• True Story: Selbstbewusstsein kann erlernt werden!

    “Ich verstehe nicht, wie dir dein aussehen so wichtig im leben sein, total oberflächlich“

    Diese Aussage habe ich letztens auf Ask.fm bekommen. Etwas irritiert dachte ich darüber nach, wann ich der Person, die mir diesen Satz zukommen hat lassen, das Gefühl gegeben haben könnte, dass mir das Aussehen so wichtig sei und dass ich ein oberflächlicher Mensch bin. Fakt ist: Ich bin nicht oberflächlich – keinen Meter. Ich suche mir meine Freunde nicht danach aus, wie sie aussehen und ob sie stets gut gekleidet sind. Auch ich selbst laufe nicht stets perfekt gestylt herum. Ich kann euch also versichern, dass ich nicht oberflächlich bin. Aber ich bin unheimlich selbstbewusst (geworden). Mittlerweile habe ich die Erfahrung gemacht, dass Selbstbewusstsein oft missinterpretiert wird und als arrogant und oberflächlich dargestellt wird. Auf die Missinterpretation und warum das so ist will ich aber eigentlich nicht weiter drauf eingehen. Heute möchte ich euch ein wenig darüber erzählen, wie man selbstbewusster werden kann – denn so selbstbewusst wie heute war ich auch nicht immer.

    Manche Menschen werden so geboren: sie strotzen nur so vor Selbstbewusstsein. Ich wurde nicht mit so viel Selbstbewusstsein gesegnet. Für mich war das ein langer Lernprozess und ich kann euch bestätigen, dass man Selbstbewusstsein erlernen kann. In der Schule gibt es immer diese eine Mädchen-Clique, zu denen alle Mädels gehören wollen. Ihr kennt doch diese Gruppierungen oder? Sie gestalten sich unheimlich schnell – direkt in der 5. Klasse wird klar, wer das Sagen in den nächsten paar Jahren hat (und wer die Schulzeit so schnell wie möglich hinter sich bringen möchte). In dieser einen Clique sind dann die „Schönen und die Reichen“ aus dem Jahrgang – jeder kennt sie und jeder möchte mit ihnen befreundet sein. Das klingt so klischeehaft, aber wenn ich mich zurück erinnere, dann war das leider der Fall. Ich war nicht besonders hübsch, hatte auch keine besonderen Talente oder überaus reiche Eltern, die mir immer Markensachen gekauft hätten. Ich war stinknormal eben (und das war gut so)! Ab und an durfte ich mir also hier und da was zu meiner Figur, meinem Aussehen oder meinen Klamotten anhören. Aber nicht nur in der Schule wird man verunsichert. Kleine Kinder haben mich in der Bahn angegafft, weil ich so anders ausgesehen habe und sie haben ihren Eltern Sachen ins Ohr geflüstert, die meistens mit einem ‚Shhht – sowas sagt man nicht‘ von den Eltern gestoppt wurden. In einer Zeit des “sich-selbst-findens“ ist so etwas nur schwer zu ertragen und es wurde mir einfach bewusst, dass ich nur mit einem starken und selbstbewussten Ich in dieser Welt weiterkommen kann. So habe ich mich bewusst darauf konzentriert, mir Stück für Stück mehr Selbstbewusstsein anzueignen. Hier sind meine Tipps, die mir dabei geholfen haben, selbstbewusster zu werden:

    1. Achte auf deine Körpersprache! Bei der Beschreibung “wie ein Häufchen Elend“ habt ihr sicherlich alle das selbe Bild im Kopf: hängende Schulter, gekrümmter Rücken, verschränkte Arme, die sich schützen möchten. Selbstbewusstsein fängt genau hier an. Wenn du auf einen aufrechten Gang achtest, werden dich andere Menschen unbewusst ganz anders wahrnehmen und sich dementsprechend dir gegenüber verhalten. Beobachte mal andere Menschen und wie sie auf dich wirken! Lerne von denen, zu denen du hinaufblickst. Genauso ist es übrigens mit der Sprache. Die Art wie du sprichst (Lautstärke, Betonung und Wortwahl), hat eine bestimmte Auswirkung auf deinen Zuhörer. Trainiere das Sprechen bewusst in einer Gruppe, in der du dich wohl fühlst (Eltern, Geschwister, gute Freunde).

