• Vom suchen und finden nach dem richtigen Fotografen…

    Heute gibt es eine kleine Liebeserklärung an meine allerliebsten drei (eigentlich vier: unter ihnen ist ein zuckersüßes Pärchen dabei) Fotografen. Unterschiedlicher könnten Sie von ihrem Stil her nicht sein. Aber eines haben Sie gemeinsam: sie sind super tolle Menschen, die mit Leib und Seele fotografieren und die für DAS Foto sich auch auf dem dreckigsten Boden wälzen würden. In diesem Post zeige ich euch ein paar Outtakes (die habe ich fast noch lieber als DAS Foto einer Serie), ein paar Making Of’s und ich erzähle euch ein wenig über das Suchen und Finden von dem perfekten Fotografen.

    Ich habe bis jetzt genau mit fünf Fotografen zusammen gearbeitet – weil ich mir  der Auswahl der Fotografen wirklich zimperlich bin. Nicht weil ich eitel bin, sondern weil ich gewisse Richtlinien habe. Gefällt mir der Stil von jemandem nicht, dann will ich nicht mit demjenigen zusammen arbeiten. Ich wurde in der Stadt von Fotografen angesprochen, die gerne mit mir zusammen arbeiten wollten, aber nach einem Blick in die Sedcards wird mir recht schnell klar, ob es was für mich ist oder nicht. Hierbei rede ich aber von nicht bezahlter Zusammenarbeit. Wird das Shooting bezahlt, bin ich schon weniger zimperlich. Zurück zu den Sedcards – entdecke ich also zu viele billig-wannabe-sexy Fotostrecken entwickelt sich bei mir eine große Abneigung gegenüber dem Fotografen und für mich ist klar, dass ich mich nicht in diese Reihe einreihen werde (ihr wisst sicherlich alle von welcher Art Fotos ich spreche). Da bin ich sehr konsequent.
    Ist die erste Hürde getan kommt hier mein wichtigstes Kriterium. Kann ich meinem gegenüber Vertrauen? Im ernst – der Fotograf hat nicht nur schöne Fotos von euch, nein, er hat auch die hässlichsten und grausamsten Fotos von euch. Er oder sie weiß, wie grausam ihr aussehen könnt. Ich muss dem Fotografen also voll und ganz vertrauen können und wissen, dass er (zur Einfachheit sage ich jetzt nur noch ‚er‘) absolute Gewissenhaft arbeitet und die Sachen nicht irgendwo zum Spaß veröffentlicht. Abgesehen davon, wenn man dem Fotografen vertraut und im besten Fall sogar wirklich freundschaftliche Gefühle füreinander entwickelt, dann werden die Fotos automatisch besser. Man lässt sich fallen, ist entspannter und hat Spaß beim Shooting. Und das ist wichtig. Ich bin am liebsten draußen unterwegs um Fotos zu machen. Das bedeutet: Achtung Menschen! Vor allem wenn man schwere Geschütze (alles was irgendwie professionell aussieht) auffährt bleiben Leute gerne mal stehen und schauen zu – oder knipsen gleich mal mit. Je professioneller das Team ist, desto einfacher fällt einem das (zumindest gilt das für mich).
    Anfang des Jahres war ich zwei mal in Italien für ein Projekt und da wurde non-stop geshootet. Die Outlet Villages waren voll – überall waren Menschen, die geschaut haben. Es war mir am Anfang super unangenehm. Beim ersten mal war das so, dass mir mein Make-Up NULL gefallen hatte und ich mich so unwohl wie noch nie gefühlt hatte. Zum Fotografen konnte ich auch keine Beziehung aufbauen, weil er kein englisch sprach und ich kein italienisch. Man sieht auf diesen Fotos einfach, wie unentspannt und unglücklich ich war. Trotz der absolut professionellen Abwicklung sind die Bilder nicht gut geworden. Beim zweiten mal war ein anderer Fotograf und eine andere Visa dabei. Mit dem Make-Up war ich immer noch nicht glücklich – aber der Fotograf war Super. Die Chemie hat gestimmt und siehe da, diese Bilder sind sehr viel besser geworden. Wenn der Fotograf einen gut führen und ablenken kann, dann vergisst man auch schneller alles um sich herum.
    Was mir ebenfalls wichtig ist, ist die Tatsache, dass Shootings in erster Linie Spaß machen sollen. Und den habe ich definitiv mit: Abi von growyoung, Ju und James von Digital-Passion und dem lieben Andy von Digitaldeezign. Danke für die lustigen Shoots und Futter-Dates 🙂
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  • Tartan. Grobstrick. Overknees. Nur anders.

