
Love,
Summer

Diese Touren konnten wir ganz bequem direkt im Hotel buchen – unsere einzige Aufgabe war es, sich für ein Ziel zu entscheiden. Zu den beliebtesten Touren gehören sicherlich zum einen die Tour zu den Phi Phi Islands (hallo ‚The Beach‘, hallo Leo!) und zum anderen die Tour zum Phang Nga Bay (hallo James Bond!). Wir haben uns spontan für die Phi Phi Islands entschieden, einfach weil uns das klare Wasser auf den Bildern besser gefallen hat, als das etwas trübere Wasser bei Phang Nga. Auf dem Weg dorthin stoppten wir an verschiedenen Hot-Spots wie die traumhafte Mini-Insel Khai-Islands (Bild 1+ 2) oder dem Monkey Beach. An jedem Spot hatten wir ein bisschen Zeit zum schnorcheln und zum schwimmen. Das Wasser ist so klar und angenehm kühl – einfach perfekt zum sich treiben lassen! Man konnte problemlos die vielen schönen und bunten Fische, die man sonst nur aus Aquarien kennt, unter sich beobachten… (ich möchte da sofort wieder hin!!) oder gar mit den Fischschwärmen mitschwimmen. So manch ein Fisch war etwas mutiger und kam einem auch sehr nahe – vielleicht fragten die sich ja, was wir für komische Geschöpfe mit zwei Flossen waren…
Unser erstes Ziel war Khai-Islands. Diese Insel war winzig. Innerhalb von 10 Min hätte man sie vermutlich einmal komplett ablaufen können. Wie kann etwas so schönes einfach mitten im Nirgendwo sein? Wie kann der Sand so fein sein und das Wasser so klar? Ich wollte gar nicht mehr weg. Auch wenn dort viele andere Touris waren, konnte man selbst auf dieser Mini-Insel einen Strandabschnitt finden, der menschenleer war und zum träumen einlud. Danach ging es weiter zum Schnorcheln. Dann zum Monkey Beach, wo man vom Boot aus die vielen Affen in den Bäumen beobachten konnte. Tuk Tuk, unser Reiseführer warf den Affen ein paar Bananen hin und die flippten vor Freude aus. Manche haben die Bananen direkt aus der Luft gefangen und gleich verspeist. Apropos verspeist, für uns ging es auf eine größere Insel, wo wir erst einmal zu mittag essen konnten (im Preis inbegriffen). Das Essen war ok – nichts besonderes, aber ok. Da mir vorher einfach nur schlecht war, habe ich mich nur auf das Obst gestürzt (Obst geht immer, vor allem in Thailand – Asien allgemein – dort schmeckt das Obst 10x so gut wie hier). Nach der Mittagspause (Bild 3 + 4 + 5) fuhren wir dort hin, wo Jurassic Park 2 gedreht wurde (Bild 6). Es sah wirklich traumhaft aus – man fühlt sich wie in einer anderen Welt und ich konnte mir die Dinosaurier so gut dort vorstellen. Das, was die Natur dort erschaffen hat, sah einfach beeindruckend aus. Nachdem wir uns auch hier satt gesehen hatten, fuhren wir zu unserem letzten Stop, den Phi Phi Islands. Diese Insel kennt jeder, der “The Beach“ mit Leo geschaut hat. Diese Insel ist auch wirklich einen Besuch wert. Da wir hier einfach nur am Strand entspannen und im Wasser plantschten wollten, habe ich die Kamera direkt auf dem Schiff gelassen. Manchmal muss man auch einfach mal genießen und nicht ständig durch eine Kamera schauen und dabei das wesentliche verpassen. Es war einfach ein wunderschöner Tag – Reisen bereichert einen wirklich ♥
Es gibt übrigens super viele Anbieter, die diese Inselhopping-Touren anbieten. Wir haben uns für den Anbieter “Phuket Adventures“ entschieden und kann euch diesen Anbieter nur empfehlen. Der Reiseleiter und sein Team waren super motiviert und total nett. Gekostet hat der Spaß so um die 70€ pro Person. Das ist nicht ganz günstig, aber jeden Cent wert! Der Ausflug dauert einen ganzen Tag lang und auf dem Boot steht immer gekühltes Wasser und andere nicht-alkoholische Getränke sowie frisches Obst für die Gäste bereit. Das Mittagessen war ebenfalls inklusive.
Zum Schluss möchte ich aber dennoch ein wenig meckern. Und zwar über die Gäste. Keiner von denen hat am Ende, als sie das Boot verließen, Trinkgeld gegeben. Ich war fast verzweifelt. Habe das einfach nicht verstanden. Der Reiseleiter sagte noch: “Wenn Ihnen der Trip gefallen hat, dann freut sich mein Team und ich sehr darüber, wenn sie uns ein wenig Trinkgeld geben würden.“ Meiner Meinung nach hätte er das gar nicht erst sagen müssen. Für mich war das selbstverständlich. Die waren zu sechst unterwegs und haben den ganzen Tag lang dafür gesorgt, dass es uns gut ging. Da hätte man sich doch mal bedanken können statt sich aus dem Boot zu schleichen, oder? Natürlich hat man vorher schon 70€ gezahlt, aber mal im Ernst, drei oder vier Euro Trinkgeld hätte man schon noch geben können, oder? Finde das total unhöflich.