    2. Sei dir bewusst, wer du bist und akzeptiere dich! Wenn du das Mädchen mit Hang zu Gothic bist, dann ist das so. Hast du Übergewicht? Bist du zu dünn? Na und? Was dann? Und wenn du kein Geld hast, um dir täglich neue Klamotten zu kaufen, dann ist das auch kein Verbrechen. Nicht, dass solche Sachen auch nur annähernd wichtig wären – aber Menschen, vor allem junge Menschen werden immer versuchen, andere nach äußerlichen Merkmalen zu beurteilen. Sie wissen es einfach noch nicht besser. Lass dich nicht stressen, arbeite an deinem Charakter. Nichts an einem Menschen ist so nachhaltig wie der Charakter. Selbst wenn du dich in deiner Haut unwohl fühlst musst du es für den Moment akzeptieren, dass du so bist, wie du bist. Das heisst nicht, dass du nicht an dir arbeiten kannst – wenn du es möchtest.

    3. Lächele deine Mitmenschen an und suche den Augenkontakt. Ja wirklich! Ich habe mir irgendwann angewöhnt, fremde Menschen anzulächeln. Angefangen habe ich bei Omis und Opis, weil die sich immer so sehr darüber gefreut haben und seit dem lächele ich fremde Menschen einfach gerne an. Die Reaktion ist zum großen Teil immer positiv und das wirkt sich ebenfalls positiv auf dich und dein Selbstbewusstsein aus. Auch fremde Menschen können dir mit einem Lächeln den Tag versüßen und dir den Rücken stärken!

    4. Suche dir ein Hobby, etwas, worin du wirklich gut bist. Baue deine Talente aus. Du wirst sehen, je sicherer du dich auf einem Terrain bewegst, desto selbstbewusster wirst du. Du wirst Menschen kennenlernen, die das selbe Hobby mit dir teilen, die die selben Interessen haben und diese Menschen werden dir eine gute Stütze sein.

    5. Stelle dich deinen Herausforderungen! Ich zum Beispiel habe es gehasst, mit fremden Leuten zu telefonieren. Selbst eine Pizaa am Telefon bestellen, habe ich nur widerwillig getan. Aber ich wusste, dass das so nicht normal sein kann. Also habe ich angefangen, bewusst zum Telefon zu greifen, statt den gemütlichen Weg über den E-Mail-Versand zu gehen. Also, worin bist du eine Niete? Ich würde sagen: Challenge accepted, oder?

    6. Trenne dich! Trenne dich von Dingen und Leuten, die dir nicht gut tun und die dir nichts gönnen. So schwer es dir auch fällt, du brauchst keine zusätzliche Last auf deiner Schulter. Es ist ganz egal, ob es sich dabei um eine “Freundin“ handelt, die dich stets als Konkurrentin sieht und dir nichts gönnt oder die Jeans, in der du dich so unwohl fühlst: trenne dich!

    Natürlich sind das keine Geheimtipps, aber wenn man sich diese Tipps zu Herzen nimmt und erst ein mal verinnerlicht hat, dann geht man viel positiver und glücklicher (= selbstbewusster) durch die Welt. Das klappt wirklich!

    Das war meine wahre Geschichte, aber nicht jede Geschichte muss wahr sein. Manchmal darf auch ein wenig geflunkert werden, um eine schöne Geschichte zu erzählen, welche den Menschen ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Bei der Markengeschichte von REVIEW wurde vielleicht ein klein bisschen geflunkert – aber seht selbst und genießt das Filmchen “The True Story of REVIEW“ mit einem Augenzwinkern. Danach ist immer noch genug Zeit, um an deinem Selbstbewusstsein zu arbeiten und die Weltmacht an dich zu reißen – denn HEY, immerhin hat es auch der kleine Hund aus dem Video geschafft 🙂

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    Summer

  • The Boyfriend Jeans and the basic shirt.

    Miciii, ich würde voll gerne Yoga machen! Hast du Lust?“
    – “Why not?“

    Gesagt. Getan. Ich liebe es, wenn Freundschaften so einfach und spontan sind. Höchst motiviert bin ich also in das Yoga-Studio gegangen, um eine Dreier-Kennenlern-Karte zu holen. Für 35€ können wir nun an drei Yogastunden (à 1 1/2h) teilnehmen und uns etwas Gutes tun. Letzten Samstag war es dann so weit.