    Zur Zeit trage ich das karierte Kleidchen von AX Paris wirklich ständig. Die letzte Variante war ein wenig ’schicker‘ als die heutige Variante. Heute ist das Outfit um das Kleidchen einfach nur gemütlich. Mit Kuschelcardigan, Overkneestrümpfe und weinroten Ballerinas ist das Kleidchen ganz schnell für den Alltag gestylt.
    Den Oasap Cardigan kann ich euch mit gutem Wissen und Gewissen weiterempfehlen. Super bequem und kuschelig. Abgesehen davon sieht der auch sehr schön aus und rundet jedes ‚Herbst-Kleidchen-Outfit‘ ab.
    Von den Farben her würde ich sagen, ist das Outfit schon ein Weihnachts-Outfit. Ich freue mich auch dieses Jahr wieder auf eine ‚What-to-wear‘ Serie für Weihnachten und Silvester. Wir feiern Weihnachten nicht wirklich, aber ich ziehe mich dennoch gerne weihnachtlich an, wenn wir dann gemeinsam essen etc.. Dieses Jahr sind meine Eltern über Weihnachten in China. Mini und ich hängen also dieses Jahr gemeinsam einsam ab 🙂 Und mein Freund muss sich dann vermehrt um mich kümmern 😀
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    Kleid, AX Paris // Cardigan, Oasap (absolute Kaufempfehlung!!) // Overkneestrümpfe, H&M (ähnliche hier) // Ballerinas, Primark (hier oder hier) //

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  • Tartan. Overknees. Grobstrick.

    Es ist so furchtbar – ich finde kaum noch einen Zeitpunkt, an dem es hell genug ist, um gescheite Fotos zu schießen. Ich kann leider nicht immer draußen die Fotos machen und vor der Arbeit und nach der Arbeit ist es schon immer dunkel. Pechschwarz um genau zu sein. Und ich verzweifle regelrecht an den verwackelten Bilder. Es ist unmöglich (für mich), gescheite Fotos in der Wohnung zu schießen.
    Ich versuche dennoch weiterhin, auch Outfits für euch abzufotografieren – habt bitte Nachsicht mit mir!
    Einer meiner aktuellen Lieblingsteile ist das karierte Kleidchen von AX Paris. Es ist sehr schlicht und von der Form her eher niedlich. Man kann es vielseitig kombinieren. Dabei hat es immer einen verspielten und rockigen Touch. In einem weiteren Post zeige ich euch noch ein paar andere Kombinationen mit dem Kleidchen – so fern die Qualität der Fotos da halbwegs mitspielen…
    Mein Schrank quillt über vor karierten Sachen. Hat euch das Tartan-Fieber auch gepackt?
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    Kleid, AX Paris // Schal, H&M (ähnlichen hier) // Overknees, Navyboot (ähnliche hier) //

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  • Anziehpuppen für erwachsene