Die kleinen Begegnungen im Leben, die uns zum Lachen bringen, zum Nachdenken, uns traurig machen oder uns zeigen, wie toll wir es eigentlich haben – trotz all dem Gejammer auf hohem Niveau. Hier ein paar kleine Storys von mir. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ebenfalls eine kleine Geschichte erzählt ♥
Ebenso am Flughafen, ich warte auf Gäste für ein Event und dann kommt ein netter Opi auf mich zu. Es stellt sich heraus, dass er ein altgewordener (wirklich sehr sehr alter) Star ist (den Namen nenne ich mal nicht, ich möchte euren Omis nicht die Illusion von einem perfekten Mann nehmen ;)) – Am Ende des Gespräches er:“ Mädchen, hier ist meine Nummer und wenn du schlau wärst, würdest du mich heiraten. Ich wäre bald unter der Erde und du würdest alles erben!“ – Ich wusste nicht, ob das zum Weinen oder zum Lachen war!
An der Aldikasse – eine alte, kleine Frau schaute die ganze Zeit hilflos auf eine Tütensuppe. Sie drehte es ständig hin und her und blickte hilfesuchend um sich – irgendwann traute sie sich zu fragen: “Ich kann nicht lesen, können sie mir sagen, was genau da drauf steht?“ – Ich im ersten Augenblick völlig verdutzt: “Kartoffelcremesuppe. Da steht Kartoffelsuppe drauf. Ist bestimmt ganz lecker.“ Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie machte mich die kurze Begegnung traurig. Ich hoffe diese alte Frau hat eine nette Familie, die sich gut um sie kümmert. Ich kann mir nicht vorstellen, wie traurig ein Leben ist, wenn man nicht lesen kann. Ich habe unheimlichen Respekt vor alten Leuten und mir liegt das am Herzen, dass man nett und freundlich zu ihnen ist ♥ Immer. Ohne Ausnahme. Auch wenn Sie meckern und jammern und fies sind. Sie haben so viele Sachen erlebt. Sie dürfen meckern.
Mein lieber Postbote von der deutschen Post ist ein fröhlicher, kleiner – damals noch ein wenig dickerer, junger Mann aus Ungarn. In Deutschland ist er, um zu arbeiten und Geld zu verdienen – ganz allein in der Fremde. Wir sprechen auf englisch miteinander, weil er kaum deutsch kann. Er möchte es aber lernen, nur sehr viel Zeit hat er nicht. Er bringt mir bei Wind und Wetter regelmäßig große und kleine Kisten bis in den 4. Stock ohne Aufzug. Jedes mal grinst er fröhlich vor sich hin – mittlerweile weiß ich, dass wenn er bei mir war, dass er Feierabend hat. Ich bin die letzte auf seiner Tour. Vor einigen Monaten als er Anfing, war er total außer Atem wenn er bei mir ankam. Heute ist er so viel fitter. Durch den Job bei der Post hat er 20 Kilo abgenommen! Er wird Weihnachten alleine in Deutschland verbringen. Es müssen so viele Päckchen an den Mann gebracht werden, dass Urlaub unmöglich ist. Letztens wurde er das letzte Paket erst um kurz nach 23:00 los und war dann um 01:00 Uhr im Bett und wie wir wissen, müssen Postboten auch sehr früh wieder raus… Heute klingelte er um 22:00 bei mir und brachte mir ein Päckchen hoch. Er sah so müde aus 🙁 Sein Wunsch für das neue Jahr? Mehr Zeit haben zum Deutsch lernen um dann endlich wieder in seinem eigentlich Bürojob arbeiten können – hier in Deutschland. Ich drücke ihm alle Daumen!
Mein Postbote bekommt also definitiv eine kleine Aufmerksamkeit von mir zu Weihachten. Deiner auch?
Love,
Summer