    “Miciii, denk dran, die Haltestelle, an der du aussteigen musst wurde VORVERLEGT. Du musst rechtzeitig auszusteigen!“
    – “Danke, dass du Bescheid gegeben hast.“
    “Klaro!“
    – “Suuummeeeer, ich habe die Haltestelle verpasst!“

    Nachdem sie es dann doch geschafft hat bei mir anzukommen und wir noch ein wenig Zeit bis zur ersten Yogastunde hatten, haben wir uns ganz bloggertypisch dazu entschieden, noch schnell ein paar Outfitfotos zu schießen. Ich habe mich für ein simples Outfit mit meiner Lieblingsjeans entschieden. Weniger ist manchmal einfach mehr… Die Boyfriend-Jeans von Hollister ist die perfekte Boyfriend-Jeans für mich. Sie liegt schön eng an den Knöcheln, die zerschlissenen Stellen sehen mega-cool aus und nicht wie gewollt, aber nicht gekonnt und der Schnitt betont die weibliche Figur, trotz der weiteren Form. Kaum zu glauben aber wahr: sie macht einen schönen Po. Dazu trage ich ein simples Basic-Shirt von Cecil. Basic-Teile kann man einfach nicht genug haben. Ich habe in letzter Zeit regelrecht einen Tick für weiße Basic-Oberteile entwickelt. T-Shirts, Tops, 3/4-Arm Shirts – weiße Basics ziehen mich einfach magisch an. Das Shirt von Cecil fühlt sich übrigens sehr angenehm an – hier spürt man das gute Material auf der Haut. Endlich durfte auch meine geliebte Alexander Wang mal wieder raus. Fast hätte ich vergessen, wie toll diese Tasche ist und wie sehr ich sie vergöttere. Das weiche, dunkelbeige Leder zur roségoldener Hardware – einfach nur perfekt. Sie ist und bleibt meine Traumtasche. Passend zur Tasche habe ich meinen Schmuck auch in Roségold gewählt. Die Armbänder sind vom Newone Shop und die Uhr von Daniel Wellington. Die Schuhe sind von Mango, leider schon etwas älter. Aber sie sind so bequem und das helle Leder sieht so schön am Fuß aus… helle Schuhe strecken die Beine ungemein, aber wem erzähle ich das 🙂

    Die Yogastunde war übrigens so, so, sooo anstrengend! Es macht wirklich spaß und der Lehrer war toll! Aber man schwitzt – kaum zu glauben – wie ein Schwein dabei. Nach den 1 1/2 Stunden war ich einfach nur noch fertig (auch zwischendrin musste ich einfach mal aussetzen), aber glücklich.

    Habt ihr schon mal Yoga ausprobiert?

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    Summer

  • Gewinnspiel: Wir gehen Shoppen im Main Taunus Zentrum Frankfurt – für 500€!

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    Du hast Lust, dich mal von Kopf bis Fuß stylen zu lassen? Oder du magst einfach mal mit mir durch die Läden ziehen und shoppen gehen? Vielleicht findest du aber auch, dass deine Freundin/ Schwester wunderschön ist – aber sich mit der Wahl der Outfits noch ein bisschen schwer tut und du möchtest sie mir an die Hand geben? Dann hast du jetzt die Gelegenheit dazu!

    In Kooperation mit dem Main Taunus Zentrum in Frankfurt verlosen wir – das sind Jeffrey von Dudes and Chicks, Laura & Helena von Hypnotized und ich – jeweils zwei Umstylings im Main Taunus Zentrum am Mittwoch, dem 08. Oktober im Wert von 500€! Ja genau – ich darf nicht nur einen, sondern gleich zwei von euch glücklich machen. Eine Gewinnerin zieht mit mir vormittags durch die Läden und mit der zweiten Gewinnerin shoppe ich am Nachmittag ein komplett neues Outfit. Natürlich darfst du eine Begleitperson mitbringen. Insgesamt haben wir 2 1/2 Stunden zum Power-Shoppen und danach bekommst du ein frisches Make-Up + Hairstyling. Als Erinnerung an diesen Tag bekommst du noch schöne Einzelportraits und tolle Gruppenfotos.