    Beim Onlineshoppen habe ich gestern Abend die Anziehpuppe entdeckt und mein Spieltrieb sorgte dafür, dass ich dem armen Model (ich konnte sogar ein asiatisches Model aussuchen…) sämtliche Sachen angezogen hatte. Das erinnerte mich daran, wie ich früher immer gerne mit Barbie gespielt hatte – wobei ich zugeben muss, dass mir Teresa immer lieber war. Mit ihren langen brünetten Haaren und dem dunkleren Teint sah sie immer so schön rassig aus – naja, so rassig eben, wie eine Puppe aussehen kann. Mit Barbie konnte ich mich nie identifizieren 🙂
    Ich fände es super, wenn mehr Onlineshops diese Anziehpuppen hätten. H&M hatte sie früher auch – aber mittlerweile wurden sie wieder aus dem Store entfernt. Hat das aktuell noch jemand außer Esprit? Diese Anziehpuppen erwecken in mir – und sicherlich nicht nur in mir – den Spieltrieb. Vielen Mädels hilft es sicherlich auch, wenn sie gewisse Outfitkombinationen direkt sehen können und sich die Sachen nicht mehr nur vorstellen müssen. Das hilft sicherlich auch bei einer Kaufentscheidung. Wenn ich auf der Suche nach einer Winterjacke – hier zum Beispiel – bin, kann ich direkt schauen, zu was die Jacke passt (und im besten Fall hat man ähnliche Teile auch schon zu Hause!)
    Ich habe die Chance genutzt und ein paar unspektakuläre Büro-Outfits zusammen gestellt. In meiner Wahrnehmung ist die Marke Esprit doch noch sehr ‚erwachsen‘ und schlicht – also eigentlich perfekt für die Arbeit. Mir persönlich wären die unten angezeigten Looks ein wenig zu streng – aber ich habe bei mir auf der Arbeit auch einen recht lockeren Dresscode. Solange ich keine Kundentermine habe, kann ich (fast) auftauchen, wie ich möchte. Wie ist es bei euch? Habt ihr einen strengen Dresscode für die Arbeit?

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  • Für mehr Leo und kuschelige Pullis

    Ich liebe den Sommer – bin ein absolutes Sommerkind (ich wiederhole mich hier immer wieder). Aber je älter ich werde (zugegeben, ich weiß nicht, ob es direkt etwas mit dem Alter zu tun hat), desto lieber mag ich die kalte Jahreszeit. Sie ist so schön melancholisch. Kühl, streng und erfrischend.
    Ich würde fast behaupten, dass ich es mag, morgens dick eingepackt der Kälte zu trotzen und auf die Bahn zu warten. In der Bahn gefällt es mir dann weniger. Dort ist es leider eher stickig und stinkig. Als Jugendliche bin ich auch im tiefsten Winter lieber mit einer dünnen Jacke unterwegs gewesen, Hauptsache man sieht nicht dick aus. Heute kann ich nur noch den Kopf darüber schütteln. Und das tue ich wirklich. Wie eine alte, schrullige Omi schaue ich mir die jungen Mädels an, wie sie bei 2 Grad Außentemperatur mit einer Lederjacke oder Jeansjacke ausgestattet an der Haltestelle stehen. Ich ertappe mich dabei, wie ich ihnen am liebsten sagen würde: “Bitte zieht euch doch was an. Frieren ist uncool – rote, verschnupfte Nasen und ständiges Zittern sieht nicht so attraktiv aus wie ihr denkt. Der Sommer kommt auch wieder…wirklich!“ Dann muss ich Lächeln, weil ich solche Worte ehemals mal nervig fand.
    Um mich auf den Winter einzustimmen und mich auf die Kälte zu freuen, habe ich bereits im August (Hochsommer!?) meine Winterjacke geholt… Auf der Suche nach dem perfekten Flausch-Mantel mit Leomuster musste ich schon einige Fehlgriffe in Kauf nehmen und bin happy mit dem Modell von Hallhuber (aktuell). Wie ihr seht werde ich mehr und mehr vom Leomuster eingenommen und in Kombination mit Streifen und schwarzer Skinnyjeans finde ich es sehr tragbar. Ein wenig Mut erfodert dieser Mantel aber schon. Ich ernte verständnislose Blicke – aber auch verliebte Blicke 😀
    Und ich muss euch gestehen, dass ich eine große Pulli-Liebe entwickelt habe. Einige neue sind ebenfalls bei mir eingezogen. Outfits dazu folgen sicherlich noch – beziehungsweise, den grauen Pulli seht ihr auch in einem Video von vor ein paar Wochen. Selbst im Sommer mag ich Pullis am liebsten. Leichte Sommerpullis zu kurzen Shorts mag ich zum Beispiel viel lieber als Shorts zu einem T-Shirt oder einem sonstigen Top…
    Seid ihr auch so Pulli-verliebt?
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    Cremefarbener Cardigan (oben rechts, mittlere Cardigan und unten rechts) // twisted Sweater – leider ausverkauft (via Oasap, via Sheinside) // Leo Mantel, Hallhuber // kariertes Kleidchen, AX Paris //

