Hochzeitskolummne #2: First things first.

Ok – first things first. Bis zur Traumhochzeit selbst bedarf es ein bisschen Planungsgeschick und damit sollte man früh genug anfangen. Wir angeln uns von Baustein zu Baustein und obwohl es etwas mühsam ist neben einem Full-Time Job und dem Blog, so macht es dennoch Spaß und man freut sich über jedes Häkchen, das man hinter einem To-Do setzen kann. Heute verrate ich euch von ganz vorne, welche Punkte wir bereits für unsere Traumhochzeit abhaken können:

Der Heiratsantrag: Mein Freund hat hinter meinem Rücken meine Eltern eingeweiht und sie hoch offiziell gefragt, ob er mich heiraten darf (das finde ich so unendlich süß und rechne ihm das sehr hoch an!). Mit der Erlaubnis meiner Eltern hat er mir die Frage aller Fragen während unseres Kurztrips nach Hamburg gestellt. Hier könnt ihr nachlesen, wie und wo er mich gefragt hat, ob ich seine Frau werden möchte.

Der Ring: Ich kenne Männer, die tragen den Ring Jahrelang mit sich herum, bevor sie Ihre Traumfrau fragen und andere, die kaufen einfach auf gut Glück einen. Mein Verlobter hat sich für eine weitere Alternative entschieden und mir den Antrag mit einem Dummy-Ring gemacht. Den richtigen Verlobungsring durfte ich mir dann selbst aussuchen. Das war für uns als Paar die perfekte Lösung, auf wenn es von seiner Seite aus nicht von Anfang an so geplant war. Die ganze Story drumherum erzähle ich euch dann in einem gesonderten Beitrag.

Die Traum-Location: Uns war recht schnell klar, dass wir gerne eine „Destination Wedding“ feiern möchten. Das heißt, dass wir nicht an dem Ort (und auch nicht in dem Land) heiraten werden, wo wir aktuell wohnen. Geheiratet wird daher in einer Stadt, in die wir uns beide letztes Jahr verliebt haben, nämlich in Dubrovnik. Die Trauung selbst findet dann in einer traumhaften Villa (Elizabeth Taylor, Richard Burton oder auch Leonardo DiCaprio haben hier bereits residiert) direkt an der Adria statt. Die im Jahr 1920 erbaute Villa sieht aus wie ein Traum aus Tausend und einer Nacht und wirkt daher so surreal in dieser Umgebung. Aber genau das macht es so spannend. Wir haben sie damals neben unserem Hotel entdeckt und irgendwie war uns sofort klar, dass wir, wenn wir mal heiraten würden, uns genau dort das Ja-Wort geben würden. Gesagt getan – die Location wurde bereits unterschrieben und wir könnten glücklicher nicht sein. Wir werden uns also bei etwa diesem wundervollen Ausblick und hoffentlich einer strahlenden Sonne dann das Ja-Wort geben.

Der Hochzeitsfotograf: Wir waren uns nicht wirklich sicher, ob wir überhaupt einen Fotografen finden würden, der unseren Anforderungen an einen Hochzeitsfotografen gerecht werden würde. Wir wünschen uns nämlich, dass die Bilder mehr Kunst als “einfache Hochzeitsbilder“ sein sollen, sie sollen anders sein, außergewöhnlich, zum Träumen anregen und echte Emotionen hervor rufen. Wir sind beide keine Portrait-Typen und grinsen nicht gerne frontal in eine Kamera – wir möchten lieber miteinander in einer traumhaften Kulisse interagieren und die Momente einfangen lassen, wenn wir uns unbeobachtet fühlen. Und wir glauben, dass wir genau diesen Fotografen in Kroatien gefunden haben: Marko Marinkovic aus Zagreb. Seine Arbeiten (allgemein, nicht nur die Hochzeitsfotografien) entsprechen genau unseren Vorstellungen. Sie sind unkonventionell und voller künstlerischer Energie.  Einige wenige ausgewählte Arbeiten von ihm könnt ihr euch hier anschauen.

Die Weddingplannerin: Zuerst wollten wir die ganze Organisation der Hochzeit komplett alleine wuppen – allerdings ist uns recht schnell aufgefallen, dass eine „Destination Wedding“ ohne Weddinplanner totaler Schwachsinn ist. Es ist einfach ratsam, eine Person vor Ort zu haben, die sich mit der ganzen Materie auskennt und dazu noch gut vernetzt ist. Unsere Wedding Plannerin, Marcela Ljubomirac von Dubrovnik Wedding Inspiration) habe ich ganz zufällig über Instagram gefunden, als ich dort nach Hochzeitsfotos für unsere Location geschaut hatte. Sie wirkte auf mich sehr freundlich und zuverlässig, weshalb wir uns für sie entschieden haben. Nach der Hochzeit werde ich dann aber mehr berichten können. Ich hoffe auf jeden Fall auf eine tolle Zusammenarbeit!

Die Trauzeugin & die Brautjungfern: Die Auswahl fiel mir wirklich nicht schwer. Für mich war von vorn herein klar, dass ich meine engsten Freundinnen bei mir haben möchte, wenn ich heiraten werde. Daher werden meine zwei ältesten Freundinnen meine Brautjungfern sein und Mici wird meine Trauzeugin sein. Meine zwei Mädels von den Schule habe ich in Köln bei einem unserer so selten gewordenen Dates gefragt und Mici hat „ihren Antrag“ an ihrem Geburtstag via Videoanruf in Island bekommen.


Die Save The Date Karten: Die sollten bei einer „Destination Wedding“ so früh wie möglich rausgeschickt werden, damit sich die Gäste frühzeitig darauf vorbereiten können und entsprechend Urlaub planen können. Wir haben uns vor ein paar Tagen nun endlich für ein Design entschieden und haben es auch sogleich in Druck geben lassen. Am 12. Juni sollen sie bei uns eintreffen und dann können sie auch endlich rausgeschickt werden.

So einiges haben wir dann doch schon mal abgehakt und als nächstes habe ich auf meinem Plan stehen, endlich mal nach Kleidern Ausschau halten zu gehen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich so schnell kein geeignetes Kleid finden werde… aber well, we will see 🙂

Love,

Summer

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