Inselhopping: phi phi island

Ich kann mir diese Bilder nicht anschauen, ohne leichte Depressionen zu bekommen. Ich vermisse die Sonne, den heißen Sand unter den Füßen, das salzige Meer, das beruhigende Meeresrauschen, die frischen Kokosnüsse, das leckere Essen, die super freundlichen Menschen und und und… Aber ich versuche nicht in meinem Selbstmitleid zu verenden und erzähle euch heute von unserem Trip zu den Phi Phi Islands.
Vorab, ein kleiner Tipp von mir: setzt euch im Speedboat auf jeden Fall nach draußen! Ich saß zuerst im innen, weil ich die extreme Sonne meiden wollte – mir ist dort einfach so richtig, richtig schlecht geworden! Gott, ich dachte, ich muss sterben. Habe mich dann intelligenterweise raus gesetzt (Motto: schlimmer kann’s ja nicht mehr werden) und ab da an ging es Gott sei Dank ganz wunderbar. Ich konnte die Landschaft genießen und mein Magen beruhigte sich wieder.

Diese Touren konnten wir ganz bequem direkt im Hotel buchen – unsere einzige Aufgabe war es, sich für ein Ziel zu entscheiden. Zu den beliebtesten Touren gehören sicherlich zum einen die Tour zu den Phi Phi Islands (hallo ‚The Beach‘, hallo Leo!) und zum anderen die Tour zum Phang Nga Bay (hallo James Bond!). Wir haben uns spontan für die Phi Phi Islands entschieden, einfach weil uns das klare Wasser auf den Bildern besser gefallen hat, als das etwas trübere Wasser bei Phang Nga. Auf dem Weg dorthin stoppten wir an verschiedenen Hot-Spots wie die traumhafte Mini-Insel Khai-Islands (Bild 1+ 2) oder dem Monkey Beach. An jedem Spot hatten wir ein bisschen Zeit zum schnorcheln und zum schwimmen. Das Wasser ist so klar und angenehm kühl – einfach perfekt zum sich treiben lassen! Man konnte problemlos die vielen schönen und bunten Fische, die man sonst nur aus Aquarien kennt, unter sich beobachten… (ich möchte da sofort wieder hin!!) oder gar mit den Fischschwärmen mitschwimmen. So manch ein Fisch war etwas mutiger und kam einem auch sehr nahe – vielleicht fragten die sich ja, was wir für komische Geschöpfe mit zwei Flossen waren…

Unser erstes Ziel war Khai-Islands. Diese Insel war winzig. Innerhalb von 10 Min hätte man sie vermutlich einmal komplett ablaufen können. Wie kann etwas so schönes einfach mitten im Nirgendwo sein? Wie kann der Sand so fein sein und das Wasser so klar? Ich wollte gar nicht mehr weg. Auch wenn dort viele andere Touris waren, konnte man selbst auf dieser Mini-Insel einen Strandabschnitt finden, der menschenleer war und zum träumen einlud. Danach ging es weiter zum Schnorcheln. Dann zum Monkey Beach, wo man vom Boot aus die vielen Affen in den Bäumen beobachten konnte. Tuk Tuk, unser Reiseführer warf den Affen ein paar Bananen hin und die flippten vor Freude aus. Manche haben die Bananen direkt aus der Luft gefangen und gleich verspeist. Apropos verspeist, für uns ging es auf eine größere Insel, wo wir erst einmal zu mittag essen konnten (im Preis inbegriffen). Das Essen war ok – nichts besonderes, aber ok. Da mir vorher einfach nur schlecht war, habe ich mich nur auf das Obst gestürzt (Obst geht immer, vor allem in Thailand – Asien allgemein – dort schmeckt das Obst 10x so gut wie hier). Nach der Mittagspause (Bild 3 + 4 + 5) fuhren wir dort hin, wo Jurassic Park 2 gedreht wurde (Bild 6). Es sah wirklich traumhaft aus – man fühlt sich wie in einer anderen Welt und ich konnte mir die Dinosaurier so gut dort vorstellen. Das, was die Natur dort erschaffen hat, sah einfach beeindruckend aus. Nachdem wir uns auch hier satt gesehen hatten, fuhren wir zu unserem letzten Stop, den Phi Phi Islands. Diese Insel kennt jeder, der “The Beach“ mit Leo geschaut hat. Diese Insel ist auch wirklich einen Besuch wert. Da wir hier einfach nur am Strand entspannen und im Wasser plantschten wollten, habe ich die Kamera direkt auf dem Schiff gelassen. Manchmal muss man auch einfach mal genießen und nicht ständig durch eine Kamera schauen und dabei das wesentliche verpassen. Es war einfach ein wunderschöner Tag – Reisen bereichert einen wirklich ♥

Es gibt übrigens super viele Anbieter, die diese Inselhopping-Touren anbieten. Wir haben uns für den Anbieter “Phuket Adventures“ entschieden und kann euch diesen Anbieter nur empfehlen. Der Reiseleiter und sein Team waren super motiviert und total nett. Gekostet hat der Spaß so um die 70€ pro Person. Das ist nicht ganz günstig, aber jeden Cent wert! Der Ausflug dauert einen ganzen Tag lang und auf dem Boot steht immer gekühltes Wasser und andere nicht-alkoholische Getränke sowie frisches Obst für die Gäste bereit. Das Mittagessen war ebenfalls inklusive.

Zum Schluss möchte ich aber dennoch ein wenig meckern. Und zwar über die Gäste. Keiner von denen hat am Ende, als sie das Boot verließen, Trinkgeld gegeben. Ich war fast verzweifelt. Habe das einfach nicht verstanden. Der Reiseleiter sagte noch: “Wenn Ihnen der Trip gefallen hat, dann freut sich mein Team und ich sehr darüber, wenn sie uns ein wenig Trinkgeld geben würden.“ Meiner Meinung nach hätte er das gar nicht erst sagen müssen. Für mich war das selbstverständlich. Die waren zu sechst unterwegs und haben den ganzen Tag lang dafür gesorgt, dass es uns gut ging. Da hätte man sich doch mal bedanken können statt sich aus dem Boot zu schleichen, oder? Natürlich hat man vorher schon 70€ gezahlt, aber mal im Ernst, drei oder vier Euro Trinkgeld hätte man schon noch geben können, oder? Finde das total unhöflich.

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Love,
Summer

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