    Wenn du Lust darauf hast, dann jetzt gut aufpassen:

    Teilnahmebedingungen:

    – Du (bzw. die Person, die du mit einem Umstyling überraschen willst) bist mindestens 18 Jahre alt
    – Du hast am 08. Oktober Zeit und kannst zum Main Taunus Zentrum kommen
    – Du hast Lust, dich in meine Hände zu begeben und mit mir shoppen zu gehen 🙂
    – Du hast keine Scheu vor Kameras und Menschen, da wir von einem Kamerateam begleitet werden und du dein Outfit am Ende des Tages auf einer Bühne im Center präsentierst…

    …dann bewirb dich jetzt bei mir! 

    Dafür musst du mir nur ein aktuelles Foto von dir (bzw. die Person, die du mit einem Umstyling überraschen willst) zukommen lassen. Dabei ist es ganz egal, ob du mir eine Privatnachricht auf Facebook schreibst, mir eine E-Mail an summerlee@live.de schickst, einen Blogbeitrag darüber schreibst und mir den Link zukommen lässt oder auch ein Selfie (neues Bild) bei Instagram mit den Hashtags #MTZBlogger #ShoppingmitSummerLee hoch lädst – Hauptsache du traust dich und das Bild findet seinen Weg zu mir.

    Beantwortet mir bitte zu eurem Bild folgende Sachen:

    – Wie heißt du und wie alt bist du? Bzw. wie heißt die Person, die du mit einem Umstyling überraschen möchtest und wie alt ist sie?
    – Wie würdest du deinen/ ihren Stil beschreiben?
    – Hast du zur Kenntnis genommen, dass wir von einem Kamerateam begleitet werden?

    Mitmachen könnt ihr bis Mittwoch, dem 01. Oktober. So haben wir genug Zeit, um alles organisatorische danach zu klären. Ich drücke euch die Daumen und ich freue mich auf eure Bewerbungen ♥

    Love,
    Summer
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  • Destroyed Jeans, Karo-Schal & Leder.

    Der September ist schon fast wieder vorbei und ich habe noch so viele Sommeroutfits in der Pipeline! Heute zeige ich euch aber erst einmal das erste “casual as usual“- Herbstoutfit in diesem Jahr und mal wieder spielt ein Zara Schal eine entscheidende Rolle dabei. Sobald es kälter wird, sehne ich mich nach kuscheligen, übergroßen Schals – vorzugsweise rotkariert. Die sind aber auch einfach super praktisch. Im Büro kann man sich bei Bedarf komplett in den Schal einkuscheln und wenn sich das Wetter im Herbst nicht zwischen kalt und warm entscheiden kann, dann ersetzt so ein Riesenschal richtig gefaltet auch gerne mal die Jacke (Vorteil: man friert morgens nicht und nachmittags muss man keine nervige Jacke schleppen!).
    Ihr kennt doch diese leckeren Tassenkuchen, oder? Ich würde das Outfit mal damit vergleichen: einfache Zutaten zusammen werfen, umrühren, genießen – das alles dauert nicht länger als 5 Minuten. In diesem Fall bestehen die Zutaten aus einer gut sitzenden Skinny Jeans (ich persönlich finde bei Gina Tricot immer die besten Jeans), einem einfachen weißen T-Shirt, weißen Chucks und einer Lederjacke. Egal ob die Freundin spontan vor der Tür steht und einen Shoppingtrip verlangt oder dein Date dich überrascht, mit dieser Kombination kann man absolut nichts falsch machen und man ist innerhalb kürzester Zeit gut angezogen. Der kuschelige Zara Schal bringt etwas Farbe in die ganze Sache und ist für mich ein echter Hingucker. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich fühle mich mit so einem Riesenschal immer gut behütet und sicher. Man kann sich ja auch regelrecht darin verkriechen – praktisch, wenn man mal nicht gesehen werden möchte… Ende August bin ich übrigens meinen Keds ein wenig untreu geworden und habe mir endlich mal wieder – nach bestimmt 5 Jahren – Chucks zugelegt. Mein Tipp: kauft euch Chucks lieber eine Nummer größer. Jetzt stecke ich im täglichen Dilemma: Keds oder Chucks? Bei diesem Outfit haben die Chucks das Rennen gemacht – drei mal dürft ihr raten warum. Ja natürlich – es ist der rote Streifen am Schuh! Der passt so schön zum Schal – das war klar, oder? 😉
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    Schal via Zara // Lederjacke via Zara // Tasche via Glück & Glanz // T-Shirt via H&M // Jeans via Gina Tricot // Chucks via Otto (das Modell ist leider ausverkauft, aber hier findet ihr ebenfalls weiße Chucks) // Bilder thanks to Mici //
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  • Der Lieblingsschuh.