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  • Acqua di gio pour homme

    Frauen lieben es, gut zu riechen. Und wir lieben die hübschen Flakons – die wir auch einfach gerne sammeln, um sie als Deko zu benutzen. Was wir aber noch mehr lieben ist, wenn der Mann an unserer Seite gut riecht. Um es mal ganz unromantisch zu sagen: wenn man sich gut riechen kann, dann führt man mit höherer Wahrscheinlichkeit eine glückliche und lange Beziehung. Deswegen vergräbt man sein Gesicht wohl auch am liebsten an seiner Halskuhle, das hat doch etwas sehr beruhigendes. Der körpereigene Duft soll übrigens am Rücken zwischen den Schulterblättern am natürlichsten sein, weil man da so schlecht hinkommt beim waschen…

    Ich habe aktuell glaube ich 15 Düfte und gehe sehr sparsam damit um. Es gibt nichts schlimmeres, als eine undurchdringliche Parfumwolke hinter sich her zu ziehen. Ein kleiner Spritzer reicht meistens aus. So belästigt man auch Niemanden in stickigen Räumen! Manchmal musste ich mich schon umsetzen, weil ich gewisse Düfte einfach nicht ausgehalten habe. Kennt ihr das? Das macht mich so richtig aggressiv. Manchmal riecht es so streng, das grenzt schon an Körperverletzung…

    Vor kurzem habe ich von Flaconi, einem Onlineshop für Parfum und Kosmetikartikel den Duft Acqua di Gio von Giorgio Armani geschickt bekommen. Und das gleich mehrere Exemplare. Die habe ich natürlich an meinen Freund und weitere männliche Freunde weitergegeben und ich war sehr gespannt auf ihr Feedback. Ein Exemplar habe ich selbst behalten – weil dieser Duft mich persönlich ebenfalls anspricht. Ab und an trage ich nämlich sehr gerne Männerparfum. Ich gebe an dieser Stelle zu, dass ich mir gerne vorm Verlassen der Wohnung einen Spritzer Parfum von ihm klaue (ihr doch auch, oder?). Nicht immer, aber manchmal. Man gewöhnt sich ja sehr schnell an einen Duft und nimmt ihn nach einer Zeit gar nicht mehr wahr. Aber manchmal, ganz plötzlich, da weht ein kleiner Hauch des Duftes in die Nase und man muss unwillkürlich lächeln, weil der vertraute Duft einen unterbewusst glücklich macht.

    Zurück zum Duft (einen habe ich übrigens auch für euch behalten, denn bald gibt es wieder eine tolle Verlosung). Es ist meiner Meinung nach ein sehr typischer Männerduft. Es riecht herb, intensiv (das ist keine richtige Beschreibung, ich weiß) – aber auch sehr frisch, blumig und leicht süßlich. Es ist kein aufdringlicher Duft – würde fast sagen, dass es ein Duft ist, den fast jeder mag. Ich hatte eigentlich gar nicht vorgehabt, ein Exemplar zu behalten. Beim testen an mir fiel mir der Duft aber sehr positiv auf. An diesem Tag wurde ich auch Freunden angesprochen, dass mein Parfum sehr gut riechen würde. Und sie waren sehr erstaunt, als ich verkündete, dass ich einen Männerduft trage. Von mir aus würde ich den Duft nicht unbedingt für mich kaufen – aber ich würde ihn sehr wohl meinem Freund schenken. Der Duft hat was sehr attraktives, leichtes und anziehendes.

