fotos haben wir hier übrigens nicht wirklich gemacht, da das Wetter an diesem Tag sehr bescheiden war und es immer wieder mal regnete und später auch gewitterte. Trotzdem hat man zwischendrin immer wieder einen sehr positiven Eindruck davon bekommen, wie klar das Wasser und wie fein der Sand ist.

    Natürlich waren wir noch an einigen weiteren kleinen Stränden und auch den hauseigenen Strand vor unserem Hotel haben wir sehr genossen, aber diese drei stechen im Norden definitiv hervor und sind einen Besuch wert. In einem weiteren Beitrag werde ich euch noch die Insel La Maddalena vorstellen – ein absolutes Must-See wenn ihr im Norden Sardiniens seid.

    Habt ihr Sardinien als Urlaubsziel auf dem Schirm? Wart ihr schon auf Sardinien? Wenn ja, welche Strände dort sind eure Top 3 Strände? Lasst es mich wissen!

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    Summer

  • Outfit: Casual love.

    Egal wie offen ich gegenüber Mode und Trends bin – mein Herz schlägt für die einfachen, schlichten, casual Looks. Meiner Meinung nach braucht man einfach nicht viel, um gut angezogen zu sein. Eine perfekte sitzende Jeans, ein schöner Mantel und ein paar weiße Sneaker reichen, um viele schöne Looks zu kreiieren. Während ich früher öfters mal zur Farbe gegriffen habe, so bevorzuge ich heute eher gedecktere Farben. Ein kleiner Farbklecks kann jedoch nicht schaden und im Herbst/ Winter passt rot als Farbklecks wunderbar – oder, was meint ihr? Welcher Look gefällt euch am besten? Casual, klassisch, preppy, wild? Lasst mir einen Kommentar da – ich freue mich darüber!

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    Summer

  • Vegetarisches Rezept: Shakshuka mit Feta und Avocado

    Wenn ihr auf der Suche nach einem einfachen vegetarischen und vor allem sehr leckeren Rezept seid, dann seid ihr hier genau richtig. Dieses Gericht auf Tomatenbasis eignet sich perfekt für euren nächsten Brunch mit der Familie oder euren Freunden. Wir essen Shakshuka aber auch gerne als späten Lunch an Wochenenden, wenn wir keine große Lust auf Kochen haben, aber nicht auf etwas warmes verzichten möchten.

    Zutaten für 4 Portionen

    • 1 rote Zwiebel
    • Knoblauch – wie du möchtest, ich empfehle zwei Zehen
    • 1 große rote Paprika
    • 2 EL Olivenöl
    • 1 flacher TL Kreuzkümmel (nicht Kümmel!)
    • 1 flacher TL süßes Paprikapulver
    • Chili Flocken – so viel wie du möchtest
    • 1 Dose ganze geschälte Tomaten
    • 150 Gramm Schafskäse
    • 4 Eier
    • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
    • Frischer Koriander 
    • 1 Avocado
    • Brot zum Servieren (ich empfehle Sauerteigbrot dazu)

    ZUBEREITUNG:

    1. Zwiebel schälen, halbieren, in dünne Scheiben schneiden – oder in kleine Würfel, wenn ihr das bevorzugt. Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken (ich war dieses mal zu faul und habe große Scheiben in die Pfanne gegeben). Nun nur noch die Paprika waschen, entkernen und in dünne Streifen schneiden.
    2. Olivenöl in einer großen, gusseisernen Pfanne (achtet darauf, dass die Pfanne keinen Plastikgriff hat, da sie noch in den Ofen gestellt wird) erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Paprika bei kleiner Hitze für ca. 15 Minuten schmoren lassen (oder für mindestens 20 Minuten, wenn die Paprikastreifen richtig weich werden sollen). Nicht vergessen: Deckel drauf – aber auch gelegentlich umrühren.
    3. Nun könnt ihr euren Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
    4. Jetzt Kreuzkümmel, Paprikapulver, Chilipulver dazugeben, umrühren.
    5. Tomaten dazu geben und mit dem Pfannenwender vorsichtig zerdrücken/ zerteilen. Einen Teil des Schafskäses zerbröckeln und unter die Soße rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 10 Minuten einkochen lassen.
    6. Nun die Eier am Pfannenrand aufschlagen und vorsichtig auf die eingekochte Soße geben. Eventuell vorher mit einem Löffel kleine Mulden in die Soße formen, damit die Eier nicht hin und her schwappen.
    7. Die Pfanne kann nun in den Ofen geschoben werden. Nach etwa 5 Minuten könnt ihr den restlichen Schafskäse und einen Teil der Avocado über die Masse verteilen, um das ganze für weitere 5 Minuten mitbacken zu lassen, bis das Eiweß gestockt ist.
    8. Wer mag, serviert das Gericht mit frischem Koriander (ich hatte leider keinen Koriander da) und den restlichen Teil der Avocado. Dazu gutes Brot servieren, genießen und Komplimente einheimsen.

    Das Rezept ist wirklich super einfach und das Ergebnis mega lecker. Kocht es nach und schreibt mir, ob es euch auch so gut schmeckt wie uns! Guten Appetit!