    Manchmal beäugt man sich erst einmal kritisch, bevor die liebe wie ein Blitz einschlägt. Manchmal reicht ein einziger Blick und es macht sofort Klick. Adrenalin, Liebe, Begierde. Ganz klar – die Rede ist von Schuhen! Wir Frauen führen eine ganz spezielle Beziehung zu Schuhen. Die Suche nach dem Lieblingsschuh kann recht lange und beschwerlich sein und bis eine Frau den perfekten Schuh findet, muss sie so einige Kilometer in den falschen Schuhen hinter sich legen.

    Da gibt es zum Beispiel…

    …die schönen Mörder-Heels:
    Dieser Schuh sieht so verdammt gut aus, so gut, dass wir uns nicht trennen mögen – obwohl er vielleicht ein wenig zu sehr drückt und eigentlich ziemlich unbequem ist. Aber er ist so schön und wir lassen uns eine Zeit lang liebend gerne davon blenden, bis wir uns eingestehen, dass dieser Schuh sinnlos ist und uns nicht glücklich macht.

    …die unscheinbaren Ballerinas:
    Dieser Schuh wiederum ist sehr gut zu uns. Mega bequem und einfach total angenehm zu tragen! Aber ihn verstecken wir lieber in der Handtasche und tragen ihn nur zum Autofahren oder um nach einer wilden, durchtanzten Nacht mit den schönen Blender-Heels nach Hause zu laufen. Wir wissen diesen Schuh zu schätzen, aber irgendwie können wir uns einfach nicht mit ihm anfreunden.

    …unsere alten Lieblingsschuhe:
    Dann gibt es die ausgelatschten Treter. Unsere ehemaligen Lieblingsschuhe. Sie haben irgendwie an Glanz verloren. Aber wir lieben sie noch immer – irgendwie zumindest – und brauchen Zeit, um uns von ihnen zu trennen. Wir behalten sie aus Gewohnheit. Aber wir wissen ganz genau, dass wir mit ihnen auf Dauer nicht mehr glücklich werden. Man muss sich eingestehen, dass sie perfekt sind – aber nicht perfekt für uns. Diese müssen wir gehen lassen.

    …den Jeffrey Campbell mit Stacheln in neonpink:
    Saisonware! Sie bestechen durch flippige Farben oder Formen, reizen uns anfänglich extrem, werden aber irgendwie schnell langweilig. Diese tragen wir nur eine sehr kurze Zeit und verabschieden uns dann – ohne Herzschmerz.

    …den vermeintlichen Traumschuh:
    Manch ein Schuh scheint einfach perfekt zu sein. Aber am Ende stellt sich heraus, dass dies nur eine Illusion ist, an die Frau verzweifelt glauben wollte. Dieser Abschied ist meistens extrem schmerzhaft – vor allem wenn der vermeintlich perfekte Schuh kaputt geht, verschwindet oder gar geklaut wird und dann an einer anderen Frau einfach perfekt aussieht. Da trauert Frau schon gut und gerne mal ein paar Monate.

    Frauen, die aktuell keinen Lieblingsschuh besitzen, irren in der Regel durch verschiedene Schuhläden. Wie gut, dass wir Frauen so verschieden sind und deshalb in verschiedenen Läden und Abteilungen Ausschau nach dem Herzschuh halten, so erspart man sich doch recht häufig Ärger und Herzschmerz – nicht wahr? Manche suchen verzweifelt, andere schauen ganz entspannt, was der Markt so her gibt. Sie probieren mal hier und mal dort ein Paar an oder auch gar nicht, in der Hoffnung ohne große Umwege an den perfekten Schuh zu gelangen. In dieser Zeit vergleichen sie Aussehen, Preise und Alltagstauglichkeit verschiedener Modelle miteinander, um keine Fehlentscheidung zu treffen. Jede Frau ist anders, aber Tatsache ist: je älter man wird, desto mehr Ansprüche stellt man an seinen Traumschuh und desto eher ist man bereit, mehr in einen Schuh zu investieren. Je mehr man in den Schuh investiert, desto besser muss man diesen Schuh auf Herz und Nieren prüfen. Das kann durchaus ein bisschen anstrengend für den Schuh sein. Hat er dies allerdings bestanden, wird er es sehr gut haben – versprochen.