    Meine männlichen Tester sind sich alle einig, dass es ein sehr angenehmer und leichter Duft ist, den man zu jeder Gelegenheit tragen kann. Viele kannten den Duft schon vorher und finden, dass Giorgio Armani allgemein sehr gute Männerdüfte anbietet. James sagt folgendes über den Duft: Armani kann den Mann nicht nur stilvoll einkleiden, sondern er schafft es auch, den Mann gut duften zu lassen. Der Duft wirkt frisch und einprägsam auf ihn, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Der Duft sei sehr ‚universell‘ und er kann sich den Duft sowohl an jungen, als auch an älteren Leuten vorstellen. Abi sagt ebenfalls, dass der Duft sehr frisch riecht und sehr alltagstauglich ist. Er hat für den Duft von seiner Nachbarin, wenn auch einer älteren Dame, Komplimente bekommen – da freut man sich doch! Er würde sich aber für den Preis lieber etwas von Burberry holen. Andy ist ebenfalls glücklich mit Acqua di Gio und sieht es im großen und ganzen wie die anderen Jungs auch.

    Wenn ihr auf der Suche nach einem netten Duft für euren Freund (Bruder, Papa) seid, dann kann ich euch diesen Duft mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
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  • Question time!

    Die letzte Fragerunde liegt schon etwas zurück. In der Zwischenzeit hat sich vieles bei mir verändert. Es ist nun an der Zeit, eine neue Fragerunde zu starten – also her damit. Wie immer gilt: all zu private Fragen werde ich nicht beantworten/ veröffentlichen – aber immer her mit den Fragen 🙂
    Wer mal in meine alten Antworten-Posts reinlesen möchte kann es hier tun:
    Part 1
    Part 2
    Habt ihr die Leiste unter meinem Header schon entdeckt? Da poste ich nun regelmäßig meine aktuellen Lieblingstrends, meine Lieblingsteile, die ich fast non stop trage. Wie findet ihr das? Soll ich auch günstigere Alternativen raussuchen? Oder möchtet ihr einen gesunden Mix?
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  • Random Facts about my childhood

    Weiter geht es mit einem Post aus der Random Facts Serie. Dieses mal einige Facts aus meiner Kindheit – so bis acht oder neun Jahre 🙂

    1. Ich bin in Beijing geboren und liebe diese Riesenstadt. Laut. Voll. Immer Action. Immer lebendig.

    2. Mit 6 1/2 haben mich meine Eltern nach Deutschland geholt. Ich war verwirrt und wollte lieber weiter in einer Skyline wohnen – statt wie am Anfang in einem kleinen Dörfchen in Deutschland.
    3. Die ersten paar Wochen in der Grundschule habe ich kein einziges Wort gesagt – aber anscheinend viel zugehört und gelernt. Denn irgendwann fing ich ohne Vorwarnung einfach an zu quatschen und das hält bis heute an…
    4. Ich liebe das kleine Dörfchen (Nieder-Beerbach), wo ich die ersten Jahre in Deutschland verbracht habe. Jeder kannte jeden und vor allem mochte jeder die ‚kleine Summer‘ – ich fahre noch immer gerne mal dort hin um in Erinnerungen zu schwelgen.