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Summer

Love,
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Schade, dass sich das sonnige Wetter von vor ein paar Tagen sich aktuell wieder für unbestimmte Zeit verabschiedet hat. Das Outfit habe ich vor einer Woche angehabt, als ich meine Eltern besuchen war. Mittlerweile muss jeder in meiner Umgebung ran – da ich mir vorgenommen habe, wieder mehr auf die Fotos zu achten und die Outfits wieder draußen ablichten zu lassen. Egal ob Papa, Freund oder Kollege/in, jeder muss da mal ran (Dankeschön!). ‚Wir müssen noch Fotos machen!‘, ‚Denk bitte an die Detailfotos!‘ – sind kaum noch weg zu denken.
Die destroyed Jeans von Zara hängt schon seit längerem bei mir im Schrank und ich freue mich, dass der Winter nun vorbei ist und ich die Hose tragen kann. Ich entdecke gerade meine alte Liebe zu Hosen wieder. Irgendwie sind die doch einfach sehr praktisch (ja, es hat ein wenig gedauert, bis mir das wieder dämmert). Am liebsten mag ich sie im destroyed Look. Das ist schön lässig und lockert jedes Outfit auf. Dieses hier ist trotz Bouclet-Jäckchen in creme-silber von IQ Berlin und den silbernen Heels von Jamie Jacobs sehr casual. Die kühlen Farben finde ich perfekt für wärmere Tage.
Die Schuhe von Jamie Jacbos sind trotz ihrer Höhe von 9 cm sehr bequem – das liegt sicherlich zu 80% am Blockabsatz. Die Schuhe kann ich mir super als Eyecatcher zu sämtlichen Jeanshosen vorstellen (je schlichter das Outfit, desto besser für die Schuhe) und ich bin mir sicher, dass ihr sie noch öfters zu Gesicht bekommen werdet. Kostenpunkt der Jamie Jacobs sind 250€ – wenn sie euch nicht passen, können sie im ungetragenen Zustand kostenlos zurück geschickt werden und ihr erhaltet ein neues Paar in der richtigen Größe (meiner Meinung nach fallen sie größengerecht, minimal kleiner aus). Hierbei müsste man lediglich den Rückversand übernehmen. 250€ sind eine Stange Geld (die Ballerinas kosten 200€), aber dafür hat man Schuhe, die keine andere hat. Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen, dass man zu besonderen Anlässen wie die eigene Hochzeit oder so, sich selbst ein paar Schuhe entwirft. Das hat etwas sehr intimes. Sonst, wer Spaß daran hat, seine eigenen Schuhe im Regal stehen zu haben, oder auch Problemfüße hat (breite Füße, schmale Füße, unterschiedlich große Füße, kleine Füße, große Füße) – für all die ist Jamie Jacobs der richtige Ansprechpartner für ein Paar stylische Schuhe, die auch gut sitzen! Aber schaut euch die Seite einfach mal genauer an 🙂


Die Fotos habe ich noch schnell im Hotel aufgenommen, da ich nicht täglich meine Kamera mit an den Strand nehmen wollte. Ich hatte höllische Angst davor, mir meine Kamera mit den vielen Sandkörnern zu verhunzen. Das würde mir ähnlich sehen – habe es natürlich auch geschafft, mein weißes Kleid nach zwei Minuten zu bekleckern… Auf dem ersten Bild seht ihr die extreme Luftfeuchtigkeit – das komplette Objektiv beschlägt binnen weniger Sekunden und macht „schnell mal Fotos machen“ eher schwierig (die ersten Versuche sahen aus, als hätte ich versucht, Bilder in der Sauna zu machen)… gut, dass wir hier vor solchen ‚Problemen‘ verschont werden. Wobei ich ja gestehen muss, dass ich mir für hier ein wenig mehr Luftfeuchtigkeit wünsche. Seit ich aus Thailand zurück bin, ist meine Haut extrem trocken. Im Moment hilft nicht mal eincremen. Das fällt mir dieses Jahr sehr extrem auf.
Übrigens, ab und an werde ich gefragt, warum ich meinen Kopf auf Fotos wegschneide. Mädels, ihr kennt die Antwort! Denn sie ist ganz einfach: manchmal sehen die Fotos einfach nur furchtbar aus – oder der Gesichtsausdruck gefällt mir persönlich einfach nicht und ich habe keine Lust, mir das Bild immer wieder anschauen zu müssen 🙂 Wie ihr sicherlich bereits bemerkt habt, auch ich bin einfach nur ein normales Mädchen und bin nicht auf Knopfdruck fotogen – das kann manchmal sogar echt lange dauern und ich habe (leider) keine Zeit, jedes mal stundenlang vor der Kamera zu stehen um die perfekten Bilder liefern zu können. Dann ist man mit sich selbst sowieso nochmals strenger – und ihr würdet auch nicht jedes für euch unmögliche Foto hochladen, richtig? Genau, ich auch nicht!






Love
Summer