    Wir stellen Ansprüche an das Aussehen – aber das ist nicht das wichtigste. Aussehen ist subjektiv und führt uns vielleicht zusammen – aber am Ende entscheidet die Qualität darüber, ob man auf Dauer glücklich miteinander wird. Bequem soll er sein, Freunde und Familie sollen diesen Schuh mögen und man muss einfach alles mit ihm unternehmen können: Kino, spazieren gehen, tanzen, picknicken, verreisen, Essen gehen… Ja, der perfekte Schuh muss so einiges ab können! Ihr seht, so einfach ist es wirklich nicht!

    Zu meinem Glück kann ich nun sagen: Jaaaa, ich habe vor kurzem meinen Lieblingsschuh gefunden! Seit Jahren wollte ich die Isabel Marant Dicker Boots. Aber als Studentin ist man nicht bereit, mal eben so 370€ in einen Schuh zu investieren. Abgesehen davon ist dieser Schuh ständig ausverkauft. Ich musste ihn aus Österreich bestellen, da er in Deutschland online mal wieder ausverkauft war. Ein bisschen skeptisch war ich schon, aber das ‚Haben-Wollen‘-Gefühl hat letztendlich einfach über die Vernunft gesiegt. Dieser Schuh ist so schön – ich könnte ihn stundenlang anschmachten. Die Dicker Boots haben es tatsächlich geschafft, von einem Trendobjekt zu einem echten Klassiker zu werden. Sie sind so unheimlich bequem geworden, nachdem sie anfänglich ein wenig gedrückt haben und sie engen mich in keiner Weise ein. Diese Schuhe machen mich einfach glücklich! Ein Leben ohne diesen Schuh wäre möglich, aber ich habe nicht vor, ihn jemals wieder her zu geben.

    Wie sieht’s bei euch aus? Welchen Schuh habt ihr schon probegetragen und dann gemerkt, dass es nicht der richtige Schuh für euch war? Habt ihr schon euren Herzbu.. – ähm Herzschuh gefunden?

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    Vielen Dank an Digitalpassion für diese wundervollen Bilder ♥
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    Kimono, Warehouse // Shirt und Shorts, H&M // Schuhe, Isabel Marant //

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  • DAYTRIP: PLITVICE NATIONAL PARK

    Ich bin kein Naturkind. Absolut nicht. Zumindest wenn es um Wald und Wiese geht.

    – Ich laufe nur ungern barfuß über die Wiese.
    – Ohne Decke auf der Wiese liegen? Schon allein bei dem Gedanken dran, juckt es mich überall.
    – Ich mache keinen großen Unterschied zwischen Spinnen und Schmetterlingen – Insekten jeglicher Art dürfen mir gerne fern bleiben.
    – Bilder in einem Mais- oder Weizenfeld? Das würde mich eine Menge Überwindung kosten.

    Das nur so am Rande. So sehr ich mich am Meer oder in der Großstadt wohler fühle, so klar war es aber auch, dass ich dieses Jahr unbedingt die (fast) unberührte Natur der Plitvicer Seen bestaunen wollte. Letztes Jahr haben wir es leider nicht geschafft, aber dieses Jahr haben wir die fünf Stunden Fahrt auf uns genommen, um durch den größten Nationalpark Kroatiens zu wandern. Es hat sich gelohnt! Dieser Ort ist wunderschön. Die Seen glitzern in den klarsten Blautürkistönen dieser Welt. Ich wusste nicht einmal, dass überhaupt so viele verschiedene Blautöne existieren! Die Plitvicer Seen strahlen eine Ruhe aus, die ich bis dato noch nicht erlebt habe. Trotz der vielen Touristen kann man an diesem Ort wunderbar entspannen. Hierher würde ich gerne wiederkommen, wenn der Winter eingetroffen ist – wenn die Seen eingefroren sind und sich eine weiße Schneedecke über den Park gelegt hat. Das muss eine atemberaubende Kulisse sein. Dann möchte ich einfach nur dort sitzen – dick eingemümmelt, mit einer heißen Tasse Tee – und die schöne Aussicht genießen.

    Wart ihr schon mal dort? Seid ihr eher ein Natur- oder ein Stadtkind?

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  • Making of: Happy Shoot.