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    Mein Schulweg in Nieder-Beerbach und ich hatte keinen coolen Scout Rucksack, weil der schlichtweg zu teuer war. Welches Kind braucht schon n Scout Rucksack um happy zu sein 🙂
    5. Wir haben damals in sehr einfachen Verhältnissen gelebt. Dennoch war ich immer glücklich. Wir hatten ein Schlafzimmer (für meine Eltern) und ein Wohnzimmer (die Couch wurde Abends mein Bett). Meine Eltern haben immer bis spät in die Nacht im Wohnzimmer gearbeitet, also hab ich zuerst im Schlafzimmer geschlafen und wurde dann, wenn sie schlafen gingen nach draußen getragen (“das Schweinchen zum Schlafplatz tragen“) ♥ Daher hasse ich wahrscheinlich unnötiges Geprotze von jungen Mädels mit Papis Geld…
    6. Ich war in den Sommerferien immer in China bei meinen Großeltern (♥) – hatte dort immer einen Privatlehrer, der mir chinesisch beigebracht hatte. Es ist so so so wichtig, seine Muttersprache zu lernen! Ich fand das damals so doof, weil ich in der Zeit nicht spielen konnte etc., aber ich bin jetzt umso dankbarer dafür, dass ich damals dazu gezwungen wurde. Danke Papa & Mama 🙂
    7. Der Spagat zwischen einem Prinzessinendasein in China und das ‚einfache Leben‘ in Deutschland fand ich als Kind irgendwie spannend. Es war die perfekte Basis für Heute.
    8. Ich heule bis heute noch jedes mal, wenn ich meine Heimat wieder verlassen muss. Es fängt im Aufzug des Hochhauses wo meine Omi wohnt an. Geht weiter im Taxi. Und hört im Flugzeug auf, weil ich dann einfach nur noch ausgelaugt bin. So auch dieses Mal. Der arme Taxifahrer wusste gar nicht was er machen sollte und sagte nur die ganze Zeit: “Kleines Mädchen, was ist denn so traurig? Hör doch bitte auf zu weinen!“

    9. Ich habe Tischtennis gespielt – das macht doch jeder gute Chinese 🙂

    10. Es gab zwei Mädels in der Grundschule, die mich immer geärgert – so richtig geärgert – haben. Kinder sind echt fies! Ich habe die beiden seit bestimmt 18 Jahren nicht mehr gesehen und ich kann sie noch immer nicht leiden.

    11. Ich bin teilweise im Schlafanzug unterwegs gewesen – aber nur, weil wir damals nicht wussten, dass es Schlafanzüge waren 😀

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    Klein Summer im Schlafanzug on Tour – und meine superstylische Mama, ist sie nicht hübsch?
    12. Ich war definitiv kein hübsches Kind (und musste sicherlich einiges ertragen) – aber ich war immer ein fröhliches Kind und man mochte mich 🙂
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  • Samsung NX 300.

    Vor einigen Monaten erreichte mich ein Päckchen aus Korea. Der Inhalt wurde schon sehnsüchtig von mir erwartet. In diesem Päckchen befand sich die Samsung NX 300.
    Seit einem halben Jahr ist diese Kamera nun mein treuer Begleiter. Sie hat mich nach Beijing begleitet, den wundervollen Urlaub in Kroatien festgehalten und sie hat viele, viele Outfits von mir festgehalten. Meine Canon habe ich in der Zeit nur selten benutzt. Für den Alltag ist sie einfach zu groß und schwer gewesen. Obwohl die Samsung NX 300 nicht viel kleiner wirkt, so ist sie doch um einiges handlicher. Zwischendrin habe ich mit dem Gedanken gespielt, die Canon zu verkaufen, aber ich habe es doch nicht übers Herz gebracht. Ich als Laie würde sagen, die NX 300 macht wirklich gute Fotos, aber die Spiegelreflex von Canon ist von der Bildqualität noch einen Ticken besser. Ich möchte beide Kameras nicht mehr missen und ich finde, dass sie sich perfekt ergänzen.
    Mich haben viele nach einem Post zu dieser Kamera gefragt und ich werde euch die Kamera absolut laienhaft vorstellen. Wer richtige Testberichte haben möchte muss danach googeln – bei mir wird es eher eine emotionale Vorstellung. Ich habe leider noch lange nicht alle Funktionen dieser Kamera entdeckt und werde mir noch mal die Zeit nehmen, mich ausführlicher mit ihr zu beschäftigen.
    Die Samsung NX 300 fällt mir natürlich erst mal auf, weil sie schlichtweg schön aussieht. Das (Retro-) Design spricht mich ungemein an und sie sieht nicht nur sehr hochwertig aus, sonder sie fühlt sich auch sehr hochwertig an. Es gibt sie in drei verschiedenen Farben: schwarz, weiß und braun. Ich habe eben schnell mal bei Amazon geschaut und habe die Samsung NX 300 inkl. dem Standardobjektiv (18-55mm OIS) für 519€ gefunden. Die Objektive der spiegellosen Systemkamera lassen sich austauschen. Mit dem richtigen Objektiv kann man sogar 3D Bilder aufnehmen. Das würde mich sehr interessieren. Aber leider ist das Objektiv mit 360€ nicht sehr günstig. Und ich kann mir 3D Bilder auch irgendwie nicht so richtig vorstellen. Positiv ist mir auch das klappbare Display aufgefallen. Das erleichtert so manch einen Schnappschuss, ohne dabei drei Meter groß sein zu müssen oder sich dabei auf den Boden legen zu müssen. Schade ist, dass man das Display leider nicht zur Seite schwenken kann.
    Das Touchscreen-Display ist groß und übersichtlich und selbsterklärend. Mit einem eingebauten Wifi-Modul können die Bilder direkt auf das Smartphone etc. geschickt werden. Ich kann meine Bilder direkt auf der Kamera bearbeiten. Bearbeiten heisst Zuschneiden, Lichtverhältnisse anpassen, Farben anpassen und Farbfilter drüber legen. Wer mehr Spielereien haben möchte ist sicherlich bei der Samsung Galaxy Camera besser aufgehoben. Da kann man die Bilder mit richtig viel Schnickschnack auf der Kamera bearbeiten, bei Facebook (ich glaube, FB geht auch mit der NX 300 – muss ich noch mal nachschauen) oder Instagram hochladen. Mit ihr kann man auch im Internet surfen und sich navigieren lassen. Die Samsung Galaxy Camera ist definitiv mehr Spielzeug als die NX 300. Ebenfalls wichtig war mir auch, dass ich neben meiner Canon eine Kamera habe, mit der ich auch Videos aufnehmen kann. Und das kann die NX 300. Ich glaube, dass selbst ein wirklich guter Fotograf seinen Spaß mit dieser Kamera haben wird.
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    Anbei eine Mini-Auswahl an Fotos, die mit der NX 300 geschossen und bearbeitet wurden – laienhaft und just for fun:
    Bearbeitet 8 Bearbeitet 9 Bearbeitet2 Bearbeitet5_nur mit Samsung bearbeitet17 bearbeitet20 Bearbeitet26 Bearbeitet28
    Toko würde mich für diesen Bericht und diese Fotos steinigen – ihr dürft einfach nicht petzen 🙂
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  • Leather. Plaids. Dots.

    Beim Durchschauen der nicht veröffentlichten Bilder des “Leather on leather“ – Outfits habe ich erst gesehen, dass die Tasche von Navyboot kaputt ist. So alt ist sie noch nicht und so günstig auch nicht. Und jetzt schon kaputt? Geht mal gar nicht! Das ärgert mich gewaltig. Wenn meine H&M Tasche für 20€ nach einem Jahr kaputt ist – dann nehme ich das gerne so hin. Hier fällt es mir schwer, mich nicht darüber zu ärgern – dabei habe ich nicht mal die Tasche bezahlt…
    Auf Bild zwei und drei seht ihr das ganz gut – würde euch das stören? Was kann Navyboot da überhaupt für mich tun? Oder lachen die mich aus (ich hoffe ja nicht)? Ich suche noch immer einen freien Tag, an dem ich bei Navyboot reinschneien kann und mich beschweren kann. Oder soll ich einfach direkt zu einem Schuster gehen? Macht das ein Schuster? Oder wer? Eigentlich kann man das ja auch selber machen und bei einer 20€ Tasche würde ich das auch tun – aber hier kommt die alte Leier: je teurer das Produkt, desto empfindlicher bin ich und desto eher möchte ich meckern…
    Ich hasse ja eigentlich so Meckertanten – vor allem die, die sich lauthals über die schlechte Qualiät von wirklich günstigen Produkten beschweren. Will ich jetzt auch so eine Meckertante werden? Von einer Tasche, die mehr als 300€ kostet darf ich doch mehr Qualität erwarten nicht?
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    Rock, Ivy Revel // Jacke, Zara // Schal, Zara // Schuhe, Zara // Bluse, Nadine H // Tasche, Navyboot //
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