     Arbeiten. Das Wort klingt irgendwie so negativ, wenn man es in Verbindung mit Andy, James + Ju bringt. Spaß haben. Zeit miteinander verbringen. Viel Schwachsinn machen, viel quatschen. Und vor allem viel lachen! Genau das passiert, wenn Ju die Kamera einpackt und James und Andy mit den Reflektoren rumhantieren (was übrigens eine echte Anstrengung ist!). De facto arbeiten wir zusammen – aber jeder, der uns bei der Arbeit sieht, erkennt sofort, dass wir mittlerweile ein eingespieltes Team sind und vor allem auch Freunde geworden sind. Es ist so traurig, dass uns mittlerweile die Zeit fehlt, um uns öfters zu sehen. Mittlerweile gehört auch meine liebe Mici fest in das “Unser Plan geht planlos los und enden dann im Shiso“-Team und ich möchte keinen dieser Menschen mehr missen.

    In diesem Sinne: I ♥ you guys! Übrigens geht das Herzchen auch an das Shiso-Team für all die lustigen Abende und das leckere Essen 🙂

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  • Bürotaugliche Looks: Spätsommer/ Herbstanfang

    So sehr ich den Sommer liebe – so sehr freue ich mich auch jedes Jahr auf den Herbst. Zumindest modisch betrachtet. Endlich kann man sich wieder dem Lagenlook widmen, Grobstrick zu Chiffon oder Leder zur Seide tragen, ohne einen Hitzetod zu sterben oder zu erfrieren.

    Für die Übergangszeit zwischen Sommer und Herbst habe ich mir zwei It-Pieces bei Crämer & Co. heraus gesucht – eine weiße Jeanshose und die hellblauen Sneakers von New Balance – und habe um die Produkte herum zwei Outfits gebastelt, in die ich am liebsten sofort schlüpfen würde. Die hellblauen New Balance haben mein Herz im Sturm erobert. Das zweite Outfit würde ich noch mit meiner Nerdbrille und einem undone Dutt verfeinern und ist für mich ein typischer PR-Girl-Office Look, wenn keine Meetings mit Kunden anstehen. Es ist ein bisschen nerdy, ziemlich schlicht und trotzdem stylisch. Beim ersten Look würde ich meine im Büro gebunkerten schwarzen Heels anziehen, wenn sich doch mal ein Kunde spontan ankündigt. Sonst ist das Outfit ebenfalls sehr schlicht, was aber daran liegt, dass ich es schlicht am liebsten mag. Zumindest fürs Büro, da schlafe ich lieber eine viertel Stunde länger, als mich vor den Spiegel zu stellen, um mich perfekt heraus zu putzen.

    Dürftet ihr so arbeiten gehen oder gibt es bei euch eine strenge Kleiderordnung? Verlinkt mir gerne eure ‚Arbeits-Outfits‘ unter dem Posting. Ich schaue gerne bei euch vorbei 🙂
    crämer und co
    Mantel // T-Shirt // Jeggings // Mütze // Schuhe //
    crämer und co1
    Bluse // Jeans // Rucksack // Sneakers //
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  • WORK-LIFE-BALANCE: NOTBREMSE URLAUB

    Ich achte viel zu selten auf ein ausgewogenes Work-Life-Leben. Neben meinem Vollzeitjob widme ich mich mit der übrig gebliebenen Zeit dem Blog. Wirklich entspannen kann ich in einer Woche ehrlich gesagt nur wenige Stunden – wenn es hoch kommt. Den Kopf ausschalten, das funktioniert einfach nicht. Ständig drehen sich die Gedanken darum, was ich noch machen muss, wann ich welches Posting schreiben muss ob ich meine Mails noch checken und beantworten sollte und wann welche Fotos gemacht werden müssen. Einige Monate am Stück kann ich das problemlos wegstecken, da ich einfach nicht zu denen gehöre, die ständig meckern müssen. Aber irgendwann schlaucht auch mich das so sehr, dass ich merke, dass ich eine Auszeit brauche – das am liebsten in Form eines Urlaubes. Die Zeit vor dem Urlaub ist übrigens am schlimmsten. Man versucht auf der Arbeit alles vorzubereiten, was möglich ist und dann sitzt man bis spät in die Nacht an Blogpostings, die dann während der Abwesenheit online gehen sollen.

    Ein paar Wochen vor einem anstehenden Urlaub fühle ich mich manchmal wie ein Häufchen Elend. Dann merke ich so richtig, wie wichtig es ist, auf sich zu achten und sich trotz Arbeitswut auch ein bisschen Ruhe zu gönnen. Coco-Cola lighthat zu diesem Thema – speziell für Frauen – eine repräsentative forsa-Umfrage in Auftrag gegeben und heraus kam dabei: Frauen tun sich schwer mit der Work-Life-Balance! In der Theorie hört sich das ‚einfach mal eine Auszeit nehmen‘ wirklich sehr einfach an. Das umzusetzen fällt jedoch vielen jungen Frauen – wie bereits erwähnt auch mir – schwer. 59 Prozent der 20- bis 29-Jährigen finden es sehr stressig, den Beruf mit der Freizeit vereinbaren zu müssen. Die gute Nachricht: Mit den Jahren wird es besser. Nur ein knappes Drittel der nach 1974 Geborenen fühlt sich unter Druck, Job und Privates in Einklang zu bringen. Das hört sich doch super an – endlich hat das Älterwerden etwas Gutes an sich 🙂 An dieser Stelle würde ich euch eigentlich gerne ein paar Tipps geben, wie man besser auf sich aufpassen kann. Aber ich bin leider sehr schlecht darin, auf mich aufzupassen, vielleicht könnt ihr ja mir Tipps geben? Wer sich zu diesem Thema ein wenig mehr informieren möchte, der schaut gerne mal bei der Hör auf dein Herz Kampagne rein.

    Mein einziger Tipp lautet: Urlaub machen. Genug Urlaub machen. Viel Urlaub machen! Das ist für mich Entspannung pur. Und am besten nach dem Urlaub direkt den nächsten Urlaub buchen, damit man abschätzen kann, wann die nächste Entspannphase beginnen kann. Dabei ist es egal, ob es ein Städtetrip ist oder ein Strandurlaub. Für mich ging es vor zwei Wochen mit meinem Freund für 9 Tage nach Kroatien und das war wirklich bitter nötig. Kroatien scheint eine Tradition zu werden – verständlich, wenn der Herr seine Heimat besuchen möchte. Ich möchte ja auch jedes Jahr nach China und er muss mit. Nächstes Jahr geht es für ihn zum ersten Mal in meine Heimat und darauf freue ich mich schon sehr. Diese Fotos wurden auf der Insel Pag in der Nähe von der Stadt Novalja aufgenommen. Dort waren wir für 3 Tage und haben das Meer, die Sonne und das leckere Essen genossen. Hier ein easy Outfit, bestehend aus einem weißen Cropped-Shirt und Highwaist Shorts.

    Wer von meinen Lesern arbeitet bereits Vollzeit und wie seht ihr das? Empfindet ihr es auch als schwierig, Job und Freizeit unter einen Hut zu bringen? Worauf verzichtet ihr eher mal?

     

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  • Rosé. Skulls. Gold.

    Mein Urlaub neigt sich so langsam dem Ende zu und während ich gerade mit dem Rücken zum Pool liege, den Blick Auffassung Meer gerichtet, werde ich doch schon ein wenig melancholisch. In Deutschland erwartet mich der Alltag und das kalte Wetter. Ich befürchte ja, dass ich einen Kälteschock erleiden werde. Hier ist es noch so schön warm – so warm, dass ich gerade das Handy kurz weglegen musste um ein paar Runden im Pool zu schwimmen. Nachdem ich wieder abgekühlt bin, habe ich beschlossen, euch noch ein Outfit aus Frankfurt zu zeigen.

    Wie ihr bereits wisst bin ich ein Freund von Beine zeigen und sich dafür ein bisschen zugeknöpfter obenrum zu kleiden. Der Pulli ist von Cheap Monday (gekauft bei sojeans) und perfekt für den Herbstanfang – der grinsende Totenkopf macht doch irgendwie gute Laune oder? Die Rebecca Minkoff passt farblich perfekt zum Pulli und zu den Schuhen von H&M. Dazu trage ich goldenen Schmuck von The Jewelry Shop und eine goldene Uhr von Jaques Lemans. Diese Uhr trage ich sehr gerne, obwohl sie mir viel zu groß ist. Leider kann man sie nicht enger machen, aber ich liebe das Design einfach.  Für mehr Text ist mein Kopf heute nicht mehr im Stande, verzeiht mir also, dass ich meinen letzten Strandtag ohne Handy und Co. weiter verbringen werde 🙂

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